CDU-Pflegeexperten ergreifen Partei für die Altenpflege

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Erwin Rüddel, pflegepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Erich Irlstorfer, Berichterstatter für Pflegeberufe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, haben ihre Kritik an den Plänen der Bundesregierung für eine generalistische Pflegeausbildung erneuert und eine Lanze für die Beschäftigten in der Altenpflege gebrochen.

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renje

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Man beachte die politische Aufmachung in diesem doch eindeutig positionierten Blatt.
Sag mal Redaktion - warum wird eigentlich fast immer nur dieses Blatt und deren Meinung hier eingestellt?
Soll hier Stimmumg gemacht werden in eine bestimmt Richtung?
Ich finde das Ganze schon mittlerweile mehr als auffällig!
Gibt es keine anderen Quellen? - Doch sicher!

Und wenn dieses "Blatt" auch noch suggeriert, dass irgendwelche Hinterbänkler wie
Herr Irlstorfer ein Pflegeexperte sein soll.
Gelernter Bürokaufmann und keine Tätigkeit deutet darauf hin woher er von diesem Blatt als Pflegeexperte qualifiziert sein sollte?
Erwin Rüddel MdB - Lebenslauf -

Noch schlimmer bei Herrn Rüddel als studierter Betriebswirt und SEINEM Lebenslauf.
Erwin Rüddel MdB - Lebenslauf -
Macht hier jemand von DER Redaktion hier sein Ding und lenkt gezielt Informationen?

Missbraucht hier jemand seine Stellung um Berufspolitik durch die Hintertür in eine ganz bestimmte Richtung zu machen?

Anderst kann ich mir das nicht mehr erklären, warum hier ständig Infos genau von diesem Blatt, mit dem Inhalt, dass irgendjemand dagegen sei hier immer wieder gepostet wird.

Sollte sich ein solches Forum nicht auch zur Neutralität verpflichten fühlen und auch das Wider berichten und nicht so, wie ich wahrnehme, eindeutig in eine Richtung stimmungsmachend?
 
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Romsen2014

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So lange Parteien, bestimmte Personen als "Pflegeexperten"deklarieren, die nie in ihren Beruflichen Werdegang in keinster Weise eine Tätigkeit in oder mit der Pflege aufweisen kann ich nur beschränkt oder meist gar nicht ernst nehmen.
 

renje

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Hallo Romsen,
dann sollten aber solche Blätter, wenn sie seriös sein wollten, dies nicht auch noch wiederholen und sogar lancieren.

Deshalb habe ich den Eindruck, dass mit dieser Art von Informationsstreuung hier das board missbraucht wird um Stimmung in eine bestimmte Richtung zu machen.
 

Martin H.

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So lange Parteien, bestimmte Personen als "Pflegeexperten"deklarieren, die nie in ihren Beruflichen Werdegang in keinster Weise eine Tätigkeit in oder mit der Pflege aufweisen kann ich nur beschränkt oder meist gar nicht ernst nehmen.
Der allergeilste "Pflegeexperte" ist der hier:
Claus Fussek im AZ-Interview: Die traurige Wahrheit über die Pflege - Abendzeitung München
Wobei ich Enthüllungsstories ja nicht per se schlecht finde, nur sollte der gelernte Sozialpädagoge sich bitteschön nicht selbst als "Pflegeexperte" titulieren... und das merkt man seinen Stories halt des öfteren an, daß er nicht wirklich "Experte" ist.
 

ludmilla

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Guten Morgen,

wo steht in dem Artikel, dass die beiden Pflegeexperten sind? Hab ich das nach mehrmaligen Lesen nicht gesehen.....
Es sind die Pflegepolitischen Sprecher und das ist was gänzlich anderes. Es ist doch gängig in Parteien und Politik, dass bestimmte Leute die entsprechenden Themen besetzen ohne selbst in dem entsprechenden Bereich tätig gewesen zu sein. Ob die Berater der beiden Männer geeignet sind, wissen wir nicht und ich vermag das nicht zu beurteilen.
Es mag sein, dass man die Argumentation nicht schlüssig findet, aber das ist was anderes.

Ich kann der Argumentation, obwohl ansonsten weit entfernt davon mit der CDUZu sypathisieren, jedenfalls zum Teil folgen. Aus meiner Sicht wird die Kinderkrankenpflege der Verlierer der Generalistik sein, weil diese Qualifikation dann nur über Weiterbildung geht. Und ich glaube dass dadurch viele die den Weg über die generalisierte Ausbildung gehen müssten, deshalb gar nicht in die Pflege gehen.
Ludmilla
 

ludmilla

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Im Artikel werden die beiden als pflegepolitische Sprecher bezeichnet, was sie ja auch sind! Und dass diese Zeitung im Interesse ihrer Leser, vor allem deren Sichtweise darstellt...., was verwundert daran so?

Mich als Gegner der Generalistik, ich will die Gründe jetzt nicht nochmal austauschen, kommen die Gegner leider oft zu wenig an die Öffentlichkeit. Ich finde es gut, dass diese in einem Forum wie diesem auch zu Wort kommen. Wäre das nicht der Fall, könnte man Meinungsmache in die andere Richtung unterstellen. Und dabei ist es zunächst mal unwichtig, ob eine Zeitung Parteisprecher zu diesem Thema als Experte bezeichnet oder nicht.

