Fehlzeiten - Examen 2017 - NRW

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Hallo,
es tut mir echt Leid, dass es gefühlt der 100 Post über Fehlzeiten ist, aber jeder Fall ist irgendwie anders und ich mache mich echt verrückt langsam :(

Ich bin im zweiten Jahr, habe die Zwischenprüfung schon hinter mir. Allerdings weiß ich davon nur die mündlichen Noten (Pflege 1,7; Anatomie 2). Die schriftlichen Noten stehen noch aus.
Weder Klausuren noch Beurteilungen von den Stationen waren schlechter als 2.

Jetzt war ich im prakt. Einsatz (Tagespflege) 5 Tage krank, mit einer Grippe ink. Fieber, sodass ich leider echt ans Bett gefesselt war.

Zwischenzeitlich habe ich mir einen Kreuzbandriss zugezogen, der operiert werden muss. Leider macht die Klinik das in 2 Schritten.

Ich bin jetzt vom 01.06-13.06 (1 freies WE ist in dem Zeitpunkt)krank geschrieben, da die jetzt schon die Knorpel geglättet haben und irgendwas an der Kniescheibe. Eigentlich wollte ich heute wieder arbeiten gehen, aber das laufen klappt noch nicht so gut ohne UAGST und die Fäden sind noch drin.

Im August wird dann die Kreuzbandplastik gemacht (3-5 Tage stationär)
Mit der Schule habe ich das schon so besprochen, dass ich das im Urlaub machen lassen werde und versuche im Anschluss den Schulblock dann mit hochgelagerten Bein mitzumachen und im kommenen Praxiseinsatz administrativ zu arbeiten.

Ohne OP hätte ich nicht arbeiten können, da ich nach einigen Diensten echt Schmerzen hatte und ich in der Mobi selber recht instabil bin durch das Knie.

Dennoch habe ich echt Angst um meine Fehlzeiten und habe jetzt was von diesem Härtefallantrag gelesen. Geht das auch in NRW und was genau ist das?

Ich möchte ungern ein Jahr dranhängen, weil ich auch schon 27 bin und dies meine zweite Ausbildung ist.

Danke fürs lesen. :)

LG
 
Du darfst je 10% in Theorie und Praxis fehlen.Die hast du mit den (großzügig) gerechneten 200 Stunden noch nicht erreicht.
Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung gilt auch in NRW.Wie deine Schule das Ganze handhabt müsstest Du da mal nachfragen.
Was an deinem Fall jetzt so anders ist als bei den gefühlten 100 andrem in diesem Forum weiß ich aber nicht...:gruebel:
 
Ich möchte ungern ein Jahr dranhängen, weil ich auch schon 27 bin und dies meine zweite Ausbildung ist.
Entschuldige aber das ist völlig wurscht ob du das gern oder ungern machst. Ich kenne übrigens keinen der GERNE seine Ausbildung verlängert hat - nichts für ungut.:bussis:

Na ja Härtefall - wird im Einzelfall von der Schulaufsichtsbehörde entschieden.
Eine Erkrankung die jederzeit auftreten kann ist kein Härtefall.
Die Schulaufsbeh. sind aufgrund des Personalmangels oft sehr Nachsichtig, vor allem bei sehr guten Noten.
Versuch macht Kluch.

Befass dich einfach mal geistig damit, dass du 6-12Monate länger machst - na und - meine Güte du kannst dich noch fast 40 Jahre in dem Job austoben - reicht dir das nicht?:rocken:

Also mach langsam, zu schnell wieder zur Arbeit zu gehen kann genau das Gegenteil bewirken, nämlich dass es noch länger dauert.

Und denk an dein Knie und kurier es aus -
Knie kaputt - Job kaputt

Gute Besserung
 
...Also mach langsam, zu schnell wieder zur Arbeit zu gehen kann genau das Gegenteil bewirken, nämlich dass es noch länger dauert. Und denk an dein Knie und kurier es aus....Gute Besserung
Nicht nur im Job ist es auf Dauer von Vorteil, wenn's Knie was taugt, hast ja auch noch ein Leben, so nebenbei.
Deswegen - nimm Dir Renjes Worte zu Herzen und mach langsam. Der Rest wird schon.
 
Hallo liebe Putenlume1895!
Ich wollte mal nachhorchen, wie es bei dir momentan aussieht mit der Examenszulassung? Ich befinde mich nämlich in einer ähnlichen Situation: bin mit meinen Fehlzeitenaufgrund einer Morbus Crohn Diagnose sowie einer weiteren Autoimmunerkrankung, Weißheitszähnen und Todesfällen über meinen Fehlzeiten. Bin auch schon 26 und möchte auch endlich mal fertig werden, zumal mein fester Plan war, zum WS17/18 anzufangen zu studieren.
Hast du bereits einen Härtefallantrag gestellt?
LG
 
Hallo,
ich glaube da besteht ein grundsätzliches Missverständnis.
DIE Erkrankung oder ein Unfall, welche/r auch immer ist nicht der Härtefall.
Das ist Schicksal oder Pech, dafür gibts die Fehlzeitenanrechnung.
Der Härtefall entsteht dann, wenn es aufgrund persönlicher Lebensumstände unzumutbar wäre 6 oder 12 dran zu hängen - und das ist zu Begründen.
 
Ich werde mit großer Wahrscheinlichkeit auch verlängern müssen.

Der ganze Stress, Ausbildung und Privatleben zerrt mir doch schon an der Gesundheit. Ich bin häufig mit so ner respiratorischen ****e krank. Vorher hab ich mich da auch immer noch mit zur Arbeit geschleppt. End vom Lied es wurde immer schlimmer und am Ende hab ich noch länger gefehlt. Zu Anfang hab ich mir auch Sorgen um die Examenszulassung gemacht. Heute... sehe ich das gelassener. Dann verlängere ich halt... Ich bring diese Ausbildung zu Ende. Auch mit einem Vater der mehr im KH als zu Hause ist, nen Bruder mit Gehirntumor, ich selber mit unklarem Mammabefund, einer Mutter die gerade vor Sorge, Existenzängste und Angst vor Einsamkeit am Rad dreht, nem Verlobten der nen RR wie ein Elefant hat und es nicht für nötig hält dem mal auf den Grund zugehen, seinen Problemen und den ganzen anderen Wahnsinn den man halt noch so hat mit 35. eigener Haushalt, Stiefkinder, wenig Geld etc. Und da komm ich selber ja auch noch...

Vor Monaten dachte ich noch die Ausbildung packe ich mit diesen Rahmenprogramm nicht. Aber ich will sie zu Ende bringen ohne dabei unter zugehen, das braucht dann halt mehr Zeit.

Ich seh das nicht ein alles hinzuwerfen weil's gerade schwierig ist zudem wird mein Privatleben dadurch nicht besser sondern noch schlechter. Aber auf mich achten, das hat mich die Ausbildung schon geleert...

Die Tatsache das ich dann mich in Ruhe auf das Examen vorbereiten und die Verpassten Themen aufarbeiten kann, finde ich sogar entspannender als mich später hetzten zu müssen.
 
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