ARD 11.06.2018 - Pflege: Hilft denn keiner

renje

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Hallo,
zuerst 20:15Uhr Dokumentation
anschließend

Notstand bei der Pflege bei Hart aber Fair
21Uhr
wenn ich mir allerdings die Zusammensetzung ansehe glaub ich nicht, dass da irgendwas Neues rauskommt.
 
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Martin H.

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Das sind diese Krawall-Talks, die selten irgendwie produktiv sind. Ausserdem hilft Reden sowieso nix.
 

Romsen2014

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Das kann man sich total Sparen. Würde das Thema lauten:" Diskreminierung der Altenpflege? Ist die Versorgung in den Heimen minderwertiger wie die im Krankenhaus und die somit jeder durchführen kann?" Wäre ich sofort dabei!
 
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Bachstelze

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Ist eine interessante Reportage. Bla bla erst danach bei Plasberg
 

Martin H.

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Hab dann gestern doch noch ein bißchen reingeschaut, aber ich mußte wegschalten - unerträglich! :x
Das war wieder ein Gelaber, nicht zum aushalten... der Greiner... :wut:
Das kann man sich total Sparen. Würde das Thema lauten:" Diskreminierung der Altenpflege? Ist die Versorgung in den Heimen minderwertiger wie die im Krankenhaus und die somit jeder durchführen kann?" Wäre ich sofort dabei!
:gruebel: Versteh ich jetzt nicht, sorry...
 

eiermatz

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Der Spahn hat nur damit recht:man muss irgendwo anfangen...nur weiss der gute Mann nicht wo er anfangen soll, nicht ohne diejenigen, die die Gewinne einfahren zu verärgern und Lobbyisten damit zu verlieren.
 
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aquarius2

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Herr Spahn wird in 3 Jahren auch nicht mehr gewuppt bekommen, man lese seinen Werdegang, gelernter Bankkaufmann, dann Politikwissenschaft an der Fernuni Hagen studiert (nichts gegen die Fernuni) und wo kam was über Pflege drin vor?
 
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Martin H.

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Habe den Andreas W. mal gegoogelt, ob Krankenpfleger und Fachkrankenpfleger und Ausbilder für Intensiv, aus der Branche komme ich auch, aber inwieweit kennt der sich mit Altenpflege und Pflege von Angehörigen aus?
Werde mich mal einlesen welche Pläne dieser Herr hat und gucken, inwieweit meine Pläne da anders sind:nurse:
Wie gesagt, ich bin froh, dass ich das mit meiner Nachbarin live 3D und in Farbei mitbekommen habe. Ist aber eine andere Geschichte, die ich ier vielleicht irgendwann mal erzählen werde...
 

Martin H.

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Habe den Andreas W. mal gegoogelt, ob Krankenpfleger und Fachkrankenpfleger und Ausbilder für Intensiv, aus der Branche komme ich auch, aber inwieweit kennt der sich mit Altenpflege und Pflege von Angehörigen aus?
Oh - das kann ich Dir nicht sagen.
Aber er wurde ja in der Tat deshalb schon von seiten der Altenpflegearbeitgeber angegangen bzw. angemahnt, er dürfe die Altenpflege nicht vernachlässigen. :roll: Soll wohl eher heißen, er solle nix gegen die Interessen der AG in diesem Bereich machen oder vorschlagen...
Werde mich mal einlesen welche Pläne dieser Herr hat und gucken, inwieweit meine Pläne da anders sind:nurse:
War kürzlich hier im Forum:
News - Pflegebeauftragter: Westerfellhaus wird konkret gegen Fachkräftemangel :wink1:
Einiges finde ich nicht schlecht, diese Belohnung für Rückkehrer scheint mir aber eher ein ungeeignetes Mittel zu sein... das ist ja eine einmalige Geschichte, aber dadurch ändern sich ja nicht die Zustände. Jedenfalls nicht schnell.
 

aquarius2

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Aber er wurde ja in der Tat deshalb schon von seiten der Altenpflegearbeitgeber angegangen bzw. angemahnt, er dürfe die Altenpflege nicht vernachlässigen. :roll:

Besser wäre es, er geht auf die Pflegekräfte, Bewohner und Angehörigen zu. Dass die Altenpflege nicht vernachlässigt werden soll, das sehe ich auch so. Aber auch pflegende Angehörige und Patienten sollten nicht alleine gelassen werden, denn die Kosten explodieren, ohne dass die Betroffenen wirklich was davon haben, während einige Altenheime 8% Redite erwirtschaften und auf welche Kosten geht das wohl?:twisted:
 

Romsen2014

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Habe den Andreas W. mal gegoogelt, ob Krankenpfleger und Fachkrankenpfleger und Ausbilder für Intensiv, aus der Branche komme ich auch, aber inwieweit kennt der sich mit Altenpflege und Pflege von Angehörigen aus?

