OTA-Ausbildung

WioS.

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Huhu!

Ich bin eine gelernte MFA in einer orthopädischen/ Unfallchirurgischen Praxis mit ambulanten Op. Arbeite seit mittlerweile 15 Jahren dort.

Dieses Jahr fange ich eine Ausbildung zur OTA an und wollte wissen wie bei euch so die Ausbildung war.

Ist es sehr schwer oder machbar?
Wie viel Zeit muss man ins Lernen investieren? ( habe 2 Kinder (4+10 Jahre alt ).

Könnt ihr mir irgendwelche Tips geben wie ich mich schon bisschen auf die Schule vorbereiten kann?

Wie gut / schlecht sind eure Klassenkameraden in der Schule?
Ist jemand schonmal durchgefallen?

Ich bin sehr motiviert und freue mich auf die Ausbildung. Hab ja schon ein bisschen Erfahrung durch meinen Beruf im Op und merke, dass es genau mein Ding ist.
Habe nur ein bisschen Respekt vor der Schule und dem ganzen Stoff weil ich ja auch schon so lange aus der Schule raus bin.

Würde mich über eure Erfahrungen freuen.

Grüße
Wioleta
 

matras

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Huhu (Gruß der Eulen?),
grundsätzlich ist immer die nächste Ausbildung/Prüfung auch die schwerste! Natürlich ist die Ausbildung "machbar". Sonst würde sich das schnell rumsprechen und keine wär mehr bereit dazu. Es ist halt die Frage, welche Erwartung Du an Dich und die Ausbildung hast? Durchkommen um den Schein zu machen, da eh keiner jemals wissen willst dass Du "cum laudae" abgeschlossen hast. Oder eben mit allem Primborium und 1+ mit *, um sich und anderen alles zu beweisen (was wie gesagt eben eh keinen interessiert).
 

WioS.

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Danke für deine Antwort!

Also ich habe schon hohe Erwartungen an die Ausbildung und eben auch an mich.

Ich will sie gut schaffen und nicht grad so durchkommen. Ich bin schon eher ein ehrgeiziger Typ und habe immer hohe Erwartungen an mich selbst.
Beweisen möchte ich niemanden was, außer mir :-)
 

Spatzl82

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Hallo Wioleta,
ich mache die OTA-Ausbildung seit dem letzen Jahr:klatschspring: und hab 3 Kids im Kindergarten- und Grundschulalter.
Also, mit der sorgfältigen Organisation und etwas Disziplin ist es gut zu schaffen, man soll sich aber nicht zu sehr reinsteigern und in den Klausuren nur 1er schreiben wollen.

Ich lerne fast jeden Tag ca.1 Stunde nach Lust und Laune, wenn die Kinder im Bett sind, besonders in Anatomie muss viel Stoff "verdaut" werden:verwirrt: Die familiäre Unterstützung ist auch wichtig, da man ja auch in Früh- und Spätdienst eingesetzt wird.

Ich habe mir zur Vorbereitung das OTA-Lehrbuch bestellt und Videos im Netz angeschaut. Die Dozenten haben eh eigene Scripte, und jede Klinik hat hausspezifische Standards. Auch für den Pflege-Einsatz auf der Station sollte man sich reinlesen oder besser mal hospitieren, falls du mit Pflege davor wenig zu tun hattest. Ich hab früher Kulturwissenschaften studiert und war von solchen Tätigkeiten weit entfernt:knabber: Aber nach paar Tagen macht das richtig Spaß:daumen:

In unserer Schule besteht man die Probezeit mit 4,5 :mryellow:, durchgefallen oder aufgehört hat bisher keiner. Die Klasse ist bunt gemischt, die meisten haben aber schon MFA oder ZMA Ausbildungen bzw. Studium hinter sich. So frisch von der Schule sind die wenigsten.

Wünsch dir viel Glück!
 

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