Ausbildung zur Operations-Technischen-Assistentin (OTA)

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von daneken, 07.03.2004.

  1. daneken

    daneken Newbie

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    hallo liebe forumsteilnehmer,

    ich hab da mal `ne frage: kennt ihr euch ein bißchen mit dem beruf der operations-technischen-assistentin aus? ich habe gehört, dass man in diesem lehrberuf weniger verdient als als krankenschwester, stimmt das?
    wie unterscheidet sich dieser beruf von dem einer op-schwester?!? was sind die ausbildungsinhalte?

    ich hoffe, ihr fühlt euch nicht überrumpelt...

    viele grüße

    eure daneken
     
  2. Admin

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    Hallo daneken,

    Du kannst hier im Forum bereits einige Informationen nachlesen, gib dazu in der Suche (oben in der Menüleiste) mal

    OTA

    ein und Du wirst den einen oder anderen Beitrag inkl. Link finden!

    Viele Grüße
    Ralf
     
  3. Mellimaus

    Mellimaus Poweruser

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    OP Schwestern sind examninierte Krankenschwestern die in jedem Bereich der Krankenpflege arbeiten dürfen.
    OTA´S lernen auch drei Jahre, machen aber nichts was mit Pflege zu tun hat. Sie können nach der Ausbildung auch nirgendwo anders als im OP arbeiten!
     
  4. rr34Lydia

    rr34Lydia Newbie

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    Hallo!

    Es stimmt nicht das OTAs NUR im OP arbeiten können!

    Wir werden auch für die Bereiche Ambulanz und Endoskopie ausgebildet.

    Außerdem kann man später als Krankenpflegehelferin auf Station

    arbeiten.

    Ciao Lydia
     
  5. Lonely

    Lonely Newbie

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    Als OTA auf einer Station als Krankenpflegehelfer arbeiten?
    Das finde ich aber schon komisch. Ist schließlich auch eine 1 jährige Ausbildung und ihr als OTA´s seid gerade mal 6 Wochen auf einer Station und die pflegerischen Grundkenntnisse sind doch in Eurer Ausbildung auch nicht vorgeschrieben, oder?

    Leider ist es bei uns im Hause so, das OTA das selbe Geld verdienen!
    Total bescheuerte Regelung!
    Schließlich ist unsere Ausbildung um einiges länger und wir sind flexibler einsetzbar. Aber ich habe eh nicht eine so gute Meinung von OTA´s, vielleicht liegt das auch daran, das alle Schüler die wir bis jetzt hatten ausgesprochen schlecht waren!
    Gruß Lonely
     
  6. Gerry Raßmann

    Gerry Raßmann Senior-Mitglied

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    Hallo,
    OTA können nicht als KPH auf Station arbeiten, zumindest nicht, wenn sie eine DKG anerkannte Ausbildung haben. (Es gibt zwar ein paar Ausbildungskonstrukte, die das ermöglichen, aber das sind die Ausnahmen). Eine klassische OTA kann nicht nur im OP arbeiten, sondern ebenso in der Endoskopie und in der Ambulanz.

    Hallo Lonely,
    Du hast eine schlechte Meinung von OTA. Bitte versuch diese Meinung nicht zu generalisieren. Wir bilden z.B. im 3. Kurs OTA aus und die Meinungen der Praxis sind nach anfänglichen Grabenkämpfen und Irritationen einhellig positiv. OTA machen mittlerweile die Hälfte des Stammpersonals im OP aus und bekleiden Schlüsselpositionen (Stellv. Abteilungsleitung, Praxisanleitung).
    Zu Diener Meinung zur Bezahlung kann ich nur sagen: Gleiches Geld für die gleiche Arbeit. Dass Du vorher eine Krankenpflegeausbildung gemacht hast, macht Dich nicht direkt qualifizierter, als OTA.
     
