News Spahn plant neue Gesetze: Milliarden für die Versicherten - Kassen bleiben skeptisch

Tja, solch eine Änderung bringen wir vorläufig nicht durch, es hat lange genug gedauert, bis wir endlich das Pflegeberufegesetz hatten. Möglich wäre solch ein Modell bei den grundständigen Studiengängen, aber davon gibt es ja bisher nur sehr wenige. Österreich hat ja meines Wissens inzwischen auch auf Studiengänge umgestellt, oder nicht?

Ob diese Maßnahme was bringt? Wie sieht es mit der Personalsituation in Österreich aus?

Ich blicke ehrlich gesagt da noch nicht ganz durch. Bisher habe ich das Gefühl das einzige was sie umgestellt haben das sich die Schüler/Auszubildende eben nicht nehr so nennen sondern das man sie jetzt mit Studierende ansprechen soll.
Personalsituation ist aber letztlich ähnlich wie in Deutschland. Bei uns in der Kinderkrankenpflege vielleicht nochmal minimal besser. Aber auch wir merken das keine "reinen" Kinderkrankenschwestern mehr nachkommen sondern nur mehr die, die eben "alles" gelernt haben und somit auch von jedem immer nur ein "bißchen" Wissen. Häufig auch dann total überfordert sind und dem Kinderbereich relatib schnell den Rücken kehren.

Dennoch muss ich sagen das es scheinbar hier zumindest noch mehr Servicepersonal gibt und somit tatsächlich manchmal auch mehr Zeit für die Pflege bleibt.
Und was deutlich zu spüren ist. Die Zahl der deutschen Pflegekräfte nimmt bald überhand. Eben weil sich die österreichischen verpflichten müssen bleiben woanders Stellen offen und viel edeutsche Kollegen haben glaub ich das "bessere" Schichtsystem in Österreich erkannt und kommen nach Österreich.:aetsch: War ich vor gut 15 Jahren die "einzige" deutsche sind heute bald die Hälfte meiner Kollegen ebenfalls aus Deutschland "geflüchtet".
 
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Lieber Martin,
jetzt sind wir im Bereich der Theorie.
Eine Personaluntergrenze schafft nicht eine einzige Pflegekraft mehr!
Personaluntergrenzen schaffen jedenfalls erst mal die dringend benötigten Entlastungen, die die Kollegen auf den Stationen benötigen! Nix Theorie, das ist so.
und der Notfall soll nächste Woche wieder kommen?
oder bekommen wir dann Zustände wie in GB, wo ich auf eine TEP o.ä. bis zu einem Jahr warten muss?
Richtig weh tuts dem Patienten, der als Notfall kommt oder auf seine OP wartet.
Ein NOTFALL hat natürlich immer Priorität. :roll:
Und eine TEP ist eine planbare OP, nix Notfall.
Dieses alberne dauernde Rumgehacke auf den angeblich so schlimmen Zuständen in England ist mehr als lächerlich. Auch wenn dort nicht alles ok ist - aber dort wird die Pflege jedenfalls nicht so getreten und verheizt wie hierzulande!
Ja es müssen Änderungen her, na klar, habe oben #3 ja schon ein paar Beispiele aufgeführt
Aber dies darf keinesfalls auf dem Rücken des kranken Menschen ausgetragen werden, der Hilfe sucht und braucht oder sogar auf dem Rücken alter, dementer, hilfloser Menschen.
Ach Quatsch. S. o.
da kann ich nur sarkastisch Antworten - selbst Schuld, wenn man da heutzutage bei diesem Personalmangel das immer noch mitmacht.
Zugespitzt - der Pat. oder die Angehörigen sollen es richten den man nicht mehr reinlässt, weil man selbst den Allerwertesten nicht hochbringt. Bringt bestimmt eine hohe Anerkennung:nurse:
Is ja ´ne ganz dolle Anerkennung, die nur darauf beruht, daß sich die Kollegen die Knochen kaputtarbeiten... auf die Anerkennung einer solchen Gesellschaft, die Pflegekräfte nur verheizt, kann ich gut verzichten.
Streiken sollen die Kollegen dann Deiner Ansicht auch nicht dürfen, weil könnt ja ein Pat. deshalb auf seine OP warten müssen...?
 
