News Deutschlandweite Untersuchung offenbart Verbesserungspotenzial

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Altenpflegefachkräfte sehen Verbesserungspotenzial, wenn es um ihren Arbeitsplatz geht: Sie wünschen sich eine bessere Einarbeitung, mehr Wertschätzung durch Vorgesetzte und gesundheitsfördernde Angebote durch den Arbeitgeber. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Auswertung des Branchen-Prüfsystems "Attraktiver Arbeitgeber Pflege" (AAP).

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Die drölfmillionste Erhebung mit den daueridentischen Ergebnissen. Schnarrrrch
 
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daueridentischen Ergebnissen
Hm, da bin ich nicht so sicher:
"Mit Abstand am schwächsten beurteilten Mitarbeiter hingegen angemessenes Gehalt und Sozialleistungen im Wettbewerbsvergleich."
Wurde sonst nicht immer darauf herumgeritten, daß höhere Gehälter gezahlt werden sollten?
 
Hm, da bin ich nicht so sicher:
"Mit Abstand am schwächsten beurteilten Mitarbeiter hingegen angemessenes Gehalt und Sozialleistungen im Wettbewerbsvergleich."
Doch ich schon, denn schon vor 20Jahren war bei den Umfragen das Gehalt NIE an erster Stelle. Das wollen aber viele bist Heute nicht wahrhaben.
Denn es ist ja sooooo einfach Geld reinzuschütten dann hinzustehen und zu prahlen, seht her was wir tolles gemacht haben! Was und ihr seit immer noch nicht Zufrieden - undankbares Volk.
Mal das gesamte System zu hinterfragen und umzubauen - mühsam und zeitaufwändig.

Am Rande - was ist denn nun eigentlich eine angemessene Bezahlung in Euro?
 
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Seh ich im Prinzip genauso wie Du, @renje - aber wird es nicht immer anders dargestellt?
Und gibt es nicht genügend Pflegekräfte, die quasi alles am Gehalt festmachen?
Am Rande - was ist denn nun eigentlich eine angemessene Bezahlung in Euro?
Gute Frage.
Momentan, m. M. n., mindestens 3000 € brutto (ich rede natürlich von Fachkräften, d. h. 3-jährige Ausbildung).
Und vor allem gehört, wie in anderen Branchen auch, leistungsgerecht bezahlt - d. h. Weiterbildungen oder Sonderaufgaben müssen sich auch finanziell niederschlagen.
 
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Bei uns sieht es so aus, daß (außer die arbeitest auf Intensiv) keinerlei Weiterbildungen oder Sonderaufgaben Zuschläge erhalten. Man hat den Praxisanleiterinnen sogar ihre 50€ freiwilligen Zuschlag gestrichen.Meine Konsequenz,keinerlei Sonderaufgaben ohne Geld, kein zur Verfügung stellen meiner Weiterbildungen für meine Arbeitgeber ohne Geld. Für bestimmte Zertifizierungen braucht es Personal das bestimmte Weiterbildungen vorweisen kann. Im Internet macht es sich auch gut, wenn man besondere Fähigkeit des Personals anpreisen kann. Da ich alle meine Weiterbildungen privat bezahlt habe, muss erst Geld rüberwachsen, bevor mein Arbeitgeber Leistung dafür bekommt. Das findet meine PDL absolut unkollegial von mir, denn da müssen wir jetzt extra jemand auf Fortbildung schicken, und die kostet. Ich sollte mehr an die Allgemeinheit denken. Tu ich, ich denke allgemein mehr an mich und meinen Geldbeutel.
 
Bei uns sieht es so aus, daß (außer die arbeitest auf Intensiv) keinerlei Weiterbildungen oder Sonderaufgaben Zuschläge erhalten.
War bei mir ganz genauso, hatte ich ja hier im Forum auch schon oft genug beschrieben:
Da zählten lediglich die Jahre der Betriebszugehörigkeit bzw. Alter. Das führte natürlich dazu, daß irgendwelche Uralt-Pfleger, die lediglich Dienst nach Vorschrift machten ("das haben wir schon immer so gemacht") fürs Arxxxbreitsitzen deutlich mehr bekamen, als junge, engagierte Schwestern oder Pfleger, die sich reinknieten.
Sonderaufgaben wie Praxisanleitung wurden finanziell ohnehin nicht entlohnt, und Freistellung gab es - wenn überhaupt - nur in der Prüfungszeit.
Fördert natürlich die Leistungsbereitschaft ungemein... :roll:
 
Martin was ist los mit dir
derartige Verallgemeinerungen auf dem Niveau bin ich von dir nicht gewohnt.
Brauchts auch nicht.
Zumindest sind Sonderaufgaben und Fort- und Weiterbildung zumindest im letzten TVÖD SEHR deutlich berücksichtigt worden.