  7. Lonely

    Lonely Newbie

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    Hallo Garry!
    Ja ich weiß, meine Meinung gegenüber OTA´s ist nicht besonders gut, aber wenn man bisher nur welche hatte die wirklich schlecht sind, die zu Ihrer Prüfung noch nicht mal in der Lage sind größere Baucheingriffe (Hemi,Magen etc.) finde ich das sehr schwach. Ebenso schwach ist es wenn eine OTA erst anderthalb Jahre nach Ende Ihrer Ausbildung zwei(!) Abteilungen abdecken kann, aber Dienste machen muß!
    Junge Kollegen, die nach ihrer Krank.Pfl.Ausbildung zu Uns kommen müssen nach einen halben Jahr Dienste machen und sollen sich dann auch noch gut in den Abteilungen auskennen.
    ich weiß auch das man jetzt sagen könnte, was für eine schlechte Ausbildung wir anbieten, aber ich denke wir bemühen uns schon sehr um die Schüler! Das einzigste Problem ist das wenn du 5 Neuanfänger bekommst, 5 kurz vor Ihrem Examen und noch FWB Teilnehmer betreuen sollst......
    Kurz zu unserem Haus: Wir haben einen Zentral- Op mit 8ständig laufenden Sälen plus alle 2 Tage 2 anm. Op- Säle. Ein Saal ist ausgelagert.
    Wir haben Allg.Ch.(Visz./Gefäß),Gyn,Ortho,NC,Kn.Ch.
    Also Garry, ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen und würde mich über gute und kompetente OTA-Kollegen freuen, aber bei diesen Erfahrungen bisher?!
    Also liebe Grüße Lonely
     
  8. lupo

    lupo Newbie

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    Hallo,

    also ich sehe den OTA`s auch eher kritisch entgegen.
    Bei uns gibt es 2 Auszubildende, die kurz vor den Prüfungen stehen.
    Leider muß ich immer wieder große Mängel in ihrer Arbeit aufzeigen. Es ist nicht einmal bekannt, wie zB ein Arm ( nicht Op-beteiligt ) fachgerecht gelagert wird, von Plexusschäden oder ähnliches - nie gehört!
    Beim Ausschleusen heißt es nur: "ob das hier meine Aufgabe ist, bezweifle ich".
    ... und das ist nur ein kleiner Ausschnitt!

    Vielleicht geht es euch ja anders

    Liebe Grüße
    lupo
     
  9. Lonely

    Lonely Newbie

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    Hallo Lupo!
    danke das wenigstens einer mit mir einer Meinung ist!
    Ich dachte schon, das alle diese neue Ausbildung befürworten. Werden die OTA´s doch früher oder später uns den Rang ablaufen.
    Was ich aber immer wieder feststellen muß ist, das allen OTA`s etwa fehlt.Ich kann noch nicht einmal genau sagen was das ist, aber sie lassen ganz häufig außer Acht das nicht nur der Appendix entfernt wird, sondern dort auch noch Herr oder Frau soundso liegt.
    Ganz extrem fällt mir die mangelnde Kommunikation auf bei Pat. mit Lokalanästhesie(z.B. Port/Schrittmacher) wo ohne Anästh. gearbeitet wird und sich der Springer um den Pat. kümmern muß. Ich könnte noch ganz viele andere Sachen anbringen, aber da ich nicht so schreibgewandt bin lasse ich es lieber!
    Schönen Abend noch
    Lonely
     
  10. lupo

    lupo Newbie

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    Hallo liebe Lonely,

    ich kenne Einige, die unserer Meinung sind.
    Es hat ja nichts mit dem einzelnen Menschen zu tun, aber irgendwie läuft das Ganze in Richtung " Quereinsteiger mit automatischer Kompetenz".
    Die ganze Ausbildung scheint darauf hinauszulaufen, das einige OTA`s anschließend meinen, die wären sofort die absoluten Könner und würden jeden FKS/P OP ( nach 5-jähriger Ausbildung ) etwas vormachen können.
    Nur, bei so wenig Kontakt mit "wachen" Patienten und so kurzer Pflegezeit
    ist das wohl auch kein Wunder.

