Getränkeverbot auf der Station

Also ist das kein Pausenraum! Es gibt keine Rückzugsmöglichkeit für das Personal! Noch ein Grund mehr, den Betriebsrat, wenn vorhanden, einzuschalten. Denn da gibt es ein gravierendes Problem und das MUSS die Geschäftsführung lösen!
Nicht das ich was dagegen hätte, aber ist das so? Wo steht denn sowas?
http://www.gesetze-im-internet.de/arbst_ttv_2004/__6.html

Dann dürfte ja auch eine Cafeteria kein Pausenraum sein, denn da sind auch fremde Menschen, die meine Ruhe stören...!?

Kontne nur das hier finden:

ArbStättV - Einzelnorm
 
Da muss ich Maniac zustimmen. Die halbe Ärzteschaft und die meisten Kollegen aus den Funktionsbereichen verbringen ihre Mittagspause in der Personalcafeteria. Da dürfen aber auch Angehörige essen. Wüsste nicht, dass der BR damit ein Problem hätte, meines Wissen speist der nämlich auch da.

Ich denke, der BR sollte hier auf jeden Fall informiert werden, aber ob er Erfolg haben wird? Muss für eine Mini-Station ein eigener Ruheraum geschaffen werden, nur weil sie den, der vor ihrer Tür ist, verweigern? Mit der Begründung, die Kollegen seien alle doof? Mein BR würde da auf ein moderiertes Gespräch drängen und nicht auf Baumaßnahmen. Und ich fürchte, die Aussagen des Threaderstellers fänden er nicht konstruktiv - aber er arbeitet nicht bei mir.
 
Na endlich hat der BR ein Haar in der Suppe gefunden. Fragt sich nur- wessen?

Elisabeth
 
... Mein BR würde da auf ein moderiertes Gespräch drängen und nicht auf Baumaßnahmen. Und ich fürchte, die Aussagen des Threaderstellers fänden er nicht konstruktiv - aber er arbeitet nicht bei mir.

Ich hab in diesem Zusammenhang nichts von Baumaßnahmen geschrieben, oder? Wie wäre es, wenn sich der BR z.B. dafür stark macht, dass die Mütter nicht mehr in dem offiziellen Pausenraum essen? Schon ist, ohne jede Umbaumaßnahme ein Pausenraum entstanden, der wirklich als solcher gelten kann.
Das Cafeteria lasse ich nicht gelten. Ich denke Ihr habt auf Station alle einen Raum, in den Ihr Euch zurückziehen könnt, ohne dass das noch Angehörige mit rumspringe, oder? In die Cafeteria kann ich gehen, muss ich aber nicht. Ich habe eine Ausweichmöglichkeit. Diese haben die KollegInnen von AFi scheinbar nicht.
Ach ja, wir haben eine reine Personalcafeteria. Da stören mich als in meiner Pause keine Angehörigen oder Patienten.
Und nochmal, der Betriebsrat ist in Sachen Sozialräume und dazu gehören ja nun mal auch Pausenräume, nach § 87 BetrVG in der erzwingbaren Mitbestimmung.
 
Na endlich hat der BR ein Haar in der Suppe gefunden. Fragt sich nur- wessen?

Elisabeth

Das gab es von Anfang an, nur will das ja niemand wahr haben.
Ich zitiere mal meinen Arbeitgeber sinngemäß: 'Es ist zwar schön, dass sie sich um alles kümmern wollen, müssen sie aber nicht, wir regeln alles'.
Prompt gab es einen Verstoß gegen das BetrVG, das Bundesdatenschutzgesetz und es wurden Methoden angewandt, die man sich scheinbar bei der Firma Schlecker abgeguckt hat.
Soviel zum Thema vertrauen und der BR hängt sich überall mit rein.
Es gibt in einem Unternehmen so ziemlich keine Angelegenheit die den BR nichts angeht. Ob er mitbestimmen darf, nur beratende Tätigkeit hat, oder nur zu informieren ist, lasse ich mal dahinstellt sein, das würde in diesem Thread zu weit führen.
 
Joerg, es gibt einen Sozialraum. Sie wollen ihn bloß nicht benutzen, weil sie die Kollegen der anderen Station, warum auch immer, nicht abkönnen.

Das ist eine Einstellung, die der Betriebsrat meines Hauses nicht tolerieren würde. (These: Beim Threadersteller ist es ähnlich, und daher wählt er auch "nicht mehr trinken" oder "heimlich trinken" anstatt den BR einzuschalten.)

