Ausbildung im Intensivpflegedienst (WG) als Nachteil bei späterer Jobsuche?

Moonchaser

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Hej ihr Lieben,

ich habe inzwischen entschieden, mich für die Ausbildung zur Pflegefachkraft 2020 zu bewerben. Aus diesem Grund suche ich aktuell nach potenziellen Arbeitgebern bzw bereite meine Bewerbungen vor. Dabei bin ich auf eine Frage gestoßen.

Natürlich stehen allerlei Krankenhäuser und Kliniken als Arbeitgeber zur Verfügung, ich bin jedoch auch über einen Intensivpflegedienst in WG-Form gestolpert, der mir persönlich sehr sympathisch ist. In diesen WGs werden insbesondere Erwachsene mit Beatmungsproblematik betreut, die gesamte Unternehmenskultur gefällt mir sehr.

Jetzt habe ich mich allerdings gefragt, wie umfangreich die Ausbildung in einem solchen Pflegedienst ausfällt. Man lernt ja im Prinzip nur einen begrenzten Bereich der Pflege kennen, wenn man sich in der WG aufhält. Finden dann zusätzliche Praxiseinsätze in anderen Bereichen statt? Und kann man im Anschluss trotzdem im Klinikbereich unterkommen, wenn einem der Bereich der Pflege-WG langfristig nicht zusagt?

Hat da jemand Erfahrung mit / hat eine Ausbildung in einer solchen Einrichtung absolviert?

Natürlich kann und sollte ich für diverse Fragen ggf direkt den Pflegedienst kontaktieren, ich bin nur nicht sicher, ob ich dann wie ein Idiot da stehe, weil ich solche Fragen stelle, bevor ich überhaupt eine Bewerbung geschickt habe.

LG

Edit: Mir ist gerade aufgefallen, dass das evtl eher in den Bereich Ausbildungsvoraussetzungen gehört, da ich mich ja noch nicht in der Ausbildung befinde. Sollte das der Fall sein, könnt ihr das bitte für mich verschieben? Danke!
 

-Claudia-

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Du kannst nicht ausschließlich in einem Pflegedienst lernen. Es sind praktische Einsätze in bestimmten Bereichen der stationären wie der ambulanten Pflege verpflichtend vorgeschrieben. Damit erübrigen sich wahrscheinlich alle weiteren Fragen.

Du kannst Dich zur Ausbildung nicht bei einem Arbeitgeber bewerben, sondern musst Dich an eine Krankenpflegeschule wenden. Diese kooperieren mit Krankenhäusern und Pflegediensten und tragen Sorge dafür, dass ihre Schüler all ihre Pflichtstunden erfüllen.
 
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Moonchaser

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Du kannst nicht ausschließlich in einem Pflegedienst lernen. Es sind praktische Einsätze in bestimmten Bereichen der stationären wie der ambulanten Pflege verpflichtend vorgeschrieben. Damit erübrigen sich wahrscheinlich alle weiteren Fragen.

Du kannst Dich zur Ausbildung nicht bei einem Arbeitgeber bewerben, sondern musst Dich an eine Krankenpflegeschule wenden. Diese kooperieren mit Krankenhäusern und Pflegediensten und tragen Sorge dafür, dass ihre Schüler all ihre Pflichtstunden erfüllen.
Das habe ich mir fast schon gedacht, deshalb war ich so irritiert. Und klar, damit erübrigt sich alles Weitere.

Dann frage ich wohl am besten mal beim genannten Pflegedienst an, warum sie die Ausbildungsstellen selbst ausschreiben, wenn kein Azubi dauerhaft bei ihnen lernen kann.
 

Sosylos

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Hallo Moonchser

evtl hat dieser Pflegedienst eine Kooperation mit verschiedenen Häusern geschlossen. Viele Krankenhäuser können alleine auch nicht mehr ausbilden, sondern benötigen Partner dazu.
 
