Wieviel Stunden/Prozent arbeitet ihr neben dem Studium?

Lillebrit

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Eben, und aus genau DEM Grund solltest Du neben einem Vollzeitstudium auch nicht mehr als 50 % arbeiten!
Bedenke bitte auch, dass Du im Bachelor einem gewissen "Notendruck" unterliegst...für die Aufnahme eines Masterstudiums gibt es nämlich Notengrenzen. Solltest Du Dein späteres Arbeitsfeld in einer Schule sehen, musst Du zwingend den Master nachweisen.

Ein Bachelor ist kein "Kurzsprint" sondern ein Marathon, da Du 3 bis 3,5 Jahre durchhalten musst- vorallem unter einem gewissen Leistungsdruck.
 

Entenretter

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So sehe ich das auch....
nur ist mein Bachelor anscheinend ein Sprint.... Ich hab nur 4 Semester Bachelor,da ich ins 3te Einsteige. So ist der Studiengang konzeptioniert.:-)
mfg
ralf
 

Lillebrit

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Täusch Dich nicht ...das geht über eine Anrechung der bisher erworbenen Kompetenzen. Du musst jetzt trotzdem 2 Jahre "durchhalten" :-)
Deine Entscheidung für 50 % ist also schon ganz reell.
 

Entenretter

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Es war auch nicht lapidar gemeint.... Ich weiß dass eine sehr harte, aber Super tolle Zeit auf mich zukommt. Ich bin auf total glücklich, dass ich nen Studienplatz bekommen habe... :-)
 
Q

Quallenfuss

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Huhuu, ich melde mich auch mal zu Wort. Also während des Semesters inkl. aller Modulprüfungen kann man sicherlich auch mit 75% arbeiten gute Noten schreiben und sich auch gedanklich mit der jeweiligen Thematik auseinandersetzen. Ich habe nicht jede Stunde vor- bzw. nachbereitet, eigentlich gar nichts gemacht, außer Übungsaufgaben gewissenhaft bearbeitet und aufmerksam zugehört und zum Semesterende dann halt für die Prüfungen gelernt...ich fand das Bachelorstudium eigentlich ziemlich entspannt. Die Bachelorarbeit war schon happig, lag aber auch an meiner gewählten Methodik bzw. am Thema. Prof meinte auch, dass meine Arbeit vom Aufwand und Anspruch her deutlich über dem Erwartungshorizont einer Bachelor-Thesis liegen würde. Die Thesis hab ich in 2 Monaten geschrieben - währenddessen 28h/Monat gearbeitet und deutlich mehr als eine Vollzeitstelle am Schreibtisch verbracht. Klingt jetzt vielleicht schlimm, Thesis hat aber Spaß gemacht, auch wenn ich im Durchschnitt 10h/Tag mindestens daran geschrieben bzw gearbeitet habe. Ich möchte auch zum WS meinen Master beginnen mit einem Stellenumfang von 25h/Woche (entspricht ca 65%). Master ist berufsbegleitend ausgerichtet. Ich erwarte mit dem Master auch einen höheren Schwierigkeitsgrad und rechne mit mehr Lernerei . Notfalls werde ich halt die Stunden reduzieren, aber ich versuch es erstmal so.
 

Entenretter

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Ich denke eine entscheidender Punkt ist aber, wo man arbeitet.... ;)
ITS,Ambulanz, Schule, Station, ambulante Pflegr..... Alles unterschiedliche Belastung....

Mfg
ralf
 

HHS

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Mich würde mal interessieren, wieviele von Euch Studierenden eigentlich eine (unterstützende) Familie haben, oder alleinstehend sind?

Denn auch das Leben (Ernährung, Schreibmaterialine, Wohung, Fahrtkosten...) will ja finanziert sein, und spielt bei der Wahl der Wochenstunden ja eine Rolle....
 

HHS

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@Quallenfuss: Darf ich Dich fragen, welchen Studiengang Du gewählt hast?
 

-Claudia-

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Mich würde mal interessieren, wieviele von Euch Studierenden eigentlich eine (unterstützende) Familie haben, oder alleinstehend sind?

Denn auch das Leben (Ernährung, Schreibmaterialine, Wohung, Fahrtkosten...) will ja finanziert sein, und spielt bei der Wahl der Wochenstunden ja eine Rolle....

Im Bachelor bin ich mit meinen 80% gut über die Runden gekommen. Ich wohnte in einer WG, für die Studiengebühren hab ich mein Sparbuch geplündert, die Lebenshaltung war locker finanzierbar.

Jetzt im Master wohne ich allein und arbeite 50%. Meine Eltern bezahlen mir lediglich die Rate für meine Zusatzversorgung weiter, die hätte ich sonst ausgesetzt.

Ich verdiene zurzeit ca. Euro 950, - im Monat, bei vielen Nachtdiensten oder Feiertagen sind es auch mal tausend. Das und die Reserven auf dem Sparbuch müssen reichen, um zwei Jahre über die Runden zu kommen. Ohne Sonderausgaben komme ich in etwa plus/minus Null damit hin. Bedeutet sparsame Haushaltsführung, Sonderangebote und Großpackungen bei den Lebensmitteln, Nudelsalat zur Hochschule mitnehmen anstatt bei der Wirtschaft zum Goldenden Doppelbogen zu speisen :razz1: sowas halt. Außerdem hab ich Sparpotentiale entdeckt, die ich schon längst hätte nutzen sollen - allein durch den Wechsel meiner Autoversicherung hab ich ein paar hundert Euro mehr im Jahr zur Verfügung!

