Ich habe in meinen Berufsjahren die Ehre gehabt, mit PflegeHILFskräften zusammen arbeiten zu können. Ich kann nur sagen, dass ich ihre Arbeit sehr schätze. Sie waren sehr patientenorientiert und ich habe so einiges an Tricks und Kniffen im Bereich Grundpflege von ihnen lernen dürfen. Denn hier- und das wird immer gerne schnell vergessen- sind sie Praxisspezialisten.
Interessante Aufgaben- was sol das sein? Das dürfte wohl immer im Auge des Betrachters liegen. Wer sich mehr zum medizinischen hingezogen fühlt, dürfet aktuell (noch) mit einer GuK-Ausbildung gut bedient sein. Wer sich mehr für den Menschen interessiert und eine gehörige Portion Selbstbewusstsein mitbringt, dem dürfte u.U. auch eine Helferausbildung reichen.
Btw.- in MV gab es vor einigen Jahren Überlegungen, langjährig berufserfahrenen Kollegen eine Art Aufbaufortbildung berufsbegelitend anzubieten. Mit der sollte ein nachträglicher Abschluss möglich sein. Ist aber wohl- wie immer- an der Lobby der Pflegefunktionäre gescheitert. Die sehen nur eine 3jährige Grundausbildung als das Wahre an. Da passt weder Akademisierung noch Pfelgeassistenz. Nur die GuK, GuKK und die AP ist das wirklich richtige.
Allerdings- wer das bezahlen soll, dass können sie net sagen. Obwohl- ist ganz einfach: wir bekommen alle den gleichen niedrigen Lohn- unabhängig von Kompetenz udn Verantwortungsbereich. Ist ja aktuell schon so. Die Unterschiede sind net so groß dass man von einer Auf- oder Abwertung reden könnte.
Elisabeth