DGKS: Zweifel bei der Ausübung des Berufes

Pneumonie

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04.09.2015
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Hallo leute, ich bin DGKS und mich plagen selbstzweifel. Ich denke immer tagelang nach wenn ich etwas falsch gemacht habe und ich kann es nicht abstellen. Heute z.B. war ein Notfall, laut leitlinie müssen wir die station der Inneren Medizin anrufen, ich habe aber die Ambulanz angerufen (beide sind gerüstet für Notfälle mit Notfallwagen etc., im Nachtdienst wird nur die Ambulanz angerufen) jetzt habe ich schon wieder angst das ich deswegen angemacht werde. Außerdem haben wir den Patienten überstellt und ich habe den Doktor gefragt ob ich noch was mitgeben soll außer Komulativ. Dieser schrie mich an das dies schon längst erledigt sein muss (NEF noch nicht da gewesen). ich habe mich vorher um die Patienten gekümmert (hatte alleine als DGKS mit zwei Pflegehelfern Dienst). In diesen Notfall ist ein leicht dementer Patient spazieren gegangen aus dem Krankenhaus... und die ärztliche Leitung die die Nase bis nach oben trägt hat dies gesehen... nun zu meinem Problem: ich mache mir über alles was ich tue und was mir gesagt wird sorgen und grüble die ganze Nacht. Oft denke ich mir ich will nicht mehr als DGKS arbeiten. Noch zur Info: im Haus herrschen raue Winde. PDL hat uns im griff jedesmal wenn er etwas zu hören bekommt das jemandem ein Fehler passiert ist dreht er am rad, jeder hat angst vor ihm und der ärztlichen Leitung. Und mich plagen selbstzweifel.
 
ich würde mir eher gedanken machen, ob du wirklich in so einer einrichtung arbeiten möchtest.. stellen gibt es genug.
 
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Nur zum Verständnis: "DGKS"?
Ist das ein(e) diplomierte(r) Gesundheits- und Krankenpfleger(in)?

Tagelang über - potentielle - Fehler zu grübeln ist weder produktiv noch für die eigene seelische Gesundheit langfristig förderlich.
Sinnvoll wäre, Techniken zur Stressresistenz (Stichwort: Resilienz) zu erlernen und sich mit dem Thema "Selbstreflexion" auseinanderzusetzen.
Das kann man alles in Heimarbeit machen (Lehrbücher, etc.) oder über entsprechende Kurse, die teils an Fortbildungsakademien angeboten werden.

Gutes Lehrbuch: "Resilienz und Resilienzförderung bei Pflegenden", M. McAllister (2013), Huber Verlag
Internetressource: http://www.oegkv.at/fileadmin/user_...ortraege_2._Kongresstag/V_Resi_Graz120615.pdf

Ansonsten gilt was Flora.bleibt schon geschrieben hat. Manchmal hilft es einfach, aktiv den passenden Arbeitsplatz zu suchen und zu finden!

Noch zur Info: im Haus herrschen raue Winde
Sind das schon die Angstfürze der Mitarbeiter oder noch heisse Luft?
 
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Tagelang über - potentielle - Fehler zu grübeln ist weder produktiv noch für die eigene seelische Gesundheit langfristig förderlich.
Sinnvoll wäre, Techniken zur Stressresistenz (Stichwort: Resilienz) zu erlernen und sich mit dem Thema "Selbstreflexion" auseinanderzusetzen.
Das kann man alles in Heimarbeit machen (Lehrbücher, etc.) oder über entsprechende Kurse, die teils an Fortbildungsakademien angeboten werden.
Ich würde ergänzend noch Einzelsupervision vorschlagen.

Ein Stellenwechsel allein löst selten Probleme. Einen kritikfreien Arbeitsplatz gibt es nicht und berechtigte Kritik ist ja auch eine sehr sinnvolle Sache; die eigenen negativen Reaktionsmuster ändern sich jedoch nicht mit einem neuen Arbeitgeber.
 