Grundsätzlich Frage ich mich auch hier wieder bei dieser Diskussion
Sonderaufgaben ja gut
aber
sind diese Sonderaufgaben auch höherwertigere Tätigkeiten die eine höhere Bezahlung erforderlich machen würden - zumindest nach TVÖD.
oder

mal zum Nachdenken, zugegeben ziemlich Provokativ:
ist eine Tätigkeit am Bett, am Patienten die höherwertigste Tätigkeit überhaupt und jegliche Tätigkeit die nur teils oder gar nicht mehr am Bett stattfindet müsste NIEDRIGER Entlohnt werden :?::nurse::thinker:
 
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mal zum Nachdenken, zugegeben ziemlich Provokativ:
ist eine Tätigkeit am Bett, am Patienten die höherwertigste Tätigkeit überhaupt und jegliche Tätigkeit die nur teils oder gar nicht mehr am Bett stattfindet müsste NIEDRIGER Entlohnt werden
Tatsächlich findet das ja auf Umwegen durchaus schon statt:
- unser Atmungstherapeut, der nur noch Tagdienste macht, verzichtet durch seine Qualifizierung auf einen Teil der Schichtzulage und bekommt keine höhere Vergütung für diese Aufgabe. Natürlich sollte niemandem eine Schichtzulage zustehen, der die Schichten tatsächlich nicht ableistet. Aber sein verändertes Aufgabenspektrum bringt sowohl den Kolleginnen und Kollegen, als auch den ÄrztInnen und den PatientInnen einen deutlichen Mehrweg, da wäre es also durchaus angebracht, wenn seine Vergütung so weit erhöht würde, dass sowohl die fehlende Schichtzulage ausgeglichen, als auch seine höhere Qualifikation angemessen berücksichtigt wird. Als Atmungstherapeut arbeitet er ja durchaus noch "am Bett", auch wenn mit "am Bett" viele lieber nur "waschen" uä definiert sehen wollen...
- auch die Praxisanleitung findet am Bett statt und sollte als Höherqualifikation angemessen höher bezahlt werden.
- die Höhergruppierung von A+I-Weiterbildung (uä) ist im TvÖD berücksichtigt, man darf aber auch da durchaus überlegen, ob das weit genug geht.
- wirklich bettfern wird es dann, wenn man sich zB als Patientenmanager, MDA oder ähnliches weiterbilden lässt, also eher verwaltungstechnische Arbeitsfelder, da fehlen dann natürlich auch die Schichtzulagen, der Dienst ist aber auch dtl. ruhiger, bzw. die direkte Verantwortung geringer. Wirkt sich aber auch heute schon in dtl. geringerer Entlohnung aus.

Zu überlegen, wem man weniger bezahlen sollte, bringt uns also nicht weiter. Wer sich für den Pflegeberuf engagiert, wer sich weiterbildet und höherqualifiziert, der sollte auch mehr Lohn bekommen. Da ist noch viel Luft für tarifliche Verbesserungen.

Und wenn man in Richtung Akademisierung denkt, dann muss man sich fragen, wie man diesen Übergang gestaltet, so dass die akademisierten Pflegekräfte am Bett bleiben. Alleine mit mehr Geld für die gleiche Arbeit wird das schwer vermittelbar (für die GuKs/APs, die jetzt schon da sind). Bleibt die Bezahlung aber genau gleich, egal ob akademisch ausgebildet oder nicht, dann werden sich die studierten Pflegkräfte schnell nach pflegefernen Jobs umschauen, und dann gewinnen wir durch diesen Weg nichts. Man muss sich hier wirklich neue Konzepte überlegen, wie Pflegekräfte mit akademischer Ausbildung weiter die Arbeit "am Bett" attraktiv finden können. Dieses über den Weg "weniger Geld für bettferne Tätigkeiten" zu versuchen, sehe ich zum Scheitern verurteilt (zumindest in jenen Feldern, die nicht wirklich bettfern sind, s.o.).

Dass es viele Einsatzgebiete in der Pflege gibt, die unverschämt schlecht bezahlt sind, bleibt von dieser Diskussion unberührt. Eine Anhebung des Grundlohnes muss auch in der Pflege langsam marktwirtschaftlichen Prinzipien folgen: wer Fachkräfte will,muss auch entsprechend entlohnen, sonst darf nicht über Personalmangel gejammert werden (von Seiten der Arbeitgeber).