    Dieses soll kein provokativer Beitrag sein und uns in unserer Anästhesie geht es mit den ATA`s eines Tages nichts besser ( vermute ich )

    Liebe Leute, nicht böse sein - vielleicht mal darüber nachdenken

    Lieben Gruß
    lupo
     
  11. OTA-KEM

    OTA-KEM Newbie

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    Hallo,

    es ist ja grauenhaft was ich hier an Beiträgen über OTA´s gelesen habe.

    1) Wer nicht vernünftig ausbildet, kann nicht erwarten, dass er gutes Personal bekommt und muss sich nicht darüber wundern das einige OP´s nicht beherscht werden!

    2) Es kommt darauf an, ob die OTA-Schule von der DKG anerkannt ist. Es gehört zur Praktischen Prüfung eines OTA´s eine große OP (z.B. Hemi, Prostata oder Magen) zu instrumentieren!

    3) Ich bin jetzt seit 2 1/2 Jahren OTA, Ausbildung: (Theorie am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen, Praktisch an den Kliniken Essen Mitte). In dieser Zeit habe ich mich in 6 Fachbereiche einarbeiten müssen ! Chirurgie, Urologie, Mund- Kiefer und Gesichtschirurgie, Traumatologie, Koloproktologie und Gynäkologie, wo bei ich in der Gynäkologie alleine im Anwesenheitsdienst bin und keinen Ruftdienst im Hintergrund habe !
    Alles aus allen 6 Bereichen zu wissen ist unmöglich !

    Als ich mit meinen beiden OTA Kollegen angefangen habe waren uns die Kollegen sehr positiv gesonnen und sind es auch heute noch ! Denn bei uns zählt nicht der Titel, sondern was jemand leistet. Ich habe auch schon OP-Pflegekräfte gehen sehen, die keine Leistung gebracht haben ! Aber das A und O ist ein gutes Team was anlernt, Tip´s gibt und auch das Lagern eines Patienten zeigt ! Obwohl alleine der Arzt für die Lagerung des Patienten verantwortlich ist !!!

    Und sollche Kommentare wie oben:
    sind schon eher traurig hier zu posten ! Dann habe ich auch Zweifel am OP-Pflegepersonal, denn anscheinend ist dies in der Praxis nicht vermittelt worden !

    Folgende AUssage ist falsch:
    Denn OP-Schwestern/Pfleger sind examinierte Kankenschwestern/Pfleger mit der Fachweiterbildung ! Denn eine examinierte Schwester ist noch lange keine OP Schwester !

    Außerdem nimmt keiner die Fachweiterbildung auf sich, um dann wieder auf Station zu arbeiten ! (Erfahrungsberichte von Kollegen)

    Folgende Aussage ist ebenfalls falsch:
    Gegenfrage: Wie viel Pflege , insbesondere von der Stationspflege fällt im OP an ? Ich denke sehr wenig ! Und wie schon gesagt: Ein gutes Team bildet auch gut aus !

    Dies ist eindeutig zuviel !!! In wie fern kann man sich da noch um den einzelnen kümmern, defiziete erarbeiten und adequat anleiten ?

    Ich könnte hier noch mehr schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen ! Schaut mal in die DKG Ausbildungsverordnung für OTA´s, bei der DKG erfährt man auch ob eine Schule anerkannt ist oder nicht ! Viele machen auch mist z.B. die OTA Schule in D********* ! (Auf wunsch vom Moderator ge-xt !)

    Gruß,

    Karsten
     
  12. flexi

    flexi Administrator
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    Hallo OTA-KEM !

    Die Aussage ist richtig !!!!
    Alle OP-Schwestern haben vorher eine reguläre Krankenpflegeausbildung durchlaufen, sonst wären sie nicht zur Fachweiterbildung zugelassen worden. Und der der Logik halber: aslo darf auch jede OP-Schwester als KRANKENSCHWESTER in jedem Bereich der Krankenpflege arbeiten.
    Der von dir getroffene Umkehrschluus ist unlogisch, da eben die Fachweiterbildung die Grundausbildung voraussetzt!

