Eure besten/schlechtesten Erfahrungen im Dienst...

Hallo meine Lieben

heute mal ein schlechtest ERlebnis. Ich hatte heute Nacht die Horrornacht überhaupt, nicht nur das ich ständig von einer Klingel zur nächsten gegangen bin weil komischerweise alle mal auf Klo mussten, nein dann komm ich um 01:00 Uhr in ein Patzimmer und was seh ich da?
Eine total eingestuhlte PAtientin im Zimmer liegen welches mit Blut- und Stuhlfontänen übersäht war. Ich war total erschrocken und entsetzt sowas hatte ich noch nie erlebt. Das ganze Zimmer und die Pat von oben bis unten voll damit 8O8O8O
wir waren zu dritt und haben 1,5 h gebraucht um das ganze wieder in Ordnung zu bringen und das allerschönste war noch das das Zimmer ein 3Bettzimmer war...

So das war mein ERlebniss heute ich geh jetzt schlafen

lg eure Veronika
 
Erfahrung mit Praxisanleiter

Hallo an alle,
ich wollte mal von euch wissen ob es jemanden gibt der eine sehr schlimme/lustige Erfahrung mit seinen Praxisanleiter/rin gemacht hat.
Freu mich schon auf euere Beiträge....:flowerpower::flowerpower:
 
Huhu ihrs,

neben so einigen Chaosdiensten mit Neuaufnahmen ohne Ende und die Zeit um Weihnachten meines ersten Lehrjahres - erster Einsatz, Neuro + Stroke, 23 A3er, 2 Vollkräfte und ich im FD - gab es so Einiges bei mir.

Schlimmste aktuelle Geschichte:
Meine Examenswunschpatientin war eine teilweise orientierte, total liebe alte Dame jenseits der 90 Jhre, A3, aber gut mobilisierbar und sehr dankbar für alles. Gegessen hat sie nur wenig, Infusionen bekam sie bei uns. Mein Meinung - in dem Alter darf man auch mal weniger essen.

Nun, es sollte ihr ein ZVK gelegt werden. Angehörige wurden "passend" aufgeklärt, sie ging zur Anlage - erfolglos, sie haben es mehrmals versucht. Also zurück auf Station, wir waren regelrecht erleichtert... Eine Stunde später stand die PEG-Anlage für den kommenden Tag auf dem Plan. Gut, das fand ich auch sinniger.

Irgendwann fiel auf, dass der komplette Arm blau-lila-livide verfärbt und ziemlich kühl war. DA informiert, sie guckte wie bei jedem Patienten vom Fußende aus drauf und meinte: "Heparinsalbenverband." :knockin:
Meine Kollegin dachte, sie hört nicht richtig... Zeigt mir das noch, ob sie unter verqueren Vorstellungen litt - tat sie nicht, Gott sei Dank hat sie sich weiter gekümmert.

Den Privat-OA zur Seite genommen, kurz gucken lassen - sofort Doppler, GCH-Notkonsil, danach sofort Angio... Minderperfusion, noch nicht dringend operationswürdig. Die Dame weiterhin "fit", etwas irritiert ob des Stresses um sie herum... Wir gingen aus dem SD nach Hause, völlig fertig mit der Welt - früh um 5 ist sie verstorben... *seufz*

Heparinsalbenverband ist seitdem geflügeltes Wort - nicht sonderlich positiv besetzt und stellvertretend für akute, trotz deutlichen Hinweisen von uns "unerkannte" Nierenversagen und Lungenödeme, die kurz vor knapp auf Intensiv verlegt werden... Nun ja.

Wahnsinnig positiv finde ich alte Paare, die sich ihre Liebe absolut bewahren, ein Strahlen übers komplette Gesicht hsucht, sobald der geliebte Partner zur Tür herein kommt, klein geschnittenes Obst zum Naschen oder zuhause gekochte Mini-Mahlzeiten, weil das viel toller schmeckt...
Das kommt mir immer vor wie ein Sechser im Lotto - wer wünscht sich das nicht :) Mein Respekt, jedesmal - ist aber vom Gefühl her nur eines von 100 Paaren.

