- Registriert
- 26.01.2026
- Beiträge
- 20
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- Exam. Altenpfleger
- Akt. Einsatzbereich
- Pflege
Hallo zusammen,
ich möchte eine Diskussion über die Grenzen von Führung und Loyalität anstoßen. In meinen 15 Jahren auf Station habe ich eine Dynamik erlebt, die mich bis heute beschäftigt: Wie geht man damit um, wenn die eigene Leitung die soziale Dynamik nutzt, um einen erfahrenen Kollegen systematisch zu diskreditieren?
Ein konkretes Beispiel aus meiner Erfahrung:
Eine neue Leitung versuchte, mich als "Urgestein" der Station gezielt auszugrenzen. Das geschah nicht etwa in Mitarbeitergesprächen, sondern im öffentlichen Raucherbereich des Hauses. Dort wurde vor versammelter Mannschaft (auch Kollegen anderer Stationen) abfällig über mich und meine Arbeit geredet.
Das Ganze war so offensichtlich, dass Kollegen anderer Stationen mich später anriefen und warnten: "Du, weißt du eigentlich, was die gerade unten im Raucherbereich über dich verbreitet?" Letztlich scheiterte diese Leitung an massiven fachlichen Fehlentscheidungen (eigenmächtige Patientenverlegung ohne Arztanordnung), aber der Schaden am Teamgefüge war da bereits groß.
Was mich an dieser Dynamik interessiert:
Ist euch so etwas auch schon passiert? Wie schützt man seinen Ruf, wenn die Führungskraft ihn aktiv im ganzen Haus beschädigt?
ich möchte eine Diskussion über die Grenzen von Führung und Loyalität anstoßen. In meinen 15 Jahren auf Station habe ich eine Dynamik erlebt, die mich bis heute beschäftigt: Wie geht man damit um, wenn die eigene Leitung die soziale Dynamik nutzt, um einen erfahrenen Kollegen systematisch zu diskreditieren?
Ein konkretes Beispiel aus meiner Erfahrung:
Eine neue Leitung versuchte, mich als "Urgestein" der Station gezielt auszugrenzen. Das geschah nicht etwa in Mitarbeitergesprächen, sondern im öffentlichen Raucherbereich des Hauses. Dort wurde vor versammelter Mannschaft (auch Kollegen anderer Stationen) abfällig über mich und meine Arbeit geredet.
Das Ganze war so offensichtlich, dass Kollegen anderer Stationen mich später anriefen und warnten: "Du, weißt du eigentlich, was die gerade unten im Raucherbereich über dich verbreitet?" Letztlich scheiterte diese Leitung an massiven fachlichen Fehlentscheidungen (eigenmächtige Patientenverlegung ohne Arztanordnung), aber der Schaden am Teamgefüge war da bereits groß.
Was mich an dieser Dynamik interessiert:
- Öffentliche Bloßstellung: Warum wählen Führungskräfte den Weg über den "Flurfunk", statt fachliche Differenzen intern zu klären?
- Die Rolle des Teams: Wie geht man damit um, wenn man merkt, dass das Team in solche "Raucherbereich-Allianzen" hineingezogen wird?
- Männliche Identität in der Pflege: Oft habe ich das Gefühl, dass solche sozialen Ausgrenzungsmechanismen in weiblich geprägten Teams besonders intensiv genutzt werden, um männliche Kollegen, die fachlich Paroli bieten, "mürbe" zu machen.
Ist euch so etwas auch schon passiert? Wie schützt man seinen Ruf, wenn die Führungskraft ihn aktiv im ganzen Haus beschädigt?