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Der Arbeitgeber, bei dem ich meine Ausbildung gemacht habe, hat auch nicht alle Pflichtbereiche abgedeckt. Das ist also nicht per se ein Problem. Dafür gibt es ja Kooperationen.
Krankenpflegeschule wenden. Diese kooperieren mit Krankenhäusern und Pflegediensten und tragen Sorge dafür, dass ihre Schüler all ihre Pflichtstunden erfüllen.
Dass die Schulen für die Organisation der Pflichteinsätze zuständig sein sollen, wundert mich ein bisschen. Unsere Schule war eine Kooperationsschule mit Auszubildenden aus mehreren Krankenhäusern, und die verschiedenen Krankenhäuser hatten unterschiedliche Kooperationspartner. Also hatte ich als Auszubildende von Krankenhaus A den Neuro-Einsatz in einer anderen Einrichtung als die Auszubildende von Krankenhaus B, die in der Schule in die gleiche Klasse ging wie ich (beides GUKKP). Nur die Kinder- und Jugendpsychiatrie war die gleiche, aber das war auch die einzige, die einigermaßen in der Umgebung der beiden genannten KH lag, so dass beide Häuser damit kooperiert haben. Als wir nachgefragt haben, woran das liegt, wurde uns gesagt, dass das damit zusammenhängt, dass die Häuser unterschiedliche Kooperationsverträge mit anderen Häusern haben, womit die Schule nichts zu tun hätte.
Du kannst Dich zur Ausbildung nicht bei einem Arbeitgeber bewerben, sondern musst Dich an eine Krankenpflegeschule wenden.
Die Bewerbung lief bei uns "damals" (Ausbildungsbeginn 2012) sozusagen parallel. Wir mussten uns gleichzeitig bei der Schule und beim Arbeitgeber bewerben. Man musste dann auch von beiden Stellen eine Zusage bekommen. Die Zusage des Arbeitgebers erfolgte dann immer unter dem Vorbehalt, dass auch die Schule eine Zusage erteilt. Umgekehrt interessanterweise nicht. Dadurch gab es bei uns Auszubildende, die den Platz in der Schule hatten, vom Arbeitgeber A aber abgelehnt worden waren und sich dann mit der Schul-Zusage bei Arbeitgeber B nochmal beworben haben und dann eingestellt wurden. Hab auch gerade nochmal auf der Seite meiner "alten" Schule nachgelesen. Es wird dort immer noch so gehandhabt, auch für die kommende generalistische Ausbildung. Insofern ist das Bewerbungsverfahren offensichtlich nicht überall einheitlich. Daher würde ich mich nochmal konkret informieren, mit welcher Schule der von dir favorisierte Arbeitgeber zusammenarbeitet und wie dort das Bewerbungsverfahren gehandhabt wird.
Finden dann zusätzliche Praxiseinsätze in anderen Bereichen statt?
Ja, auf jeden Fall. Im Krankenpflegegesetz bzw. der Ausbildungs- und Prüfungsordnung ist klar festgelegt, welche Einsatzbereiche verpflichtend sind.
Und kann man im Anschluss trotzdem im Klinikbereich unterkommen, wenn einem der Bereich der Pflege-WG langfristig nicht zusagt?
Ja! (Es sei denn, die machen da irgendeine komische inoffizielle Ausbildung, aber glaube ich nicht). Wenn du nach deiner Ausbildung mit dem bestandenen Examen die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung erhältst, darfst du überall arbeiten, wo man als Pflegefachkraft arbeiten kann.
Natürlich kann und sollte ich für diverse Fragen ggf direkt den Pflegedienst kontaktieren, ich bin nur nicht sicher, ob ich dann wie ein Idiot da stehe, weil ich solche Fragen stelle, bevor ich überhaupt eine Bewerbung geschickt habe.
Kann ich verstehen, aber manche Fragen stellen dich eher in ein positives Licht, weil sie zeigen, dass du dir Gedanken machst und dich mit den Inhalten auseinandersetzt. Zum Beispiel wenn du nachfragst, was sie für Kooperationspartner haben, um die Pflichteinsätze zu gewährleisten.
Dann frage ich wohl am besten mal beim genannten Pflegedienst an, warum sie die Ausbildungsstellen selbst ausschreiben, wenn kein Azubi dauerhaft bei ihnen lernen kann.
Dauerhaft lernen schon, sonst könnten sie es nicht anbieten, aber halt nicht nur da. Allerdings wundert es mich auch schon ein bisschen, dass man als Arbeitgeber Auszubildende einstellt, wenn diese einen großen Teil ihrer Praxisstunden außerhalb der eigenen Einrichtung arbeiten müssen, weil sie ihre Pflichteinsätze absolvieren müssen, um zum Examen zugelassen zu werden. Der Bereich Beatmungs-WG ist ja ein sehr spezieller Bereich, der einen großen Teil der Pflichtbereiche einfach nicht abdeckt.
 

-Claudia-

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Die Bewerbung lief bei uns "damals" (Ausbildungsbeginn 2012) sozusagen parallel. Wir mussten uns gleichzeitig bei der Schule und beim Arbeitgeber bewerben. Man musste dann auch von beiden Stellen eine Zusage bekommen. Die Zusage des Arbeitgebers erfolgte dann immer unter dem Vorbehalt, dass auch die Schule eine Zusage erteilt.
Okay, davon hatte ich in der Krankenpflege bisher noch nie gehört. Dieses System kannte ich nur in der Altenpflege.