Es geht ja noch nicht mal um die tatsächliche Ruhepause, denn die wird schon von je her fern von Station verbracht:
Essen ist hier schon immer verboten, dazu müssen wir die Station verlassen und entweder in der Cafeteria, oder auf der normalen Kinderstation essen.
Es geht lediglich ums gelegentliche Trinken während der Dienstzeit. Wieviel muss schiefgegangen sein, dass ich keinen aus dem Nebenteam auch nur für ein paar Minuten ertragen kann?
 
Gut bei dem Passus " Mütter unserer Patienten die mit
aufgenommen sind nehmen hier ihre
Mahlzeiten ein" sehe ich einen Ansatzpunkt für den BR. Ob dieses dann aber zum Vorteil der Belegschaft ist darf hinterfragt werden.
Des weiteren könnte ich mir sogar vorstellen, dass der latente Konflikt zwischen den Stationen eskaliert. Weil entweder müßte für die Mütter ein seperates Zimmer geschaffen werden, oder für das Pflegepersonal. Da in Kinderstationen die mit Aufnahme der Eltern eigentlich als häufig anzusehen ist, wird man denen auch einen Raum stellen.
Dem Pflegepersonal ist ebenfalls wie Joerg ja immer wieder betont ein Pausenraum mit der Möglichkeit der Nahrungsaufnahme einzuräumen. Aber dieser kann theoretisch für 4 oder 6 Stationen zusammen sein, weil die Verordnung nur sagt in einer angemessenen Zeit und das kann viel sein. Allerdings möchte ich dann in dem Haus nicht einmal in der Nähe dieses Raumes sein, bzw. dann brauch ich keine Supervision mehr sondern Haldol als Raumspray wenn ich mir das durchlese.
 
Es dürfte eine hauseigene Kantine geben, in der das essen für die Eltern in einer ansprechenden Atmosphäre gereicht werden kann.

Man darf gespannt sein auf dei nächsten Argumente, warum die Vorgabe des AGs net zumutbar ist. Denn es geht hier ja eigentlich nicht um den Pausenraum, das Trinken o.ä.- sondern um die Unfähigkeit bzw. die Verweigerung einen Kompromiss zu finden, aufeinander zuzugehen. Und wenn da ein BR die eine Partei unterstützt in ihrem Sonderweg... .

Elisabeth
 
Jetzt blick ich langsam auch nicht mehr durch.

1. Warum müssen Eltern ihr Essen auf Station einnehmen, wenn ne Kantine gibt? Da gibts sicherlich keinen fachlichen Grund.

2. Wenn denn schon und die Verhältnisse sind beengt, dann gibts halt Essenszeiten für die Mütter, je ne z.B. halbe Stunde, früh, mittag, abend, da verstehe ich den AG wenn er da dankend abwinkt bei der Forderung nach einem separaten Raum.
Warum das allerdings bei objektiver Möglichkeit (Öffnungszeiten) nicht in der Kantine eingenommen werden sollte, erschließt sich mir nicht.

Könnte es sein, dass ihr kein Trinkproblem, sondern ein Leitungsproblem habt?
Wo sind denn eure sog. Ltg. mit einem diskutablen Lösungsvorschlag?
Dafür werden sie bezahlt, das sind immerhin 5Leute!
PDL, 2SL, 2Stv. - was verstehen die denn unter Leiten und Führen?

Es wird höchste Zeit, dass die sog. Leitungen besser ausgebildet und sozialisiert werden. Wenn ich auch andere threads so beobachte, habe ich immer wieder den Eindruck, dass zumindest auf Station/WBL aber auch auf PDL ebene, die sich darüber nicht im Klaren sind was Leiten bedeutet.

Eine kleine Entschuldigung und etwas Verständnis - die meisten sind auch zu schlecht Ausgebildet - SL kennen sich nicht in Arbeitszeitgesetzen und TV aus, PDL nicht oder ungenügend im Arbeitsrecht.

Jetzt bitte nicht, mein AG schickt mich ja nicht zur FOBI.
Dann gehe ich selbst hin und genügend Fachliteratur gibts auch noch.
Schon ne einfache Recherche im Internet hilft oft weiter.
Aufklärung BR oder PR hilft auch oft.
 
Ich würde es ein Kommunikationsproblem nennen - und weiß nicht, was die Biostoffverordnung mit dem Arbeitszeitgesetz oder dem Tarifrecht zu tun hat.