Strahlende Patienten, weil man morgens schon wieder da ist, sind auch immer wieder toll und zumindest bei mir auch echt häufig :mrgreen:

LG,
Gizmo
 
Meine Dienste sind im Moment alle eher katastrophal, das liegt an den allgemein bekannten Faktoren und in vielen Fällen an diversen Oberärztinnen, die meinen ihre Macht raushängen lassen zu müssen. :knockin:


Aber trotz allem gibt es immer noch nette Momente, wenn ein Patient (oder Angehöriger) sagt: "Sie sind eine nette Schwester" und sich freut wenn man den nächsten Tag wieder da ist... Da fühlt man sich dann doch irgendwie anerkannt und in seiner Arbeit bestätigt. :nurse:

Leider fehlt vielen Menschen das Verständnis für unseren Beruf, bis sie selber mal ins Krankenhaus müssen...
 
komisch, ich habe jetzt alles gelesen, bin seit 1991 in der Pflege tätig davon die letzen Jahre mit Dementen zusammen.

und ich kann mich an keinen Horrordienst erinnern, nur an schönes oder lustiges.

1. Bew. dement, findet nicht heim und wird von der polizei zurückgebracht, ich nehme sie in empfang und begleite sie zurück. sie legt den Arm um meine Hüften und wir laufen, kommen am Speisesaal vorbei, sie schaut und sagt zu mir, guck mal, da ist tote Hose !
es fiel kein wort über das grade erlebte, weder von ihr noch von mir.

2. Bew. dement ( war mein Prüfling einen Tag zuvor ), reagiert lt. Kolleginnen schnell agressiv ( hab ihn trotzdem ausgewählt ) möchte ihn zur Nacht versorgen.
Kündige jede tätigkeit an, indem ich ihn frage, ob es ihm recht ist, halte in Rollstuhlhöhe Blickkontakt und eh ich überhaupt reagieren hätte können landet seine Faust 1mm vor meiner Nase !!! Ich war so erschrocken darüber und fragte ohje, was habe ich falsch gemacht? er brummelte vor sich, nach einem Gespräch bekam ich dann heraus, das er Angst hatte alles nicht bezahlen zu können ! habe ihn beruhigen können und hat mir dann gesagt das ich seine liebste wäre.
soviel zu agressivität und demenz. alles hat einen Grund.
Heidi
 
Lustiges Erlebnis im Pflegedienst!

Hallo,

ich wollt euch von einem sehr lustigen Ereignis im ambulanten Pflegedienst erzählen.

Also das war vor ein paar Tagen:

Ich musste zu einem MS Pat. der jeden morgen ein neues Kondumurinal angelegt bekam. War alles wunderbar das Kondom saß gut.

Ich bin meine Tour weiter gefahren als mich plötzlich die PDL anrief:

"Hallo Marian hier ist Elke! Was ist denn mit deinem Handy los?!. Da war direkt wieder weg! Beim Hr.xxx ist das Kondom abgefallen! Da müsstest du schnell nochmal hin. ( Ist eine Angewohnheit der PDL immer zuerst auf dem Privathandy anzurufen dann auf dem Diensthandy )

Leider aber lag mein Privathandy zu hause. Also ist meine Mutter drann gegangen. Und Elke hat nichts gemerkt das es meine Mutter is:

" Hallo Marian! Hier ist Elke! Hattest du heute morgen ein Problem beim überziehen vom Kondom? Du musst mir schon mitteilen wenn du Hilfe brauchst!!"

Meine Mutter hat direkt schockiert wieder aufgelegt.

Aber wie ich nach Hause gekommen bin... ich wusste ja auch von nichts. Meine Mutter hat kein Ton gesagt und Abends kam se an und frug gaaaanz vorsichtig:

"Wer ist denn Elke?"
"Das ist da PDL."
"Haste watt mit der??!!"


War irgendwie ein wenig peinlich aber meine Mutter meint das wär der Witz des Jahrhunderts!

Das nächste Mal nehm ich auch bestimmt beide Handy's mit Dienst wie Privat.
 
:knabber: :lol1: :sflouts::rofl:
***schlapplach***
Haste das der PDL erzählt, dass die Mama dran war? :mrgreen:
 
Sehr cool.............
Bobbele
 
Hallo,

bei einer Schüleranleitung mit einem recht klugen Erstjahresschüler (Schüler findet, er braucht die Schule eigentlich garnicht, kann und weiss schon alles) im ersten Einsatz:

Herr X hat als Zusatzdiagnose eine Leistenhernie.
Narde: Max, weisst du was eine Leistenherinie ist?
Max: Na klar, das weiss doch jedes Kind
Narde: Dann erklär mir das mal
Max: wirft mir einen genervten Blick zu und fängt an:

Eine Leistenhernie, ist ein Riss im Trommelfell, wodurch das Herz in den Oberschenkel rutschen kann.


Narde: beisst sich auf die Zunge und bekommt einen schlimmen Hustenanfall.
Max: stolziert davon, ohne die fast erstickende Narde zu retten.

Kurze Zeit später, als ich mich etwas erholt hatte, habe ich ihm erklärt, dass er die Anatomie etwas durcheinander geworfen hat...
 