    Das solltest du schleunigst editieren!!
     
  13. brause

    brause Newbie

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    hallo an alle in diesem forum,
    seit einigen jahren beobachte ich mit sorge, wie massiv gegen diesen neuen beruf "OTA" gewettert wird....
    da entsteht plötzlich ein neuer berufszweig, der uns "alte" ersetzen soll?? kann doch gar nicht angehen, wo wir doch soooo viel und lange gelernt haben.wir als fachpersonal sind doch unmöglich zu ersetzen, schon gar nicht von personen, die keinerlei basis-ausbildung genossen haben...
    ich sehe, daß wir "richtig ausgebildeten" einfach nur angst haben, verdrängt zu werden.
    billiger sind die ota`s auch noch(i.d.r. eine gehaltssufe geringer- kr5A)
    woher nehmen wir die arroganz, sagen zu können, daß nur wir in der lage sind, unseren job gut machen zu können??
    die ausbildung zum ota ist sehr komplex und halt auch 3 jahre lang, mit theorie und praxis...
    wenn ich lese, wie schlecht die ota`s sind oder diese auszubildenden, kann ich nur sagen, daß ein schüler nur so gut werden kann, wie es der ausbilder zuläßt oder ...wie gut der ausbilder ist.
    ich denke, daß auch ota`s eine bereicherung für uns sind und------
    geben wir ihnen eine chance !!!!
    kollegialen gruß
    brause
     
  14. Timo

    Timo Newbie

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    Es hätte eine einfache Antwort auf eine einfache Frage sein können...

    Zur Frage des Themenstarters: Bei BERUFEnet von der Bundesagentur für Arbeit findest du Informationen zum Berufsbild OTA.
    Hier der Link: http://berufenet.arbeitsamt.de/bnet2/O/kurz_B8534104.html





    Zur Diskussion:
    Ich selbst mache eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger - aus Überzeugung. Aus Überzeugung, pflegebedürftigen Menschen helfen zu wollen und die nötige Kompetenz dazu zu haben. Aus Überzeugung, den für mich richtigen Weg gefunden zu haben.

    Andere Menschen zum Beispiel studieren Medizin - vielleicht auch aus Überzeugung. Aus Überzeugung beispielsweise, die für den kranken Menschen erforderlichen Behandlungen einzuleiten.

    Wiederum andere Menschen machen möglicherweise eine Ausbildung zum OTA - es mag sein, dass auch hier wiederum eine Überzeugung da ist. Die Überzeugung, auch den für sie richtigen Weg gefunden zu haben.
    Eines haben all diese Menschen gemeinsam: Sie haben ein Ziel und sie arbeiten möglicherweise in EINER Einrichtung - IM TEAM.

    Jeder von Ihnen hat eine bestimmte Qualifikation - eben für den Arbeitsbereich entsprechend. Die Pfleger(innen) für die Pflege (und mögicherweise auch eine für den OP umfangreiche Qualifikation nach einer Fachweiterbildung), die Ärzte für die Behandlung, die OTA für die Arbeit/Assistenz im OP...

    Die Frage lautet nicht "Wollen die OTA die Pflegekräfte verdrängen?" sondern vielmehr "Akzeptieren die Pflegekräfte andere Berufsgruppen mit den für ihren Arbeitsbereich nötigen Qualifikationen?"...

    Pflegekräfte haben sicherlich eine umfangreiche Qualifikation - doch Pflegekräfte sind keine Menschen, die alle anderen Berufsgruppen ersetzen können!

    Ich bin immer wieder schockiert, mit welcher Arroganz manche Menschen (in diesem Fall spreche ich von Pflegekräften) anderen Menschen begegnen - eine Arroganz, die sie vielleicht wiederum von anderen Menschen (z.B. Ärzten) erfahren könnten und selbst nicht akzeptieren würden - verständlicherweise. Doch kein Mensch muss dies akzeptieren - auch nicht, wenn er keine Pflegekraft ist!