Hier geht es um zwischenmenschliche Beziehungen. Die lernst Du auch als Leitung nicht aus einem Buch oder einer Internet-Recherche.

Wenn Du ausdrücken wolltest, dass Leitungen auch in diesem Bereich nicht immer kompetent sind, stimme ich Dir zu. Wobei es auch für eine Leitung schwierig wird, einen Konflikt zwischen zwei Teams zu lösen. Ich zitiere:
Supervision/moderation bringt in meinen augen nichts, da die normalstation total "kaputt" ist.
bitte nicht gleich wieder ein Aufschrei "sie sperrt sich gegen alles" das ist einfach eine tatsache!!
Das ist keine Angelegenheit, die sich mal eben durch eine Leitungsschulung lösen lässt. Das ist ein länger andauernder Prozess.
 
@claudia:

Das ist keine Angelegenheit, die sich mal eben durch eine Leitungsschulung lösen lässt. Das ist ein länger andauernder Prozess.
da stimme ich dir völlig zu. War als allg. Anmerkung gemeint und nicht zur konkreten Problemlösung.

Ich denke trotzdem, dass das ein Leitungsproblem ist und diese gefragt ist Lösungvorschläge zu erarbeiten.
Die werden das zu fünft doch wohl irgendwie zusammenbringen!

Wenn die nicht in die Gänge kommen, dann muss es das "geleitete" Team einfordern.

Dann können die mal belegen warum sie Leitungen sind und nicht andere.
 
Ich verfolge diesen Thread von Anfang an und muss sagen, dass er von einer einfachen Frage, bzw. einem einfachen Problem ob das Getränkeverbot rechtens ist sich nun zu Problemen ausgeweitet hat, von denen evtl. vorher noch niemand was wusste.
Jetzt stört mich aber ungemein, dass plötzlich noch ein Leitungsproblem angesprochen wird. Empfinde ich ein bisschen so wie: "Wir erklären es mal zur Chefsache, dann kann der sich darum kümmern und wir sind alles los."
In meinen Augen sind die Mitarbeiter nicht mal in der Lage das tatsächliche Problem zu schildern, soll die Leitung hellsehen?
Sicherlich ist es eine legale Forderung einen Rückzugsraum zu haben. Wenn diese Forderung aber in der Form an mich herangetragen wird, dass alle mgl. Leute hinzugezogen/befragt, Gesetze und Richtlinien gesucht werden, dass die Erlaubnis nicht entzogen wird in diesem kombinierten Dienst-/Patientenzimmer weiterhin Getränke zu mir zu nehmen......ja dann..
Dann würde ich als Leitung als erstes auf den Personalraum auf der anderen Station hinweisen.
 
Ich denke trotzdem, dass das ein Leitungsproblem ist und diese gefragt ist Lösungvorschläge zu erarbeiten.
Die werden das zu fünft doch wohl irgendwie zusammenbringen!

Wenn die nicht in die Gänge kommen, dann muss es das "geleitete" Team einfordern.

Dann können die mal belegen warum sie Leitungen sind und nicht andere.
Ich glaube nicht, dass AFi mit den Lösungsvorschläge der Leitungen zufrieden werden. Denn die werden darauf hinauslaufen, dass der Pausenraum geteilt werden muss. Gut möglich, dass man die Angehörigen daraus verbannt, mit Sicherheit aber nicht die Mitarbeiter des doofen Teams von nebenan. Und genau zu denen will er ja nicht, und will nicht mal den Versuch wagen, die Differenzen beizulegen.
 
So Leute,
dies wird mein letzter Beitrag, danke für die vielen Antworten.
Ich muss Kalimera zustimmen, das artet schön langsam aus!

Mir werden hier Dinge unterstellt, die mittlerweile verdammt Richtung Gürtellinie gehen, teils auch darunter!

Ich habe nie behauptet, dass ICH ein Problem mit den Kolleginnen der Normalstation habe, sondern folgendes...
Die Station liegt quasi direkt angeschlossen an eine pädiatrische Normalstation, mit der wir uns auch die Küche und den "offiziellen" Aufenthaltsraum teilen (in welchem wir phasenweise "sehr" willkommen sind).
Ich möchte denjenigen kennenlernen, der mit Begeisterung eine halbe Stunde in einem Raum verbringt, in dem er offensichtlich nicht willkommen ist! Klar bedürfte das der Klärung, aber das ist doch wieder eine ganz andere Baustelle als die die ich ursprünglich angefangen habe!!!