Zuletzt bearbeitet:
Personalsituation ist aber letztlich ähnlich wie in Deutschland.
Hallo da wir einen Insider haben wie ist eigentlich die Vergütung in Österreich z.B. Altenpflege eure Kollektivverträge sind ja verbindlich? wenn ich hier auf Seite 23. schaue http://www.bags-kv.at/folder/785/SWOE_KV_2018.pdf kommt man im 1. Jahr auf 2.258,30 im Brutto/Netto Rechner AT Brutto-Netto-Rechner der Arbeiterkammern kommt damit
Netto 1930.53 (bei 20km Arbeitsstrecke) raus weil ja das 13./14. Gehalt obligat ist, stimmt das so oder kommen dazu noch irgenwelche Abzüge/Zuschläge? und wie ist die Vergütung im Spital?
Die Existenz der verbindlichen Tarifverträge ist imho ein ganz großes + in Österreich.
 
s ja ´ne ganz dolle Anerkennung, die nur darauf beruht, daß sich die Kollegen die Knochen kaputtarbeiten... auf die Anerkennung einer solchen Gesellschaft, die Pflegekräfte nur verheizt, kann ich gut verzichten.
Streiken sollen die Kollegen dann Deiner Ansicht auch nicht dürfen, weil könnt ja ein Pat. deshalb auf seine OP warten müssen...?
Ganz prima auch, wie Du den Kollegen hier in den Rücken fällst!
Du hast meinen Post leider nicht verstanden.
ähm denk daran - zum Kaputtarbeiten brauchts mindestens zwei Parteien.
Leider fallen sich die Kollegen genügend selbst und gegenseitig genug in den Rücken, da brauchen die nicht mich dazu.
Nochmal:
Zugespitzt - der Pat. oder die Angehörigen sollen es richten den man nicht mehr reinlässt, weil man selbst den Allerwertesten nicht hochbringt.
ja auch zum Streiken nicht hochbringt, da kommt nämlich kaum jemand.
"Hochbringen" auch im mentalen Sinne - nicht so viel Gefallen lassen, Einspringen, in der Freizeit ans Telefon gehen, sich trauen nein zu Sagen, klares Bekenntnis sich zu organisieren, zur nächsten Demo gehen etc.
sich intensiv mit der Kammer auseinandersetzen und deren Möglichkeiten - wo ich auch teils hier für einen Unsinn der Gegener gelesen habe.
Ich Denke meine Einstellung dazu habe ich in vielen thread ausreichend klar gemacht. Das was du mir unterstellst ist diese sicher nicht.
 
Hallo da wir einen Insider haben wie ist eigentlich die Vergütung in Österreich z.B. Altenpflege eure Kollektivverträge sind ja verbindlich? wenn ich hier auf Seite 23. schaue http://www.bags-kv.at/folder/785/SWOE_KV_2018.pdf kommt man im 1. Jahr auf 2.258,30 im Brutto/Netto Rechner AT Brutto-Netto-Rechner der Arbeiterkammern kommt damit
Netto 1930.53 (bei 20km Arbeitsstrecke) raus weil ja das 13./14. Gehalt obligat ist, stimmt das so oder kommen dazu noch irgenwelche Abzüge/Zuschläge? und wie ist die Vergütung im Spital?

Ja kommt ungefähr so hin. Aber auch hier muss ich sagen, habe ich das System noch immer nicht richtig verstanden. Ich verdiene im Vergleich zu Deutschland Brutto locker 1000 Euro weniger habe aber meist netto also mit den Zuschlägen ungefähr das raus was ich brutto verdiene +/-. Habe 13.+14. Gehalt. Durch die Kollektivverträge kann das Gehalt auch je nach Spital variieren, zum Teil auch der Urlaubsanspruch. Was ich aber fast überall habe sind die Nachtgutstunden. Ich habe schon einmal in einem Thread darüber berichtet. Aber ich habe ganz ehrlich bisher auch nie eine Gestzeslage dazu gefunden, kann diese letztlich auch nicht erklären. Irgendwer hat mal gesagt das hätte die Gewerkschaft ausgehandelt. Ich bekomme je gemachter Nacht zwei Stunden gut geschrieben das auf ein Zeitkonto abgelegt wird. Bei 12 gesammelten "Gutstunden" bedeutet das ein "zusätzlicher" freier Tag. Somit habe ich wenn ich monatlich durchschnittlich 5-6 Nächte habe im Jahr ca 12 zusätzliche freie Tage.
 
Danke
Im Spital scheints aber Tendenziell noch mehr KV-Infoplattform
2.598,00 im Ersten plus 180 Patientenzulage macht knappe 2,3k Netto, gibt es in Österreich Fachweiterbildungen und wie werden die eingruppiert? Gut das hohe Netto kommt auch zustande weil es kein Ehegattensplitting gibt aber das bringt einem als Single sowie so nichts.
 
