Pflegeplanung zu Intensivpatient mit VV ECMO

Jay-La2019

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Hallöchen... Ich benötige ein wenig Unterstützung im Bereich Pflegeplanung. Ich muss nur auf ein Problem eingehen (Intensivpatient mit VV ECMO). Hat jemand gute Tips oder Literatur wo ich mich belesen kann?
Vielen lieben Dank
Nicole
 
Da wird dir ja wohl was dazu einfallen...
 
Immer wieder erstaunlich, wie gering die Bereitschaft zur Eigenständigkeit wird, je höher die Position ist.

Oder anders ausgedrückt: Prüfung als bestanden ansehen, nur weil man
anwesend war.
 
Was soll dass denn????
Hier wird nur nach Literaturtips gefragt!
Kein Grund hier jemand so anzugehen.
 
Siehe mal auf der Internet - Seite: ECMO - Universitäts - Herzzentrum Freiburg nach. Die PDF - Datei ist sehr ausführlich beschrieben und hilft dir vielleicht weiter, die Pflegeplanung zu erstellen.
 
Danke dir !
 
Es geht hier um 1(!) Pflegeproblem bei der versorgung/betreuung von ECMO pat. - wenn ich das als praxisanleiter in zeiten von google & co. nicht von alleine hinbekomme, dann gute nacht.....
 
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Das mag sein, aber hier will jemand nur einen Literaturtipp!
Wenn du dazu nichts sagen willst, in einem angemessenen Ton, dann ignorier es doch. Es ist nicht notwendig unhöflich zu werden und jemand öffentlich so abzuwatschen.
 
Es geht hier um 1(!) Pflegeproblem bei der versorgung/betreuung von ECMO pat. - wenn ich das als praxisanleiter in zeiten von google & co. nicht von alleine hinbekomme, dann gute nacht.....
Ich will es besonders gut machen und wollte mich belesen, ich finde deine Art und Weise wie du schreibst völlig unangemessen. Ich bin erst seit kurzem Praxisanleiter und meine Pflegeplanung schreiben sind weit über 10 Jahre her, was ist daran verwerflich nach guter Literatur zu fragen ??? Ich habe mir das Forum ein wenig anders vorgestellt.
 
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In der Weiterbildung zum praxisanleiter musstest du bestimmt auch eine Facharbeit schreiben. Ergo ist die Prozedur der Recherche und Zitierung nach wissenschaftlicher Art und Weise als bekannt anzusehen.

Da du erst seit kurzem Praxisanleiter bist, sollte das Wissen sogar noch aktuell sein.
Der Transfer der Expertenstandards nach DNQP sollte für dich möglich sein, da Bestandteil deiner Weiterbildung.


Im Zweifelsfall nimmt man sich das Handbuch des ECMO-Gerätes und nutzt es zur groben Orientierung über mögliche Fehler in der Benutzung und transferiert diese in die Pflegeplanung.
Das als möglicher Aufbau für deine Problemstellung.


By the Way: Die Kommunikationsform von Flora ist meiner Meinung nach gerechtfertigt.
Ich erwarte von Kollegen mit mehrjähriger Erfahrung und Weiterbildung eine gewisse Handlungskompetenz. Zumal wir uns hier in der Erwachsenenbildung bewegen und Pflege als Profession auch anerkannt werden möchte.
Dies scheitert jedoch schon an den Basics.
 
Ich musste ein didaktisches Konzept schreiben . Pflegeplanung war leider nicht in unserer Ausbildung zum Praxisanleiter und ich frische mein Wissen gerade selbstständig auf. Schönen Abend noch!
 
Noch vergessen, werde keine Fragen mehr stellen!
 
Hast du schon mal einem ECMO Pat. betreut oder bei der Versorgung mitgeholfen?? Wenn nicht, dann könnte ich es vllt. noch nachvollziehen dass du null Ahnung von der Thematik hast, ansonsten nicht... Und jetzt mal ernsthaft, fällt dir wirklich nicht 1 einziges Pflegeproblem ein???
 
Wir belassen es dabei, ich habe einen Auftrag und habe lediglich nach Literatur gefragt, um mich zu belesen und ein bestmögliches Ergebnis abzuliefern! Ich bedanke mich für eure Auskunft!
 
Off Tonic
@Leander, @FLORA.BLEIBT
Ihr mögt mit euren Ansprüchen ja evtl. recht haben, manche sehen aber vor lauter Bäumen den Wald nicht.
Kann man seine Kritik nicht gegenüber neuen Forumsteilnehmern in einem freundlicheren Ton sagen. Damit vergibt man sich doch nichts...
 
Da muss man sich dann auch mal selber reflektieren können ob die Intensivstation tatsächlich die richtige Wahl war/ist...

Ansonsten kann ich mich Leander nur anschließen.
 
Da muss man sich dann auch mal selber reflektieren können ob die Intensivstation tatsächlich die richtige Wahl war/ist...

Ansonsten kann ich mich Leander nur anschließen.
Ich kann dich beruhigen , ist die richtige Wahl ! :cheerlead:
 
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Ich kann dich auch beruhigen, das wird sich von alleine zeigen...
 
