Wie alt ward ihr als ihr eure Ausbildung zur GuK angefangen habt?

Neuromaus

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Neuropädiatrie mit ganz besonderen Kindern ♥
Traumausbildung... Wir unterhalten uns nochmal in 5 Jahren okay??
Ich bin jetzt seit fast 5 Jahren examiniert, und für mich ist es immer noch genau das Richtige. Auch wenn ich nicht immer mit allem einverstanden bin, insbesondere mit Arbeitsbedingungen und Gehalt. Jeder Mensch ist anders. Für den einen ist es der Traumjob und bleibt es auch, für den anderen eben nicht.

Ausbildung angefangen mit 20 (GuKKP). Das war relativ durchschnittlich in der Klasse. Die meisten waren zwischen 19 und 25, zwei oder drei waren älter. In meiner Klasse war die älteste Schülerin bei Ausbildungsbeginn 35, in der Parallelklasse 47. Die jüngste in der Stufe war gerade 19 geworden. Bei uns war Volljährigkeit Voraussetzung.
 
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Gelöschter User 50029

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Jaja... Hab ich schon zig mal gehört, abwarten... ^^
 

malu68

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ZNA
Jaja... Hab ich schon zig mal gehört, abwarten... ^^
Der Beruf ist toll.... die Bedingungen sind sch.ei.sse.
Als ich die ersten Posts von Ribka is Mori gelesen habe, habe ich allerdings auch gedacht "hoffentlich nicht wieder so ein Gutmensch, der alles mit sich machen lässt, weil es ja sonst den Patienten nicht gut gehen könnte oder die Kollegin sonst....."

Wir brauchen begeisterungsfähige Pflegekräfte, die im Beruf bleiben und das Steuer herumreißen, aber leider schießen sich genau diese Kollegen meist berufspolitisch mit ner Panzerfaust ins Bein aus falsch verstandenem Engagement...
 
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Gelöschter User 50029

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"Wir brauchen begeisterungsfähige Pflegekräfte, die im Beruf bleiben und das Steuer herumreißen, aber leider schießen sich genau diese Kollegen meist berufspolitisch mit ner Panzerfaust ins Bein aus falsch verstandenem Engagement..."

Hätt ich nicht treffender schreiben können, genau das ist auch meine Erfahrung. Nach dem Examen kommt dann das große Erwachen und nach 2-3 Jahren im Job völlig ausgebrannt.
 

Ribka is Mori

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@malu68 keine Sorge ein solcher Gutmensch bin ich schon lange nimmer! Seit kurzem sage ich sogar von mir selber keine Philanthropin mehr zu sein

Ich werde mich auch, wenn's nötig sein sollte, (bin fleißig am Lesen im Forum) auch wehren!

Ich bin der Meinung in der Pflege muss sich was verbessern & dass wir eben für unser Recht einstehen müssen! Sicher wird das für uns & Patienten/Bewohner schwer werden, aber anders sehe ich keine Lösung, außer Corona ist uns da ne Hilfe. Aber selbst dann müssen wir daran anknüpfen!

Ich bin engagiert, klar weil ich diesen Beruf machen will, aber ich bin net so naiv zu glauben dass es einfach sein wird!
 

AnnaMilo

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Erstes Ausbildungsjahr wird reichen, um die Freude ein wenig zu schmälern^^
Das schöne im Leben ist, dass jeder seine eigene Erfahrung machen darf. Und wenn man bereits eine berufliche Reise hinter sich hat, und glaubt mal nicht, dass eine kaufmännische Tätigkeit reines Zuckerschlecken ist, weiss man evtl. genau, was man möchte und nicht möchte. Ich denke man kann durchaus motiviert sein ohne dabei blinden Aktionismus zu entwickeln. Natürlich tut es mir leid, wenn so mancher gefrustet ist, die Bedingungen sind suboptimal, aber glaubt mir, das sind sie in der gesamten freien Wirtschaft ebenso, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Wenn ich ohne Enthusiasmus durch das Leben gehe, dann habe ich schon verloren. Ich wünsche allen, dass Euch das Leben mehr Freude bringt. Jeder ist seines Glückes Schmid
 