Die Kursleitung meines SL-Kurses hat das ganz treffend ausgedrückt:
"Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken"
Nur kann ich das nicht ändern und bevor Gerüchte aufkommen...ich bin NICHT die Leitung dieser Station, wir sind im Moment "führungslos", unterstehen der Leitung der Normalstation, die auch Bereichsleitung ist...Führungsqualität = 0,0, was sich bis in die obersten Bereiche unseres Hauses fortsetzt.

Auch finde ich es traurig, dass Menschen, die in einem Gesundheitsberuf arbeiten, stolz darauf sind, bis zu 12h nichts zu trinken, bzw. nicht zur Toilette zu gehen...da kann ich nur den Kopf schütteln:knockin:

Ich hätte noch einiges mehr zu sagen, könnte auch noch einige der wilden Vermutungen klären, aber ganz ehrlich, ich habe keine Lust mehr, da einem hier buchstäblich die Worte im Mund rumgedreht werden.

Zum Schluß noch eines zur Klärung...AFi ist eine Frau!! Hättet ihr meine Beiträge komplett gelesen, dann wäre das aufgefallen:aetsch:

So, jetzt wünsche ich Euch noch viel Spaß,

:wavey:
 
herlicher thread, mein alter Chef wuerde sagen, habt ihr nicht genug zutun, das ihr euch darueber Gedanken machen koennt. Aber Spass beiseite.
Wie oft suchst du denn einen Pausen raum auf? in welchem wir phasenweise "sehr" willkommen sind) Also ich weiss nicht, ich habe noch nie im Leben soviel uebers Trinken nachgedacht wie die letzten Tage..... bei uns war es so vor dem Dienst trinken, dann arbeiten ( keine Zeit haben fuer Trinken:) und ich persoenlich sterbe nicht davon und dann Pause halbes Stuendchen in der weit enfernten Cafeteria und weiter gearbeitet. Nach dem Dienst in der Umkleide einen grossen Schluck und fertig.....

Mein Vater ist KFZmechaniker, die trinken auch waehrend ihres Dienstes nicht?und machen nicht staendig Kaffepause, genauso ist es im Buero meiner Mutter auch verboten.Ich glaube das sind echt die wenigsten Berufe wo man kontinuirlich trinken will.

Da wundert man sich nicht mehr das sich manche Vorurteile halten, die schreibe ich aber nicht sonst werde ich noch gesperrt.:sdreiertanzs:
 
Sorry AFi mir erscheint dies wie die Konstruktion eines Nebenkriegsschauplatzes, auf welchem man sich Erfolgsaussichten verspricht und das Trinken eigentlich als Nebensächlichkeit.
Sie schreiben
Nur kann ich das nicht ändern und bevor Gerüchte aufkommen...ich bin NICHT die Leitung dieser Station, wir sind im Moment "führungslos", unterstehen der Leitung der Normalstation, die auch Bereichsleitung ist...Führungsqualität = 0,0, was sich bis in die obersten Bereiche unseres Hauses fortsetzt.
Dieser Satz sagt ja eigentlich alles über ihr Problem. Sie sind quasi eine zugeordnete Station und die Leitung ihrer SubStation unterliegt der Normalstation, welche gleichzeitig auch die nächsthöhere Leitung ist und hier gibt es führungtechnische Divergenzen. Wobei sie eigentlich allen ihren Vorgesetzten perse die Führungsfähigkeit absprechen. Selbstverständlich ist dies nur eine Wahrnehmung aus ihren Darstellungen, allerdings ist das Betriebsklima bei ihnen im Haus grundlegend geschädigt und da sollte eine Aussprache stattfinden. Zumindest ist so die Wahrnehmung aus ihren Äußerungen.
Denn ich kenne einen ähnlichen Fall, wo eine kardiologische Intensivüberwachung in wenigen bzw. besser einer Person ein Problem mit der Normalstation hatte und damit das gesamte Betriebsklima zu vergiften drohte.
Achso und jetzt kam für Joerg der BR in's Spiel und zwar im Zusammenhang mit einer zu entscheidenden Personalmaßnahme. Nein man entließ sie nicht, sondern versetzte sie in einen anderen Bereich. Nur da wurde nicht der ganzen Führung das Mißtrauen ausgesprochen und etwas anderes ist es nicht, wenn man die Führungsfähigkeit mit 0,0 bewertet.
Da würde ich als Personaler die Loyalität dieses Mitarbeiteres auch mit 0,0 bewerten und im beidseitigen Einverständnis auf eine personelle Veränderung hinarbeiten.
Wie gesagt mit dem eigentlichen Thema hat dies nichts mehr zutun, aber das scheint auch eher ein vorgeschobenes Thema zusein, da man im anderen Bereich nicht punkten kann.
 
