Pflegewissenschaft und dann?

Arbeits- und Organisationspsychologie
Organisationsberatung, Personalauslese und -beratung in der Privatwirtschaft, der Verwaltung und bei Verbänden.

Berufs- und Laufbahnberatung
Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen zu Berufs-, Studienwahl- und Laufbahnfragen in öffentlichen oder privaten Institutionen (Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstellen, IV-Berufsberatung).

Kinder- und Jugendpsychologie
Beratung von Eltern, Kindern und Jugendlichen, Behörden in schulpsychologischen Diensten und Beratungsstellen (z.B. Erziehungsberatung, Suchtberatung). In Heimen Betreuung und Therapie von Kindern und Jugendlichen, Supervision und Ausbildung der Mitarbeiter/innen, Leitung von Heimen.

Klinische Psychologie
Erkennen, Behandeln und Vorbeugen psychischer Störungen in psychiatrischen Kliniken und anderen medizinischen Institutionen, öffentlichen und privaten Beratungsstellen.

Neuropsychologie
Diagnostik und Therapie organisch bedingter Störungen in Spitälern und Spezialkliniken.

Rechtspsychologie
Polizei (Ausbildung, Kriminologie, z.B. Täterprofile), Gerichtswesen, Massnahmenvollzug.

Berufsmöglichkeiten für alle Spezialisierungen
Forschung an Universitäten und Fachhochschulen. Angewandte Forschung im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Privatwirtschaft und Verwaltung. Erstellen von Studien und Expertisen im Auftragsverhältnis.

Ausbildung und Unterricht an Mittelschulen (mit Zusatzdiplom für das Höhere Lehramt), an Fachhochschulen, Höheren Fachschulen und in der Erwachsenenbildung.

Auch die Bereiche PR, Marketing und Meinungsforschung bieten Möglichkeiten für Psychologieabsolventen und -absolventinnen.

In der Verwaltung, bei Verbänden und in der Privatwirtschaft sind Anstellungen in Tätigkeitsbereichen wie Personalwesen, Personalentwicklung, Weiterbildung, Diagnostik, Organisationsentwicklung und Unternehmensberatung möglich.

Zusatzqualifikationen nach dem Studium
...
Spezialisierungen für bestimmte Gebiete wie z.B. Opferhilfe, Supervision und Coaching (Begleitung im beruflichen Kontext), Mediation (Vermittlung in Konfliktsituationen, z.B. Scheidung) und Organisationsentwicklung sind möglich.

Berufsziel Praxis für Psychotherapie
Eine Praxis als Psychotherapeut, Psychotherapeutin kann nur führen, wer eine mehrjährige Weiterbildung in einer anerkannten Therapieausbildung absolviert hat, welche die von den Kantonen vorgeschriebenen Bedingungen erfüllt.

Weitere Berufsmöglichkeiten siehe auch unter:
Beratung, Betreuung, Therapie

War per Suchfunktion und 2 Klicks zu finden. Ch und D stimmen da übrigens überein.

Bist du auch Akademikerin ?????
Wäre das für dich ein Problem?

Elisabeth
 
Ich kann dich beruhigen- hab net studiert. Ich stand ehedem den Pflegeakademikern auch sehr skeptisch gegenüber. Aber es scheint fast so, als wenn da eine neue Generation heranwächst.

These: Ehedem haben sich viele für die diversen Studiengänge entschieden um der Pflege am Bett zu entkommen. Dabei ging net so um eine "Patientenflucht" sondern eher um die Strukturen, die eine Weiterentwicklung unmöglich machten.
Einige sahen wohl in den "gehobeneren Positionen" die einzigste Chance per Direktionsrecht ihre Ideen durchzudrücken. Gemäß: die Basis hat eh keine Ahnung und muss entsprechend angewiesen werden. Ich für mich sehe da auch die Wurzeln für dieses unerträgliche basteln von Standards für all und jedes.
Nur sehr wenige scheinen ein ganz anderes Ziel verfolgt zu haben. Denen geht es um eine Weiterentwicklung der Profession Pflege, Dem sinnvollen Theorie-Praxis-Transfer.
Anders lässt es sich net erklären warum uns bei Akademikern immer nur die erste Sorte einfällt.

