Probleme beim Wiedereinstieg

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04.05.2014
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3
Ort
Hamburg
Beruf
Altenpflegerin
Hallo liebe Kollegen_Kolleginnen, (wenn das hier im Falschen Unterforum ist, bitte gerne an den richtigen Platz schieben!)

ich hab mich gerade neu hier angemeldet, weil ich ein totales Problem habe und mir nicht erklären kann, woran es liegt, bzw wie ich es lösen könnte. Vielleicht wisst ihr ja was :-)

Zu mir: Ich bin 26 Jahre alt, exam. Altenpflegerin. Habe 3 Jahre ambulant meine Ausbildung gemacht und bin dann in den stationären Bereich gewechselt, wo es dann zum absoluten Zusammenbruch kam.
(Hintergrundgeschichte: ich bin Borderlinerin, habe aber die Therapie erfolgreich abgeschlossen und bin medikamentös super eingestellt.)
Im März 2013 (noch vor Medikamenten und Therapie) habe ich einen Suizidversuch unternommen und Ende Juli 2013 war ich überhaupt nicht mehr fähig überhaupt an die Arbeit zu denken, ohne Albträume und Schmerzen zu bekommen. Dann habe ich also die Tätigkeit in der Pflege auf Eis gelegt und ein Studium angefangen.

Nun zum Problem: Da ich die Tätigkeit der Altenpflege aber immer positiv in Erinnerung hatte und noch genau weiß, dass ich die Patienten und alles was dazugehört sehr liebe, habe ich mir gedacht, ich steig einfach neu in die Pflege ein. Habe mich dann ein paar Mal in stationären Einrichtungen beworben, war auch ganz begeistert wenn ich zum Probetag kommen durfte. Aber jedes Mal, wenn es dann ernst wird und ich tatsächlich die Stelle bekommen könnte, bin ich wie gelähmt, blockiert und falle in ein ganz tiefes Loch. Und genau das ist es, was ich absolut nicht verstehe.
Ich würde mich doch nicht bewerben, wenn ich Angst oder Panik hätte, oder? Was kann das nur sein?
Ich würde mich so so so gern wieder bewerben und auch arbeiten, denn es hat mir immer Spaß gemacht und mich erfüllt.

Habt ihr vielleicht eine Idee?

Ich freue und bedanke mich schon im Voraus für und auf eure Antworten!
LG
Aless
 
Aless, du hast eine psychische Erkrankung und hattest Therapie.
Hast du nie an dein Unterbewusstsein gedacht ? Irgendetwas möchte/kann noch nicht wieder arbeiten.
Alles Gute auf deinem weiteren Weg
 
Aless, du hast eine psychische Erkrankung und hattest Therapie.
Hast du nie an dein Unterbewusstsein gedacht ? Irgendetwas möchte/kann noch nicht wieder arbeiten.
Alles Gute auf deinem weiteren Weg

Anscheinend. Gerade das wurmt mich ja so. Ich würde gerne arbeiten, Geld verdienen. Aber irgendwas in mir drin blockiert das. :(

Narde, meine Therapie ist vorbei. Selbst wenn ich wollte, könnte ich sie nicht mehr fragen.
 
Wenn du keine Therapeuten/-in hast, warum suchst du dir nicht jemanden? Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Stundenkontingent inklusive der möglichen Verlängerungen komplett ausgeschöpft ist. Mich verwundert auch, dass du glaubst, dass die Tabletten alles lösen werden.

Such dir einen Therapeuten und fang mit dessen Unterstützung das Projekt "Arbeiten in der Pflege" neu an.

Elisabeth
 
Das suchen und finden eines Therapeuten ist nicht annähernd so leicht, wie es sich anhört. Wartezeiten bis zu einem Jahr und mehr sind in Hamburg üblich. Und so lange will ich nun wirklich nicht nutzlos zu Hause hocken.
Dass nur Tabletten es lösen hab ich übrigens nie gesagt.
 
Das das Finden eines guten Therapeuten net einfach ist, ist hinlänglich bekannt. Auf wie viel Wartelisten stehst du schon? Hast du schon mal bei den einschlägigen Kliniks-/Institutsambulanzen nachgefragt? Hast du schon mit deinem behandelnden Psychiater über das Problem "Therapeut finden gesprochen"? Kann er dir jemanden empfehlen. Wie sieht es mit einer Reha aus? ...

Und nicht zuletzt... Du bist ernsthaft erkrankt und damit nicht arbeitsfähig. Woher kommt also diese Aussage: nutzlos wenn man zuhause ist? Bist du nur was wert, wenn du in der Pflege arbeitest?

Elisabeth
 

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