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Wie lässt sich Einzelsupervision oder Supervision per se am besten implementieren?
Wer ist "zuständig" so etwas in die Wege zu leiten? Gibt es einen Aspruch darauf? Hat jemand praktische Erfahrungswerte?
Besser ein interner Supervisor...oder gehört so etwas konsequent in die Hand eines Fremdanbieters?

die eigenen negativen Reaktionsmuster ändern sich jedoch nicht mit einem neuen Arbeitgeber.
Das ist richtig - seine Dämonen schleppt man immer mit!
 
Um eine Einzelsupervision kümmert man sich selbst (im Telefonbuch unter "psychologische Beratung" suchen). Wird auch selbst bezahlt, kann als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden* (gilt als Berufsberatung).

Eine Gruppensupervision für das gesamte Team muss von den Führungspersonen in die Wege geleitet werden, die müssen dies ja auch bezahlen. Natürlich kann das Team den Wunsch nach Supervision an die Führung herantragen...

Der Supervisor muss meines Wissens von extern kommen, er darf nicht Mitglied des Teams sein. Anders macht es vom Konzept der Supervision her keinen Sinn. Du kannst nicht "von oben", von außen auf eine Situation blicken und sie beurteilen, wenn Du selbst Teil des Ganzen bist.

*Dies gilt jedenfalls für Deutschland, das österreichische Steuerrecht ist mir nicht bekannt.
 
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(...)

Ein Stellenwechsel allein löst selten Probleme. Einen kritikfreien Arbeitsplatz gibt es nicht und berechtigte Kritik ist ja auch eine sehr sinnvolle Sache; die eigenen negativen Reaktionsmuster ändern sich jedoch nicht mit einem neuen Arbeitgeber.

das kommt auf die reaktionsmuster an ! aus dem eingangspost interpretiere ich heraus, dass die TE schlicht weg angst hat wegen eines fehlers " rund gemacht zu werden " für mich nicht die optimale grundbasis für effektive kritikreflexion, die durch aus sein muss, da diese, wie du ja völlig richtig bemerkt hattest, an jedem arbeitsplatz gefordert wird.

im übrign: nachdem ich ende des jahres 2014 meinen arbeitgeber gewechselt hatte, habe sich wirklich alle meine probleme am und mit diesem arbeitsplatz quasi in luft aufgeløst hatten. also, möglich ist dies schon !
 
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Natürlich macht der Ton die Musik, in diesem Fall auch die Art und Weise, wie Kritik geäußert wird. Und manchmal kann ein Arbeitsplatzwechsel die einzig richtige Lösung sein.

Aber ich zitiere die TE:

mich plagen selbstzweifel. Ich denke immer tagelang nach wenn ich etwas falsch gemacht habe und ich kann es nicht abstellen.
ich mache mir über alles was ich tue und was mir gesagt wird sorgen und grüble die ganze Nacht. Oft denke ich mir ich will nicht mehr als DGKS arbeiten.

Klingt mir irgendwie nicht nach "effektiver Kritikreflexion"!
 
Klingt mir irgendwie nicht nach "effektiver Kritikreflexion"!

genau - veileicht weil eben die basis dieser fehlt !
vielleicht kommen diese selbstzweifel eben weil sie solche angst vor dieser art kritik hat, die in diesm hause üblich ist

aber ich möchte mich jetzt auch nicht weiter in spekulationen verlieren - das tue ich viel zu oft in diesem forum 8-)

hoffe, dass sich die TE noch mal zu wort meldet um etwas mehr auskunft zu geben.

grundsätzlich gebe ich dir da schon recht, Claudia
 
@Pneumonie
Ich habe mich beim Lesen deines Threads gefragt warum Su dich denn nicht an den Hausstandart gehalten hast!? :gruebel:
 
tja, liebe WildeSchwester, warum macht der mensch fehler ???? :gruebel::gruebel:
 