Pflege von Angehörigen muss auch ein Krankenpfleger sowie Fachkrankenpfleger auf Intensiv beherrschen und auskennen. Auch wenn Angehörige im Krankenhaus gerne versucht werden aus der Pflege zu exkludieren, sind sie "Patienten 2. Ordnung". Gerade auf Intensivstationen sind Angehörige überfordert, verängstigt und hilflos. Auch glaube ich, dass @Martin H. sich in der Ambulanten Intensivpflege mit Angehörigen Pflege auskennen muss, genauso wie andere Krankenpfleger im Ambulanten Pflegedienst.
Praktisches Beispiel aus meiner Station: Habe gerade eine Patienten, welche Zuhause bewusstlos aufgefunden wurde und 15 min Reanimiert werden musste. Darunter hat sie einen Hypoxischen Hirnschaden erlitten. Ich mache es kurz und bündig ohne die gesamte Patientengeschichte aufzudröseln. Sie wird wahrscheinlich ihr Leben lang bei der Körperpflege etc. Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Die angehörigen sind 24/7 im Krankenhaus. Die Aufgabe eines Krankenpflegers in dieser Situation ist es z.B. den Angehörigen ihre (Berührungs-)Ängste zu nehmen bzw. zu thematisieren. Da die Pat. z.B. auch Zuhause hilfe benötigen wird, machte ich den Angehörigen das vorsichtige Angebot bei der Körperpflege dabei sein zu dürfen. Dies wurde nach und nach vertieft und ich leitete sie dazu an die Körperpflege korrekt durchzuführen, den Patienten in den Stuhl zu mobilisieren, Kontrakturen Prophylaxen durchzuführen und auf die Haut im allgemeinen zu achten etc (die Pat. ist schon einige Wochen bei uns).

Im Sinne der "Altenpflege", weiß ich nicht inwiefern man generell Fachlich Ahnung bzgl. Biografie Arbeit, Vallidation, Einbeziehung etc. pp. haben muss, um den allgemeinen Problemen der Pflege behandeln zu können.

Halte von diesen Grabenkämpfen aka. Kompetenzkämpfen bzgl. Krankenpflege und Altenpflege überhaupt nichts.
 

Romsen2014

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Aber er wurde ja in der Tat deshalb schon von seiten der Altenpflegearbeitgeber angegangen bzw. angemahnt, er dürfe die Altenpflege nicht vernachlässigen. :roll: Soll wohl eher heißen, er solle nix gegen die Interessen der AG in diesem Bereich machen oder vorschlagen...

Vernachlässigt wurden sie in der Tat nicht. Es wurde geschafft, dass die Ausbildungsbedingungen herabgesetzt wurden im gegensatz den anderen Ausbildungsmöglichkeiten (Generalistisch und Kinderkrankenpflege).

Ich glaub darüber rege ich mich noch 3 Wochen auf. Was ein Schlag ins Gesicht...
 
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Martin H.

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Besser wäre es, er geht auf die Pflegekräfte, Bewohner und Angehörigen zu.
Ähm, naja... wie stellst Du Dir das vor, daß er auf die "zugeht"? Er ist ja jetzt Berater für die Politik; Pflegebeauftragter, soweit ich weiß.
 

Martin H.

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Auch glaube ich, dass @Martin H. sich in der Ambulanten Intensivpflege mit Angehörigen Pflege auskennen muss, genauso wie andere Krankenpfleger im Ambulanten Pflegedienst.
Das stimmt, aber ich muß gestehen, daß man - wenn man wie ich ursprünglich aus der Klinik kommt - den Punkt "Angehörige" ganz gern unterschätzt; in der Klinik soll Pflege zwar auch individuell bzw. pat.-bezogen stattfinden, aber wenn man ehrlich ist, müssen die Pat. sich doch in vielen Fällen den Abläufen der Institution (Klinik) beugen. In der amb. Pflege jedoch hat tatsächlich der Pat., bzw. dessen Angehörige, ein DEUTLICH größeres Mitspracherecht! Das geht ja bis zum Hausrecht, wenn ihnen eine Pflegekraft nicht genehm ist, kann diese ein Hausverbot erhalten.
Diese ganzen Dinge waren für mich auch neu und ich mußte sie erst lernen.
Im Sinne der "Altenpflege", weiß ich nicht inwiefern man generell Fachlich Ahnung bzgl. Biografie Arbeit, Vallidation, Einbeziehung etc. pp. haben muss, um den allgemeinen Problemen der Pflege behandeln zu können.
Diese Dinge spielen schon in der Altenpflege eine deutlich größere Rolle als in der Krankenpflege; zum einen, da die Liegedauern in den Kliniken deutlich kürzer sind als bei den Kollegen aus der Altenpflege. Zum anderen sind Demenzen wohl stark im Zunehmen begriffen, da kommt man um Validation o. ä. nicht herum, dies gilt inzwischen aber auch verstärkt für den klinischen Bereich. Auch hier hatte ich, bedingt durch meine berufliche Sozialisation, deutliche Defizite.
Halte von diesen Grabenkämpfen aka. Kompetenzkämpfen bzgl. Krankenpflege und Altenpflege überhaupt nichts.
Nee, ich auch nicht.
 