Ist ein neuer Drucker etc. fällig oder sowas, muss ich natürlich aufs Ersparte zurückgreifen. Und neues kommt da in den zwei Jahren nicht dazu. Für die Zeit geht es. Hätte ich jetzt Bachelor und Master machen müssen, hätte ich mir sicher eine günstigere Wohnung gesucht.
 

HHS

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@Claudia:
Oha...

Ich arbeite momentan 80%, bin alleinstehend, und komme bestens über die Runden.

Wenn ich aber hoffentlich bald die Zusage der Hochschule für den Studiengang Pflegepädagogik bekomme für dieses Wintersemester, dann habe ich ab Herbst vor auf 30% zu reduzieren. Mehr macht nicht Sinn, wenn man 4 Tage in der Woche an der Hochschule sitzt.

Mehr als 600 Euro werden aber damit nicht drin sein... Wenn ich Dein Posting so lese, habe ich bei mir ein ungutes Gefühl. Hoffe auf ein Studienkredit.
 

-Claudia-

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Führ mal ein Haushaltsbuch und guck, wieviel du tatsächlich wofür brauchst, und welche Ausgaben du notfalls streichen könntest. Hab ich vorm Studium gemacht und dann eben gewusst, okay, für diese Zeit kann ich meine Wohnung behalten. Und ich verhungere bestimmt nicht - aber mehrmals die Woche auswärts essen geht echt ins Geld, im Vergleich zum selbst kochen. (Wir haben zwar eine Mensa, in der das Essen sehr günstig ist, aber dafür schmeckt es selten, da nehm ich mir lieber was mit.) Und meine Ausgaben für Freizeit haben sich ganz automatisch reduziert - wenn ich keine Zeit hab, ins Kino zu gehen, gebe ich dort auch kein Geld für Popcorn aus. :roll:

Ansonsten frisst die Miete halt meistens den Löwenanteil. Gibt's ne Möglichkeit für ein Zimmer im Studentenwohnheim?
 

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Ich verdiene mit 50% mind 1050€ netto... Plus jegliche Zulagen..... Und im September szeht ein grösserer Gehaltsprung an....Plus Gehalt meiner Frau..... Sie darf mich "durchfüttern".;)
miete fürs Haus ist ok.... Ich mach mir da weniger Sorgen....
sparen konnte ich immer gut....
hoffe nur,dass ich meiner Liebe zum MacBook erst nach dem Studium Entgültig verfalle... ;)
 

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Wenn Du ihr vorher verfällst, kannst Du es von der Steuer absetzen. :flowerpower:
 

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Als Student nicht?;)
mit Steuern als verdienender Student muss ich mich auch mal auseinander setzen....:-) Außerdem wie gesagt bei Geldnöten sollte es kein Problem sein einen kurzfristigen 400€ Job zu bekommen....bzw mit seinem Arbeitgeber eine Lösung zu finden.... Ich habe keine Sorge, dass mein Arbeitgeber mich da hängen lässt.... 400€ Job kommt für mich nicht in Frage....
 

Bachstelze

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Aber wenn du 50% arbeitest, dann verdienst Du doch mehr, als 400 Euro?
Oder habe ich irgendwo in der Mitte was verpasst?
 

-Claudia-

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Ich denke, er meint 400,- Euro zusätzlich. Kann man auch als Teilzeitkraft machen, nur kostet das wieder Zeit, die man für's Studium braucht.

Guckt mal nach Verträgen als Werkstudent - da sind die Sozialabgaben geringer. Aber ich glaube, es gibt eine Altersgrenze dafür.
 
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Und eine Stunden-Grenze: die Arbeitszeit darf laut DGB 20 Stunden pro Woche nicht überschreiten.
Für Fernstudium gibt es außerdem wohl gar keine Möglichkeit, Werkstudent zu werden.
(Beschäftige mich auch gerade mit diesem Thema).
 

-Claudia-

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Na ja, das wäre ja eine 50%-Stelle. Meine Kommilitonin ist jünger als ich, verdient brutto deshalb etwas weniger, bekommt aber netto mehr raus, weil sie einen Werkstudentinnen-Vertrag hat.
 

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Könnte mir jemand erklären was Werkstudenten sind?ich habe da leider Gar keine Ahnung vom..... Ihr anscheinend alle schon ;)
 

Lillebrit

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Hallo,
Werkstudenten sind immatrikulierte Studenten einer Hochschule, die dort auch mit max. 20 Std./Woche arbeiten. Sie bekommen ein vereinbartes Bruttoentgelt, versichern sich aber als Student selber in der KV (etwa 57,- Euro/Monat).
Das geht allerdigns nur bis zum 30. LJ ... danach muss man sich entweder freiwillig Versichern (ab 150,- / Monat aufwärts) oder eben einen sozialversicherungspflichtigen Job haben.
 

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