Dass die Schulen für die Organisation der Pflichteinsätze zuständig sein sollen, wundert mich ein bisschen. Unsere Schule war eine Kooperationsschule mit Auszubildenden aus mehreren Krankenhäusern, und die verschiedenen Krankenhäuser hatten unterschiedliche Kooperationspartner. Also hatte ich als Auszubildende von Krankenhaus A den Neuro-Einsatz in einer anderen Einrichtung als die Auszubildende von Krankenhaus B, die in der Schule in die gleiche Klasse ging wie ich (beides GUKKP).
Na und? Trotzdem hattet Ihr beide am Ende die nötigen Pflichtstunden beisammen, sonst hättet Ihr ja kein Examen machen dürfen. Die Schule musste gewährleisten, dass Ihr entsprechend der Fachgebiete eingesetzt werdet. Es spricht nichts dagegen, dass dies in unterschiedlichen Einrichtungen stattfindet. Gerade in kleinen Einrichtungen wie der ambulanten Pflege geht es oft gar nicht anders.
 

Moonchaser

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Dass die Schulen für die Organisation der Pflichteinsätze zuständig sein sollen, wundert mich ein bisschen. Unsere Schule war eine Kooperationsschule mit Auszubildenden aus mehreren Krankenhäusern, und die verschiedenen Krankenhäuser hatten unterschiedliche Kooperationspartner. Also hatte ich als Auszubildende von Krankenhaus A den Neuro-Einsatz in einer anderen Einrichtung als die Auszubildende von Krankenhaus B, die in der Schule in die gleiche Klasse ging wie ich (beides GUKKP). Nur die Kinder- und Jugendpsychiatrie war die gleiche, aber das war auch die einzige, die einigermaßen in der Umgebung der beiden genannten KH lag, so dass beide Häuser damit kooperiert haben. Als wir nachgefragt haben, woran das liegt, wurde uns gesagt, dass das damit zusammenhängt, dass die Häuser unterschiedliche Kooperationsverträge mit anderen Häusern haben, womit die Schule nichts zu tun hätte.
Okay, das ist wichtig zu wissen! Dann ist es grundsätzlich schon möglich, durch mehrere Kooperationspartner alle Bereiche abzudecken und daher keine Schwierigkeiten zu bekommen, egal wo man "anfängt."

Ja! (Es sei denn, die machen da irgendeine komische inoffizielle Ausbildung, aber glaube ich nicht). Wenn du nach deiner Ausbildung mit dem bestandenen Examen die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung erhältst, darfst du überall arbeiten, wo man als Pflegefachkraft arbeiten kann.
Das würde mich wundern, aber es sind schon komischere Dinge passiert. Der Betrieb scheint jedenfalls sehr daran interessiert zu sein, Auszubildende für einen Einsatz bei sich zu gewinnen. Aber das ist ja eher sympathisch?

Dauerhaft lernen schon, sonst könnten sie es nicht anbieten, aber halt nicht nur da. Allerdings wundert es mich auch schon ein bisschen, dass man als Arbeitgeber Auszubildende einstellt, wenn diese einen großen Teil ihrer Praxisstunden außerhalb der eigenen Einrichtung arbeiten müssen, weil sie ihre Pflichteinsätze absolvieren müssen, um zum Examen zugelassen zu werden. Der Bereich Beatmungs-WG ist ja ein sehr spezieller Bereich, der einen großen Teil der Pflichtbereiche einfach nicht abdeckt.
Ja, das schien mir auch der Fall. Aber spannend wäre es auf jeden Fall, obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass man in dem Bereich von Anfang an zurecht kommt. Das wäre ja dann sicherlich ein Thema für einen späteren Einsatz.
 

Martin H.

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@Moonchaser
Ich vermute mal ganz stark, daß diese Art der Bewerbung noch aus dem Bereich der Altenpflege stammt. Dort waren die Schüler früher tatsächlich nicht in so vielen Bereichen eingesetzt.
Mit der (Teil-)Generalistik ab 2020 dürfte das unmöglich sein.
 

Moonchaser

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@Martin H.
Das würde vielleicht Sinn ergeben, immerhin sind diese WGs auch häufig geriatrisch, denke ich? Ich wollte mich am Montag erkundigen, was es damit auf sich hat, weil die Anzeige erst zwei Wochen alt ist, was ja für den Altenpfleger keinen Sinn ergeben würde, weil es den nicht mehr gibt. Bin gespannt, was dabei herauskommt.
 

Martin H.

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Geriatrisch?
Nein, in der ambulanten Intensivpflege sind die Patienten in der Regel tracheotomiert und/oder beatmet. Hintergrund wären also eher neurologische Grunderkrankungen (Z. n. Schlaganfall, Hirnblutung, ALS, Wachkoma...).

Nein, ich vermute eher, daß dies damit zusammenhängt, daß in der ambulanten Intensivpflege auch sehr viele Altenpfleger arbeiten. Viele haben auch in der Ausbildung bei einem ambulanten Pflegedienst angefangen.
 