Ich denke/hoffe, dass sich die zweite Gruppe in Zukunft vermehren wird.
Und ist es net eine reizvolle Aufgabe diesen Akademikern etwas von unserem Wissen abzugeben und mit ihnen gemeinsam die Pflege voranzubringen? Man kann auch erst die Theorie lernen und diese Erkenntnisse dann in der Praxis überprüfen. Eigentlich ein spannender Weg und schon tausendfach bewährt... beim Medizinstudium.

Elisabeth
 
Ich kann dich beruhigen- hab net studiert. Ich stand ehedem den Pflegeakademikern auch sehr skeptisch gegenüber. Aber es scheint fast so, als wenn da eine neue Generation heranwächst.

These: Ehedem haben sich viele für die diversen Studiengänge entschieden um der Pflege am Bett zu entkommen. Dabei ging net so um eine "Patientenflucht" sondern eher um die Strukturen, die eine Weiterentwicklung unmöglich machten.
Einige sahen wohl in den "gehobeneren Positionen" die einzigste Chance per Direktionsrecht ihre Ideen durchzudrücken. Gemäß: die Basis hat eh keine Ahnung und muss entsprechend angewiesen werden. Ich für mich sehe da auch die Wurzeln für dieses unerträgliche basteln von Standards für all und jedes.
Nur sehr wenige scheinen ein ganz anderes Ziel verfolgt zu haben. Denen geht es um eine Weiterentwicklung der Profession Pflege, Dem sinnvollen Theorie-Praxis-Transfer.
Anders lässt es sich net erklären warum uns bei Akademikern immer nur die erste Sorte einfällt.

Ich denke/hoffe, dass sich die zweite Gruppe in Zukunft vermehren wird.
Und ist es net eine reizvolle Aufgabe diesen Akademikern etwas von unserem Wissen abzugeben und mit ihnen gemeinsam die Pflege voranzubringen? Man kann auch erst die Theorie lernen und diese Erkenntnisse dann in der Praxis überprüfen. Eigentlich ein spannender Weg und schon tausendfach bewährt... beim Medizinstudium.

Elisabeth

Besser hätte es wohl keiner ausdrücken können. Danke
 
Hallo,

ich interessiere mich ebenfalls für das Studium Pflegewissenschaft.
Ich arbeite mom. als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und habe auf der Internetseite der Katholischen Fachhochschule gelesen, dass es dort auch ohne Abitur möglich ist zu studieren, vorrausgesetzt man besteht die Eignungsprüfung.

Meine Frage ist, falls ich genommen werde, soll ich mich dann Lieber auf Pädagogik oder Managment spezialisieren? Wo genau kann ich danach arbeiten? Der Grund, weshalb ich aufhören möchte liegt darin, dass ich mit dem Schichtdienst nicht gut zurecht komme und eine Herrausforderung suche.

vielen Dank schonmal
 
Naja in österreich steckt das mit der Pflegewissenschaft, noch ein wenig in den Kinderschuhen, soweit ich weiss gibt es nur ein paar richtige Jobs die sind aber auch gut besetzt (hana mayer ecc..) Also Jobmässig eher unlustig in Österreich, Im prinzip falls du die 5jährige Ausbildung im Campus bei Wien gemacht hast, kannst du meineswissens Krankenschwester zwar werden, bekommst aber kohlemässig nix extra und ob du mit der Ausbildung dann auch ohne Praxis des Pflegealtatgs einen höherwertigen Job (STL, OS, PDL...) bekommst, ist zur Zeit nicht erkennbarm, da die meisten Häuser sehr auf praktische Erfahrung schauen.

