Arbeiten im privaten Pflegedienst

Kuddel

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07.08.2007
Beiträge
2
Ort
Hannover
Beruf
Industriekaufmann, Bilanzbuchhalter, Mediengestalter, ex. Altenpfleger
Hallo liebe Kollegen,
stöbere schon länger in den Foren rum und habe mich heute angemeldet, um meine Erfahrungen zur Diskussion zu stellen.
Bin seit 8 Wochen bei einem privaten Pflegedienst angestellt: Stunden-Lohn 10,15 Euro,
Wochenarbeitszeit 50 - 80 Std., Nachtwachen 7 am Stück, freies Wochenende nach 5 Wochen und keine Besserung in Sicht, keine Zuschläge, JL, Urlaubsgeld. Und die Spitze: Fahrten zu/von den Klienten sind keine Arbeitszeit!:wut:
Ich bin keine Ausnahme hier in der Region!
Das Arbeitsgericht lässt schön grüßen.
LG Kuddel
 
Hi,

arbeite selbst in einem privaten Pflegedienst in der Region Hannover. Kann mich soweit nicht beschweren, Fahrzeiten zum Patienten sind Arbeitszeit und es sind immer vernünftige Autos vorhanden. Zudem ist das Klientel sehr angenehm.

Das Gehalt ist denk ich ok mit 2200 Brutto + Zuschläge für Sonn/Feiertag+Nachtarbeit ab 20.00. Leisten muss ich ca. 174 Std.
Bin dort eigentlich sehr zufrieden, etwas störend ist der Teildienst der jedes zweite Wochenende gearbeitet werden muss.

Zudem besteht bei uns z.Z. totaler Personalmangel, scheint sehr schwer zu sein arbeitswilliges examiniertes Personal zu finden. Suchen wie verrückt!!!

Wie gesagt, ich kann mich in diesem privaten Pflegedienst nicht beschweren, in meiner Ausbildung musste ich ca. 2 Monate in der Diakonie Hannover arbeiten und kann dazu nur sagen, dass dort Pflegezustände herrschen unter denen ich dort nicht anfangen würde.
Grüssle Steffi
 
Hallo Knuddel,

ich kann dich nur zu gut verstehen. Ich habe auch schon hier geschrieben über die Zustände in "meinem" Pflegedienst. Du mußt tatsächlich 50-80 Std. die WOCHE arbeiten? Das wären ja im Höchstfall 320 Std. im Monat. Du bist aber schon ein Mensch, oder? :) Und ich dachte, meine 170 Std. wären viel...
Zum Stundenlohn kann ich nur sagen, es ist mehr als meiner, der 7,80 Euro brutto ist. Anfang diesen Monats stellte ich mit Erstaunen fest, dass ich "sogar" Urlaubsgeld bekommen habe. Aber, das scheint bei uns rein willkürlich verteilt worden zu sein, denn manche Kollegen haben gar keines oder weniger bekommen.
Wieso, ist das in sovielen Pflegediensten so, dass die Fahrtzeiten nicht als Arbeitszeit gelten? Bei mir geht fast die Hälfte des Dienstes für die Fahrerei drauf...
Wenn du "erst" zwei Monate dort bist, ist es sicherlich noch nicht so schwierig was neues zu finden. Wenn es dich so sehr stört, such dir was "vernünftiges", mache ich auch gerade.

Viele Grüße, Ulli
 
:knockin: hallo,

ich bin auch seit einem jahr in der ambulanten pflege und habe mit brutto 10,50 meine endgültige gehaltsstufe erlangt:knockin:

eigentlich habe ich einen vertrag über 120h aber ich arbeite jeden monat ca 150h, überstunden werden ungefragt ausbezahlt, freie tage pro monat sind 4 und sonderzulagen wie urlaubsgeld oder so gibs nicht.
aber das scheint ja echt die regel zu sein.
echt schade das man in der heutigen zeit für den lohn solche doch sehr verantwortungsvolle arbeit machen muß.....
gruß maus
 
Hallo!

Ich arbeite als stellv. PDL in einem wachsenden privaten PD.