    Arrogante OTA's?... gibt es sicherlich. Arrogante Bäcker, Schreiner, Rentner und Politiker sicherlich auch. Doch die Ursache liegt mit Sicherheit nicht an der Berufsgruppe sondern dem Menschen an sich.

    Akzeptanz - über die Bedeutung dieses Wortes sollten einige Menschen mal gründlich nachdenken...
     
  15. OTA-Luna

    OTA-Luna Newbie

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    Ich bin da etwas anderer Meinung

    :dudu:
    Ich bin eine OTA 4 Monate vor dem Examen und habe lange darüber nachgedacht was hier geschrieben wurde und will auch gar nicht viel dazu schreiben da ich mich den meisten Threads anschließe die nicht Lonelys Meinung waren aber mal eine Frage: Ich zitiere hier Lonely

    Also ich bin ja nur eine kleine OTA Schülerin aber ich glaube dass jeder der vom OP ein bißchen Ahnung hat merken wird dass bei 10 Schülern plus FWB-Teilnehmer auf 8-10 Säle die Ausbildungsqualität nicht sehr berauschend sein kann.
    In unserem Haus arbeiten wir Schüler selbstständig mit und die Krankenpfleger/innen mit FWB sind der Meinung, dass sie nach anfänglicher Skepsis jetzt sehr angetan sind von den OTAs und ihrer Arbeit. Ich selber instrumentiere FAST ALLE anfallenden OPs in der AC, GYN, UC und Herzchirurgie selbsständig. Wenn ihr es also nach drei Jahren Ausbildung nicht schafft Schüler (nicht mal Einzelfälle anscheinend) hervorzubringen die eine Hemi instrumentieren können dann kann das bestimmt nicht nur an den Schülern liegen.

    Ich hoffe du wirst irgendwann anderer Meinung sein Lonely aber deine Beiträge klingen nicht so als wenn dich der Weltbeste OTA von seiner Leistung überzeugen könnte.

    Liebe Grüsse an alle Krankenschwestern/Pfleger und OTAs
     
  16. BennyN

    BennyN Newbie

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    Hi .... wollt mich auch mal zu Wort melden. Ihr scheint ja alle riesig die Ahnung zu haben. Mal eine Frage vorab...gehts euch eigentlich um Qualifikation im Gesundheitswesen oder habt ihr einfach nur Angst das euch jemand was wegnehmen könnte?
    Also ich habe eine 3 Jährige Ausbildung zum Physiotherapeuten gemacht und anschliessend eine 3 Jährige OTA Ausbildung mir gefallen beide Berufe sehr gut und ich bin in beiden tätig. Ich find es eine unverschämtheit wie ihr das Berufsbild des OTAs niedermacht. Schliesslich kann man nicht alle über einen Kamm scheren.
    Ich habe meine Ausbildung an der Uniklinik Heidelberg und am Städtischen Klinikum Ludwigshafen absolviert. Die Ausbildung verlief so das man nach 2 Jahren das Examen zum Krankenpflegehelfer ablegen konnte. nach dem dritten Jahr folgte dann das OTA Examen. Ein OTA kann somit auf Stationen ,Ambulanzen, Operationsabteilungen, Endoskopien sowie in der Zentralsterilisation arbeiten.
    Diese Projekt mit dem KPH bieten nur wenige Schulen an und dann auch nur die ,die nach DKG anerkannt sind.
    Ich selbst arbeite in einer Chirurgischen Ambulanz und bilde mittlerweile OTAs ,Arzthelferin, und auch Krankenpflegeschüler in diesem Funktionsbereich aus. Meiner Meinung nach liegt es an jedem Schüler selbst ich habe auch schlechte Erfahrungen mit OTAs aber leider auch mit KPS also liegts wohl nicht ganz an der Ausbildung.
    Und nochwas zu euren Ängsten das OTAs angeblich nicht lagern können und Plexusschäden verursachen... wenn man ihnen nichts zeigt können sie es auch nicht lernen ...theorie ist wichtig aber ebenso die Praxis und wenn ihr hier so schreibt möchte ich nicht wissen wie ihr Praktisch ausbildet.
    Und zum Schluss.... eine KRankenschwester oder Pfleger der im OP arbeitet ist kein/e OP Schwester/Pfleger..... woher bekommen die ihre Theorie ...ja wohl nicht in einer 3 jährigen Pflegeausbildung das wäre nämlich eine Lüge.
    Also versucht mal euren Weitblick zuschulen. es kommen sicher noch harte zeiten auf uns zu. und im Enddefekt ziehen wir eigentlich alle am gleichen Strang.
    Gruss Benny
     
