Dann lies in deinem verlinkten Thread bitte #15, dem ich mich anschließen möchte.
Ich hatte mich mit meiner Aussage auch auf renje bezogen, der ja im Prinzip genau das aussagt, nämlich daß Schüler zwischen 1/6 und 1/8 angerechnet werden... auch bei uns kursierte sowas in der Größenordnung, ich meine es wurde 1/7 genannt. Siehe
#13
Das betrifft auch deinen Nachsatz, in dem du dich zu deiner Aussage, dass sie 'defacto' voll in den Stelleplänen mitlaufen, ja nun auf Hörensagen irgendwelcher Stationsleitungen beziehst...
Das ist nicht "Hörensagen" sondern Beobachtung aus knapp 18 Jahren Tätigkeit an der Klinik... wenn ich eine 30 Betten-Station habe und z. B. im Spätdienst 3 Leute, davon 1 Schüler, dann wird dieser voll angerechnet. Sollte der ausfallen, kann sich jeder ausmalen, wie es dann aussieht (1 PP für 15 Pat.).
Einen solchen Pesonalschlüssel halte ich übrigens für absolut daneben. Ich hoffe, da sind wir uns doch einig?
Bekommen Praxisanleiter genug Zeit? Hmm ... Wieviel ist genug - ich wünsche mir auch oftmals mehr Zeit für gewisse Aufgaben.
Hmm... keine Ahnung, was machst Du denn?
Ich kann nur aus meine Erfahrung heraus sagen, daß bei uns die Praxisanleiter bestenfalls zu den praktischen Examensprüfungen (bei denen sie ja mitgehen mußten) vom Dienst freigestellt wurden. Für die ganz normale Anleitung unterm Jahr wurde niemand freigestellt. Eigentlich sollten 10% der Dienstzeit der Schüler Anleitungszeit sein, naja. Und ich als popliger kleine Mentor (weniger als ein PA) bekam überhaupt keine freigestellte Zeit.
Das mag anderswo besser gelaufen sein, aber bei uns war es so.
Aber der grundsätzliche Tenor ist korrekt, optimal ist die Betreuung sicher nicht. Ich meine nur, dass es in den letzten Jahren deutlich h besser, nicht schlechter, geworden ist.
Der Fairness halber muß ich sagen, daß ich seit Mitte 2013 aus der Klinik raus bin, was danach passierte, kann ich zumindest aus eigener Anschauung nicht mehr sagen. Allerdings hört sich das, was meine ehemaligen Kollegen erzählen, nicht gerade danach an, daß sich an meiner alten Klinik was verbessert hätte, eher im Gegenteil.