Ich hätte kein Problem damit die Abteilung zu verlassen zum trinken und würde über so eine Anweisung warscheinlich eher schmunzeln, und diese begrüßen.
Denn wenn ich die Abteilung verlasse, dann ist da keiner mehr vom Pflegepersonal.
Ich würde mich freuen mit anzusehen, wie der Arbeitgeber dieses Problem dann löst.
Im Hochsommer merke ich schon sehr wenn ich zu wenig getrunken habe, was mir eher öfters passiert.
Früher hatte ich damit keinerlei Probleme, aber mit zunehmendem Alter gibt das im Sommer Venenprobleme.
lg Fearn
 
...Auch finde ich es traurig, dass Menschen, die in einem Gesundheitsberuf arbeiten, stolz darauf sind, bis zu 12h nichts zu trinken, bzw. nicht zur Toilette zu gehen...da kann ich nur den Kopf schütteln:knockin:
...

Das verstehst Du nicht, nur wer sowas mit Stolz durchhält und die Gesundheit der Patienten und die Zufriedenheit des Arbeitgebers über die eigene Gesundheit und die eigenen Bedürfnisse stellt ist eine gute Krankenschwester / guter Krankenpfleger.

[ironiemode off]
 
Ich habe nie behauptet, dass ICH ein Problem mit den Kolleginnen der Normalstation habe

Das merkt man :roll:

Supervision/moderation bringt in meinen augen nichts, da die normalstation total "kaputt" ist.
bitte nicht gleich wieder ein Aufschrei "sie sperrt sich gegen alles" das ist einfach eine tatsache!!

Welche Lösung hättest Du? Es gibt einen Pausenraum - den Du aber nicht nutzen willst. Es gibt eine Biostoffverordnung - die keiner aus der Welt schaffen kann. Es gibt eine zuständige Leitung - die Du aber für inkompetent hältst. Ob es einen Betriebs- oder Personalrat gibt, der beratend eingreifen könnte, wissen wir nicht.
im endeffekt werde ich mich damit abfinden müssen, dass ich nicht mehr so oft zum trinken komme,
Deine persönliche Lösung besteht also darin, das ungesunde Verhalten zu kopieren, dass Du gleichzeitig verurteilst?

Ich könnte jetzt etwas unpassendes über unsere gemeinsames Geschlecht sagen - aber das verkneife ich mir. Ich entschuldige mich dafür, dich in einem Beitrag als "er" bezeichnet zu haben. Das war eine Verwechselung und keinesfalls als Beleidigung gemeint.
 
... Klar bedürfte das der Klärung, aber das ist doch wieder eine ganz andere Baustelle als die die ich ursprünglich angefangen habe!!!
Du versuchst mit dem Problem Trinken das eigentliche Problem zu überdecken. Es geht eindeutig um eine Klärung. Auf welcher Ebene die stattfindet steht hier nicht zur Frage. ich persönlich bin der Meinung, das fängt im kleinen an. Man kann einen anderen net verändern- nur sich selbst. Ergo: selbst die Konfliktlösung anstreben indem man miteinander kommuniziert. Da darf man auch ruhig mal äußern: ich hab das Gefühl, ich bin hier net erwünscht.


Auch finde ich es traurig, dass Menschen, die in einem Gesundheitsberuf arbeiten, stolz darauf sind, bis zu 12h nichts zu trinken, bzw. nicht zur Toilette zu gehen...da kann ich nur den Kopf schütteln:knockin:
Wer verbietet dir das? Dein AG? Er hat dir eine Option angeboten, die du aber net willst. Ergo: Du verbietest es dir selbst.

Wer stolz darauf ist, dass er sich selbst etwas verbietet, sollte mal seinem Selbstwertgefühl arbeiten.

Warum kann man eigentlich net über den Dingen stehen und sich sein recht einfordern in dem ausgewiesenen Pausenraum auch seine Bedürfnisse nach Flüssigkeitaufnahme zu befriedigen? Fehlt da etwa der Stolz?

Elisabeth
 

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