Nehmt ihr eure Eltern mit zum Vorstellungsgespräch?

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Brady

Gast
Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, ob es Jugendliche
gibt die ihre Eltern mit zum Vorstellungsgespräch
nehmen?

Oder auch andersrum würdet ihr eure Kinder zum
Vorstellungsgespräch begleiten?

Auch eure Meinung dazu würde mich
interessieren.

Liebe Grüße Brady
 
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Ich habe damals meine eltern nicht mitgenommen, sie haben mich nur hingefaheren und wieder abgeholt...
 
ich hätte (und habe) nie im leben meine eltern zu einem vorstellungsgespräch mitgenommen! auch nicht als ich mich mit 15 (der14?) das erste mal für einen ferialjob beworben habe. und ich finde das ehrlich gesagt auch ziemlich seltsam wenn jemand das tut und ich kann mir auch nicht vorstellen wofür das gut sein soll. denn helfen kann mir ja doch keiner..

außerdem macht das (vor allem wenn man sich zur ausbildung als ks bewirbt) kein besonders gutes bild, denk ich.
als ks muss man selbstständig arbeiten können, aber ich bin nicht selbstständig genug um alleine zu einem vorstellungsgespräch zu gehen? das widerspricht sich doch sehr in meinen augen.

an dem tag als ich mein vorstellungsgespräch hatte, hatten auch ein paar ihre mami zum händchenhalten mit. und keiner von denen ist aufgenommen worden..

lg angie
 
Hallo Brady,
es gibt Dinge im Leben eines Teenager da muß er selber durch ,lernen selbständig zu werden beginnt ja schon im Krabbelalter. Ich wurde damals von meiner Mutter gefahren und war sehr stolz als ich mein erstes Vorstellungsgespräch hinter mir hatte. Ich werde es mit meinen Kids genauso machen das ist halt Lebenserfahrung.
 
Hallo an alle!

Ich bin auch der Meinung, dass man ohne Eltern zum Vorstellungsgespräch gehen sollte! Es ist schließlich der erste Schritt in die Unabhängigkeit und in ein eigenes Leben! Außerdem kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es gern gesehen wäre!
Wie sagte eine Lehrerin damals immer zu uns: "Wir sind hier schließlich in der Erwachsenenbildung.....!"

Liebe Grüße
 
Hallo!

Ich hab schon gehört, das manche Mütter dann im Vorstellungsgespräch für ihre Kinder reden. Und das ist glaub ich kein gutes Zeichen für eine Ausbildung, in der man, wie schon gesagt selbständig arbeiten und vor allem auf Patienten zugehen und Gespräche führen können muss.
 
Hallo liebe Kollegen und Kolleginnen,

also, ich bin damals immer von meinen Eltern hingefahren wurden, da viele Orte einfach weiter weg lagen.
Und ich bin auch froh, dass meine Mum auch mit zu meinem Gespräch kam, als ich an dieser Klinik damals dann die Ausbildung begann.

Natürlich bin ich dann immer allein in den Raum, in dem das Gespräch stattfand, und der Rest hat brav gewartet.

Und auf längeren Zugfahrten war ich froh, dass jemand da war, mit dem ich mich unterhalten konnte.
Das lenkte mich ab und ich machte mir währenddessen ned so nen Kopf drum,was die mich wohl alles fragen konnten..
Umso entspannter und gelöster war ich..

Meine Kinder würde ich fragen, wie sie es handhaben wollen.

Ich finde, dass es jedem selbst überlassen ist, wie er sich darauf vorbereitet und ob er jemanden mitnimmt.
Wenn es jemandem hilft, sich zu entspannen, ok.
Wenn er es nicht möchte, wird er den Weg allein gehen.

Schliesslich sind wir alle nicht auf den Mund gefallen, jeder weiss, was er tun kann, um seine Unabhängigkeit zu erreichen.

LG, Nicole
:trinken:
 
Ich finde es ist gut wenn man bei einem VSG noch Unterstützung hat , ich meine damit natürlich nicht , dass Mutti nun mit is Gespräch kommen sollte- das sollte man nun ja alleine machen . Aber bei Vsg die weiter weg liegen , wo eine Übernachtung notwendig ist , ist es schon ganz praktisch.
 
Ich bin absolut dagegen!

Denke nicht das es nen guten Eindruck macht, wenn Mami vor der Tür zum Gespräch wartet, geschweige denn sogar mit hineingeht!!

Hinfahren lassen kann man sich, das soltle nicht zur Diskussion stehen, aber so das unselbständige Kind raushängen zu lassen ... kein gutes Omen für den neuen Job...!

---

Das gilt für mich; ist halt jeder anders, aber wenn Mami mit im Vorstellungsgespräch sitzt muss man sich nicht über eine Absage wundern :)
 
Mal ganz davon abgesehen dass ich schon lange nicht mehr bei meiner Mutter wohne, wäre ich selbst nie auf die Idee gekommen, sie zum Vorstellungsgespräch mitzunehmen!

Bin auch der Meinung dass es nicht gerade positiv ankommt!
 
Also meine Begleitung, die mich hingefahren hat, hatte damals die ausdrückliche Order auf dem Parkplatz "um die Ecke" im Auto zu warten und sich der Schule ( Ort des Geschehens ) nicht mal 50 m zu nähern ;-)
 
Also ich glaube nicht, dass es Auwirkung auf die Entscheidung hat, wenn die Eltern bzw. ein Elternteil mitkommen. Dabei meine ich jetzt nicht das Gespräch selber, das sollte man natürlich alleine bewältigen.
Ich persönlich habe meine Mutter - und werde es auch wieder - mit zu VSG's genommen. Bis jetzt hat es sich noch nicht negativ ausgewirkt (bisher 2 Wartelistenplätze und eine Zusage :-) , noch keine Absagen, die anderen stehen noch aus)
Nur weil Eltern ihre Kinder begleiten, finde ich nicht, dass man dann dadrauf schließen kann, dass sie unselbstständig sind.