Als ich vor fast 5 Jahren da anfing, hieß es: "wir zahlen nicht nach Tarif." Nun weiß ich, "nicht nach Tarif" muss gar nicht schlechter sein. Wir bekommen zwar keine 80% Urlaubsgeld und nur wenig Weihnachtsgeld, aber dafür im Schnitt pro Monat etwas mehr als andere. Einer Freundin im benachbarten kirchl. Krankenhaus werden (oder wurden so gar schon) so gut wie alle Zuschläge gestrichen, was einer Gehaltskürzung von über 10% gleich kam. Wenn ich meine 3/4-Stelle (ohne stellv.-Zuschlag) auf ihre ganze Intensivstation-Stelle hochrechne, verdiene ich mehr als sie. Und Neuzugänge müssen dort die ersten 12 oder 24 Monate 100% arbeiten, bekommen aber nur 80% bezahlt...:knockin:

Wir machen natürlich auch Überstunden, aber die werden nach Lage der Dinge ausbezahlt oder für "magere" Zeiten gesammelt. Ich bin aber meistens froh, wenn´s am Monatsanfang zusätzlich Geld gibt.

Meine Kolleginnen sind mit den Arbeitszeiten und ihren Diensten fast immer zufrieden, wenn jemand krank wird muss eben jemand einspringen, aber das kann jedem passieren. Wir haben z.Z. 7 Frühdienste die zwischen 6.00 und 7.00 beginnen und zwischen 11.00 und 13.30 enden. Den kurzen 4,5 Std.-Dienst fahren überwiegend eine 400€-Kraft, meine PDL und ich vor der Bürozeit. Die 3 Spätdienste kommen auch auf ihre 5-8 Stunden. Geteilten Dienst gibt es bei uns in der Regel gar nicht mehr, und der Dienstplan wird um die Wünsche der Angestellten drum rum geschreiben, die Dienste (Tage) und Stunden gerecht und nach Stelle verteilt.

Die Fahrzeiten zu den Patienten sind grundsätzlich bezahlte Arbeitszeit, und die Einsatzzeiten sind so bemessen, dass zu einem Plausch hier und einer Tasse Kaffee dort auch noch reicht. Patienten und Kollegen freut´s.

Verbrauchsmaterial wie Handschuhe, Desi und Autos (ups, das darf der Chef nicht lesen...) werden von der Firma gestellt.

Fort- und Weiterbildungen finden intern aber auch extern statt, sind Arbeitszeit und werden in der Regel vom AG bezahlt.

Für 6,50 hätte ich aber auch keine Lust in egal welchem Job zu arbeiten, man kann ja aber im Einstellungsgespräch klar sagen, was man sich vorstellt, und ggf "nein Danke" sagen. Meist kommt einem der zukünftige Arbeitgeber dann doch noch entgegen.

In meiner Ausbildung hatte ich in einem diako. PD einen Einsatz, die hatten so viele Schüler, dass die festangestellten Kräfte kaum auf ihre Stunden kamen. Eingearbeitet wurde ich von einer ungelernten Kraft, die ebenfalls auch noch Bereitschaftsdienst machte. Um die Fahrzeuge wurde sich morgens fast geprügelt, wer zu erst kam, nahm das Beste. So etwas gibt bzw gab es bei uns nicht. Da wir seit 3 Jahren selber ausbilden, arbeiten wir leider nicht mehr mit der Krankenpflegeschule zusammen. Bereitschaft haben nur 3jährig examinierte Kräfte, wir sind 15 examinierte KPs und APs, 1 HEP, 1 KPH, 2 AP-Azubis und 1 ungelernte PH, die Touren haben fest zugeteilte Fahrzeuge.

Im Großen und Ganzen gibt es sicherlich auch bei einem privaten Pflegedienst wie überall negatives, aber für mich überwiegt das positive und ich arbeite gerne hier.
 
Hallo
Ich arbeite auch in einem amblanten Pflegedienst.
Ich bekomme als Pflegeassistentin 6,50 € pro Stunde. Ich arbeite auf 400 €Basis.
Meine Tour fahre ich mit dem Fahrrad, da meine Patienten alle im selben Stadttteil wohnen wie ich.Ich hätte zwar ein Dienstauto, aber ich fahre lieber mit dem Rad.
Unsere grosse Tour wird mit dem Auto gefahren.
Es gibt bei uns im Spätdienst auch nur eine Tour.
Ich arbeite sehr gerne in dem Pflegedienst.
Unser Dienstplan wird zum Großteil nach unseren Wünschen gestaltet.
Liebe Grüsse
Tanja
 
