Bewerbung auf Intensivstation

Irgendeine

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Hallo,

ich würde gerne nach dem Examen auf einer Intensivstation der hiesigen Uniklinik arbeiten. Ich habe dort vor einigen Monaten schon hospitiert und auch positive Rückmeldungen vom Team und PDL bekommen.

Da wir in der Schule keine Zwischenzeugnisse o.ä. bekommen, habe ich überlegt, die Bewertung von meinem Intensiveinsatz beizulegen.

Diese ist sehr ausführlich (wir haben eine Art Notensystem, mit dem dann einzelne Tätigkeitsbereiche bewertet werden, sowie einen Fließtext dazu).

Ich frage mich, ob das Sinn macht oder ob es besser ist, die Bewerbung einfach ohne Zeugnis loszuschicken.

lg
 

Neuromaus

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Wie alt ist die Bewertung, also wann war der Einsatz? Eine Bewertung von vorletztem Jahr würde ich nicht mehr reinlegen, weil jeder weiß, dass du dazwischen noch diverse andere bekommen haben müsstest.
Wie gut ist die Bewertung? Wenn sie nur so lala ist, würde ich sie nicht dazulegen, wenn sie super ist, schon.
 
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Wie alt ist die Bewertung, also wann war der Einsatz? Eine Bewertung von vorletztem Jahr würde ich nicht mehr reinlegen, weil jeder weiß, dass du dazwischen noch diverse andere bekommen haben müsstest.
Wie gut ist die Bewertung? Wenn sie nur so lala ist, würde ich sie nicht dazulegen, wenn sie super ist, schon.
Die Bewertung ist von Februar diesen Jahres, also mein vorletzter Einsatz.

Die Bewertung ist ziemlich gut. 80% sind Einsen, der Rest Zweien. Dazu ein recht ausführliches Schreiben mit einer Empfehlung für den Intensivbereich.
 

Neuromaus

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Ja, dann ist das perfekt für eine Bewerbung. :up:
 
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Danke an euch beide.
Ich habe noch eine Frage. Ich habe einen Schwerbehindertenausweis (GdB 50), bin aber voll einsetzbar. In meinem letzten KH hatte ich z.B. lediglich mit dem BA ausgemacht, dass ich max. 7 Tage am Stück arbeiten soll.

Ich würde den Ausweis schon gerne dazu tun, weil ich dadurch ja doch ein paar Vorteile habe, hab aber Angst, dass sich das negativ auf eine Bewerbung für ITS auswirken könnte.

Wie würdet ihr das machen? Einfach als Bilddatei anhängen oder im Bewerbungsschreiben erwähnen?
 

malu68

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Mit 50%GdB bist du meines Wissens nach sogar zu dieser Angabe verpflichtet. Ich weiß aber auch, dass Arbeitgeber das auch zum Nachteil auslegen können. Kommt vielleicht auch drauf an, wie händeringend gesucht wird.
 

Irgendeine

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Mit 50%GdB bist du meines Wissens nach sogar zu dieser Angabe verpflichtet. Ich weiß aber auch, dass AG das auch zum Nachteil auslegen können. Kommt vielleicht auch drauf an, wie händeringend gesucht wird.
Ich bin mir echt unsicher. Einerseits steht in den Anzeigen der öffentlichen Arbeitgeber (in der von mir angepeilten auch) ja immer, dass diese Bewerber bei gleicher Eignung bevorzugt genommen werden, weil eine gewisse Behindertenquote erfüllt sein muss.
Somit wäre ich für den AG ja eigentlich eher "gut", weil Behindertenquote mit jemandem erfüllt, der an sich normal einsetzbar ist.

Andererseits befürchte ich halt wirklich, dass es mir negativ ausgelegt werden könnte.
 

malu68

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Das kann ich gut verstehen...
Das ist der Grund, warum ich noch keine Prozente beantragt habe. Meine LWS ist seit einem Unfall ein Totalschaden (LWK-Brüche, BS-Vorfall, Beckenbrüche) , orthopädische Dauerbehandlung ist mir sicher, aber vor GdB schrecke ich zurück, weil ich nicht weiß, ob ich nicht doch nochmal den Arbeitgeber wechseln möchte.

Und das mit der Behindertenquote müssen größere Arbeitgeber ab x-Beschäftigten glaub ich in eine Anzeige reinschreiben....
 