Manch ein Arbeitgeber versteht es hervorragend, Selbstbewusstsein strategisch zu zerstören.... wenn es einmal soweit gekommen ist, ist es sehr schwer, wieder ein EGo aufzubauen.
Da wäre,vielleicht ein Wechsel das Beste.... sozusagen den Reset-Schalter betätigen....
Malu
 
tja, liebe WildeSchwester, warum macht der mensch fehler ???? :gruebel::gruebel:

Manche Fehler sind durchaus vermeidbar...vor allem wenn es Standards gibt:anmachen:
Ich frage weil es vielleicht einen Grund gibt dass sich die TE nicht an den Standard gehalten hat.
Nebenbei gesagt: wenn man sich nicht an die Hausstandrds hält muss man sich nicht wundern wenn man dafür nen Rüffel bekommt.
 
Manche Fehler sind durchaus vermeidbar...vor allem wenn es Standards gibt:anmachen:
Ich frage weil es vielleicht einen Grund gibt dass sich die TE nicht an den Standard gehalten hat.
Nebenbei gesagt: wenn man sich nicht an die Hausstandrds hält muss man sich nicht wundern wenn man dafür nen Rüffel bekommt.

Warum passieren Fehler? Ich könnte dir tausend Gründe aufzählen, ist das wirklich so schwierig zu verstehen? Fehler wird es trotz Standards immer geben. Warum, weil wir Menschen sind und immer Fehler machen. Es gibt niemand, der keine Fehler macht.
Ehrlich WildeSchwester, deine Aussagen wirken auf mich wiederholt überheblich und für Pneumonie nicht hilfreich. Da plagen einen Kollegen Selbstzweifel, weil er in einem Notfall nicht standardisiert vorgegangen ist. Er hinterfragt sich, leidet darunter...., und wird angeschrien! Das führt sicher nicht dazu, dass er sicherer wird.
Kannst du vielleicht noch nicht so ganz nachvollziehen, weil du noch in der Ausbildung bist und nicht die letztliche Verantwortung über die Patienten der Staion hast, aber es schon eine andere Hausnummer als examinierte Pflegekraft zu agieren, da braucht man Selbstvertrauen und Bestätigung und niemand der klugsch.....
 
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@WildeSchwester :

selbstredend sind manche fehler vermeidbar ! im grundprinzip ist jeder fehler vermeidbar, denn eine unvermeidbare handlung/reaktion/vorgehensweise würde dann ja wohl kaum als " fehler " identifiziert werden !

mir ist klar, dass aussenstehende oft nicht verstehen/begreifen, warum andere fehler machen, die doch vermeintlich so einfach und eindeutig vermeidbar gewesen wären !

" es steht doch da ! "
" wie kann man das denn nur übersehen?"
" es ist doch standard ! "

ich schätze dich als einen menschen ein, der gewissenhaft, effektiv, konzentriert und mit guter auffassungsgabe versucht, zu 100% seine tätigkeitsziele zu erreichen ( egal ob ausbildung, studium oder aktives berufsleben ) und damit wahrscheinlich sehr erfolgreich ist.

gerade solchen menschen kommt es oft " unglaublich " vor, wenn andere ihre aufgaben mangelhaft erfüllen, weil in der tätigkeit jener verhaltensweisen auftreten, die man nicht nachvollziehen kann.

dennoch solltest du versuchen dich in andere personen hineinzuversetzen, denen eben dies passiert. warum ?
ja, ludmilla hatte ja schon geschrieben, dass es tausende von gründen geben kann.

stress, angst und unkonzentriertheit sind typische fehler-ursachen. wahrscheinlich leidet die TE an allen drei in gehörigem masse. und gerade diese ursachen treten in fällen auf, wo die betroffenen psychisch und physisch überfordert sind und ein arbeitsklima erleben, dass angst und minderwertigkeitsgefühle (mit ) verursacht.

sei froh, wenn es dir an deinem arbeitsplatz besser geht
 
Selbst wenn es einen Standard gibt, muss dieser nicht eingehalten werden. Pflegekräfte handeln oft richtig und effektiv, weil sie sich nicht an Hausstandards oder Hausinterne Richtlinien halten. So fallen für sie häufig Veränderungen oder Fehler eher auf, als bei Fachkräften die den Standard oder die Leitlinie befolgen.


