Transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P)

Dieses Thema im Forum "Nephrologie / Urologie" wurde erstellt von Julia1212, 08.05.2015.

  1. Julia1212

    Julia1212 Newbie

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    Der Patient hat die Ableitungen SDK und TDK.

    Wie ist das jetzt noch mal mit der DSP? Die läuft über den SDK rein und über den TDK raus, wichtig für mich ist die Beobachtung der Farbe der Spülflüssigkeit (klar, frischblutig, Koagel, etc.)?

    Zudem steht in meinen Unterlagen Urinbeobachtung. Läuft dieser in den TDK-Beutel mit rein oder hat der Patient dafür einen extra Beutel am TDK? Kann eigentlich nicht, oder? Auch wenn es ein 3TDK ist, fließt ja nicht das eine da, das andere dahin aus der Blase ab?
     
  2. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

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    Fließt alles in den gleichen Beutel (Spülung und Urin). Entsprechend eben schauen was an Spülung reinläuft, dass dann von der Gesamtmenge abziehen und du weißt was der Patient in etwa an Diurese hat (kommt ja immer noch etwas Blut mit, deshalb "Circa-Diurese").
     
  3. Elfriede

    Elfriede Poweruser

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    ambulante
    ... und dann schaue nach der Blutbeimengung :
    • frischblutig (gleichmäßigt verfärbt)
    • altblutig (dunkelbraune Fäden)
    • etwas
    • mäßig
    • viel
    • massiv

    andere Beimengungen?
    • Granulat
    • Schleim
     
  4. Bartholomäus

    Bartholomäus Newbie

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    Medizin
    Noch eine Ergänzung zur Blutbeimengung: um den Spülurin anzufärben, braucht es nur geringe Mengen von Blut. Maßgeblich ist nicht die Farbe des Urins im Beutel oder eventuell untergestellten Kübel, sondern die im Katheterschlauch. Ist er noch transparent, sollte alles in Ordnung sein. Auch wichtig: läuft mehr Spülung ein als aus, so gibt es ein Problem (z.B. Blasentamponade oder gar -ruptur). Es empfiehlt sich, bei jedem Anhängen eines neuen Beutels mit Spülflüssigkeit die Bilanz zu dokumentieren und darauf zu achten, ob überhaupt etwas abläuft.
     
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