bei mir ist es ganz gut!haben ausreichend Pat. in der Tour, wo man sich aber nicht tot macht beim arbeiten, bekomme 11,40 brutto die Stunde, habe eine volle Stelle 176 Std. im Monat, jede Tour ein eigenes Auto, sogar richtig tolle Corsa D´s, mit Radio (haben andere nicht, hab ich schon erlebt) Dienstwagen können die anderen am WE mit nach Hause, ich hab meinen eigenen mit extra Navi! Dann zahlt die Chefin Dienstkleidung und Weihnachtsgeld (zwar kein Urlaubsgeld, macht aber nichts) und mir zahlt sie Qualitätsmanagement- Kurs und Mentor- Kurs welche ich zur zeit mache und in einem Jahr bezahlt sie mir den PDL Schein.... also ich will und darf mich nicht beschweren...
 
Hallo Kollegen,
danke für Eure Beiträge!
83,5 Wochenstunden waren natürlich bis jetzt die Spitze nicht die Regel( in der Regel um die 50 Std.) Es ärgert mich nur?!, dass mein Boss regelmäßig gegen das Arbeitszeitgesetz verstösst und ich -nach meinen Beschwerden- immer höre, dass es genügend BewerberInnen für meinen Job gäbe.
Betreffs Fahrten zu den Klienten: Habe Recherche im Internet betrieben. Konnte nichts finden. Also für mich ist die erste Fahrt zum Klienten bzw. in's Büro und die Heimfahrt keine Arbeitszeit. Die Fahrten zwischen den Klienten jedoch Arbeitszeit. Gibt es hierzu eine Rechtssprechung?
Würde mich über Erfahrungen bzw. Informationen freuen.
Gruss Kuddel
 
hallo ihr lieben,

da ich selbst einen eigenen Pflegedienst besitze habe ich eben doch mit erstaunen eure Beiträge gelesen und bin doch zu dem Entschluss gekommen diese Beiträgen mal meinen lieben Mitarbeitern zum lesen zu geben. Diese sind alle examiniert und haben eine Vollzeitstelle. Sie bekommen 12,00 Euro die Stunden, arbeiten ca. 168 Stunden im Monat, bekommen ein Dienstauto, Dienstkleidung und Diensthandy gestellt. Zuschläge für Nacharbeit/ Wochende und Feiertagsarbeit gibt es zudem. Weihnachtsgeld gibt es aber kein Urlaubsgeld. Meine Mitarbeiter bekommen ihr Überstunden auch jeden Monat ausbezahlt, es sei denn sie wollen sie stehn lassen und ansammeln um einmal länger frei zu haben, was durchaus möglich ist. Fortbildungen und auch Weiterbildungen dürfen sie sich aussuchen und werden dementsprechend dann auch gefördert. Jeden Monat gibt es eine spezielle Fortbildung im Qualitätsmanagement und ebenso gibt es einmal im Monat eine Supervision.
Wegen zu den Patienten sind selbstverständlich Arbeitszeit. Jeder Mitarbeiter hat ebenfalls 4 Stunden pro Patient Zeit eine Pflegeplanung zu verfassen und diese dann zu evaluieren. Dies ist natürlich auch Arbeitszeit.

Also entweder mache ich grundlegend etwas falsch oder meine Mitarbeiter haben ein kleines Fleckchen Himmel auf der Erde gefunden.

Übringens der Krankenstand war dieses Jahr bei 3 Tagen bei einer Mitarbeiterin. Autos sind komplett ganz, ohne Kratzer ohne Macke oder ähnliches. Die Mitarbeiter kommen gut gelaunt zur Arbeit und das zahlt sich für jeden Pflegedienst aus.
Solltet ihr mal euren Chefs weitergeben.

Übrigens ich bin auch ein privater....
 
Hallo Jonataube,
wenn Du was falsch machen würdest, würdest Du das ja am Jahresende bei der Bilanz merken, oder? Ich weiß ja nicht, wie lange es euren Pflegedienst schon gibt, aber wenn man so was liest kann man sich gar nicht vorstellen, warum es bei den anderen Pflegediensten teilweise so haarsträubende Zustände gibt... Es sei denn, die Leiter der anderen Pflegedienste kriegen den Kopf nicht voll...
 
Stimmt spätestens jetzt (jahresende) würde ich es merken....aber bis jetzt stimmt die Bilianz noch.... ;-)

Ich kann sehr gut nachvollziehen wie es in anderen Pflegediensten ist, ich habe selbst diese Erfahrungen machen müssen. Meine Vorgängerpflegedienste, in denen ich selbst Angestllte war, waren mit den oben genannten Beispielen fast identisch und es gab nur einen Grund, das mag sich vielleicht fade anhören, aber es war wirklich kein anderer Grund zu erkennen außer das Geld und die Macht. Manchen Menschen steigt es zu Kopf, sie werden größenwahnsinnig und können damit nur schwer umgehen.