Onkel Etsch

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Diskussionen wie die bei Plasberg gibt es ja gefühlt fast jeden Monat. Die Misere ist aber schon seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten bekannt. Wie sagte einst ein gewisser Alexander Jorde: oh Merkel sind seit zwölf Jahren an der Nacht und getan hat sich nicht wirklich etwas. Warum frage ich mich jetzt soll es diesmal anders sein? Das Ganze wird immer gern als Wahlkampfthema aufgeblasen, um dann in der Mottenkiste verschwinden. Es ist egal welche Partei die Regierung stellt, ich glaube nicht, dass sich viel ändern wird, weil ein Durchschnittslohn von 3000 € wie oft gefordert schlicht und ergreifend nicht zu realisieren ist. dass sich die Arbeitsbedingungen plötzlich so zum Guten wenden, dass die Pflege ein sehr attraktiver und finanziell gut dotierter Beruf wird, halte ich für sehr blauäugig. Ihr könnt ja schon mal anfangen in eurem Bekanntenkreis Leute für die Pflege anzuwerben, dann haben wir bald die 13.000 zusammen
 

renje

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Ist das wieder eine typische Pflegediskussion?????
Einer sagt was, will was verändern und ...........
alle Fallen über denjenigen her, anstatt danach zu Suchen, wo man sich andocken kann und die Dinge in die richtige Richtung lenken könnte.
Einem Westerfellhaus wird die Qualifikation abgesprochen, weil er kein AP ist - ja gehts noch?
Für diese Aufgabe braucht der ganz andere persönliche und fachliche Qualifikationen die lernt man in keiner GuK, GuKK, AP Ausbldung oder in irgendeinem KH, AH oder amb. Dienst.
Er ist auch kein GuKK, Pflegepädagoge, Pflegewissenschaftler oder Pflegemanager-fachwirt etc.
Wir beschweren uns, dass man von uns erwartet, dass eine GuK die eierlegende Wollmilchsau sein soll und jetzt ...?

Obs die zwei gewuppt bekommen?
Na sicher nicht in 3 Jahren - aber es könnte ein Aufbruch sein.

Wer hat denn in den letzten ca. 70 Jahren, nur die Zeit nach 1945 gerechnet GESCHLAFEN?
Wer hat denn berufspolitisch nichts auf die Reihe bekommen?
Wer hat denn keine Lobby und es nie geschafft eine aufzubauen?
Wer hat denn keine berufsständische Vertretung?
Wer hat denn keine wirklich gewerkschaftliche Vertretung - mangels Mitglieder?
Wer hat es denn sogar geschafft seine eigene Gewerkschaft mangels Desinteresse zur Auflösung zu zwingen?
Wer diskutiert denn Heute IMMER NOCH, ob es mittlerweile eigentlich jedem klar sein sollte, dass wir eine starke, berufsständische Vertretung und Selbstverwaltung brauchen?

Antwortmöglichkeiten:
a: die Pflege
b: die Pflege
c: die Pflege

Aber es ist ja SO VIEL einfacher auf andere zu schimpfen, vor allem auf die Politik.
Den Dreck vor der eigenen Tür zu kehren ist halt mühsamer und anstrengender als auf den von anderen zu zeigen.

ie sagte einst ein gewisser Alexander Jorde: oh Merkel sind seit zwölf Jahren an der Nacht und getan hat sich nicht wirklich etwas.
Zum einen ist es schon erschreckend, wenn man einen AZUBI zitieren muss und einem sonst kein gewichtiger VertreterIN sofort einfällt - spricht für sich.
Und zum Zweiten - wir haben s.o. mehr als 70 Jahre Zeit gehabt und eine berufsfremde soll es in 12 Jahren schaffen?