Moonchaser

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Hallo ihr Lieben,

ich möchte noch mal an diesen Thread anknüpfen. In der vergangenen Woche habe ich meine ersten Einladungen zu Vorstellungsgesprächen bekommen und schreibe auch weiterhin noch Bewerbungen.
Das erste Unternehmen, das mich eingeladen hat, ist ein Herzzentrum mit angeschlossener Pflegeschule.

Nun stelle ich mir erneut die Frage, ob es klug ist, in einem so spezialisierten Bereich die Ausbildung zu machen. Natürlich muss ich dafür erst im Gespräch überzeugen, aber die ersten Schritte sind schon getan. Praxiseinsätze in den anderen Fachrichtungen und in verschiedenen Einrichtungen sind natürlich gewährleistet, aber der Arbeitgeber, der im mir gegebenen Fall auch die Übernahme verspricht, ist ein stark spezialisierter. Ist eine Ausbildung bzw eine Tätigkeit nach der Ausbildung bei diesem Arbeitgeber dann von Nachteil, wenn man später eventuell in einen anderen Bereich einsteigen will, oder nimmt sich das nichts im Vergleich zu einer Ausbildung / Tätigkeit z.B. in einer Notfallklinik?

Für Erfahrungsberichte oder Meinungen wäre ich sehr dankbar!
 

Sosylos

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Auch wenn du Jahrelang in dem Zentrum gearbeitet hast, und sehr kardiologisch spezialisiert bist, kannst du später noch wechseln, wenn du bereit bist, dich in anderen Fachbereiche einzuarbeiten.

Schau dir für die Ausbildung einige Schulen an, frage nach den Stationen, wo außerhalb des Haupthauses absolviert werden müssen, und entscheide dann. Wichtig ist auch die Erreichbarkeit der Partnerhäuser. Es ist nicht sinnvoll, wenn du morgens um 6 Uhr dort der Schichtbeginn ist, du aber nicht weißt, wie man mit Öffis die 40 km bewältigen kann, weil nichts fährt.
Nach der Ausbildung findest du immer eine Stelle, der Markt gibt es her.
 
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Moonchaser

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Auch wenn du Jahrelang in dem Zentrum gearbeitet hast, und sehr kardiologisch spezialisiert bist, kannst du später noch wechseln, wenn du bereit bist, dich in anderen Fachbereiche einzuarbeiten.

Schau dir für die Ausbildung einige Schulen an, frage nach den Stationen, wo außerhalb des Haupthauses absolviert werden müssen, und entscheide dann. Wichtig ist auch die Erreichbarkeit der Partnerhäuser. Es ist nicht sinnvoll, wenn du morgens um 6 Uhr dort der Schichtbeginn ist, du aber nicht weißt, wie man mit Öffis die 40 km bewältigen kann, weil nichts fährt.
Nach der Ausbildung findest du immer eine Stelle, der Markt gibt es her.
Das ist doch eine erfreuliche Antwort!

Ich weiß tatsächlich, dass die Schule ein wenig außerhalb liegt, allerdings sprechen wir über den Großraum Berlin, wo alles zu jeder Zeit gut erreichbar ist.

Nach den Kooperationspartnern werde ich beim Vorstellungsgespräch fragen, und bin auch neugierig, wo genau man innerhalb der Stiftung unterkommen kann, wenn man übernommen wird. Da es mehrere Häuser gibt, käme dabei eventuell auch mehr als das Herzzentrum in Frage.

Ganz ehrlich: Interessieren tut mich der Bereich schon! Ich bin nur noch nicht sicher, worin im Laufe der Ausbildung meine Begeisterung liegen wird, und es wäre schade, sich da durch einen spezialisierten Tätigkeitsraum Chancen zu verbauen. Da hast du mich aber schon beruhigt!
 

-Claudia-

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Nun stelle ich mir erneut die Frage, ob es klug ist, in einem so spezialisierten Bereich die Ausbildung zu machen. Natürlich muss ich dafür erst im Gespräch überzeugen, aber die ersten Schritte sind schon getan. Praxiseinsätze in den anderen Fachrichtungen und in verschiedenen Einrichtungen sind natürlich gewährleistet, aber der Arbeitgeber, der im mir gegebenen Fall auch die Übernahme verspricht, ist ein stark spezialisierter. Ist eine Ausbildung bzw eine Tätigkeit nach der Ausbildung bei diesem Arbeitgeber dann von Nachteil, wenn man später eventuell in einen anderen Bereich einsteigen will, oder nimmt sich das nichts im Vergleich zu einer Ausbildung / Tätigkeit z.B. in einer Notfallklinik?
Ganz ehrlich: Wir haben einen Pflegenotstand, der sich auch nicht kurzfristig verbessern wird. Du wirst Dir nach der Ausbildung Deinen Arbeitsplatz aussuchen können, egal, wo Du gelernt hast.
 

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