Überarbeitung Pflegeplanung

mary_1604

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07.05.2006
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135
Hallo an alle,
ich bin Auszubildende in einer Tagespflege, bis morgen möchte ich eine Pflegeplanung überarbeiten. Hab leider ein paar fragen dazu, hoffe ihr könnt mir helfen. Bei dem AEDL Kommunizieren steht als Ressource: ist orientiert.
Nun wollte ich als 2.P., schreiben:
ist teilweise nicht mehr orientiert, aufgrund geringer Flüssigkeitsaufnahme und Depression, würdet ihr das in Klammern setzen ( denkt das er aufgrund seines Diab. mell. Nahrung von einer Mahlzeit aufheben muss, denkt er muss mehr Medikamente bekommen und verlangt diese) oder weg lassen? Trat jetzt nicht so häufig auf.
R., vertraut Pk, nimmt Hilfe an, trinkt nach Aufforderung und mit Hilfe (oder das lieber bei essen und trinken rein schreiben, doch eigentlich hat das trinken ja schon was mit der verwirrtheit zu tun?)
Maßnahmen:
Orientierungshilfen geben (Kalender, Namen vom Personal an Kleidung usw.) oder das lieber nicht schreiben sondern nur
Situation erklären?
Danke schon mal im Voraus
MFG
 
Problem: zeitl. und situative Orientierungsschwankungen
Ursache: zu wenig Flüssigkeitseinfuhr
Symptome: denkt das er aufgrund seines Diab. mell. Nahrung von einer Mahlzeit aufheben muss, denkt er muss mehr Medikamente bekommen und verlangt diese

Ressource: vertraut Pk, nimmt Hilfe an, trinkt nach Aufforderung und mit Hilfe

Ziel: ausreichende Einfuhr

Maßnahme: Aufklärung über Notwendigkeit zum Trinken
bilanzierte Einfuhr
Trinkschema als Hilfe anbieten (zu jeder Mahlzeit ein Glas Wasser/ Saft extra)
________________________________________________________________

Maßnahmen müssen ursachenorientiert sein. Du kannst die Bilanz ja nicht verbessern indem du Kalender aufstellst und Namensschild trägst.

Elisabeth
 
Hallo ihr beiden,
ich denke schon, dass man, bis die Ursachen der Desorientierung behoben sind, dem Bewohner Orientierungshilfen geben kann. Wenn er grad im Moment desorientiert ist, ist er ja nicht sofort, nur weil er ein Glas Wasser mehr trinkt, orientiert, oder? Und für die Zeit kann ein Kalender oder ein Namensschild schon eine Hilfe sein. Natürlich muss man auch die Bilanz verbessern und den Bewohner zum Trinken anhalten.
 
Was hilft ein Kalender und ein Namensschild bei den Symptomen?

denkt das er aufgrund seines Diab. mell. Nahrung von einer Mahlzeit aufheben muss, denkt er muss mehr Medikamente bekommen und verlangt diese

Elisabeth
 
Hallo,
nun gut, aber dann müsste zu den Maßnahmen auch Aufklärung über Diabetes hinzugefügt werden, da ihm klar gemacht werden muss, dass er sich an den Ernährungsplan halten muss. Sonst besteht evtl. die Gefahr einer Hypoglykämie. Oder hat er Angst, dass er in eine Hypoglykämie rutscht u. hebt deshalb Essen auf?
Und man könnte ihm einen Medikamentenplan hinlegen, dann kann er nachzählen, wieviele Medikamente er nehmen muss und schauen, ob genau so viele Tabletten hergerichtet worden sind.
@Mary_1604: nimmt er denn orale Antidiabetika, die eine Hypoglykämie hervorrufenkönnen oder wird Insulin gespritzt?
 
Er denkt dies ja in seiner verwirrten Phase. Welchen Sinn macht da eine Aufklärung? Wie zugänglich mag er Medikamentenplänen in der Situation sein?