War das eine wirklich ernst gemeinte Antwort? Mein Gott, so blöde kann man doch nun nicht sein, oder täusche ich mich da?
 
diese Antwort war ernst gemeint!
 
Hallo Narde

Meinst du wirklich das er das ernst meinte? :gruebel:

Wenn ja, wäre ich echt schockiert.. ich meine so wird das doch nichts mit ihm, auch wenn er im 1. Lehrjahr ist. Da fehlt doch schon das logische denken bei dem Max..

Hmm...
 
Hallo Karo,

denkst so einen Humbug kann sich jemand ausdenken? ich schaffe das nicht...

Schönes Wochenende
Narde
 
*lach* des ist jetzt ncht wahr, oder?

ehrlich mir geht es heute nicht gut, wie mein Kollege heute sagte ... ich sei durch die Wiese *grübelte* was der wohl meinte.
Nu sitz ich hier und wiederhole Herz und musste vor lauter Aufregung feststellen das ich nicht mehr wusste wo re herz u. li herz liegt. Krieg ne Krise :gruebel:

Heidi
 
Nu sitz ich hier und wiederhole Herz und musste vor lauter Aufregung feststellen das ich nicht mehr wusste wo re herz u. li herz liegt. Krieg ne Krise

Och, da gibts nen guten Trick um sich das anhand der Anfangsbuchstaben zu merken:
Das REchte Herz liegt REchts, das LInke Herz nämlich LInks

Sorry ^^
 
Och, da gibts nen guten Trick um sich das anhand der Anfangsbuchstaben zu merken:
Das REchte Herz liegt REchts, das LInke Herz nämlich LInks

Sorry ^^


ich bin heut echt blöd, wenn ich das bei mir zeige? oder bei Dir gugge?
Ich hab die letzte Zeit so viel gelernt, das ich schon alles vergesse oder net mehr weiss :knockin:
man ann sich auch verückt machen, gell ?
Heidi
 
Eure Erkenntnisse müssen auf schlechten Erfahrungen im Dienst (so heisst der Titel dieses Threads) beruhen...:knockin:
 
Hallo,
habe mir alle Beiträge durchgelesen, teilweise gelacht oder mit dem Kopf geschüttelt!
Meine schlechteste Erfahrung im Dienst kann ich so eigentlich nicht wiedergeben. Irgendwie kommt mir einiges von dem hier Geschriebenen bekannt vor, da man nach den langen Dienstjahren wirklich "fast" alles selber schon erlebt hat.
Ich kann von meiner ,für mich, schlimmsten Station berichten.
Hut ab vor all den Leuten, die auf einer reinen Onkologie arbeiten können.
Leider musste ich feststellen, dass ich dafür überhaupt nicht geeignet bin. Psychisch bin ich dabei fast "vor die Hunde" gegangen.
Nachdem unsere Stationen wieder einmal umstrukturiert wurden, sah ich es als willkommene Möglichkeit, mich beruflich zu verändern.
Ich fing schon mit dem Vorsatz auf der Onkologie an: Ich werde nichts an mich herankommen lassen, werde mit den Patienten über nichts persönliches sprechen, da ich schon auf anderen Stationen gewisse Patienten dermaßen in mein Herz geschlossen hatte, dass ich auch zuhause nicht abschalten konnte.
Aber die Patienten hatten eine Antenne dafür. Gerade ich, die ganz Neue, wurde von sonst sehr verschlossen Krebskranken in sehr persönliche Gespräche verwickelt. Und schon waren sie "in mir drinnen".
Besonders schlimm war es, junge Familienväter/Mütter im Endstadium zu sehen, die von ihren den kleinen Kindern besucht wurden.
Überall piepten die Infusomaten oder Perfusoren mit den Chemos.
Nicht das ich nicht belastbar wäre! Auf unserer Neurochirurgie liegen auch überwiegend Patienten mit Hirntumoren (Glios, Hirnmetastasen), aber irgendwie ist es einfach anders, nicht so geballt. Bei uns laufen keine Chemos.
Nach einem halben Jahr stand wieder einmal eine Stationsfusion an und ich wechselte freiwillig auf die Neurochirurgie.

Und wie es der Teufel so will!
Nachdem ich freiwillig die Onkologie verließ, hatten wir zwei Krebsfälle in der engsten Familie.

Schöne Erlebnisse hatte ich natürich auch, aber damit würde ich jetzt wohl meinen Text sprengen.
Vielleicht ein anderes Mal!
Viele Grüße
Sanne
 
naja...

bei mir im kurs hat ma eine in ner Klausur als Möglichkeit der Haarentfernung Chemo geschrieben!
 

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