Rettungsdienstpersonal in der Pflege

@Mostbirne

Ich bin seit 2001 RS und RD Personal ist Fortbildungspflichtig. Das sind jedes Jahr 30 Std. Mein Fortbildungsstundenschnitt liegt zwischen 35 und 60 Std. je nach Zeit Jährlich. Die Fortbildungspflicht ist im Rettungsdienstgesetz des jeweilligen Bundeslandes geregelt. Es gibt Einführungs, Anpassungs und Verwendungsfortbildungen.
 
Nun, wer eine Trage mit einem Notarzt schieben kann, kann auch ein Bett mit einem Arzt schieben.
Wer Medikamente bei einer Reanimation auf der Strasse aufziehen kann und die BLS beherrscht kann dies auch mit dem Arzt zusammen im Klinikbereich.

Wenn ein Bereich gedrillt wird in der Ausbildung zum RA dann die Reanimation und genau diesen Bereich haben die RA's bei uns inne. Rea-Funk, Patiententransport (prämedizierte Patienten und Post-OP).

Verlegungen von Intensiv.

Ich persönlich habe nichts gegen zusätzliche Hände eines RA's auf Intensiv - eigenständige Patientenübernahme, ganz klar nein.

Der RS, bleibt im innerklinischen Transportdienst - Krankentransport, das ist auch das wofür die Ausbildung eines RS gedacht ist.
Wo ist der Unterschied ob er Frau X und Herrn Y ins KH fährt oder im KH Frau X und Herrn Y ins Röntgen, Sono oder CT?
Das hat der RS gelernt.
 
hallo
wir hatten in der Ambulanz häufig, ich sage mal "Retter" als Praktikanten, die allerdings schon im Rettungsdienst tätig waren und da konnte man zu 90% sehr gut mit arbeiten und sich drauf verlassen ............ das lernen sie ja

und die Rettungsassistentenausbildung ist gewiss nicht ohne und auch wenn mich nicht alles täuscht 3 Jahre
Rettungssanitäter sind gewiss anders ausgebildet, aber sie müssen auch lernen in Notfallsituationen adäquat zu reagieren ........
in einem Altenheim ist das anders ......... ich kam ja nun als Ambulanzschwester in ein Altenheim ......... medizinisch O.K....... aber zwei Welten treffen aufeinander

wo ich sage "wir müssen dies und jenes machen" schauen mich alle groß an

aber krass gesagt, wenn einer zwei Tage nicht gesch........ hat bekommen alle nervöse Zuckungen und ich bleibe total entspannt und finde es schlimm wie da mit Dulco und Co rumgeballert wird

für mich ist aber nach wie vor spannend zu sehen wie diese Welt im Altenheim aus Lug und Betrug funktioniert in einem Land wie Deutschland ......

aber das ist ein anderes Thema ........ sorry

viele Grüsse
Bully
 
@narde

Ich weiß ja nicht wo du her kommst und was bei euch RD Personal in den Ausbildungen so lernt. Aber Reanmieren muss bei uns schon der Rettungshelfer können und das unter zuhilfenahme eines Beatmunsbeutels, Larynxtubus und AED.

Aber egal, das Einsatzgebiet bei euch passt schon. Das macht das Leben weniger Stressig. :wink1:


@Bully
Ich gebe dir Recht es ist durchaus in der Tat spannend was da an Medikamenten verballert wird. Ob es Sinnvoll ist alte Menschen bis zur Besinnungslosigkeir ruhigzustellen will ich mal dahingestellt lassen. Ich will wen ich Alt bin devinitiv nicht so Behandelt werden wie mancher Mensch in Altenheimen. Meine Erfahrung die ich nach meinen Op"s in den letzten paar Jahren mit dem Pflegekräftemangel gemacht habe reichen mir völlig aus.
 
Bei uns lernen auch schon die SanH das Reanimieren.

Dennoch als RS bist und bleibst im KH eben ungelernt - RS ist ja auch kein Ausbildungsberuf.
Im Altenheim als Pflegehelfer bist du wie Claudia schon schrieb ungelernt und kannst eben auch entsprechend eingesetzt werden.

Ob du dies machen willst, das musst du entscheiden. Dein Tätigkeitsfeld wäre dort das eines Pflegehelfers, der in der Regel ein ähnlich lange Ausbildung wie der RS hat.
 
@narde
Ruhig Blut, was du schreibst habe ich bisher nicht angezweifelt. Der RA Übrigens lernt auch nur 2 Jahre in manchen Fällen sogar weniger mal so am Rande. Die 3 Jährige Ausbildung steckt noch in Kinderschuhen und ist nicht Flächendeckend im Angebot.

In welche Richtung es mit mir geht steht noch nicht fest. Ich Bilde mir derzeit eine Meinung und darum meine Fragestellung.
 
hallo
@RettSzaf ich habe auch in den letzten drei Jahren gezwungenermaßen die Seite des Patienten im Krankenhaus kennengelernt .......... zweimal richtig dick
ich muß aber sagen, ICH kann über das Pflegepersonal nicht meckern, den Umständen entsprechend haben sie bei mir gut, menschlich und verständlich reagiert, O.K., es gab die eine oder andere Schwester na ja ........

aber das bei einer pertrochantären Femurfraktur, der jeweilige Assistenzarzt morgens bei der Visite nicht wußte was ich habe und welche OP und ich ihm das jeden Morgen mitteilen mußte, es war über Weihnachten und jeden Morgen kam ein anderer, das gab mir dann schon zu denken .......
aber in ein deutsches Altenheim möchte ich auch unter keinen Unständen ..........

dann gehe ich lieber freiwillig vorher .........
betreutes wohnen, wenn ich weiß was ich will und tue .........O.K.
aber ab dem Moment wo ich nicht mehr weiß was Sache ist ......... Gebe Gott das ich es rechtzeitig merke

viele Grüsse
Bully
 
@Bully
So richtig Beschweren kann ich mich auch nicht, die Schwestern waren sehr nett und unsere Städtischen Notärzte die mich geflieckt haben immer für mich da. Es ist halt hier nur der Chronische Zeitmangel. Als ich das letzte mal so da lag und nur einen Arm benutzen konnte und schwierigkeiten hatte mich vor lauter Schmerzen zu bewegen war es doof das die nette Schwester die mit der Pflege begonnen hatte einfach weggerufen wurde, so das ich bis zum Mittagessen vor der Waschschüßel lag die dann einfach ohne die arbeit zu beenden weggeräumt wurde. Um das Werk selbst zu Vollende hatte ich halt wegen Fentanyl und Dipidolor keine Kraft...... ein anderes mal lagen Nachts plötzlich die vielen Tabletten der Bettnachbarin Wohlsortiert auf meinem Tisch...... und ich will nicht wissen hätte ich es nicht bemerkt wo mich die Betablocker, Antidiabetika und Antidepresiva hingebracht hätten.
 

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