Irgendeine

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Das kann ich gut verstehen...
Das ist der Grund, warum ich noch keine Prozente beantragt habe.
Ich hab den SBA hauptsächlich wegen dem Kündigungsschutz beantragt, falls ich nochmal länger ausfallen sollte.
Der Sonderurlaub ist halt Nice to have.
Man muss den GdB übrigens nicht angeben. Den Kündigungsschutz hat man im Bedarfsfall trotzdem.
Nur auf den Sonderurlaub muss man dann halt verzichten.
Und das mit der Behindertenquote müssen größere Arbeitgeber ab x-Beschäftigten glaub ich in eine Anzeige reinschreiben....
Ich hab eben nochmal gekuckt. Ich der von mir angepeilten Stellenanzeige steht drin, das Schwerbehinderte bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt werden.
Wirkliche Einschränkungen hab ich ja nicht.
Aber der GdB wäre halt von Vorteil, falls es mir doch irgendwann mal wieder schlechter gehen sollte. Damit würden Sachen wie nur X Tage am Stück arbeiten müssen, wesentlich leichter durchgehen.
 

malu68

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Oh, das ist ja gut zu wissen, dass man den GdB nicht angeben muss. Dann könnte ich ja auch mal....
Mir würde es in der Hauptsache um ne ND-Befreiung gehen....
 

Irgendeine

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Mir würde es in der Hauptsache um ne ND-Befreiung gehen....
Das würdest du mit einem GdB definitiv schneller und leichter durchbekommen.


Bei uns auf der ITS hab ich jetzt schon mal von der PDL eine mündliche Zusage für eine Stelle. Die Bewerbung gebe ich diese Woche ab.
In der Uniklinik darf ich nochmal hospitieren und schicke dann meine Bewerbung dorthin. Ich hoffe, dass ich da genommen werde. Aber zumindest hab ich schon mal eine sichere Stelle im "Background".
 

Irgendeine

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Hallo,

ich wollte den Stand der Dinge mal aktualisieren.

Von der ITS in meinem Ausbildungshaus habe ich ja sofort eine Zusage bekommen und mittlerweile auch den Vertrag.
Vor einer Woche hatte ich dann das Vorstellungsgespräch in der Uniklinik für meine Wunschstation.
Dort habe ich ebenfalls eine mündliche Zusage von dem PDL bekommen ("Ich mache dann die Unterlagen fertig und schicke Ihnen diese zu.").

Bei letzterem Angebot würde ich 400-500€ brutto mehr bekommen und hätte nach ca. 2 Jahren die Chance, die FWB zu machen. Zudem einige "Extras" (günstiges Jobticket, die Möglichkeit auf freiwilliger Basis Rufbereitschaft (und damit natürlich mehr Zuschläge) zu machen, viele Fortbildungsmöglichkeiten), eine "richtige" zweimonatige Einarbeitung, sowie den Luxus, nicht zusätzlich tausend pflegeferne Tätigkeiten wie z.B. putzen und Schränke einräumen zu machen.
Ich würde dort dann allerdings erst zum 1.1.2021 anfangen, da ich noch die Rettungssanitäterausbildung dazwischen schieben will.
Meine Wunschstation stellt eins der Notfallteams.
Da wäre der RS sehr nützlich, da man (laut PDL) Leute, die zusätzlich eine Rettungsdienstausbildung und schon längere Erfahrung in dem Bereich haben (ich bin seit 2014 Rettungshelfer und seit einigen Jahren ehrenamtlich bei einer HiOrg aktiv), auch viel früher in diesem Team einsetzen könnte, als Examinierte, die "nur" die Krankenpflegeausbildung haben und frisch von der Schule kommen.
Zudem wäre die Uni für mich gut mit Bahn oder Fahrrad zu erreichen, d.h. ih müsste nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit fahren.
Es spricht also alles für das Stellenangebot in der Uni.

Ich scheue mich aber ehrlich gesagt ein bisschen davor, die Stelle in meinem Ausbildungshaus frühzeitig abzusagen, da man in den Jahrgängen vor uns ziemlich deutlich gemerkt hat, dass die, die im Haus bzw. in der Außenstelle anfangen wollen, bessere Chancen hatten, das Examen zu bestehen.