Danke
Im Spital scheints aber Tendenziell noch mehr KV-Infoplattform
2.598,00 im Ersten plus 180 Patientenzulage macht knappe 2,3k Netto, gibt es in Österreich Fachweiterbildungen und wie werden die eingruppiert? Gut das hohe Netto kommt auch zustande weil es kein Ehegattensplitting gibt aber das bringt einem als Single sowie so nichts.

Ich finde es ehrlich gesagt interessant das alle immer "mehr" verdienen als ich. Und auch immer gesagt wird das man in Österreich mehr verdient wird im Vergleich zu Deutschland.
Schaue ich mein letztes Bruttogehalt von Deutschland an lag ich wie gesagt etwa 1000 Euro höher als in Österreich. Netto kam ich aber mit allen Zulagen nicht ans brutto ran, somit lag ich meist netto ca gute 700/800 Euro unter dem brutto (allerdings auch mit deutlich mehr ausbezahlten Überstunden als in Österreich). Wenn ich nun das mit meinem österreichischen Gehalt vergleich verdiene ich in Österreich sowohl brutto und somit auch netto deutlich weniger. Stellt sich bei mir die Frage wurde bei mir in Österreich was vergessen oder habe ich in Deutschland schon überdeurchschnittlich gut verdient? Hmmmmm.......
Ich glaube du merkst ich bin da wirklich ein wenig planlos und ich muss mich da mal eingehender mit beschäftigen. Daher kann ich dir zu deiner Frage garkeine Antwort geben.
Eine junge Kollegin aus Deutschland die auch den Bachelor gemacht hat, hat soweit ich weiß keine andere Eingruppierung bekommen. Allerdings sagen diese deutsche Kollegen alle, in Deutschland würden sie nicht so viel verdienen wie in Österreich.......?
 
Wenn ich nun das mit meinem österreichischen Gehalt vergleich verdiene ich in Österreich sowohl brutto und somit auch netto deutlich weniger. Stellt sich bei mir die Frage wurde bei mir in Österreich was vergessen oder habe ich in Deutschland schon überdeurchschnittlich gut verdient? Hmmmmm.......
in Deutschland würden sie nicht so viel verdienen wie in Österreich.......?
hmmm...Das müsste sich doch leicht errötern lassen.
Berufanfänger DE P7/S2 TVÖD
2815.73 inkl Sonderzahlung +105 Wechselschichtzulage + BSp. 2xSonntagsschichten a 7 und 4 Nachtdienste a 9 Stunden auf ein Stundenentgelt von 18,79 (65,77+135,28) ca.200 Zeitzuschläge (abgabefrei)
macht 2060 Netto bei Stkl.I (kann sein das ich irgendwas vergessen habe, falls bitte korrigieren)
So in Österreich sind es nach dem hier KV-Infoplattform die 2.598,00 mal 14 plus 180 Patientenzulage die allerdings nur 12 gezahlt wird
was ungefähr 2250 Netto sind plus Zeitzuschläge von 5,90/h für Nachtdienst und 5,1/h für Sonn und Feiertage da steige ich allerdings aus weil ich weder weiß wie viele Stunden bei dem 12-Stundenmodell anfallen und was für Abgaben man zahlt.
 
hmmm...Das müsste sich doch leicht errötern lassen.
Berufanfänger DE P7/S2 TVÖD
2815.73 inkl Sonderzahlung +105 Wechselschichtzulage + BSp. 2xSonntagsschichten a 7 und 4 Nachtdienste a 9 Stunden auf ein Stundenentgelt von 18,79 (65,77+135,28) ca.200 Zeitzuschläge (abgabefrei)
macht 2060 Netto bei Stkl.I (kann sein das ich irgendwas vergessen habe, falls bitte korrigieren)
So in Österreich sind es nach dem hier KV-Infoplattform die 2.598,00 mal 14 plus 180 Patientenzulage die allerdings nur 12 gezahlt wird
was ungefähr 2250 Netto sind plus Zeitzuschläge von 5,90/h für Nachtdienst und 5,1/h für Sonn und Feiertage da steige ich allerdings aus weil ich weder weiß wie viele Stunden bei dem 12-Stundenmodell anfallen und was für Abgaben man zahlt.