Liebe Grüße,
Arriba
 
Natürlich, hat das eine Aussagekraft, wenn jemand mit seinen
Eltern- oder Elternteil zu einem Vorstellungstermin kommt.

Wie das Gespräch dann abläuft, kann die Situation dann noch
positiv verändern. Aber Fakt ist,jemand der eine Ausbildung machen
will und Verantwortung übernehmen will, kommt sofort
in die "Rolle" des Kindes. Wenn es auch für einen vielleicht selber
nicht so erscheint,aber für das Umfeld erstmal schon.

Würde dann ja auch andersrum gehen,begleite meine Eltern zum
Vorstellungsgespräch.Würde ich auch machen, natürlich im Auto
sitzend zur moralischen Unterstützung. Aber natürlich unsichtbar......
Dies könnte natürlich genauso gut ein Freund/Freundin, usw. sein.

Bei uns in der Psychotherapie wird geschaut, wenn junge Menschen von
18-19 Jahren am ersten Tag von ihren Eltern
gebracht werden. Alleine dies wird schon vermerkt.

Es ist keine Bewertung darin aber das Augenmerk liegt nun mal auf
Eigenständigkeit/Eigenverantwortung.Und dort könnte schon der
erste Punkt sein, wo es eben hapert.
Oder wo das Thema "Abnabelung" treffend sein könnte.

Liebe Grüße Brady
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo!

Ich bin ja mit 18 noch recht Jugendlich:)
Zu meinem ersten Vorstellungsgespräch bin ich alleine gefahren, war auch nicht so weit weg! (Dortmund)
Das Zweite war aber in Köln und da hatte ich Mama und Papa dabei, weilich es mir auch nciht zu getraut hätte alleine, ganz alleine dahin zu fahren.

Ich fand es nicht schlecht Mama und Papa dabei zu haben, dadurch bin ich das Vorstellungsgespräch viel ruhiger angegangen

Lieben Gruß Verena
 
Hauptsache Mama und Papa saßen nicht mit im Vorstellungsgespräch ;)
 
Also ich habe mich auch immer nur von Mama fahren lassen weil ich sehr weit von den Vorstellungsgesprächen weg wohne aber mir war immer total wichtig das ich alles andere alleine mache!!! Das hat auch was mit Selbstständigkeit zu tun!

Als ich beim Vorstellungsgespräch in Krefeld war, war da auch ein Mädchen die 16 war und deren Mutter dabei war, die war nicht im Gespräch dabei aber als die Dame von der schule uns alles erklärt hat und die Schule gezeigt hat, war sie dabei. Ich fands nicht so schlimm und die Dame von der Schule wohl auch nicht was allerdings damit zusammenhängen kann, dass das Mädchen erst 16 war?!?

Ich persönlich hätte es auch mit 16 nicht gemacht aber das ist ja auch jedem selber überlassen...

LG und einen wunderschönen tag noch:spopkorns:
Vicky
 
Also ich persönlich bin jetzt auch zu allen Vorstellungsgesprächen alleine gegangen, und da ich schon selber einen Führerschein habe, konnte ich auch selber fahren. Ich denke sonst hätte ich mich auch fahren lassen. Ich war vorher auch immer tierisch aufgeregt, aber ich fand es auch ein super Gefühl es hinterher, wenn man merkt, dass man etwas alleine geschafft hat. Das hat mir zumindest nach dem ersten Vorstellungsgespräch Mut gemacht für die nächsten.
Zum Vorstellungsgespräch für mein Praktikum (da war ich 15) habe ich jedoch meine mutter mitgenommen. Sie hat jedoch im Flur gewartet. Ich denke das hatte nun auch eine andere Bedeutung als die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz und damals habe ich mir nicht so gedanken darüber gemacht, ob das eine so große bedeutung hat, ob ich meine mutter dabei habe oder nicht.
Ich denke, jeder sollte es tun, wie er es möchte.
Wenn meine Kinder mal wollen würden, dass ich mitkomme, denke ich schon, dass ich zur moralischen Unterstützung mitfahren würde, auf keinen Fall jedoch mit in das Vorstellungsgespräch gehen.
Aber dies ist nur meine persönliche Meinung.

Liebe Grüße,
Brezel
 
Öhm, als ich mein Vorstellungsgespräch zu meinem ersten Beruf hatte, war mein Vater mit dabei. Ich war 16 und er musste meinen Ausbildungsvertrag mit unterschreiben, das hätte ich nämlich als nicht volljährig garnicht alleine machen dürfen! So gesehen war es wichtig und richtig, dass ein Elternteil dabei war.

Als ich mich allerdings jetzt im Alter von 33 Jahren für die Ausbildung zur Altenpflegerin beworben habe, wars natürlich undenkbar, einen Elternteil zum Vorstellungsgespräch mit zu nehmen. Die hätten ja sonst von mir gedacht, das is alles Tarnung und ich suche für die beiden einen Heimplatz, hihi

Gruß Schreiberling
 
Hallöchen!

Ich bin zu allen Vorstellungsgesprächen alleine gewesen und das war auch besser so da ich so schon aufgeregt genug war. Eine Begleitperson hätte meine Aufregung wahrscheinlich noch gesteigert.
Auf jeden Fall war es ein gutes Gefühl es allein geschafft zu haben vorallem wenn man dann die Zusage hat.

Grüßlis Azubine
 
Irgendwie muss ich ja schmunzeln bei der Frage.
Wenn du als selbstbewußte, eigenverantwortliche
Person durchgehen möchtest, dann komme lieber allein.
:wink1:
 

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