Gruß spflegerle
 
Martin was ist los mit dir
derartige Verallgemeinerungen auf dem Niveau bin ich von dir nicht gewohnt.
Brauchts auch nicht.
Zumindest sind Sonderaufgaben und Fort- und Weiterbildung zumindest im letzten TVÖD SEHR deutlich berücksichtigt worden.
Das finde ich super, wenn das berücksichtigt wird; aber ich glaube, da hast Du mich mißverstanden:
Ich sprach nur (ebenso wie @alesig ) von den Erfahrungen in meiner Klinik damals (auf die der TVÖD keine Auswirkung hatte :wink1: ). Komischerweise hast Du ihr ein "gefällt mir" gegeben und mir nicht, obwohl wir die gleichen Erfahrungen gemacht hatten... :ccol1:
Und ja, ich weiß auch, daß es in verschiedenen Häusern durchaus sehr unterschiedlich gehandhabt wurde/wird:
Ich hab z. B. in meiner jetzigen Versorgung eine Kollegin (übrigens Altenpflegerin), die vorher an einer Rehaklinik tätig war. Dort wurden die "großen" Weiterbildungen (also z. B. Bobath, basale Stimulation etc.) extra honoriert - sie verdiente dadurch deutlich besser als ich zu meinen Klinikzeiten. Auch ich habe nämlich diese ganzen Weiterbildungen, das hatte aber keine Auswirkungen auf mein Gehalt.
sind diese Sonderaufgaben auch höherwertigere Tätigkeiten die eine höhere Bezahlung erforderlich machen würden
Naja, kommt sicherlich auf die einzelnen Sonderaufgaben an.
Z. B. sehe ich es schon so, daß Praxisanleiter bzw. Mentoren (wie ich einer war) durchaus einen Bonus dafür verdient hätten, da wir eine (für viele Kollegen lästige) Arbeit übernommen haben, die durchaus arbeitsintensiv ist.
Ähnlich sieht es auch mit manchen der fachlichen Weiterbildungen aus, wenn diese im Arbeitsbereich benötigt werden. Und das ist bei Bobath und basaler Stimulation im Bereich Neurologie durchaus der Fall. :wink:
Wenn nämlich der Uralt-Pfleger nach alter Väter Sitte beim Schlaganfallpat. auf der betroffenen Seite unter die Achsel faßt und an der Schulter rumreißt :eek1:, dann sehe ich das durchaus als "weniger hochwertige Tätigkeit" an als die fachgerechte Mobilisation nach Bobath, Stichwort Subluxation.
Ach, und zu der Frage, ob Tätigkeiten am Bett (bzw. Pat.) höherwertiger sind als andere:
Das kann man m. M. n. nicht pauschal so sagen. Nur wenn natürlich generell patientenferne Tätigkeiten höher bezahlt werden, bietet man auch noch einen zusätzlichen (verhängnisvollen) Anreiz für Pflegekräfte, sich vom Pat. ab- und solchen Tätigkeiten zuzuwenden.
Die Frage stellt sich m. E. aber meistens eh nicht, denn wie gesagt arbeiten die meisten ja weiterhin sehr patientennah (z. B. Praxisanleiter, Wundmanager, Pain nurses etc.). Und wenn jemand einen Teil seiner Arbeitszeit am Schreibtisch verbringt (z. B. Hygienefachkraft zur Recherche), dann ist das auch gerechtfertigt, denn es kommt den Kollegen und auch den Pat. zugute.
Man sollte hier nicht patientennahe gegen patientenferne Tätigkeiten ausspielen.

P.S.:
@spflegerle hat´s noch besser formuliert als ich. Die akademisierten Pflegekräfte hatte ich bei meinen Betrachtungen noch gar nicht auf´m Schirm! ;)
 
Wer sollte für was mehr bezahlen, kann nur im TV festgelegt werden, AG werden das sicherlich nicht freiwillig tun.

