News "Vereinigung der bayerischen Pflege" wird Wirklichkeit

Martin H.

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Diesen Schwachsinn ohne jeden Einfluß hätte man sich wirklich sparen können. Das ist wirklich sinnlos rausgeschmissenes Geld.
Fakt ist, daß - in Bayern wie auch in anderen Bundesländern - die Befragten mehrheitlich eine echte Pflegekammer gewollt hätten.
 
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Diesen Schwachsinn ohne jeden Einfluß
Oh, wenn ich den Gesetzentwurf https://www.bayern.landtag.de/weban...yp=V&drsnr=13226&intranet=#pagemode=bookmarks bezüglich der Zusammensetzung der VdbP richtig verstehe, haben genau die "richtigen" Personen und Verbände per Gesetz ("Entsendung") automatisch Zugriff - und somit Einfluss - auf die Delegiertenversammlung und deren Entscheidungen. Ein Schelm wer Arges dabei denkt.

Und ein Blick auf die Seite des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege lässt mich eher irritiert zurück:
Gemeinsam.Direkt.Stark – Die Vereinigung der bayerischen Pflege - Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
In dem angehängten "Faktencheck" geht es hauptsächlich darum, das Konzept einer Pflegekammer schlecht zu reden - und das teils mit Aussagen, die bezgl. ihres Wahrheitsgehalts recht...kreativ sind.
Na, Frau Huml, sind wir und unser Ministerium vieleicht ein ganz klein wenig parteiisch bei der Entscheidung gewesen?
 
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Martin H.

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Oh, wenn ich den Gesetzentwurf https://www.bayern.landtag.de/weban...yp=V&drsnr=13226&intranet=#pagemode=bookmarks bezüglich der Zusammensetzung der VdbP richtig verstehe, haben genau die "richtigen" Personen und Verbände per Gesetz ("Entsendung") automatisch Zugriff - und somit Einfluss - auf die Delegiertenversammlung und deren Entscheidungen. Ein Schelm wer Arges dabei denkt.
Der DBfK weist ja völlig zurecht darauf hin, daß in dieser dollen "Vereinigung..." die genau "Richtigen" mit drin hocken, die da eigentlich gar nichts verloren haben:
"Bei der freiwilligen Interessensvertretung sollen nun auch fachfremde Organisationen, wie zum Beispiel Einrichtungsträger mitentscheiden dürfen." Siehe
Politischer Sonderweg schießt die Pflege ins Aus - DBFK
Und ein Blick auf die Seite des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege lässt mich eher irritiert zurück:
Gemeinsam.Direkt.Stark – Die Vereinigung der bayerischen Pflege - Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
In dem angehängten "Faktencheck" geht es hauptsächlich darum, das Konzept einer Pflegekammer schlecht zu reden - und das teils mit Aussagen, die bezgl. ihres Wahrheitsgehalts recht...kreativ sind.
Na, Frau Huml, sind wir und unser Ministerium vieleicht ein ganz klein wenig parteiisch bei der Entscheidung gewesen?
Wundert mich gar nicht. Fr. Huml und ihrem Ministerium ist anscheinend jedes Mittel recht, um die Wahrheit zu verbiegen.
 
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Zum Thema:

Statt Kammer: Bayern zeigt, wie man Pflege wertschätzt / bpa kritisiert Zwangskammer für niedersächsische Pflege, weil Alternativen auf dem Tisch liegen

Entlarvend, wenn solche Dinge schon zeitnah in Finanzportalen veröffentlicht werden - bekanntlichermassen zentrale Organe der pflegerischen Berufspolitik.

"...dass eine wirksame Interessenvertretung für die Pflegenden nur ohne Zwang und unter Einbeziehung vieler Akteure der Branche gelingen kann", lobt Neumann."
Sitzt der BpA (und ähnliche Organisationen) eigentlich auch in den Landesärztekammern bzw. der BÄK?
Schliesslich muss man da sicherlich auch über die "wirksame Interessenvertretung" wachen - nicht daß die Akademiker auf die Idee kämen, das am Ende selbst zu regeln...
 
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Martin H.

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Oh Mann... dem, was Dr. Mai da sagt, kann ich als Betroffener nur beipflichten.
Ich werde jedenfalls dieser "Vereinigung" keinesfalls beitreten und kann auch nur allen anderen Pflegenden meines Bundeslandes raten, diese zu boykottieren.
Stattdessen sollte man sich lieber in einem Berufsverband oder einer Gewerkschaft organisieren; oder als Externer einer der echten Pflegekammern beitreten.
Dadurch stärkt man jedenfalls die Position der Pflege (als Profession) hierzulande mehr, auch wenn´s ein paar Euro Mitgliedsgebühren kostet!
 

Martin H.

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Ist das rechtlich möglich?
Ja, als freiwilliges Mitglied... steht in der "Hauptsatzung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz" unter § 3 Mitgliedschaft:
"(4) Über den Anwendungsbereich von Absatz 3 hinaus können
Berufsangehörige, die nicht unter den Anwendungsbereich
von § 1 Abs. 1 Nummer 5 bis 7 Heilberufsgesetz fallen und
über eine Berufszulassung im pflegerischen Bereich
(Krankenpflegehilfe und Altenpflegehilfe) verfügen, sowie
Berufsangehörige, die ihren Beruf außerhalb von Rheinland-
Pfalz ausüben, weitere freiwillige Mitglieder der Landespflegekammer
werden (§ 1 Abs. 3 Sätze 3 bis 5 Heilberufsgesetz).
Näheres regelt die Meldeordnung."

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