Hab auch geschmissen

Maniac

Poweruser
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09.12.2002
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Grund- und Regel Akutkrankenhaus
Moin zusammen,

ich möchte euch auch in aller Kürze mitteilen: Ich habe ebenfalls geschmissen!

Das Gesundheitswesen, respektive der Klinikalltag nervt nur noch.
Die Balance aus Bedürfnissen, Ansprüchen und der Realität ist kaum noch zu halten.

Ich lasse den ganzen Kram hinter mir und werde nächstes Jahr ein Bar eröffnen :aetsch:

Von null auf, ich baue mir eine klitzekleine Einzelhandelsfläche um.
Nur ich alleine. Kein Personal.
Wenn ich damit aufs Gesicht falle, sei es drum.

Wünsch euch was, schaue zwischendurch weiter rein ;-)
 
Auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren, ich wünsche dir wirklich viel Erfolg und eine ausgeglichene Work Life Balance!
 
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Krass! Ich lese Deine Beiträge schon ewig, hier bist du ja eine „Urgestein“. Bin selbst auch aus der direkten Pflege ausgestiegen und verstehe absolut den Wunsch.
Viel Erfolg und einen guten Start!
 
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Krass! Ich lese Deine Beiträge schon ewig, hier bist du ja eine „Urgestein“. Bin selbst auch aus der direkten Pflege ausgestiegen und verstehe absolut den Wunsch.
Viel Erfolg und einen guten Start!
Hey,

ja, vom Zivi in die Pflege "gezwungen", bis zum Pflegedirektor, alle Zwischenschritte mitgenommen.

Jetzt hab ich keine Lust mehr.
Aber wer weiß was in 5,10 Jahren ist... ;-)

(Danke euch!)
 
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Krass, das kommt jetzt echt überraschend! :-?
Andererseits kann ich es echt gut nachvollziehen.
Wünsche Dir auf alle Fälle viel Erfolg mit Deiner Bar und alles Gute für die Zukunft.
Wäre schön, wenn Du zwischendurch mal reinschaust! :-)
 
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Arbeite auch gerade hart an meinem Ausstieg.

Aktuell habe ich mehrere Bewerbungsgespräche und hoffe bis ende des Jahres von Station zu kommen.

Die Gesundheit spielt noch so semi mit. Ich hab einfach kein Bock mehr und die Wechseljahre machen es nicht besser.

Ich wünsche dir viel erfolg. In welche Bar müssen wir kommen?
 
Dir auch dabei!

Danke (!), die Bar gibt's ja noch nicht, ist aber in Norddeutschland :)
 
Ich erwarte Zeitnahe Meldung der Adresse und wann:megaphon::hicks::sdreiertanzs::boozed:

Obwohl. Ernsthaft Gastro.... :knockin::knockin::knockin::knockin::knockin:
Ist ja vom Regen in die Traufe... :lol1::lol1:
so Gott will bin ich aber Oktober im Patientenmanagement und mache was mit PC :lamer::lamer::lamer: Ohne direkten Menschenkontakt. :boxen::boxen::boxen:. Das wird schön. War dort gestern zur Hospi. Würde ich da nen Goldfisch ins Büro stellen, der würde dort am meisten stressen...:hippy::hippy:
 
Ohne Menschen ist ja die Königsklasse, ich versuchs erstmal mit ohne Personal :lol1:
 
Viel Erfolg Maniac!
Hut ab vor deiner mutigen Entscheidung. Danke für deine (wenn auch sicher weiterhin anwährenden) langjährigen Unterstützung!
 
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Jear.

Ich wurde zum Prügelknaben der Station erklärt. :king:
Ich wurde zum Gespräch gebeten. Man habe sich über mich beschwert. Was ich denn glauben würde was das Problem ist?!
"Weiß ich nicht, das wirst du mir jetzt sicher sagen" nein ich sollte noch ein bisschen rumraten...

Äußerst professioneller Einstieg in ein Personalgespräch. Danach folgten einige Unverschämtheiten und die Erkenntnis: "ich darf jetzt für jeden Unmut der Kollegen hier herhalten, die Stationsleitung reitet den gleichen Gaul".

Nebenbei konnte ich jeglichen Vorwurf der Beschwerden plausibel widerlegen. Faktisch gab es keine Beanstandung meiner Arbeit. Die SL hat aber weiter die Tour gefahren ich hätte mich völlig daneben benommen.
Letztlich wird mir dennoch Lügen, vorsätzlich verschiedene Qualitäten von Arbeit zu leisten und bedingt auch Arbeit zu verweigern vorgeworfen. Zu dreisten Äußerungen zu meiner Gesundheitlichen Lage. Selbstverständlich wurde ich mit diesem Gespräch überrumpelt. Also kein BR dabei. Was da passiert war, hab ich erst 2 Tage später geschnallt. Hab mich sogar noch dazu hinreißen lassen meine Gesundheitliche Lage zu klären. Was ärger ich mich über mich selber. Könnte mir richtig in den A... beißen. Das bereue ich zu tiefst. Das ich da nicht rechtzeitig geschaltet hatte. Naja bis dahin glaubte ich auch noch ich kann der SL vertrauen.

Es gab einen Leitungswechsel in den letzten 8 Monaten. 6 Monate war die Station ohne Leitung. Die neue Leitung ist die einstige Stellvertretung und aus dem Team. Ich sitze nicht nur ihr quer unter der Nase.