Ich wollte das alles nicht mehr und habe aus dem herraus meinen eigenen Pflegedienst aufgemacht und da ich durch so etwas hindurch musste können meine Mitarbeiter sicher sein das ihnen derartiges nicht passiert......

Nichts desto trotz bin ich auch dankbar für die schlechten Erlebnisse nur die haben mir die Möglichkeit gegeben, gutes draus was zu lassen.....
 
Hallo Kollegen,
danke für Eure Beiträge!
83,5 Wochenstunden waren natürlich bis jetzt die Spitze nicht die Regel( in der Regel um die 50 Std.) Es ärgert mich nur?!, dass mein Boss regelmäßig gegen das Arbeitszeitgesetz verstösst und ich -nach meinen Beschwerden- immer höre, dass es genügend BewerberInnen für meinen Job gäbe.
Betreffs Fahrten zu den Klienten: Habe Recherche im Internet betrieben. Konnte nichts finden. Also für mich ist die erste Fahrt zum Klienten bzw. in's Büro und die Heimfahrt keine Arbeitszeit. Die Fahrten zwischen den Klienten jedoch Arbeitszeit. Gibt es hierzu eine Rechtssprechung?
Würde mich über Erfahrungen bzw. Informationen freuen.
Gruss Kuddel
Hallo Kuddel,
die Arbeitszeit beginnt ab dem Moment,in dem du Deinen dienst im büro beginnst bzw.beim ersten Patienten,wenn du von zu Hause aus direkt dorthin fahren solltest.bei dienstende genauso.
Hinfahrt von zu Hause ins büro und umgekehrt ist natürlich keine arbeitszeit.bei geteilten diensten sind einige Arbeitgeber kulant und zahlen 30 min.zusätzlich pro Tag,da man ja normalerweise 2- und nicht 4 Arbeitswege pro tag hat.aber wie gesagt,das ist kulanz und nicht rechtlich zwingend.

ansonsten bin ich etwas geschockt über Eure Erlebnisse bzw.was sich einige AG so erlauben mit ihren Mitarbeitern!
Vielleicht ist es regional unterschiedlich- aber hier im Bereich HH ist es so,daß es viel mehr offene stellen gibt als Bewerber!
das ist natürlich gut,denn dann kann man Forderungen stellen!
ich denke,ausbeuten lassen sollte sich niemand!
ich wünsche allen hier viel Power und Mut:)laßt Euch nicht einschüchtern!

Kuddel, Du bist doch nach eigenen Angaben Bilanzbuchhalter- dort verdient man doch gut- viel mehr als als AP oder KS- mein mann überlegt gerade,ob er die Weiterbildung dazu macht,da er `nur`Kreditorenbuchhalter ist...
was hat dich dazu bewogen,AP zu werden?

Grüße

Rikki
 
Hallo!
Bei uns wird es so gemacht, das die Arbeitszeit anfängt wenn man den Weg zum ersten Patienten fährt, aber das auch nur wenn man das Dienstauto vom Büro abgeholt hat. Die Leute die ihr Auto schon vorm Haus stehen haben bei
denen fängt die Tour erst beim ersten Patienten an, da zählt die Strecke ja
nicht da sie die ja mit dem Dienstauto fahren.
 
Bei unserem PD ist so. Ich arbeite als KS/stellv.PDL/QB im Monat ca. 228-250 Stunden, je. Monat ist unterschiedlich. Kriege dafür 1800 brutto. AGeber bezahlt Überstunden kaum. Im Arbeitsvertrag steht, dass ich 40 Stunden wöchentlich arbeiten soll und 40 Überstunden monatlich werden abgegolden, und weitere übliche Überstunden gehen so gesagt als geschenkt für AG. Das bedeutet, dass ich meine Überstunden nie bezalt kriege, obwohl ich mehr als genug arbeite. Ich habe kaum Zeit als QB zu arbeiten, weil ich immer Touren fahre. Als stellv. PDL mache ich seh wenig, weil man mich nicht richtig dafür zu lässt. Es macht mich noch mehr traurig, weil ich noch PDL-Abschluss habe. Deshalb habe ich kein Bock was zu machen, es wird so wie so nicht belohnt. Ob mir jemand was empfehlen kann, was ich vielleicht ändern könnte, damit ich mehr für meine Aufgaben verdienen würde. :cry: Danke sehr.
 