Bin aber sicher das wird noch werden.
LG Wildrose
 
Und wenn du beim DRK beitrittst und dort nen Sani während deines Studiums machst? Der geht glaube ich "nur" 3 Monate. Da gibts aber so viele "Berufe" - Sani, Ersthelfer, Rettungsassistent. Deswegen blicke ich da grad nicht durch. Aber während deines Studiums kannst du ja schonmal in der Notaufnahme Praktikum machen dann hast du das auch schonmal weg. --> und ne Art gesundheitliche Ausbildung wenn du darin ne Prüfung ablegst.
 
Ich bin gerade im Zweifel... Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Soll ich nach dem Bachelorstudium die Krankenschwesterschule machen oder gleich den Master in der Forschung? Wo werde ich eher eine Jobmöglichkeit finden? Ist es für die Forschung sinnvoller nach Deutschland zu ziehen?
 
Das ist pauschal nicht zu beantworten. Grundsätzlich eröffnet die Pflegeausbildung in Kombination mit dem Studium ganz andere Perspektiven als eben ohne...
Stellen in Einrichtungen, wo der Theorie Praxis Transfer erreicht werden soll, werden für Dich wahrscheinlich keine Jobmöglichkeit darstellen weil Du ohne Ausbildung viele Hintergründe nicht hast und bei Einstellungen nicht in Frage kommst.

Für die Wissenschaft als solche benötigst Du im Prinzip keine Pflegeausbildung - wohl aber das Netzwerk einer renommierten Uni!

In Deutschland bietet sich das Studium an der UWH an...ich weiss nicht, welche Uni in Österreich eine vergelichbar gute Reputation hat und in betracht zu ziehen wäre.
Du solltest Dir halt gut überlegen, wo Du studierst ...egal ob in DE oder AT.
 
danke für die schnelle Antwort!

Also ist es möglich ohne Pflegeausbildung in die Forschung einzusteigen. Ich hoffe, dass unsere Universität, MedUni Graz, ein gutes Netzwerk hat. Leider glaube ich, dass in Deutschland die Universitäten um einiges besser sind als bei uns. Wie sieht es dann mit den Jobmöglichkeiten in der Wissenschaft aus bzw. wo kann ich Stellen finden?
 
Hallo,
die Möglichkeit besteht grundsätzlich.
Stellen in der Wissenschaft findest Du halt an Universitäten (Wiss. Hilfskraft oder Wiss. MA) und privaten/öffentlichen Instituten.
Ich rate Dir allerdings, Dich über das Wissenschaftssystem, die Karrierewege und Vergütungsmöglichkeiten zu informieren und für Dich zu prüfen, ob Du das willst.
 
Hallo, ich habe da mal ein paar Fragen!
Flyer zum dualen Studium Pflegewissenschaften (B.Sc.), es heißt dort:
Zudem vermittelt der Studiengang die Grundlagen für eine wissenschaftliche Weiterqualifizierung in einem sich unmittelbar oder später anschließenden Masterstudium – etwa zum klinischen Pflegeexperten.
das heißt also: Klinischer Pflegeexperte= advanced nursing practice“ (ANP)? Diese Qualifikation erreicht man durch ein Studium Pflegewissenschaften (M.Sc.)? Oder sollte man wie zum Beispiel in Frankfurt (FH) angeboten, den M.Sc. in Pflege - Advanced Practice Nursing machen?

Und: Ich dachte, dass man den B.A. Innovative Pflegepraxis in Witten/Herdecke dem ANP gleichsetzen könnte?

Ich entschuldige mich, falls diese Fragen schon gestellt worden sind und hoffe auf eine Antwort!


 
Guten Morgen,

ein "klinischer Pflegeexperte" wirst Du wohl nur, wenn Du wirklich Berufserfahrung in der Pflege mitbringst. Durch ein paar Wochen oder Monate Pflegepraktikum während dem Studium ist man noch lange kein Experte. Ich verweise hier mal auf die Kompetenzstufen nach Patricia Benner.

Gruß
Die Anästhesieschwester
 

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