Hygienefehler im Bufdi

djupens_djup

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Hallo Ihr,

ich bin jetzt beinahe am Ende meines Bufdi - Jahres,
vor gut zwei Wochen habe ich einen Hygienefehler begangen (In Hektik Handschuhwechsel zwischen Patienten vergessen). Keiner der Patienten hatte eine bekannte infektiöse Krankeit wie Hep.
Meine zugehörige Fachkraft meinte, ich soll mir keine Sorgen machen. Trotzdem muss ich ständig über den Vorfall nachdenken. Falls doch etwas passieren sollte, muss ich dann als BFD Pflegehelfer mit Konsequenzen rechnen? Ich fange bald an Medizin zu studieren und ich habe so Angst, dass mir der Platz genommen wird o.Ä.

Danke.
 

InetNinja

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Du kannst dir garnicht vorstellen wie häufig sowas passiert.
selbstverständlich soll sowas nicht passieren.

Aber da mußt du dir wirklich keine Sorgen machen.
 
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djupens_djup

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Du kannst dir garnicht vorstellen wie häufig sowas passiert.
selbstverständlich soll sowas nicht passieren.

Aber da mußt du dir wirklich keine Sorgen machen.
War halt beim Blutzucker stixen,
aber wie gesagt, habe eig. Bescheid gesagt und es gab bei keinem Pat. ein CAVE wegen irgendetwas infektiösem.
Wurmt mich halt total. Danke für die Antwort
 

malu68

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Wenn dir im ganzen Berufsleben mal nie was Schlimmeres passiert, dann bist du the one and only...
 

matras

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Die Wahrscheinlichkeit dass Dein Versehen Konsequenzen hat, ist sehr gering/unwahrscheinlich! Löblich ist Deine Reflektion des Geschehens. Aber by the way gefragt: warum ziehst Du beim Stixen überhaupt Handschuhe an? Für mich würde eine unmittelbar vor der Blutzuckerbestimmung durchgeführte Händedesinfektion mehr Sinn machen. Die Gefahr sich an dem kleinen Bluttropfen zu kontaminieren und in der Folge eine Infektion zu erleiden, schätze ich als sehr niedrig bis nicht gegeben ein.
 

djupens_djup

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Die Wahrscheinlichkeit dass Dein Versehen Konsequenzen hat, ist sehr gering/unwahrscheinlich! Löblich ist Deine Reflektion des Geschehens. Aber by the way gefragt: warum ziehst Du beim Stixen überhaupt Handschuhe an? Für mich würde eine unmittelbar vor der Blutzuckerbestimmung durchgeführte Händedesinfektion mehr Sinn machen. Die Gefahr sich an dem kleinen Bluttropfen zu kontaminieren und in der Folge eine Infektion zu erleiden, schätze ich als sehr niedrig bis nicht gegeben ein.
Hey, erstmal sorry für die späte Antwort und vielen Dank. Jetzt wo es mir eine Hygienefachkraft sagt bin ich erleichtert :D Vielleicht bin ich ja paranoid, aber ich hatte sowohl Angst um die Patienten als auch um mich (dass mein Fehler vlt. irgendwann Mal rechtlich nachverfolgt wird? Aber ich glaube, das ist Wahnsinn).
Zu deiner Frage: so wurde ich eingelernt! Wir hatten zu Beginn des BFD Fachtage und da wurde uns das so gezeigt, Stichwort potenziell infektiöse Flüssigkeit.

MfG
 

matras

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Das dachte ich mir, aber da wird leider im Sinne der Sicherheit oft übertrieben. Leider werden die Nachteile des Handschuhtragens verkannt oder nicht bedacht. Die Handschuhe suggerieren eine aseptische Barriere, die nicht vorhanden ist. Die Haut mazeriert unter der okklusiven Nitrilhaut und Handschuhe haben häufig Mikroläsionen. Während dem eine Kapilarblutentnahme eine geringe bis keine Kontaminationsgefahr darstellt, daher ist der Einsatz von Handschuhen hier verzichtbar!
 

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