Na ja, ich sehe hier viel viel Glatteis.
1. Gehts mir nicht um WEM man mehr bezahlt, sondern welche Tätigkeiten höherwertiger sind.
2.
, da wir eine (für viele Kollegen lästige) Arbeit übernommen haben, die durchaus arbeitsintensiv ist.
Arbeitintensiver wie die der Kollegen 8 Std. am Bett?
3.
Und das ist bei Bobath und basaler Stimulation im Bereich Neurologie durchaus der Fall.
Ist das nicht selbstverständlich auf solchen Stationen und dafür soll der AG noch extra bezahlen? Weil einge MA ihre Arbeit machen wie sichs gehört, sollen sie MEHR bekommen, als andere die eine Minderleistung erbringen?
auf der betroffenen Seite unter die Achsel faßt und an der Schulter rumreißt
Dann funktioniert wohl die Fachaufsicht nicht beim AG?
4.
denn es kommt den Kollegen und auch den Pat. zugute.
na ja, jegliche Tätigkeit der Mitarbeiter/innen in einer Klinik, egal wo, kommt direkt oder indirekt dem Pat. zu Gute - sollte es jedenfalls.
5.
Man sollte hier nicht patientennahe gegen patientenferne Tätigkeiten ausspielen.
Das ist leider die traurige Realität und die Diskussion darüber kenne ich seit mehr als 20Jahren.
Realität ist, sehr, sehr häufig werden Tätigkeiten in dem Moment wo sie vom Bett wegführen besser bezahlt.

Und es wird NIE Gehalt oder selten für eine Fortbildung bezahlt, sondern IMMER für die Tätigkeit. Wenn ich keine SL bin bekomme ich auch kein SLgehalt nur weil ich die FB gemacht habe und sicherlich/hoffentlich, dass eine oder andere aus der FB einfließen kann und wird.

Zu guter letzt halte ich als Beispiel die Schichtzulage als Beispiel für denkbar ungeeignet. Diese erhalte ich, unabhängig von Tätigkeit, Dienststellung und Eingruppierung als Ausgleich für Dienst zu ungünstigen und krankmachenden Zeiten und wenn ich diese nicht mache, dann erhalte ich diese Zulage logischerweise auch nicht, wie bei allen anderen Zulagen auch - wäre ja abstrus.
 
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Liebe Renje,wir haben sehr oft Patienten mit Schlaganfall, aber von Bobath haben bei uns die wenigsten was gehört, geschweige denn daß sie eine Lagerung durchführen könnten. Basale Stimulation ? Nein das hat nichts mit Sex zu tun. Fachaufsicht ? Wer sollte die denn machen. Bei uns gibt es Mitarbeiter die haben die letzten Jahre keine einzige Pflichtfortbildung besucht. Händehygiene ist,wenn man Alkohol auf die Hände tut und dann ganz fest wedelt damit es schneller trocknet. Unsere Hygienefachkraft von Station hat auch schon bessere Tage gesehen und schon sehr lange keine Fortbildung. Ich bin der Meinung daß jeder der eine zusätzliche Ausbidlung/Fortbildung braucht um eine spezielle Funktion zu erfüllen und dadurch einen Mehraufwand, zusätzlich zur Pflege hat, auch extra entlohnt werden soll. Außerdem sollte der Arbeitgeber dazu verpflichtet werden für seine Mitarbeiter einen Qualifizierungsnachweis führen zu müssen. Wer sich die Mühe macht sich zusätzlich zu Qualifizieren und sich auf dem neuesten Stand hält, der sollte dies auch an seinem Geldbeutel merken. Ich sehe es nicht ein daß die tumbe ,ich hab keinen Bock auf Fortbildung und was vor 20 Jahren gepaßt hat paßt heute auch, Kollegin , gleich viel Geld verdient wie ich. Bin grad maximal frustriert, eben wegen solcher Kollegen.
 
Kann @alesig nur zustimmen; auch bei uns hatten die Wenigsten die Weiterbildung Bobath oder Basale. Das wäre übrigens noch gar nicht so furchtbar schlimm gewesen, wenn sie sich nicht aktiv (!) gegen die Umsetzung dieser Konzepte gestellt hätten...
Ach ja, noch was @renje :
„Arbeitintensiver wie die der Kollegen 8 Std. am Bett?“
Ich weiß nicht, was Du mit solchen Sätzen bezweckst?
Zum einen arbeiten PA am Bett, zum anderen: Ja, es ist arbeitsintensiver, mit einem Schüler zusammen und dabei ihm die Tätigkeiten beizubringen, als einfach nur alleine vor sich hin zu wurschteln!
 
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Ich weiß nicht, was Du mit solchen Sätzen bezweckst?
Vielleicht ein Nachdenken über die Wertigkeit von Tätigkeiten in der Pflege rund um den Pat. direkt wie indirekt?