Ich meine natürlich nicht die Expertenstandards. Viele Hausinternen Standards können Pflegekräfte sogar an ihrer Arbeit hindern oder engen sie ein.
Auch beziehe ich mich jetzt mal nicht auf den Fall von Pneumonie, sondern sollte man das blinde Handeln nach "Standards" generell Hinterfragen.

@Pneumonie

Deine Situation scheint durchaus Ernst. Ich weiß leider nicht wie lange du schon in der Pflege arbeitest, aber ich denke das du gerade erst ausgelernt hast. Natürlich kann man über einen Arbeitsplatzwechsel reden. Gibt es denn niemanden mit dem du darüber innerhalb der Station oder des Hauses reden kannst? Ich finde es äußerst bedenklich, dass du die Freude an dem Beruf verloren hast bzw. du sogar Angst davor hast. Ich gehe wie gesagt davon aus das du frisch ausgelernt bist und denke das es gerade zu dem Zeitpunkt wichtig ist Selbstvertrauen zu Sammeln und natürlich auch zu lernen sein Handeln kritisch zu Reflektieren.

Doch wenn ich mir das so durchlese kannst du kaum selbstvertrauen aufbauen. Du wirst selten hören "Gute Arbeit!" oder "Gut das du da warst!" Auch wird die Reflexion seiner Arbeit schwer, wenn sie anscheinend Regelmäßig hinterfragt(was nicht zwingend verkehrt ist) oder nur negativ bewertet wird.

Ich stocher wie die anderen Mitglieder des Forums auch eher im Nebel, aber so stelle ich es mir bei dir momentan vor.

Sollte dich das Thema Selbstreflexion interessieren gibt es dafür gute Bücher u.a. Beim Hogrefe Verlag die speziell für die Pflegepraxis ausgelegt sind.
 
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@WildeSchwester :

selbstredend sind manche fehler vermeidbar ! im grundprinzip ist jeder fehler vermeidbar, denn eine unvermeidbare handlung/reaktion/vorgehensweise würde dann ja wohl kaum als " fehler " identifiziert werden !

mir ist klar, dass aussenstehende oft nicht verstehen/begreifen, warum andere fehler machen, die doch vermeintlich so einfach und eindeutig vermeidbar gewesen wären !

" es steht doch da ! "
" wie kann man das denn nur übersehen?"
" es ist doch standard ! "

ich schätze dich als einen menschen ein, der gewissenhaft, effektiv, konzentriert und mit guter auffassungsgabe versucht, zu 100% seine tätigkeitsziele zu erreichen ( egal ob ausbildung, studium oder aktives berufsleben ) und damit wahrscheinlich sehr erfolgreich ist.

gerade solchen menschen kommt es oft " unglaublich " vor, wenn andere ihre aufgaben mangelhaft erfüllen, weil in der tätigkeit jener verhaltensweisen auftreten, die man nicht nachvollziehen kann.

dennoch solltest du versuchen dich in andere personen hineinzuversetzen, denen eben dies passiert. warum ?
ja, ludmilla hatte ja schon geschrieben, dass es tausende von gründen geben kann.

stress, angst und unkonzentriertheit sind typische fehler-ursachen. wahrscheinlich leidet die TE an allen drei in gehörigem masse. und gerade diese ursachen treten in fällen auf, wo die betroffenen psychisch und physisch überfordert sind und ein arbeitsklima erleben, dass angst und minderwertigkeitsgefühle (mit ) verursacht.

sei froh, wenn es dir an deinem arbeitsplatz besser geht

In den meisten Punkten deines Beitrages stimme ich dir vollständig zu! Aber auch wenn man i.d.R. gewissenhaft und konzentriert arbeitet passieren Fehler. Davon kann sich wirklich niemand freisprechen. Ich finde deshalb nicht hilfreich auf einen Standard zu verweisen (ich weiss, nicht von dir) und das dies zum Ausschluss von Fehlern führt.


