Wiedereinstieg: Mich ärgert da was...

Ivanca

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Mich wurmt da was. Nach Elternzeit und Sonderurlaub fang ich nun ab 1.Januar wieder an zu arbeiten. Eher Knall auf Fall weil mein Sonderurlaub nicht mehr verlängert wird! In welchem Bereich weiß ich noch nicht, weil ich von den Uhrzeiten gebunden bin.
na ja ich weiß ja , dass ich kein Anrecht auf meine vorherige Stelle nach dem Sonderurlaub habe, aber die Aussage eines Angestellten der Personalverwaltung man würde von Haus aus zurückgestuft werden müssen, weil man nicht "brauchbar" am Anfang sei, finde ich schon ein starkes Stück. Die PDL denkt genauso.
Jeder Arbeitnehmer braucht am Anfang ca. 6 Wochen zum einarbeiten, auch wenn die Medizin Fortschritte gemacht hat.
Gelernt ist gelernt und weitergebildet bleibt weitergebildet
 

ludmilla

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Was sagt denn euer Tarifvertrag dazu? Wende dich an den Personalrat und klär das ab, bevor du dich weiter ärgerst! Evtl. ist das gar nicht rechtens.....
 
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Ivanca

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Ist es auch nicht! Ich habe nämlich auch noch einen "Altvertrag" von vor 25 Jahren.
Ärgern tut es mich trotzdem!
Als wäre man dämlich..........
 

ludmilla

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Wenn du im Recht bist, musst du es einfordern, schriftlich, nachdem du den ersten Lohn bekommen hast, vielleicht ist es nur ne leere Dorohung. Einfordern und dann nicht mehr ärgern..., ist verschwendete Lebenszeit in dem Fall
 

Ivanca

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Stimmt, das werde ich auch tun. Aber ganz ehrlich, zu sagen die geleistete Arbeit wäre weniger wert weil man länger Pause hatte , ist nicht die feine englische Art.
Da freut man sich doch sofort und geht voll motiviert in die Arbeit
 
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Bachstelze

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Ich finde auch, das wirft kein gutes Licht auf die PDL und die Verwaltung. So eine Nummer vergisst man niemals und ein vertrauensvolles Verhältnis zum Arbeitgeber ist danach Geschichte.
 

-Claudia-

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Mich wurmt da was. Nach Elternzeit und Sonderurlaub fang ich nun ab 1.Januar wieder an zu arbeiten. Eher Knall auf Fall weil mein Sonderurlaub nicht mehr verlängert wird! In welchem Bereich weiß ich noch nicht, weil ich von den Uhrzeiten gebunden bin.
Mit sechs Wochen Vorlauf sprichst Du von "Knall auf Fall"?
 

Bachstelze

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Mit sechs Wochen Vorlauf sprichst Du von "Knall auf Fall"?


Ja, das würde ich auch. Wenn vorher der Sonderurlaub nie ein Problem war. Dann sind sechs Wochen nicht viel Zeit, um eine Kinderbetreuung zu organisieren zum Beispiel. Und wenn sie bis dato davon ausging, das eine Verlängerung kein Problem war, gab es ja auch keinen Grund, sich darum zu kümmern. Zumal man keine Betreuungsplätze auf Verdacht wochenlang blocken kann.
 
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renje

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Wenn vorher der Sonderurlaub nie ein Problem war.
kann ich jetzt so nicht herauslesen?

Und wenn sie bis dato davon ausging, das eine Verlängerung kein Problem war, gab es ja auch keinen Grund, sich darum zu kümmern.
Doch ist es schon, denn ein Kollege wird aller Wahrscheinlichkeit nach ein befristete Stelle haben bis zum Ende des SU?
Hat der kein Recht zu Wissen wie es weiter geht und ob er am 01.01 seine vielleicht auch vorhandene Familie noch ernähren kann oder sich rechtzeitig Bewerben muss/kann und völlig unnötigerweise kündigt?
Habe das mehrfach erlebt, dass wir dann da standen weil sich der liebe MA kurzfristig entschieden hat, doch noch seinen SU zu verlängern und der Stelleninhaber bereits den Abflug gemacht hat.
Da kommt mächtig Freude auf kann ich dir sagen.
Der eine oder andere brauchte sich auf DER Station nicht mehr blicken lassen, vor allem diejenigen, die das Spiel mehrfach getrieben haben.

Das ich rechtzeitig für Klarheit sorge, sollte eine Selbstverständlichkeit sein, für meine Familie und für die Kollegen.
Der AG kann zum Ende des Jahres mit einer 6Wochenfrist nicht/kaum noch reagieren!

Der TVÖD sah mal eine Frist von 6 Monaten dafür vor - ist mittlerweile gekippt
Hat aber auch dem AG die Möglichkeit der Ablehnung etwas erweitert

Du siehst, alles hat zwei Seiten.

Sonderurlaub / 1.3 Dauer, nachträgliche Änderung, Zweckbefristung und Unterbrechung ...
 

Bachstelze

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renje - da hast Du natürlich recht.