Ja, es ist arbeitsintensiver, mit einem Schüler zusammen und dabei ihm die Tätigkeiten beizubringen,
Kann ich aus eigener Erfahrung nicht bejahen.

als einfach nur alleine vor sich hin zu wurschteln!
oha - seeeeehr dünnes Eis.
Könnte evtl. als Abwertung der Kollegen verstanden werden, die sich NUR um Pat.
kümmern?

Fachaufsicht ? Wer sollte die denn machen.
Die die dafür bezahlt werden, wie CA, ärztl. Ltg Intensiv, PDL, SL.
Wenn ich deine Schilderung lese kann ich deinen Frust nachvollziehen, halte allerdings deine Schlussfolgerung nicht für zielführend.
Beispiel: Macht ne Fortbildung - wird Höhergestuft - macht 10Jahr keine mehr - wieder zurückgestuft - du weißt funktioniert nicht.
Du weißt ja sicher - LOB - ist gescheitert u.a. wegen zu vieler arbeitsrechtlicher Hürden.
Jedoch bei dem Qualifizierungsnachweis bin ich bei dir.
 
Zuletzt bearbeitet:
oha - seeeeehr dünnes Eis.
Könnte evtl. als Abwertung der Kollegen verstanden werden, die sich NUR um Pat. kümmern.
Der PA bzw. Mentor soll seine Anleitung ja noch NEBEN der ganzen Arbeit erledigen. :roll:
 
Der PA bzw. Mentor soll seine Anleitung ja noch NEBEN der ganzen Arbeit erledigen. :roll:
Nein natürlich nicht!!!!!!!! Wer sich auf sowas einlässt, dem ist sowieso nicht zu Helfen.
Mir ist bewußt, dass das viel zu viele machen. Warum eigentlich?
Hält das System stabil, scheint aber denjenigen nicht klar zu sein.
 
Zum einen arbeiten PA am Bett, zum anderen: Ja, es ist arbeitsintensiver, mit einem Schüler zusammen und dabei ihm die Tätigkeiten beizubringen, als einfach nur alleine vor sich hin zu wurschteln!
Ich persönlich halte die Ausbildung unserer potentiellen Nachfolger für mindestens ebenso wichtig wie die eigentliche Arbeit am Patientenbett. Denn selbst wenn letztere noch so gut und qualifiziert ausgeführt und entsprechend entlohnt wird, nutzt es uns allen nichts, wenn uns beim Renteneintrittsalter niemand ablöst.

Diese gegen jene Tätigkeit in Wichtigkeit und Schwierigkeit aufzuwiegen führt aber mMn immer zu bösen Blut und Grabenkämpfen, die ganze Bereiche entzweit haben. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen, ohne dass X oder Y dabei "Recht" hat.
 
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Diese gegen jene Tätigkeit in Wichtigkeit und Schwierigkeit aufzuwiegen führt aber mMn immer zu bösen Blut und Grabenkämpfen, die ganze Bereiche entzweit haben.
Ja aber genau das findet doch statt, wenn wir darüber diskutieren, dass eine anderst gelagerte Tätigkeit wie PA eine höherwertigere Tätigkeit ist und deshalb besser bezahlt werden müsste oder muß wie die der GuK die NUR am Pat. arbeitet.
Und genau aus dem Grund den du schreibst, sollte man sehr genau über solche Forderungen dreimal Nachdenken.
 
@renje ich verstehe nicht, warum Du Dich mit Händen und Füßen dagegen wehrst, PA besser zu bezahlen.
Die SIND definitiv höher qualifiziert als „nur“ Pflegekräfte, da sie auch ein gewisses didaktisches und pädagogisches Wissen (zusätzlich zum Fachwissen wie „normale“ GuK) mitbringen, und da ihre Arbeit definitiv aufwendiger ist.
Kenne mehr als genug Pflegekräfte, die sagen „hau mir ab mit Schülern“.
 
@Martin: ich habe es immer noch nicht deutlich machen können.
Ich wehre mich nicht PA besser zu Bezahlen, zumal das nicht in meiner Macht steht.
Zum anderen wird nicht die höhere Qualifikation als Merkmal für eine höhere Bezahlung Definiert, sondern die
höherwertigere Tätigkeit
das ist ein großer Unterschied.

Nach dieser Argumentation wären alle GuKs die Zusatzqualifikationen haben, egal welche und diese Fähigkeit am Pat. erbringen höher Qualifiziert und nicht nur PA.

Genau da fängt die Neiddiskussion die @alesig ins Spiel gebracht hat an. Deshalb appelliere ich lediglich darüber dreimal Nachzudenken.
 

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