Was auch immer manche hier für Ansprüche haben.
Es war nur eine Frage nach Literatur.
Da braucht man kein solchen oberlehrerhaften Ton anschlagen und Fragenden mitzuteilen wie doof sie doch seien.

Es gibt keine dummen Fragen nur dumme Antworten.

Ja - vielleicht sollte man sich mal selbst Reflektieren - hat schon manchem geholfen.

Wenn man sachlich nichts beizutragen hat - hält man mal die Füsse still - ganz einfach.

Wieder einer weniger, wäre froh, wenn sich in diesem Forum mehr beteiligen würden.
Sooooo wird das eher nix.
 
Off Tonic
@Leander, @FLORA.BLEIBT
Ihr mögt mit euren Ansprüchen ja evtl. recht haben, manche sehen aber vor lauter Bäumen den Wald nicht.
Kann man seine Kritik nicht gegenüber neuen Forumsteilnehmern in einem freundlicheren Ton sagen. Damit vergibt man sich doch nichts...
Ich kann natürlich eine Kritik so formulieren, dass das Gegenüber die Kritik nicht als solche wahrnimmt, sondern sich im Gegenteil noch geschmeichelt fühlt. Das hat allerdings nicht den Sinn einer Kritik und ermöglicht noch nicht mal, dass vorhandene Mängel als solche wahrgenommen und anschließend beseitigt werden.
Kleine Anekdote dazu: derzeit lernen Praxisanleiter tatsächlich, dass jegliche Kritik so zu formulieren ist, dass es politisch korrekt wahrgenommen wird.

Bleiben wir aber hier jedoch beim Thema:
Ich schätze, es hat sich kaum jemand Gedanken über die Komplexität der Fragestellung des Threaderstellers gemacht, und den daraus resultierenden Folgen.
Was wären mögliche Folgen?
Stellen wir uns folgende Situation vor: Die Praxisanleiterin erhält den Auftrag, einen neuen Kollegen einzuarbeiten.
Im Laufe des Prozesses stellt der neue Kollege vermehrt Fragen, auf die die Praxisanleiterin mangels Wissen nicht eingehen kann.
Wie löst man das Problem? Indem man zugibt, dass Wissenslücken vorhanden sind? Werden diese Wissenslücken geschlossen und erhält der Fragesteller befriedigende Antworten? Oder sollte die Praxisanleiterin sagen, dass sie jetzt die Anwort nicht wüsste, sich aber informiert und am Folgetag die Information weitergibt?

Gehen wir davon aus, dass die Praxisanleiterin nach dem oben genannten Procedere gehandelt hat, der neue Kollege ist eingearbeitet und versorgt von nun an selbständig Patienten.
Nun kommt der Fall, dass der neue Kollege einen Fehler in der Versorgung eines Patienten an der ECMO begangen hat, dem Patienten ist kein Schaden enstanden -> gut, der Kollege muss zum Gespräch und erhält eine Nachschulung.
Was nun, wenn der Patient doch einen Schaden erlitten hat; der neue Kollege rechtfertigt sich und verweist auf die Einarbeitung. Dabei stellt sich raus, dass vorhandene Mängel nicht rechtzeitig erkannt und ausgemerzt wurden.
Wer haftet jetzt? Der neue Kollege? Die Praxisanleiterin oder das Unternehmen, weil es sich nicht vom Kenntnisstand des neuen Mitarbeiters überzeugt hat?

Natürlich ist das, was ich hier skizziert habe, ein Horrorszenario, dass man nicht erleben möchte.
Aber auszuschließen ist es nicht, wenn "der Einäugige die Blinden führt" (um es mal bildlich auszudrücken).


Zurück zum Thema:
Als Praxisanleiter sollte ich in der Lage sein, vorhandenes Wissen auf spezifische Themen zu transferieren und adaptieren.
Beispiel: Versorgung der Ab- und Zuleitungen. Auch ohne Einarbeitung in die ECMO, sollte mir als Pflegekraft bewusst sein, welche Probleme mich erwarten können.
Sei es, dass die Zugänge nicht mehr durchgängig sind, oder sei es der hygienische Umgang mit diesen.
Damit hätte der Threadersteller schon mal ein Problem für seine Pflegeplannung erkannt und ein mögliches Ziel ausformuliert, ohne speziell in die ECMO eingewiesen zu sein.


Genau darum geht es in den Weiterbildungen, man wird nicht an die Hand genommen und an das Problem direkt mit der Lösung herrageführt, sondern man bekommt Instrumente und Vorgehensweisen vermittelt, mit denen man in der Lage ist, ein Problem als solches zu erkennen und mögliche Lösungen zu erarbeiten.


Die Essenz meines Beitrages ist:
Wenn ich als Pflegekraft trotz Weiterbildung nicht in der Lage bin, auf vorhandene Literatur oder Suchmaschinen zurück zu greifen, dann bin ich nicht geeignet für diese Position und verschwende wertvolle Ressourcen.
 
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