Ich arbeite als KS/stellv.PDL/QB im Monat ca. 228-250 Stunden ... Kriege dafür 1800 brutto.
Im Arbeitsvertrag steht, dass ich 40 Stunden wöchentlich arbeiten soll und 40 Überstunden monatlich werden abgegolden, und weitere übliche Überstunden gehen so gesagt als geschenkt für AG.

Hallo mylene,
für 1800 Euro brutt bis zu 250 Stunden arbeiten ist doch Wahnsinn, such Dir einen anderen Arbeitgeber!!!
Natürlich könntest Du auch ein Gespräch mit Deinem jetzigen AG suchen, aber ich hab da Zweifel, dass das was bringt! Das sind ja jeden Monat bis zu 50 unbezahlte Überstunden...
 
@mylene: Also ich würde auch mal mit dem Arbeitgeber sprechen und wenn da sich nichts ändert, würde ich von Vollzeit auf 3/4 Stelle oder so reduzieren wenn der Ag einverstanden ist, dann haste wahrscheinlich den selben Lohn wie jetzt auch aber dafür alle Stunden bezahlt oder?!
Und ansonsten such dir was anderes, im Krankenhaus vielleicht!
 
Liebe Susi_Sonnenschein, ich habe mit meinem AG gesprochen, vielleicht kriege ich ab Mai 2200- brutto?!, aber wir sind großer PD, bei uns ist mehr als 100 Patienten, und meine Chefin- PDL hat noch eine stellv. die viel mehr als ich kriegt und viel wenige Aufgaben hat. Das macht mich traurig. Und noch dazu wurde mir deutlich gesagt, dass ich mein Aktivität zu Arbeit weglassen soll. Was mir noch hält, dass ich in diesem PD 5 Monate arbeite, und hoffentlich ändert noch was:nurse:. Aber Danke dir für Unterstützung.
Gruß, mylene.
 
Mein Gott Leute für was für Beträge arbeitet ihr denn pro Monat.
Ich bekomme ca. 15,50 pro Stunde. Ich käme nie auf die Idee, für die hier genannten niedrigen Beträge diesen Job zu machen.
 
@Stormrider: Es ist ja schön zu hören das es auch vernünftige Löhne gibt wie
in deinem Fall zum Beispiel.
Mal davon abgesehen aber, welche andere Wahl haben denn die Leute?
Sollen sie lieber zu hause sitzen und von Hartz 4 leben anstatt für unter
15€ arbeiten zu gehen??? Ich glaube nicht! Du hattest eben Glück und
bist evtl. in einer der Städte die noch viele Pflegekräfte suchen und gut
zahlen das ist aber leider nicht mehr überall so!!
 
@Stormrider: Es ist ja schön zu hören das es auch vernünftige Löhne gibt wie
in deinem Fall zum Beispiel.
Mal davon abgesehen aber, welche andere Wahl haben denn die Leute?
Sollen sie lieber zu hause sitzen und von Hartz 4 leben anstatt für unter
15€ arbeiten zu gehen??? Ich glaube nicht! Du hattest eben Glück und
bist evtl. in einer der Städte die noch viele Pflegekräfte suchen und gut
zahlen das ist aber leider nicht mehr überall so!!
nein,leider ist das nicht mehr so,obwohl 15,50 angemessen sind für das,was wir leisten.ich habe das früher auch verdient-es entspricht auch ungefähr dem alten BAT,den es ja leider so nicht mehr gibt.da ich den Arbeitgeber gewechselt hatte,mußte ich auch Gehaltseinbußen hinnehmen,mein lohn liegt jetzt bei 14 €.in HH werden in der Regel Löhne zwischen 12 und 14 € gezahlt-selbst das ist bei den steigenden Preisen zu wenig-aber damit müssen wir wohl leben.
aber nie im Leben würde ich solche dumping Löhne akzeptieren,wie oben erwähnt!dann tatsächlich lieber eine Zeitlang arbeitslos,wenns denn sein muß.
nur weil es Leute gibt,die das mit sich machen lassen,nehmen sich einige Arbeitgeber solche Frechheiten heraus!
daher mein motto:
Laßt Euch das nicht gefallen!!!
 

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