Ich muss mir das mal genauer, vor allem auch im Vergleich (mit Berufsanfänger und letzlich im Vergleich Deutschland-Österreich) erklären lassen. Meine Kollegen die frisch aus der Ausbildung kommen stehen brutto nur wenige Euro unter mir (ich , single ca 15 Jahre Berufserfahrung) und haben meist netto um die 100-200 Euro mehr raus als ich. Es gibt ja unterschiedliche Kolektivverträge und somit auch unterschiedliche Gehaltstabellen. Die in deinem Besipiel liegt für Berufsanfänger brutto relativ hoch kommt aber netto fast hin. Wenn du mir das so als Beispiel vorschreibst............ich muss ganz dringend mal zur Gewerkschaft. Irgendwas stimmt da bei mir wirklich hinten und vorne nicht......
 
@Sachertorte Ist auch irgendwie undurchsichtig. Ich kenne das Lohnsystem in Deutschland nicht mehr, aber hier in Frankreich verdiene ich schon gut ein Drittel mehr als ein Berufsanfänger...bei dreizehneinhalb Monatsgehältern und einer weiteren Zulage in Form von Urlaubschecks, die auch nochmal ungefähr ein Drittel Gehalt ausmachen. Wir zahlen hier die Steuern allerdings hinterher, sie entsprechen ungefähr einem Monatsgehalt. Wobei ziemliche Unterschiede zwischen Tarifgebundenheit (bessere Bezahlung) und -freiheit (bei den Privaten) bestehen.
 
@renje, gelistet werden die Maßnahmen, Aber die Vergütung ist doch pauschal dieselbe, oder hat sich das geändert?

Praxis x hat 1000 Patienten, erhält damit maximal 100000 Punkze= x00000 Euro.
Die Euros werden auf die geleisteten Maßnahmen verteilt .

So war ich jedenfalls der Meinung?!
Da nicht mehr hierauf reagiert wurde, gehe ich davon aus, dass die Vergütung weiterhin pauschal geregelt ist und du dich vertan hast.
Deinen Satz
Wovon träumst du Nachts, die Pauschale gibts wenn die Krankenkassenkarte eingelesen wird und dann gehts los,
na aber selbstverständlich
RR messung
Ultraschall
Doppler u.a.
Labor
Injektion
Auskultation
[...]Und genau das meine ich - nicht mal das Fachpersonal hat genaue Ahnung davon
würde ich so erstmal abweisen wollen, wenngleich "genaue Ahnung" natürlich auch etwas viel ist, wenn man selbst gar nicht mit so etwas arbeitet ;)

Kurz, da ich das auch abschließen wollte, das 1. Googleergebnis dazu, inkl Ausnahmen, was eben NICHT pauschal vergütet wird. https://www.hausärztemangel.info/hausärztemangel/honorar-der-hausärzte/
 
Entschuldige drücke mich manchmal zuuuu deutlich aus. Will niemand beleidigen.
Denke, dass wir hier aneinander vorbeireden.
Hab dich so verstanden - Pauschale egal was er macht und wie aufwändig der Pat. ist, alles abgegolten.

Ja klar erhalten sie Pauschalen, wenn ich die KKkarte eingelesen wird und ich nur ein Rezept hole im 1/4 Jahr ca. 22€ plus/minus, für definierte Maßnahmen (siehe dein link) oder werden Einzelmaßnahmen in Punkten umgerechnet (ca. 3-4cent pro Punkt), aber für alle möglichen und viele Einzelmaßnahmen die die Ärzte aufschreiben und das ist noch von Fachrichtung zu Fachrichtung unterschiedlich, wieviel, was und auch der Punktwert zum Schluss in €, auch nach Fachrichtung.

Und genau das meine ich - nicht mal das Fachpersonal hat genaue Ahnung davon, was und wie da Leistungen für mich so in Rechnung gestellt wird bei meiner KK, da zähle ich mich auch dazu.
Meinte damit, dass kein gesetz. Versicherter weiß, was der Doc so alles den Kassen in Rechnung stellt. Z.B. wenn der Doc schon mal da ist bei jedem über 70 gleich mal regelmäßig nen Demenztest dazu usw. usw.
Kleinvieh macht auch mist und da kommt ordentlich was zusammen, wenn bei jedem Pat. das eine oder andere mit aufgeschrieben wird.

Das hätte ich gesetzl. Versicherter auch mal gerne gewußt - sind ja meine KKbeiträge - irgendwann nach nem 1/4 oder 1/2Jahr oder ne Jahresabrechnung ohne Aufwand auf MEINEM KKkonto online. Die KK könnten genau abrufen, was sie für mich in einem bestimmten Zeitraum an welchen Doc bezahlt haben. Warum wird mir das vorenthalten?

Ob in Punkten oder die Pauschalen, am Schluss kommen doch immer € raus.
 
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