Mir geht es schlecht: Wer kann mir helfen?

bea68

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23.06.2011
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Hallo an Alle,
ich hoffe in diesem Forum paar Tipps zu bekommen.
Seit längerer Zeit geht es mir schlecht, doch ich habe keine Ahnung wo ich nach Hilfe suchen kann.Meine Geschichte und Problematik ist kurz erzälht.Ich bin 43 Jahre.
Seit 1991 bin ich ex. Krankenschwester.Seit 20 Jahren arbeite ich im Nachtdienst und 20Jahre verbrachte und verbringe ich auf 4 interdisziplinären Intensivstationen."Nebenbei"erzog ich meine Tochter als alleinerziehende,heute ist sie 23 und wohnt nicht mehr bei mir. "Nebenbei"arbeitete ich - als Aushilfe- 7Jahre lang in häuslicher Pflege und 5Jahre(bis heute tätig)in der Heimbeatmungspflege.
Ich mußte soviel arbeiten , denn ich hatte Schulden von meinen Ex-Mann(habe leider eine Bürgschaft unterschrieben ohne sich der Konsequenzen bewußt zu sein in meinen damals jungen Alter).Gesundheitlich erlitt ich 2 Bandscheibenvorfälle,einen LWK-Bruch, habe Hypertonus, Essstörungen ,Depressionen sowie andere kleinere gesundheitliche Störungen doch meine Ärzte finden mich immer noch FIT.Seit ca.3Jahren kann ich nicht mehr.Ich will auch nicht mehr.Ich muss andauernd über meinen Schatten springen ich befrüchte, daß das auch nicht mehr lange geht.
Hat jemand vielleicht eine Idee was ich machen kann?
Ich Danke Euch ,ich bin für jeden Tipp dankbar.
 
Vielleicht solltest du dir einen anderen Hausarzt suchen, wenn du das gefühl hast, er nimmt dich nicht ernst?
 
Was kannst du nicht mehr? Arbeiten? Oder worum geht es dir jetzt?

Befindest du dich in Behandlung bezüglich deiner psychischen Probleme? Scheinen im Vordergrund zu stehen ...

Entweder deinen hausarzt oder deinen facharzt solltest du wechseln, wenn diese dir nicht helfen können. Oder aber du solltest dich ihnen vermehrt öffnen...
 
Hallo Bea,
ich finde auch das du den Artz wechseln solltest einer der dich ernst nimmt.
Wegen deiner psychischen Verfassung bist du ja kaum in der Lage die Nächte zu machen ( so hört es sich für mich an).Such dir Hilfe.Ich denke das du dringend eine Therapie braucht und es hört sich so an das du kurz vor einem Burnout stehst.
Wenn du keinen Artz findest (was ich mal nicht denke) der dich ernst nimmt dann wende dich an Beratungsstellen.
Alles gute
Nachtengel
 
Guten Morgen bea68!!:flowerpower:

Erstmal würde ich auch den Arzt wechseln.

Dann würde ich eine Kur beantragen, denn du musst dringend!!! mal raus aus der Tretmühle.

Sprech doch mal mit deiner PDL bezüglich Arbeitszeitenwechsel. Wenn das nicht geht, stelle einen Versetzungsantrag auf eine andere Station.:deal:

Wie lange musst du noch deine Schulden abzahlen? Sprech doch mal mit einer Schuldnerberatung. Die Caritas bietet das kostenlos an.

Wie weit kann dir deine Tochter helfen?

Gib nicht auf, hol dir Hilfe von außen, auch professionelle und sprich mit anderen über deine Probleme.

Alles Gute und nochmal Kraft!!:troesten:

opjutti
 
hallo!
Also was ich mich als erstes frage, ist wieso du nicht Privatinsolvenz
beantragst? Ich würde mich nicht so kaputt machen wollen
wegen der Schulden eines Ex Mannes!!
Deine Tochter ist ja aus dem Haus, also musst du ja so gesehen
nur noch für dich selber sorgen.
 
Wer hat die Diagnosen gestellt? Wer behandelt die Depression und wie?

Elisabeth
 
Gesundheitlich erlitt ich 2 Bandscheibenvorfälle,einen LWK-Bruch, habe Hypertonus, Essstörungen ,Depressionen sowie andere kleinere gesundheitliche Störungen doch meine Ärzte finden mich immer noch FIT
Deine Ärzte halten dich für fit, weil du selbst in schwer angeschlagenem Zustand dich immer wieder enorm zusammenreißt. Manche Ärzte können halt nicht hinter die Fassade schauen die man aufbaut.

Involviere einen Psychiater/Psychologen. Das ist sehr wichtig, denn deine Psyche ist extrem angeschlagen. Besser geht es dir nur, wenn du sozusagen ganzheitlich behandelt wirst. Nur die rein körperlichen Symptome zu berücksichtigen, bringt keine Besserung. Im Gegenteil, jede Aktion, die negativ ausgeht, beeindruckt deine Psyche weiter negativ und du rutschst immer weiter ab.

Ich sage dir das aus eigener Erfahrung. War 1 Jahr krank geschrieben und habe mich mit Hilfe meiner Psychiaterin langsam aus dem Tief heraus gearbeitet. Die Basisursache war eine Rheumaerkrankung und das in der ambulanten Pflege.
 

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