Krankheitslehre Demenz und Parkinson

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Gelöschter User 45894

Gast
Hallo,

unsere Lehrer haben durchblicken lassen, dass in der medizinischen Klausur wahrscheinlich Demenz oder Parkinson dran kommen.
Mir ist klar, dass man sich nicht nur auf diese beiden Themen vorbereiten sollte, aber ich werde sie jetzt natürlich verstärkt lernen.

Jetzt stellt sich mir/uns allerdings die Frage, was man bzgl. Krankheitslehre zu diesen Themen fragen könnte.
Zur Pflege würde mir jede Menge einfallen, aber bei Krankheitslehre bin ich etwas ratlos.

Das übliche wäre ja:
- Definition
- verschiedene Formen
- Ursachen der verschiedenen Formen
- die jeweiligen Symptome
- Diagnostik
- Therapie (bes. bei Parkinson die Medis)
- ggf. Prognose
- etwas Neuroanatomie

Dazu steht in unseren I Care-Büchern (nach denen wir laut Schule lernen sollen, Scripte haben wir keine bzw. nur ein paar einzelne Blätter) allerdings nicht sonderlich viel.

Fällt euch noch was ein, was zu diesen beiden Themen bzgl. Krankheitslehre wichtig wäre bzw. was dazu in der medizinischen Klausur sonst noch dran kommen könnte?
 

Martin H.

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- Therapie (bes. bei Parkinson die Medis)
Ich hab keine Ahnung, wie gut diese "I care"-Bücher sind (noch nie davon gehört); aber zumindest bei Parkinson fallen mir durchaus noch einige weitere Behandlungsmethoden ein:
 
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Gelöschter User 45894

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Danke dir. Die I Care-Bücher sind in manchen Bereichen ganz gut, in anderen dagegen eher ziemlich mau. Es ist halt oft sehr viel Text mit sehr wenig Inhalt.
 

-Claudia-

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unsere Lehrer haben durchblicken lassen, dass in der medizinischen Klausur wahrscheinlich Demenz oder Parkinson dran kommen.
Mir ist klar, dass man sich nicht nur auf diese beiden Themen vorbereiten sollte, aber ich werde sie jetzt natürlich verstärkt lernen.
Off topic, aber ich bin immer wieder perplex darüber, wie einfach es den Schülern in manchen Bundesländern gemacht wird. Dass das Nord-Süd-Gefälle sogar in den Berufsfachschulen vorkommt...
 
G

Gelöschter User 45894

Gast
Off topic, aber ich bin immer wieder perplex darüber, wie einfach es den Schülern in manchen Bundesländern gemacht wird. Dass das Nord-Süd-Gefälle sogar in den Berufsfachschulen vorkommt...
Es wurde nun mal gesagt und ich wäre wohl ziemlich dumm, das nicht zur Kenntnis zu nehmen.

An meiner letzten Schule gab es vor den schriftlichen und den mündlichen Prüfungen jeweils ein einwöchiges Rep. und man wusste, dass ziemlich sicher diese Themen drankommen.
Und das war eine durchaus angesehene und über die Landesgrenzen hinweg bekannte Schule.

Aber zu deiner Beruhigung: Für den mündlichen Teil gibt es keine Eingrenzung, wir müssen also im Endeffekt trotzdem alles lernen.
 
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Vanilly

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Off topic, aber ich bin immer wieder perplex darüber, wie einfach es den Schülern in manchen Bundesländern gemacht wird. Dass das Nord-Süd-Gefälle sogar in den Berufsfachschulen vorkommt...
Das ist bei uns aber auch ähnlich.
Jeder Oberkurs bekommt ne Liste mit 28 Krankheitsbildern und eines davon kommt definitiv an Tag 1 schriftlich dran. Im mündlichen liegen im Bereich Krankeitslehre und Anatomie genau die selben als Karten auf dem Tisch.....eigentlich idiotensicher.

Ich persönlich lerne so gut es geht alles. Spätestens im Bereich Pflege muss ich eh wissen was bei Krankheit XY zu tun ist. Soweit denken allerdings nicht viele bei mir im Kurs. :schraube:
Die lernen nur die Krankheitsbilder und fertig.
Was mich sogar richtig schockiert, war die Aussage einer Klassenkameradin "also ich finde das alles viel zu viel! 10 Krankheitsbilder zum lernen reicht." Auf meine Antwort das wir froh sein sollen, da es in anderen Bundesländern NULL Eingrenzung gibt, kam nur ein genervtes egal.
Wir werden wohl ne hohe Quote an durchgefallenen haben.....
 
G

Gelöschter User 45894

Gast
Ich bin auch froh, über die Eingrenzung. Mal ehrlich, wer wäre das nicht?
Es heißt ja trotzdem nicht, dass da jetzt nur Demenz oder Parkinson drankommen kann. Ich weiß nicht, wie das in anderen Schulen ist, aber unsere Fallbsp. sind meist so aufgebaut, dass der Pat. halt eine Grunderkrankung (in dem Fall dann z.B. Parkinson oder Demenz) hat und mit einem akuten Ereignis (z.B. Oberschenkelhalsfraktur bei Z.n. Sturz) eingeliefert wird.
Somit hat man trotz der Eingrenzung noch andere Krankheitsbilder/Themenbereiche (in dem Fall dann eben Traumatologie) mit drin.

Diabetes und Herz wurde auch noch angedeutet. Bei beidem kann man jeweils ziemlich viele Verknüpfungen zu anderen Krankheitsbildern bzw. Organen (Niere, Auge, Leber usw.) herstellen.
Ergo muss man trotzdem mit allen Themen zumindest grob was anfangen können.

So krass eingegrenzt ist es also gar nicht....
 

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