- Registriert
- 26.01.2026
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- 20
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- Exam. Altenpfleger
- Akt. Einsatzbereich
- Pflege
Hallo zusammen,
ich muss mal ein Thema ansprechen, das mich fassungslos macht und zeigt, wie krank das System bei privaten Trägern (Tochtergesellschaften) geworden ist. Ich bin seit 15 Jahren im Unternehmen, habe die Station von Grund auf mit aufgebaut und kenne jede Struktur.
Die Gehalts-Sackgasse:
Seit über 5 Jahren hat sich mein Gehalt nicht mehr erhöht. Keine Anpassung, kein Inflationsausgleich, keine Stufenaufstiege. Ich stehe finanziell auf der Stelle, während die Lebenshaltungskosten explodieren.
Die Outsourcing-Lüge:
Wir sind offiziell an den TVöD „angegliedert“. Aber weil es eine ausgegründete Tochtergesellschaft eines privaten Trägers ist, sieht die Realität so aus:
Kürzlich hat sich ein externer Personaldienstleister bei uns vorgestellt. Um ihn anzuwerben, hat man ihm sofort 500 € brutto mehr geboten als mir – dem Mitarbeiter, der am längsten im Haus ist und den Laden fachlich zusammenhält. Auch Berufsanfänger, die frisch von der Schule kommen, steigen mittlerweile mit einem höheren Gehalt ein als ich nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit.
Auf meine mehrfachen Nachfragen beim Chef, was mit meinem Gehalt ist, wird nicht reagiert oder abgeblockt. Meine Angebote, Verantwortung als Stationsleitung zu übernehmen oder die Fachweiterbildung zu machen, wurden ebenfalls unbeantwortet abgelehnt.
Meine Frage an euch:
Wie geht ihr damit um, wenn neue, teils unerfahrene Kollegen finanziell an euch vorbeiziehen, während ihr als „Urgestein“ ausgehungert werdet? Hat jemand Erfahrung damit, bei einer „TVöD-Anlehnung“ die Gehaltsstufen der letzten Jahre rechtlich einzufordern?
Es fühlt sich an, als würde man bestraft, weil man loyal geblieben ist.
ich muss mal ein Thema ansprechen, das mich fassungslos macht und zeigt, wie krank das System bei privaten Trägern (Tochtergesellschaften) geworden ist. Ich bin seit 15 Jahren im Unternehmen, habe die Station von Grund auf mit aufgebaut und kenne jede Struktur.
Die Gehalts-Sackgasse:
Seit über 5 Jahren hat sich mein Gehalt nicht mehr erhöht. Keine Anpassung, kein Inflationsausgleich, keine Stufenaufstiege. Ich stehe finanziell auf der Stelle, während die Lebenshaltungskosten explodieren.
Die Outsourcing-Lüge:
Wir sind offiziell an den TVöD „angegliedert“. Aber weil es eine ausgegründete Tochtergesellschaft eines privaten Trägers ist, sieht die Realität so aus:
- Wir arbeiten eine 40-Stunden-Woche statt der tariflichen 38,5 Stunden.
- Die automatischen Gehaltssprünge des TVöD werden einfach ignoriert.
Kürzlich hat sich ein externer Personaldienstleister bei uns vorgestellt. Um ihn anzuwerben, hat man ihm sofort 500 € brutto mehr geboten als mir – dem Mitarbeiter, der am längsten im Haus ist und den Laden fachlich zusammenhält. Auch Berufsanfänger, die frisch von der Schule kommen, steigen mittlerweile mit einem höheren Gehalt ein als ich nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit.
Auf meine mehrfachen Nachfragen beim Chef, was mit meinem Gehalt ist, wird nicht reagiert oder abgeblockt. Meine Angebote, Verantwortung als Stationsleitung zu übernehmen oder die Fachweiterbildung zu machen, wurden ebenfalls unbeantwortet abgelehnt.
Meine Frage an euch:
Wie geht ihr damit um, wenn neue, teils unerfahrene Kollegen finanziell an euch vorbeiziehen, während ihr als „Urgestein“ ausgehungert werdet? Hat jemand Erfahrung damit, bei einer „TVöD-Anlehnung“ die Gehaltsstufen der letzten Jahre rechtlich einzufordern?
Es fühlt sich an, als würde man bestraft, weil man loyal geblieben ist.