Auch hier sage ich wieder:
Mehr Selbsreflektion, mehr an die eigene Nase fassen, vor der eigenen Rür Kehren - Konsequenzen überlegen und ziehen - könnten sein:
Organisieren (Aktionsgruppen, Berverband, Gewerkschaft, Demo etc.) Unterstützung der Kammer und

nicht zuletzt und vor allem auch
sich nicht alles gefallen lassen,
den A... in der Hose haben nein zu sagen
den A... in der Hose haben Missstände anzuprangern auch öffentlich
den A... in der Hose haben am nächsten Streik teilzunehmen
den A... in der Hose haben das Telefon abzustellen
den A... in der Hose haben bei der nächsten Anfrage NICHT einzuspringen.

Fangen wir endlich bei uns an und schimpfen nicht permanent über die Anderen deren Aktionen oder Qualifikationen oder sonst was nicht passen.:boozed:
 

Martin H.

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Ist viel Wahres dran an dem, was Du schreibst, z. B. das mit dem Ars..-hoch-kriegen.
In einigen Punkten muß ich Dir aber widersprechen.
Ist das wieder eine typische Pflegediskussion?????
Einer sagt was, will was verändern und ...........
alle Fallen über denjenigen her, anstatt danach zu Suchen, wo man sich andocken kann und die Dinge in die richtige Richtung lenken könnte.
Geht´s jetzt um Herrn Spahn?
Ja, richtig; dem spreche ich so ziemlich die Qualifikation ab. Er hat sicherlich viel guten Willen, das will ich nicht bezweifeln. Aber letztlich den Mumm, sich mit den mächtigen Arbeitgeber- und Trägervereinigungen in der Pflege (die sich selber als "die Pflege" bezeichnen) anzulegen, hat er nicht. Siehe das Einknicken seiner Fraktion vor den AG beim neuen Pflegeberufegesetz, auf das Romsen kürzlich hinwies.
Einem Westerfellhaus wird die Qualifikation abgesprochen, weil er kein AP ist - ja gehts noch?
Aber ganz sicher von niemandem von uns hier.
Sondern bezeichnenderweise von den üblichen Verdächtigen insbesondere aus der mächtigen Altenpflege-Arbeitgeberlobby.
Für diese Aufgabe braucht der ganz andere persönliche und fachliche Qualifikationen die lernt man in keiner GuK, GuKK, AP Ausbldung oder in irgendeinem KH, AH oder amb. Dienst.
Doch, sonst sind wir wieder soweit, unsere Zukunft als Profession Pflegefremden von außerhalb anzuvertrauen... und genau DAS ist leider typisch für die Pflege in Deutschland. Da wird gerne passiv auf den "großen Heilsbringer" von außerhalb gewartet, der soll´s dann für uns richten... das ist dann wahlweise ein Herr Fussek, gerne irgendein Arzt (v. Hirschhausen), oder jetzt ein Herr Spahn.
Ist ja schön, daß die sich für uns einsetzen und meinen zu wissen, was das Richtige für uns ist. Aber die Veränderung muß von UNS selber ausgehen. Gute Leute hätten wir genug, Westerfellhaus ist nur einer davon.
Er ist auch kein GuKK, Pflegepädagoge, Pflegewissenschaftler oder Pflegemanager-fachwirt etc.
Stimmt nicht.
Er hat u. a. Pädagogik für Gesundheitsberufe studiert, das entspricht im Prinzip Pflegepädagogik:
Andreas Westerfellhaus | Deutscher Pflegetag
Damit ist er akademisch in der richtigen Sparte ausgebildet und hat das nötige Rüstzeug, um so manche nicht haltbare Position der Gegner (unserer Profession) zu zerpflücken. Und genau dieses Wissen fehlt meistens nicht-akademischen Pflegekräften, von denen sehr viele weder Statistiken oder Studien lesen können, noch den Aussagegehalt unterschiedlicher Wissensquellen gegeneinander abwägen und gewichten können. Das ist ja z. B. auch der Grund, warum gerade die Pflege so anfällig für irgendwelchen Hokuspokus-Sch***dreck ist (z. B. Homöopathie, Energiefelder, Bachblüten, Heilpraktikerzeugs wasweißich :knockin: ) - und dafür gern von anderen ausgelacht wird. Zu recht!


Bei allen anderen Punkten (u. a. den Hintern nicht hochkriegen, sich nicht organisieren etc.) geb ich Dir im Wesentlichen recht. Ich weise aber zum wiederholten Male darauf hin, daß z. B. der Punkt "an Streiks teilnehmen" für Pflegekräfte (genau wie für alle anderen Angehörigen sozialer Berufe) bis vor kurzem großteils unmöglich war - die kirchlichen AG hatten nämlich ein absolutes und totales Streikverbot für die AN vorgegeben.
 

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