Ich habe da auch meine Erfahrungen mit reinspielen lassen, denn ich habe die Erfahrung gemacht, das Arbeitgeber auch gerne hinhalten und Kollegen mit Antrag auf Sonderurlaub so lange hinhalten, bis es nicht mehr länger geht.
Auch bei befristeten Arbeitsverhältnissen, wenn man sich eigentlich schon längst hätte arbeitslos melden müssen und der AG erst drei Wochen vor Ablauf die Verlängerung rausrückt.
(Dann aber vor Wut schäumt, wenn man sagt, man würde das leider nicht unterschreiben können, weil man sich inzwischen eine andere Stelle gesucht hätte)
 
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ludmilla

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Ich kenne das bisher von Kolleginnen in Erziehungsurlaub nur so, dass der AG (PDL) die betreffenden Kolleginnen mal anruft und nachfragt, wie man weiter planen soll. Die PDL weiss doch am besten wie die Personalsituation auf Station aussieht.
 

renje

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@ludmilla: ja das ist mal so informativ um vorzufühlen
aber
wenn du nichts schriftliches als AN nichts in der Hand hast kann der AG quatschen was er will,
und
wenn der AG nichts in der Hand hat (Unterschrift) kann der AN quatschen was er will

das am Telefon sind höchstens Absichterklärungen ohne rechtliche Bindungskraft.

Du willst es ja auch schriftlich! Oder?

Ich habe die Erfahrung in meinem doch schon längeren Arbeitsleben gemacht, dass dir alles mögliche versprochen wird und nicht nur mir, wenn du nichts schriftlich hast ist das sehr oft nichts Wert!
 
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ludmilla

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@ludmilla: ja das ist mal so informativ um vorzufühlen
aber
wenn du nichts schriftliches als AN nichts in der Hand hast kann der AG quatschen was er will,
und
wenn der AG nichts in der Hand hat (Unterschrift) kann der AN quatschen was er will

das am Telefon sind höchstens Absichterklärungen ohne rechtliche Bindungskraft.

Du willst es ja auch schriftlich! Oder?

Ich habe die Erfahrung in meinem doch schon längeren Arbeitsleben gemacht, dass dir alles mögliche versprochen wird und nicht nur mir, wenn du nichts schriftlich hast ist das sehr oft nichts Wert!

Das ist mir schon bewusst (das mit den leeren Versprechungen kenne ich auch), die TE hätte sich aber nach einem solchen Anruf entsprechend äußern können...., sie wirkt auf mich mit ihren Beiträgen, dass sie mit der Fortführung des Sonderurlaubs gerechnet hat.
 

renje

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sie wirkt auf mich mit ihren Beiträgen, dass sie mit der Fortführung des Sonderurlaubs gerechnet hat.
Ja hilft ja nix, da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens.
Deshalb - rechtzeitig schriftlich festmachen (lassen) und nicht damit rechnen oder sich darauf verlassen dass ...
 

Ivanca

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Genau so ist es nämlich!
Bei uns werden übrigens keine " alten" Stellen freigehalten.Die Stationen sind deswegen nie betroffen und es werden auch keine Mitarbeiter deswegen entlassen oder versetzt. Du weißt NIE Wo du nach dem Sonderurlaub eingesetzt wirst. Verlängerung der Sonderurlaube war auch nie für die Klinik das Problem, sondern die nicht mehr gewollten " alten " Verträge und Wirtschaftlichkeit. Du musst das sowieso vorher immer mit dem Personalbüro besprechen und beantragen. Aber in meinem UND anderen Fällen geht's vorrangig um Personalpolitik und Geld. Und ja in Punkto Kinderbrtreuung sind 6 Wochen Vorlauf und NICHT Wissen wie die künftigen Dienstzeiten sind Knall auf Fall! Aber als Arbeitnehmer ist man ja immer Flexibel.
 

renje

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Bei uns werden übrigens keine " alten" Stellen freigehalten.Die Stationen sind deswegen nie betroffen und es werden auch keine Mitarbeiter deswegen entlassen oder versetzt.
Bei uns wird auch keiner entlassen oder versetzt, der eine "Schwangerschaftsvertretungsstelle/SUstelle" hat.
Die sind nämlich befristet und laufen halt aus. Da braucht ein AG niemand entlassen oder versetzen.
Im Stellenplan kann eine PDL nur Stellen besetzen die in diesem vorhanden sind z.B. Stellennr. 1234.
Wenn eine MAin Schwanger wird oder in SU geht, ist die Stelle 1234 ab xy bis xyz frei zur Besetzung.
Kommt der MA wieder auf eine freie unbesetzte Stelle Nr. 5678 die weil befristet just zu diesem Zeitpunkt frei wird oder er nimmt St.nr 1234 mit und tauscht mit St.nr 5678. Interessiert natürlich den MA nicht und findet im Hintergrund statt, aber es dürfen ja nicht mehr Stellen besetzt werden als genehmigt und vereinbart mit den Kostenträgern, zumindest nicht im öffentlichen Dienst.
Private erst recht nicht, die wollen ja Geld verdienen.

Jeder muss seine Erfahrungen alleine machen.....
Wirklich? Halt ich für ein Gerücht.
Ich habe durchaus von Kollegen und aus Situationen anderer gelernt, bin nicht in jedes Fettnäpfchen selbst getreten oder habe treten müssen um zu Wissen wie sich das anfühlt oder zu Wisse, dass ich mich in entsprechenden Situation vorsichtig verhalten oder mich beraten lassen sollte etc.
 

ludmilla

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Wirklich? Halt ich für ein Gerücht.
Ich habe durchaus von Kollegen und aus Situationen anderer gelernt, bin nicht in jedes Fettnäpfchen selbst getreten oder habe treten müssen um zu Wissen wie sich das anfühlt oder zu Wisse, dass ich mich in entsprechenden Situation vorsichtig verhalten oder mich beraten lassen sollte etc.

Dann haben wir uns missverstanden, solche Dinge buche ich auch unter Erfahrungen ab. Wenn ich sehe was bei Menschen in meinem Umfeld durch unbedachtes Verhalten alles passiert ist lerne ich dadurch auch! Ich muss nicht alles am eigenen Leib spüren um daraus zu lernen.
 

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