Rettungsdienstpersonal in der Pflege

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von RettSzaf, 12.09.2011.

  1. RettSzaf

    RettSzaf Newbie

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    Hallo Zusammen,

    gerade erst vor ein paar Minuten habe ich mich hier angemeldet weil ich mich mit einer akuten Frage beschäftige. In den letzten Tagen habe ich mich mit einem Stellenangebot in der Pflege beschäftigen müßen und wie es ausschaut haben ich und der Personalsachbearbeiter fleißig aneinander vorbeigeredet. Das Arbeitsangebot kam von einer Leihfirma welche Rettungsdienstpersonal in der Pflege einsetzen möchte. Letztendlich ist der Vertrag nun nicht zustande gekommen.

    Nun ist meine Frage:
    Wie seht ihr die Tätigkeit von Rettungsdienstpersonal in der Stationären Pflege ? Ich stelle mir schon seit Tagen die Frage welche Fehler ich machen kann auch wen ich nur als Pflegehelfer eingesetzt werde.

    Danke für eure Antworten.

    Gruß
    RettSzaf
     
  2. nachtfan

    nachtfan Stammgast

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    Mach erst einmal ein mehrwöchiges Praktikum in einem AH .
    Da siehst Du wie ein Tag abläuft und was so alles gemacht wird .

    Gruß
     
  3. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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  4. ZNA-Öse

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    Also in meiner ZNA würd ich Dich mit "Handkuss" nehmen :lol: !
    Mach Dich,wo Du hier schonmal angemeldet bist,mit Hilfe der Suchfunktion zu diesem Thema schlau und guck,was Du als RA in der Pflege (hier KH) machen kannst,welche Möglichkeiten Du hast.
     
  5. RettSzaf

    RettSzaf Newbie

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    @all

    Danke für eure Antworten. Also in der ZNA zu arbeiten sag ich mal von meiner Seite hätte ich kein Problem da ich schon in meinem Klinikpraktikum sehr Ambulanzlastig eingesetzt wurde weil das Personal fehlte und die Pflegedienstdirektion zu dem Zeitpunkt froh war das ich daher gelaufen kam. Durch die ZNA lastigkeit allerdings habe ich ganz klar ein Pflegedefizit was Intensiv und Anästhesie betrifft......

    Was das Stellenangebot betrifft wurde halt soetwas wie Einsatz in KH und AH versprochen. Im Ersten Gespräch ging es halt noch um Längerfristige Einsätze. Im zweiten war dann nur noch das Thema Bewohner auf dem Tisch und ein bis zwei Tage hier und da weil 80 Prozent der Kunden wohl AH sind. Irgendwie bin ich dann beim Thema Arbeitsmittel gelandet wo mir erklärt wurde das doch Lifter und Betten bedien kein Problem sei und die Pflege sich doch aus dem Selbstverständniss erklärt, außerdem könnte ich doch auch in Delegation Spritzen setzen. Bei dieser Gelegenheit kam ich dann auf die Frage wie es mit Arbeitsplatzbezogenen Unterweiosungen und MPG ausschaut und bekam die Antwort das man mich schon Kurz Informieren würde welche Knöpfe ich zu drücken habe etc.... Hier war dann für mich schon der Punkt wo Bauchschmerzen bekam weil für mich eine Unterweisung nicht erst am Patientenbett mit 5 Minuten Erklärung stattfindet.

    Im Endeffekt ist es nun so das ich mein Interesse an der Stelle zurückgezog und mein Bedenken dem AG gegenüber Begründet habe um nicht in die Situation zu geraten einem Menschen Schaden durch falsche Gerätebedienung oder Lagerung zuzufügen. Die Antwort auf mein eingelegtes Bedenken war letztendlich das ich doch alles erklärte falsch verstanden hätte und sich schon aus der Eingruppierung im Tarifvertrag erklären würde das ich nur in der Grundpflege tätig sei welche ja kein Problem sei. :wut:

    Ich frage mich manchmal erlich gesagt ob die Herren in den Chefetagen mancher Firmen eigentlich Wissen was sie gestern noch von sich gegeben haben und was Menschen in einem Sozialberuf eigentlich den ganzen Tag leisten.

