Hallo,
mein erster Stationseinsatz war bis jetzt auch mein schlechtester. Meine Anleiterin ist nicht ein einziges Mal mit mir in ein Zimmer gegangen und hat mir etwas intensiv erklärt.
Ich hatte das Gefühl, dass die Schwestern jede Stunde eine Rauchen gingen aber nie Zeit für ein Gespräch hatten. ( Diese Resonanz kam auch von anderen Schülern). Das Zwischengespräch lief dann auch nicht.
Auf der zweiten Station hatte ich eine total tolle Anleitung. Sie hat beim EInführungsgespräch angeboten, dass wir noch mal zusammen einen Patienten waschen und sie mir dann Tipps geben kann. Das war echt gut.
In den letzten zwei Einsätzen müssen wir von der Schule aus unsere Anleitungsstunden aufschreiben. Das sollten günstigenfalls 10% des Einsatzes sein. Das heißt bei geplanten 156 Stunden brauche ich 15,5h Anleitungszeit. Es ist ganz gut, sich das mal aufzuschreiben, dann merkt man erst wie viel man erklärt bekommt. Wenn ich nicht so oft angeleitet werde, sollte ich mir natürlich auch keine Stunden dazu schummeln
Alles in Allem wie schon gesagt: Es kommt auf die Station und auf den Schüler selber an. Wer viel fragt, dem wird auch viel erklärt. Und der Zeitmangel kommt leider auch immer dazu- kaum Zeit für Dokumentation und Kurven.
PS: Ich habe letzens mit einer gesprochen, die jetzt seit Oktober examiniert ist. Sie sagt, sie vermisst schon die Arbeit direkt am Patienten. Die Schwestern suchen sich das meistens nicht aus, stundenlang im Stationszimmer zu sitzen und fänden es anders auch schöner. (Gibt natürlich auch Ausnahmen)