Pflegeexperte kann sich jeder nennen, es ist kein geschützter Begriff....
 
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Surrogat

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Gefühlt sind die "Breaking News" der "Redaktion" hier im Forum allerdings schon von Altenpflege Online – Fachwissen für Pflegekräfte und Ärzte Zeitung Online dominiert.
Dafür gibt es sicherlich Gründe - oder es handelt sich aufs Jahr gerechnet einfach um eine Fehlwahrnehmung?

Und dass diese Zeitung im Interesse ihrer Leser, vor allem deren Sichtweise darstellt...., was verwundert daran so?
„Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten“ (Hanns Joachim Friedrichs)

„Der Unterschied zwischen einem Journalisten und einem Aktivisten ist, dass ein Aktivist aktiv eine Seite unterstützt, ohne zu sagen: Hier ist die Information, lieber Leser, ziehe deine eigenen Schlüsse, das sind meine“ (Juliane Leopold)

Frei nach diesen Zitat wünscht man sich irgendwiezwar immer eine differenzierte Sicht der Dinge in möglichst wenigen verschieden Medien. Im Zeitalter nahezu unendlicher Informationsmöglichkeiten und begrenzter (Frei)zeit haben allerdings Echokammern und Filterblasen Hochkonjunktur.

Ich kann der Argumentation, obwohl ansonsten weit entfernt davon mit der CDUZu sypathisieren, jedenfalls zum Teil folgen. Aus meiner Sicht wird die Kinderkrankenpflege der Verlierer der Generalistik sein, weil diese Qualifikation dann nur über Weiterbildung geht. Und ich glaube dass dadurch viele die den Weg über die generalisierte Ausbildung gehen müssten, deshalb gar nicht in die Pflege gehen.
Deiner ersten Aussage bzgl. der KiKraPfl kann ich, zumindest mit meinen Kenntnissen der geplanten Änderung, folgen - frage mich allerdings immer, wie das in anderen Ländern ohne dreigeteilte Ausbildung funktioniert. Sind die Pflegekräfte dort weniger kompetent, wird weniger Fachwissen angewandt...oder schlicht mehr Wert auf echte Weiter- und Höhequalifikation gelegt? Bei der letzten Aussage wäre ich hingegen noch zurückhaltender - vieleicht wird ja gerade eine breit aufgestellte Ausbildung Azubis anziehen, die nach Schulabschluss noch keine gezielte Vorstellung über ihren weiteren Berufsweg haben und denen ein wenig Praktikum nicht geholfen hat?
 
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Martin H.

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Im Artikel werden die beiden als pflegepolitische Sprecher bezeichnet, was sie ja auch sind! Und dass diese Zeitung im Interesse ihrer Leser, vor allem deren Sichtweise darstellt...., was verwundert daran so?
Ich finde es ja in Ordnung, daß die beiden ihre Meinung äußern; allerdings kann ich da nicht wirklich erkennen, daß "im Interesse der Leser" geschrieben worden wäre?
Mich als Gegner der Generalistik, ich will die Gründe jetzt nicht nochmal austauschen, kommen die Gegner leider oft zu wenig an die Öffentlichkeit. Ich finde es gut, dass diese in einem Forum wie diesem auch zu Wort kommen. Wäre das nicht der Fall, könnte man Meinungsmache in die andere Richtung unterstellen.
Ich finde es auf jeden Fall gut, daß alle Seiten zu Wort kommen, keine Frage.
Habe allerdings den Eindruck, daß in der Öffentlichkeit (inzwischen) ganz stark die Gegner der Generalistik den Ton angeben - Du brauchst nur mal nach dem "Bündnis für Altenpflege" zu googeln, da machen sich einflußreiche Kräfte (z. B. Arbeitgeber & Träger aus dem Bereich Altenhilfe) stark dafür, die Generalistik auf jeden Fall zu verhindern.
Und dabei ist es zunächst mal unwichtig, ob eine Zeitung Parteisprecher zu diesem Thema als Experte bezeichnet oder nicht.
Ich finde es nicht egal; bei uns an der Klinik wurden früher Leute als Pflegeexperten bezeichnet, die (zusätzlich zu ihrer Ausbildung!) in einem bestimmten Bereich zu Experten ausgebildet worden waren, z. B. Kinästhetiktrainer oder für Basale Stimulation; auch Leute mit bestimmten Fachweiterbildungen wie z. B. Pain Nurse, Kontinenzförderung, Diabetes etc. sind für mich Pflegeexperten.
Auch Patricia Benner spricht vom Experten, aber in anderer Hinsicht ("From Novice to Expert").
Ihnen allen gemeinsam ist aber, daß sie mal einen pflegerischen Beruf erlernt haben.
Pflegeexperte kann sich jeder nennen, es ist kein geschützter Begriff....
Er ist nicht geschützt, leider.
 
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Surrogat

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Auch Patricia Benner spricht vom Experten, aber in anderer Hinsicht ("From Novice to Expert").
Ihnen allen gemeinsam ist aber, daß sie mal einen pflegerischen Beruf erlernt haben.
:up:

Mann kann die beiden im OP genannten Herren auch ohne Ehrabschneidung als das bezeichnen, was Sie sind: Pflege- oder Gesundheitspolitische Sprecher ihrer Partei.
 
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