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Gelöschter User 45894

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Das schöne im Leben ist, dass jeder seine eigene Erfahrung machen darf. Und wenn man bereits eine berufliche Reise hinter sich hat, und glaubt mal nicht, dass eine kaufmännische Tätigkeit reines Zuckerschlecken ist, weiss man evtl. genau, was man möchte und nicht möchte. Ich denke man kann durchaus motiviert sein ohne dabei blinden Aktionismus zu entwickeln. Natürlich tut es mir leid, wenn so mancher gefrustet ist, die Bedingungen sind suboptimal, aber glaubt mir, das sind sie in der gesamten freien Wirtschaft ebenso, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Wenn ich ohne Enthusiasmus durch das Leben gehe, dann habe ich schon verloren. Ich wünsche allen, dass Euch das Leben mehr Freude bringt. Jeder ist seines Glückes Schmid
Du wirst (zumindest in den meisten kleineren Kliniken) besonders im 1. Lehrjahr sehr viele pflegeferne Tätigkeiten übernehmen. D.h. putzen, Essen austeilen/einsammeln, Schränke/Pflegewagen auffüllen, Transportfahrten machen, Botengänge übernehmen usw.
Das ist leider die Realität. Und die frustriert mit der Zeit tatsächlich.
Du bist einerseits ein "Nichts" und wirst andererseits als volle Kraft auf dem Stellenplan eingesetzt.
 

AnnaMilo

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Du wirst (zumindest in den meisten kleineren Kliniken) besonders im 1. Lehrjahr sehr viele pflegeferne Tätigkeiten übernehmen. D.h. putzen, Essen austeilen/einsammeln, Schränke/Pflegewagen auffüllen, Transportfahrten machen, Botengänge übernehmen usw.
Das ist leider die Realität. Und die frustriert mit der Zeit tatsächlich.
Du bist einerseits ein "Nichts" und wirst andererseits als volle Kraft auf dem Stellenplan eingesetzt.
Joa, wie ein Azubi halt :D. Ich lerne beim größten Arbeitgeber mit 4600 Mitarbeitern, 5 Krankenhäusern, 1 Hospiz und diversen Seniorenresidenzen. Ich bin gespannt, allerdings hat die St. Elisabeth Gruppe einen sehr guten Ruf. Vielleicht habe ich Glück, oder aber ich mache Botengänge oder Kaffee. Das ist das Kreuz eines jeden Azubis ;)
 

Jillian

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Du wirst (zumindest in den meisten kleineren Kliniken) besonders im 1. Lehrjahr sehr viele pflegeferne Tätigkeiten übernehmen. D.h. putzen, Essen austeilen/einsammeln, Schränke/Pflegewagen auffüllen, Transportfahrten machen, Botengänge übernehmen usw.
Das ist leider die Realität. Und die frustriert mit der Zeit tatsächlich.
Du bist einerseits ein "Nichts" und wirst andererseits als volle Kraft auf dem Stellenplan eingesetzt.
Die aufgeführten Tätigkeiten sind nach meiner Erfahrung nichts, was ausschließlich Azubis erledigen würden. Ob Servicekraft, Rettungssani, 1- oder 3jährige Fachkraft, bei uns packt jeder mit an. Oft sehe ich gerümpfte Nasen und hochgezogene Augenbrauen, wenn ich solche Tätigkeiten deligiere, aber es wird scheinbar nicht gesehen, dass ich parallel genau denselben Schei*ß erledige. Das sind, für mich, ganz normale Tätigkeiten einer Pflegekraft. Da darf also auch der Schüler im 1. Ausbildungsjahr direkt mit anpacken und lernen, was er später tun wird. Wertschätzung ist für mich nichts, was ich am Ausbildungsgrad oder der momentan ausgeführten Tätigkeit festmache. Wer untergebene Kollegen als "Nichts" betrachtet, hat verkannt, wen er da gerade anleitet.

Azubis werden btw nicht als volle Kraft im Stellenplan gerechnet. Wo das so passiert, ist es nicht rechtens. Wer es sich gefallen lässt, ist selber schuld.
 
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Gelöschter User 45894

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Das sind, für mich, ganz normale Tätigkeiten einer Pflegekraft. Da darf also auch der Schüler im 1. Ausbildungsjahr direkt mit anpacken und lernen, was er später tun wird. Wertschätzung ist für mich nichts, was ich am Ausbildungsgrad oder der momentan ausgeführten Tätigkeit festmache. Wer untergebene Kollegen als "Nichts" betrachtet, hat verkannt, wen er da gerade anleitet.
Sowas gibt es halt hauptsächlich in Deutschland. In den meisten anderen Ländern ist das nichg so...
Es geht nicht ums "Anpacken", sondern darum dass der größte Teil der Arbeit für Schränke auffüllen, putzen, Transportsfahrten, Botengänge u.ä. draufgeht.
All diese Aufgaben könnten genau so gut von Stationshilfen/Transportdienst erledigt werden. Dafür braucht es keine 3-jährige Ausbildung.
Azubis werden btw nicht als volle Kraft im Stellenplan gerechnet. Wo das so passiert, ist es nicht rechtens. Wer es sich gefallen lässt, ist selber schuld.
Und was soll man machen, ohne gleich in Ungnade zu fallen? Bei uns ist es normal, dass der Spätdienst mit einer Examinierten oder sogar nur KPH und einem Schüler besetzt sind. Am WE sowieso 2/2.
KPH machen alleine Nachtdienst.
 