Dieser Vertrauensbruch geht soweit das ich mir wirklich Sorgen mache das ich für Rechtlich relevante Vorfälle zum Sündenbock ran gezogen werde. Da hab ich zum Glück rechtzeitig geschaltet und diesen weg versperrt. Da geht es um Fehler bzgl. Dosierungen von Medikamenten.

Kurz ich hoffe gestern schon von Station zu kommen und nicht erst Ende des Jahres.
Gespräch mit der PDL steht an. Ich muß da nächste Woche eigentlich wieder hin. Ich will aber nicht... ich hoffe ich krieg das mit der PDL hin.
 
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Moin!

Ich glaube zwar, du hast dich im Thread geirrt, wünsche dir aber trotzdem viel Kraft - und etwas Glück!
 
Ja.

Ist jetzt OT, deswegen halte ich es kurz.

Gespräch mit der PDL war vor einer Woche.
Ich hab eigentlich nur gesagt das es für mich auf der Station nicht mehr passt. Das man sich nach dem Stationsleitungswechsel und mehrfach von mir angestoßenen versuchen die Situation zu klären nicht an die einstigen Vereinbarungen hält. Hab ein bisschen konkretisiert das man mich des Lügens bezichtigt etc. und angeboten dieses ggf. mit konkreten Ausführungen zu begründen.

Die PDL erinnerte sich noch sehr gut an die Vereinbarungen die wir damals getroffen hatte, was mich wirklich sehr pos. erstaunte, denn die SL hatte mich glauben lassen das sich die PDL da nicht so dran erinnern würde. Ich glaube die PDL hat das nicht gut aufgenommen das die SL mich in diesem Glauben lassen hat. Die PDL stellte noch wirklich seeehr gezielte Fragen zu Verhalten und Veränderungen im Umgang mit mir, seit Wiederaufnahme einer länger erkrankten Kollegin, die seit der Wiederaufnahme des Dienstes zu mir in Konkurrenz getreten ist. Wobei dir Person selber absolut unbeteiligt an der Sache ist. Ich denke die SL ist in schwulitäten geraten das sie auf einmal 2 eingeschränkte auf der Station hat, aber nicht mit beiden zeitgleich was anfangen kann. Und sie hat sich dann schlichtweg für die entscheiden die sie weniger schlecht aussehen lässt und ihr die Nase besser passt. Denn mir wurde sehr häufig Kompetenzüberschreitung vorgeworfen weil ich fragen oder offensichtliche Probleme angesprochen gestellt hatte. Beispiel. die Kollegen haben den ganzen Tag gequatscht, die Stationssekretäre in ihrer Arbeit behindert weil sie deren Stühle und PC platze nicht frei gemacht hatten. Ich hatte das dann in der darauffolgenden Übergabe offen, allg. und ohne persönliche Schuldzuweisungen angesprochen. Wortlaut war: "bitte lasst uns alle wieder emrh aufeinander achten, mal schnacken ist ok, ist notwendig, ok nur bitte so das andere aber ihre Arbeit machen können und nicht an ihren PC können". Das wurde mir seitens der Leitungen seeeeehr übel genommen. Zudem habe ich mich nicht manipulieren lassen. Denn eigentlich wollte man aus mir die Rolle "Pflegerhelfer bedient alle Klingeln" machen. Das hab ich mehrfach abgelehnt und immer wieder erwähnt das wenn es nicht passt, man es gleich sagen soll. Man hatte stattdessen versucht hinten rum immer wieder an diese Leistungen zu kommen und mich getadelt wenn ich diese eben nicht gemacht habe. Detailliertes erzählen ich ggf. auf nachfrage per PN.

Meinem Wunsch dort ab sofort nicht mehr arbeiten zu wollen wurde gleich entsprochen. Wenn auch nicht mit meiner Wunschlösung, aber akzeptablen alternative. Hatte offenen Stellen in der Verwaltung und übergangsweise auf einer amb. Chemo Station vorgeschlagen, welche beide leider nicht im Ihrem Verantwortungsbereich liegen. Und sie entsprechend keinen Einfluß nehmen kann, wenn auch die gewollt hätte. Da sie meine Enttäuschung und bestreben die Pflege zu verlassen verstehen kann. Denn sie hatte mich vor über 1,5 Jahren überredet der Pflege nicht den Rücken zu kehren und eben unter diesen Vereinbarungen auf diese Station zu gehen.

Sie bedauert sehr das sie mich verliert. Ich habe deutlich gemacht das nach dieser Enttäuschung meine Entscheidung nun feststeht und es eine Frage der Zeit ist bis ich eben eine andere Stelle gefunden habe.

Derzeit bin ich übergangsweise auf einer anderen IMC. Habe dort eine sehr enge Stellenbeschreibung. Welche die Stationsleitung schriftlich festhalten wollte. Ich hätte an dem Tag verdammt noch mal Lotto spielen sollen. Dort hatte ich nun 4 Tage. Ich bin angenehm überrascht. Die Stationsleitung ist das wirklich sehr strukturiert, durchaus streng, aber scheinbar fair und verbindlich.

Unter solchen Voraussetzungen, sofern das wirklich so bleibt, könnte ich mir vorstellen dort zu bleiben.
Allerdings haben mich die letzten Ereignisse doch recht misstrauisch werden lassen und ich halte mich da mit Zuversicht etc. bedeckt.
Ich halte also meine Stellensuche außerhalb der Pflege aufrecht und nehme nach wie vor Termine war und werbe mich weiterhin auf interessante stellen. Aber ohne Zeitdruck und stress, was ganz angenehm ist.

Und angenehm überrascht von dieser PDL mit wirklich breitem Kreuz. Das trifft man doch selten in unserer Branche.
 
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