  17. tschanna

    tschanna Newbie

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    Hallo,

    ihr Alle,
    ich bin neu hier- habe für mich bemerkt, beim studieren eurer Meinungen (schliesse mich der Meinung meines "Vorschreibers" an); alle, WIR alle ziehen am gleichen Strang... Ob OTA, Krankenschwester 10,15 Jahre im OP tätig, Kinderkrankenschwester mit FWB oder sonst wer---hier geht es einzig und allein um Qualität und Quantität in unserer Arbeit! Dem Menschen zu helfen!

    Es macht mich ehrlich traurig, wie auch in meinem Team der "neue" Berufszweig OTA so negiert wird- vielmehr verachtet!
    Angst abgelöst zu werden, von Menschen, welche es besser drauf haben-das Instrumentieren -zeugt von nicht können-dh. sie arbeiten nicht so, wie es notwendig ist in unserem Job! Und vieles mehr!
    Für heute einen schönen Abend und ein sonniges Erwachen!
    LG tschanna:bussis:
     
  18. Thommes

    Thommes Senior-Mitglied

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    moinsen,

    zu ota`s kann ich leider nix schreiben da bei uns im haus zur zeit (noch?) keine beschäftigt werden.
    zum thema bezahlung was hier immer wieder aufgegriffen wir ist das bei uns so das nicht der ausbildungsstand vergütet wird sondern die aus- und beschriebene stelle selbst. (AVR-Modern).

    da die ota`s eine ähnliche ausbildung durchlaufen wie krankenschwestern/pfleger in der zusatzausbildung kann ich nicht nachvollziehen warum es in der ausbildung und auch hinterher in der qualität der leistung unterschiede geben soll.

    lg
    thommes

    ps: meine ganz eigene private meinung ist das krankenschwestern/pfleger mit zusatzausbildung eh eine aussterbende rasse sind. vieleicht haben deswegen viele angst vor ota`s ?????
    und zusätlich kommt irgendwann noch hinzu (provokation on) wenn das eu arbeitszeit urteil eu konform umgesetzt wird frage ich mich warum ich mir dann für das geld was über bleibt den streß im op antun soll (provokation off)
     
  19. Thommes

    Thommes Senior-Mitglied

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    Fachbereichsleitung OP, RbP, Mitglied des FVNPK
    moinsen,


    so schnell kann`s gehen :wink1:
    zum 01.01.06 wir bei uns der/die erste OTA eingestellt.

    Ich bin gespannt und freue mich auf die neue Kollegin :flowerpower:
    LG
    Thommes
     
    #19 Thommes, 01.09.2005
    Zuletzt bearbeitet: 01.09.2005
  20. Chrissa

    Chrissa Newbie

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    OTA Ausbildung

    hallo leuts

    ich hab mich grad erst auf dieser seite angemeldet...ich will mich jetzt als OTA bewerben und wollt wissen ob ihr mir ein paar ratschläge und ähnliche sgeben könntet...

    verdient man überhaupt was in den 3 Ausbildungsjahren als OTA...ich hab nirgends infos darüber gefunden...es wäre nett wenn ihr mir auf meine e-mail schreiben könntet...meine e-mail heißt: chrissy.diesendorf@gmail.com

    danke im voraus...jeder rat hilft mir weiter...
     
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