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Gelöschter User 45894

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Joa, wie ein Azubi halt :D. Ich lerne beim größten Arbeitgeber mit 4600 Mitarbeitern, 5 Krankenhäusern, 1 Hospiz und diversen Seniorenresidenzen. Ich bin gespannt, allerdings hat die St. Elisabeth Gruppe einen sehr guten Ruf. Vielleicht habe ich Glück, oder aber ich mache Botengänge oder Kaffee. Das ist das Kreuz eines jeden Azubis ;)
Das "Kreuz" eines Azubis sollte lernen sein. Nicht zu 80% komplett pflegeferne Tötigkeiten übernehmen.
 
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AnnaMilo

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Das "Kreuz" eines Azubis sollte lernen sein. Nicht zu 80% komplett pflegeferne Tötigkeiten übernehmen.
Ne, 80% definitiv nicht, das ist dann schon sehr ausbildungsfern. Das hat dann gar nichts mit der Ausbildung zu tun. Also toi toi für alle, dass niemand sowas erfahren muss. Habe von solchen Ausreißern hier bei uns zum Glück noch nicht gehört.
 

Luna95

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Auszubildende
Ich habe vor 2 Jahren mit 23 meine Ausbildung als GuK angefangen und stehe kurz vor meiner ersten Vorexamensklausur. Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen das das erste Ausbildungsjahr die Freude am Beruf geschmälert hat. wei Ausbildungsstellen haben mich aber in dem Jahr davon abgehalten den Betrieb zu wechseln: Einmal die Psychiatrie, sowohl offen als auch Geschlossen, auf der ich im Mai/Juni 2019 gearbeitet hab und die Caritas die ich im Monat vorher besucht habe. Beide haben mir noch mal die schönen Seiten des Berufes gezeigt "Zeit" für den Patienten zu haben. Inzwischen frage ich mich nach dem Dienst oft wenn ich einen Bereich, Gruppe oder Abteilung (bei uns liegen die Abteilungen stellenweise zusammen z.b. Gyn/Kardio oder Neuro/Uro) "Habe ich alles gemacht für meinen Patienten?", "Hat der Schüler die Lagerungen/ Pflege abgezeichnet?" und das macht mich unzufrieden...
 

AnnaMilo

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Ich habe vor 2 Jahren mit 23 meine Ausbildung als GuK angefangen und stehe kurz vor meiner ersten Vorexamensklausur. Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen das das erste Ausbildungsjahr die Freude am Beruf geschmälert hat. wei Ausbildungsstellen haben mich aber in dem Jahr davon abgehalten den Betrieb zu wechseln: Einmal die Psychiatrie, sowohl offen als auch Geschlossen, auf der ich im Mai/Juni 2019 gearbeitet hab und die Caritas die ich im Monat vorher besucht habe. Beide haben mir noch mal die schönen Seiten des Berufes gezeigt "Zeit" für den Patienten zu haben. Inzwischen frage ich mich nach dem Dienst oft wenn ich einen Bereich, Gruppe oder Abteilung (bei uns liegen die Abteilungen stellenweise zusammen z.b. Gyn/Kardio oder Neuro/Uro) "Habe ich alles gemacht für meinen Patienten?", "Hat der Schüler die Lagerungen/ Pflege abgezeichnet?" und das macht mich unzufrieden...
Ja, au man, es ist gewiss nicht der Job, bei dem man sich mit verschränkten Armen nach hinten lehnen kann. Und ganz sicher wird es Hürden geben und Tage, an denen man sich fragt, why?
Aber vielleicht gibt es auch positives abzugewinnen und darauf hoffe ich sehr.
Aber ich möchte jetzt überhaupt erstmal die Probezeit schaffen, ich habe großen Respekt vor dieser Ausbildung. Wer diese schafft hat meines Erachtens bereits etwas wahnsinnig Starkes geleistet.
Hut ab vor jedem Einzelnen.
 

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