Den Vertrag für diese Stelle hab ich noch nicht unterschrieben und es steht auch keine Frist drin. Dort müsste ich auch zum 1.10 anfangen, was aus oben genanntem Grund gar nicht passen würde.
Jetzt frage ich mich, bis wann ich die Stelle spätestens absagen muss.
Weiß das jemand?
Ich weiß, dass es nicht sehr nett ist, kurzfristig abzusagen, aber ehrlich gesagt ist mir mein Examen dann doch wichtiger...

lg
 

trixie

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Wenn die Tatsache, dass man in dem Haus bleibt, ggf. über das Bestehen des Examens "entscheidet", wäre das genau der Grund für mich, zu gehen. Stichwort Pflegequalität.
 
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Wenn die Tatsache, dass man in dem Haus bleibt, ggf. über das Bestehen des Examens "entscheidet", wäre das genau der Grund für mich, zu gehen. Stichwort Pflegequalität.
Deswegen (und aus diversen anderen Gründen) will ich da ja auch weg... Ich hab mich da nur beworben, weil ich wusste, dass ich die Stelle in meinem Haus sicher bekomme. Es ist/war quasi nur als Sicherheit gedacht, falls ich die Stelle in der Uni nicht bekommen hätte.
 

Leander

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Warte bis die mündlichen Versprechen auch schriftlich in deinem Vertrag zugesichert werden, dann kannst du immer noch entscheiden zu wechseln.

Mündlich zusagen kann man viel...
Zumal eine Einarbeitung von nur zwo Monaten schon arg kurz ist.
 

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Warte bis die mündlichen Versprechen auch schriftlich in deinem Vertrag zugesichert werden, dann kannst du immer noch entscheiden zu wechseln.

Mündlich zusagen kann man viel..
Ich werde definitiv nicht absagen, bevor ich den Vertrag für die Uni unterschrieben hab. Genau für den Fall, dass das mit der Uni nicht klappen sollte, hab ich mir die sichere Stelle ja besorgt.
Zumal eine Einarbeitung von nur zwo Monaten schon arg kurz ist.
Das stimmt, aber bei uns würde ich 4 Wochen bekommen. Also offiziell.
Eine Freundin von mir fängt in der Außenstelle auf ITS an und wird jetzt direkt nach ihrem praktischen Examen da wieder eingrsetzt. Offiziell als Schüler, aber inoffiziell als Teil der Einarbeitung...

Normalerweise gibt es in der Uni immer Anfang Oktober und Anfang April für alle Neuen, die direkt aus der Schule kommen, erst mal eine fünftägige rein theoretische Schulung zu den wichtigsten Themen.
Die fällt bei mir weg, weil ich ja erst im Januar anfange. Heißt ich muss mich zu Hause hinsetzen und das selbst machen. Wär ich aber bereit zu.


Ich frag mich halt nur, bis wann ich meiner aktuellen PDL sagen muss, dass ich die Stelle nicht antreten werde.
 
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Sosylos

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Wenn du in den nächsten Monaten nicht vorhast, als RS auf den RTW zu gehen, würde ich die RS-Ausbildung nach hinten schieben. Vor einem Jahr auf Intensiv würde ich nicht ins Notfallteam gehen. Du wirst in den ersten Monaten viel zu lernen. da musst du dir nicht noch mehr Stress machen.
 
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Wenn du in den nächsten Monaten nicht vorhast, als RS auf den RTW zu gehen, würde ich die RS-Ausbildung nach hinten schieben. Vor einem Jahr auf Intensiv würde ich nicht ins Notfallteam gehen. Du wirst in den ersten Monaten viel zu lernen. da musst du dir nicht noch mehr Stress machen.
Das mit dem RS wäre halt jetzt ein guter Zeitpunkt, weil ich den theoretischen Stoff durchs Examen noch halbwegs im Kopf habe.
Zudem wird mein RH nur noch dieses Jahr anerkannt, wodurch sich die RS-Ausbildung um die Hälfte verkürzt.
Mein Plan ist es, in ein paar Jahren die Arbeitszeit im Krankenhaus zu reduzieren und auf 450€ Basis ein paar Schichten im Monat RTW zu fahren. Ob das möglich ist, werde ich ja dann sehen.

Normalerweise setzen die "Frischlinge" auch erst nach einem Jahr im Notfallteam ein. Dass ich früher rein könnte, war nur ein Angebot, wenn ich es mir zutraue.
Das werde ich ja dann sehen. Wenn ich mich nicht sicher fühle, werde ich es auch nicht tun.
 

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