@all
in diesem Fall mag das evtl. so gewesen sein. Standards geben eine Richtung vor und Sicherheit wie man sich verhalten sollte....., aber ich hatte in meiner Berufstätigkeit unzählige Beispiele, wo das Abweichen von Standards begründet, sinnvoll und richtig war.

Und ich denke, dass das Verhalten unsicherer Mitarbeiter und deren Arbeitsweisen durchaus oft nachvollziehbar sind, wenn man es wohlwollend und mal aus deren Perspektiven betrachtet.

Ich habe einmal nach etlichen Jahren Erfahrung in einem großen Level 1 Perinatalzentrum in ein anderes gewechselt. War geschätzt bei Kollegen und Ärzten! In der neuen Klinik hatte ich mehrere Leute im Team und auch führende Ärzte die mich ständig unter Beobachtung hatten (ich kam aus einer unmittelbaren Konkurenzklinik). Es war die Hölle, ich habe mich und meine Arbeitsweise nicht mehr wieder erkannt. Ich war verunsichert selbst bei Dingen, die ich seit Jahren wusste und auch korrekt durchführen konnte.
Nach Jahren habe ich die Flucht ergriffen, so kann man auf Dauer nicht arbeiten.
Es bringt nichts auf die unsicheren Leute einzudreschen. Bestätigung und Ermunterung ist meist deutlich zielführender!
 
Manche Fehler sind durchaus vermeidbar...vor allem wenn es Standards gibt:anmachen:
Ich frage weil es vielleicht einen Grund gibt dass sich die TE nicht an den Standard gehalten hat.
Nebenbei gesagt: wenn man sich nicht an die Hausstandrds hält muss man sich nicht wundern wenn man dafür nen Rüffel bekommt.

Standards sind sinnvoll (und das soll hier auch gar nicht diskutiert werden ) verhindern aber auch eigenständiges Nachdenken und in manchen Situationen Flexibilität und sind hervorragend geeignet, sich dahinter zu verstecken...und fördern blinden Gehorsam...
In einem Beruf der von Menschen für Menschen ausgeübt wird, kann das auch schonmal nach hinten los gehen.
@WildeSchwester
Nomen erst Omen, und ich glaube, du schießt manchmal übers Ziel hinaus
Fehler sind menschlich und keiner macht sie absichtlich...
Ich hoffe sehr, dass du neben deinem Fachwissen die Menschlichkeit nicht vergisst.
Die ist gefragt, wenn etwas schief geht und nicht wenn alles gut läuft.
Solche Vorgesetzte werden geachtet und respektiert und für die läuft man durch die Wüste.... mit nackten Füßen!
In diesem Sinne
Malu
 
Ehrlich WildeSchwester, deine Aussagen wirken auf mich wiederholt überheblich und für Pneumonie nicht hilfreich. Da plagen einen Kollegen Selbstzweifel, weil er in einem Notfall nicht standardisiert vorgegangen ist. Er hinterfragt sich, leidet darunter...., und wird angeschrien! Das führt sicher nicht dazu, dass er sicherer wird.
Kannst du vielleicht noch nicht so ganz nachvollziehen, weil du noch in der Ausbildung bist und nicht die letztliche Verantwortung über die Patienten der Staion hast, aber es schon eine andere Hausnummer als examinierte Pflegekraft zu agieren, da braucht man Selbstvertrauen und Bestätigung und niemand der klugsch.....

Auch die "WildeSchwester, braucht Zeit, um ihre Samthandschuhe und den Diplomatenkoffer herzustellen.
In ihrem Alter habe ich auch so gedacht und gehandelt (in der Ausbildung und danach auch).

Mit der Berufserfahrung und dem Alter, habe ich beides erworben und arbeite auch damit.
 

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