Elisabeth
 
Da wir beide den Bewohner nicht kennen, können wir auch nicht beurteilen, wie zugänglich er in seiner desorientierten Phase auf andere Maßnahmen ist oder wie ausgeprägt die Verwirrtheit in dieser Situation ist. Vielleicht kann Mary_1604 aus unseren Vorschlägen heraussuchen, was am Besten auf diesen Patienten passt!
 
ist teilweise nicht mehr orientiert,
Hallo zusammen,

ich denke, hier braucht es erst mal eine qualitative Beschreibung, um geeignete Massnahmen herausfinden zu können.

Wie stellt sich also bei dem bis gerade eben noch orientiertem Patienten nun das "teilweise nicht mehr orientiert"-Sein dar?
 
Ist meiner Meinung nach beschrieben:
denkt das er aufgrund seines Diab. mell. Nahrung von einer Mahlzeit aufheben muss, denkt er muss mehr Medikamente bekommen und verlangt diese
Dies scheint im Tagesverlauf- je nach Hydrierung- zu schwanken. Offensichtlich treten die Symptome nicht immer auf.

Elisabeth
 
Esrt mal danke für eure Bemühungen, es ist mittlerweile ein viertel Jahr vergangen, als die Planung geschrieben wurde, überarbeiten sozusagen aller 3 Monate bei Pat. mit Pflegestufe 3 und da kann sich ja einiges ändern. Er hat ein Rektum CA (Pflege in der Endstufe), er hat in den letzten 3 Monaten ganz schön abgebaut (leider), damals konnte er auch noch mit einem gehstock laufen, mittlerweile ist er rollstuhlbedürftig, und liegt viel. Und seit dem sein Sohn Arbeit hat und nicht mehr zu Hause ist, redet er nur noch auf Ansprache, also er ist deswegen sehr deprimiert.
Und wie gesagt dadurch, dass er ne viel trinkt wird er wohl so verwirrt sein
 
Ich bin mir auch ne so sicher, ob das mit dem trinken nur zu essen und trinken gehört oder kann das auch in andere AEDL`s, irgendwo gehört ja doch alles zusammen bzw. ist vieles vom trinken anhängig, wie eben schon geschrieben mit der orientierung, dann hab ich beim AEDL 5 Ausscheiden geschrieben:
"konzentrierter Urin, aufgrund geringer Flüssigkeitsaufnahme"
da zählt das trinken ja immer mit rein, ist das richtig so?
Was kann ich da eigentlich als ziel schreiben: normaler Urin klingt blöd
oder physiologischer urin?
 
er hat in den letzten 3 Monaten ganz schön abgebaut (leider), damals konnte er auch noch mit einem gehstock laufen, mittlerweile ist er rollstuhlbedürftig, und liegt viel.
Problem: Verschlechterung des AZ und EZ (?)
Ursache: fortschreitender CA (?)
Symptome: rollstuhlbedürftig, und liegt viel


Und seit dem sein Sohn Arbeit hat und nicht mehr zu Hause ist, redet er nur noch auf Ansprache, also er ist deswegen sehr deprimiert.
Problem: deperssive Stimmungslage
Ursache: Sohn hat Arbeit gefunden, dadurch Kontaktminimierung? ( was hat der Sohn sonst gemacht???)
Symptom: redet er nur noch auf Ansprache

Elisabeth
 
"konzentrierter Urin, aufgrund geringer Flüssigkeitsaufnahme"
da zählt das trinken ja immer mit rein, ist das richtig so?
Was kann ich da eigentlich als ziel schreiben: normaler Urin klingt blöd
oder physiologischer urin?

Problem: reduzierte Diurese; Gefahr der Retention von harnpflichtigen Substanzen
Ursache: mangelnde Flüssigkeitszufuhr
Symptom: konzentrierter Urin

Ressource: ???

Ziel: ausreichende Diurese

Maßnahme: Aufklärung über Notwendigkeit zum Trinken
bilanzierte Einfuhr
Trinkschema als Hilfe anbieten (zu jeder Mahlzeit ein Glas Wasser/ Saft extra)

Elisabeth
 

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