Widerstand in Trachea nach Endotracheal-Kanülenwechsel

Blackcat

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examinierte GuK
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ambulante pflege
Funktion
Intensiv- und Beatmungspflege
hey!
hab zwar einen teil meiner frage schon im bereich ambulante pflege gestellt, den anderen part stelle ich aber lieber hier, weil ich einfach denke, dass ihr euchdamit besser auskennt.....

bei meiner pat.habe ich seit dem letzten trachealkanülenwechsel vor ein paar tagen nach ca 10 cm einen wiederstand, der mir und auch den kollegionnen beim absaugen vorher nie aufgefallen ist.....was könnte das sein, was mache ich?, was darf ich machen? meine patientin wird zuhause betreut, ich mache nur nachtdienste bei ihr und kann mir daher nicht wirklich direkt hilfe holen, wenn was ist.....
es ist übr. die partex blue line ultra......die neue kanüle hat nur noch einen durchmesser von 8 mm, vorher waren es 9 mm.

sie PDl war schonmal vor ort, jhat sich das wohl angeschaut und meinte wohl, dass alles in ordnung sei..daskann ich mir nun aber beim besten willen nichzt vorstellen...war ja vorher auch nicht der fall....also dieser wiederstand......

wäre lieb, wenn mir wer von euch da tips geben könnte...

die TK wird üb.von einer kollegin aus dem tagdienst gewechselt, also nicht vom arzt.....


LG die cat
 
Hallo Blackcat!

Schwierige Frage, wenn man nicht vor Ort ist!

Spontan fallen mir folgende Möglichkeiten ein:

  • Kanülenlänge anders (kürzer/länger?), Kanüle "verkantet" und zeigt mit dem Ende Richtung Trachealwand (ich hoffe, daß das verständlich ist...), in dem Fall könnte sich dieser "Widerstand" bei Lageveränderung des Kopfes (überstrecken/beugen) verändern
  • Ansammlung von verborktem Sekret am Kanülenende
Solange die Atmung nicht behindert wird, besteht zunächt wohl kein akuter dringlicher Handlungsbedarf. Mittel- bis langfristig sollte das aber vielleicht doch mit einem HNO-Doc zusammen mal angeschaut werden.

Schönen Gruß, Gego.
 
Hallo,
ja so kann es sein.
Auch sein kann, dass die Kanüle einfach zu tief eingeführt wurde und somit recht dicht vor der Bifurkartion sitzt, und somit der Widerstand entsteht.
Beim Absaugen stößt der Absaugkatheter bei austreten aus der Trachealkanüle direkt auf die "Trachealgabel".
Ist der Abstand größer hat der Sauger mehr Spielraum und kann somit ohne Führung durch die Trachealkanüle weiter in den rechten oder linken Hauptbronchus eingeführt werden.

LG
Gasmann
 
Moin!
Ich habe das einmal bei einem Patienten erlebt, bei dem aus unerfindlichen Gründen plötzlich kein Volumen mehr reinging. Nach einigem Hin und Her haben wir uns dann für einen Kanülenwechsel entschieden und siehe da: alles wieder gut.
Die alte Kanüle war komplett "verborkt" und hatte kein Lumen mehr!
Ich würde an eurer Stelle lieber heute als morgen einen HNO-Arzt zu Rate ziehen. Nachts, alleine und in der ambulanten Pflege stelle ich mir die Situation alles andere als witzig vor!:schraube:
Liebe Grüße, great
 

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