    @ZNA-Öse
    Woher bist den du ?
     
  6. ZNA-Öse

    ZNA-Öse Poweruser

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    Tja,also dann würde ich an Deiner Stelle die Finger von der Zeitarbeit lassen,wenn man Dich als Pflegehelfer vermieten will !
    Ich würde Dir vorschlagen,daß Du Dich mal in Richtung ATA / OTA als FWB umschaust oder Dich eben direkt bei nem KH für die Rettungsstelle bewirbst.
    Es gibt auch Häuser,wie z.B. die Charite' in Berlin,die nen eigenen Krankentransport unterhalten,also interne Haus-zu-Haus-Fahrten,aber auch Entlassungen,Einweisungen und Verlegungsfahrten.
    Zu Deiner Frage an mich : Mein Haus ist in Frankfurt/O.,wir sind ein Haus der Maximalversorgung mit derzeit (nach Erweiterung) 1200 Betten.
    Bei Interesse gern mehr Info's per PN.
     
  7. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Pflegehelfer ist keine geschützte Berufsbezeichnung, als solcher benötigst Du gar keine Ausbildung, die auch nur ansatzweise in diese Richtung geht. In Altenheimen muss die Fachkraftquote nur 50% betragen; die übrigen Stellen dürfen mit ungelerntem Personal besetzt werden. Du wirst dann halt trotz Deiner Ausbildung nur wie ein Ungelernter bezahlt.
     
  8. mostbirne

    mostbirne Gast

    ich halte davon gar nix... wo haben den RD mitarbeiter bitte ahnung von intensivpflege, anästhesie geschweige den pflegebasics???

    WIR BRAUCHEN MEHR PFLEGEPERSONAL UND KEINE PROBLEMVERLAGERUNG
     
  9. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Wenn Du in 80% der Fälle in Altenheimen eingesetzt wirst, wird Fachwissen in Anästhesie- oder Intensivpflege sicher nicht notwendig sein. Ich habe vor Ausbildungsbeginn ungelernt in der Altenpflege gearbeitet. Meine Arbeit beschränkte sich auf Grundpflege, Prophylaxen, vielleicht noch ein wenig Vitalzeichenkontrolle, sowie Beaufsichtigung und Beschäftigung der Bewohnerinnen.

    Warst Du in den letzten Jahren mal in einem deutschen Altenpflegeheim? Wie hoch ist Deiner Meinung nach die Anzahl der dortigen Fachkräfte? Der Personaldienstleister tut eigentlich nur, was der Kunde von ihm verlangt - er sucht unqualifizierte Pflegehelfer. Der Rettungssanitäter ist da wahrscheinlich besser qualifiziert als viele andere.
     
  10. ZNA-Öse

    ZNA-Öse Poweruser

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    @ mostbirne :

    Sagt ja keiner,daß unser Sani nun unbedingt auf Intensiv oder inner Anästhesie arbeiten will...als Rettungssanitööter ohne ausreichende FWB zumindest nich !
    Er sollte über ne Zeitarbeitsfirma als Pflegehelfer ins AH und da ist er sicherlich,wie Claudia schon schrieb,mit seiner Ausbildung,schon fast ne Fachkraft,allerdings eine für die GP,Toilettengänge,Speis & Trank sowie Beschäftigung.
    Macht er ne FWB zum ATA oder OTA oder med. Fachangestellten,hat er jede Menge Möglichkeiten,zusätzlich zu denen,welche die verschiedenen Häuser so schon bieten.
    Aber auch in der Notaufnahme wäre er ohne weiteres einsetzbar,denn mit Pflege hat die Notaufnahme nicht viel zu tun,da kommt's auf die Notfallversorgung an und darin sollte ein RS eigentlich fit sein.
    Ach so,außerdem hatten wir das Thema mit den RA's in der Pflege schon recht ausführlich,also bitte beim Thema bleiben und evtl. Denkanstösse zur beruflichen Laufbahn des TE geben,nich draufhauen !
     
  11. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Man kann meines Wissens keine pflegerische Fachweiterbildung auf einen nicht-pflegerischen Beruf draufsetzen. Möglich wäre eine zweite Ausbildung, die u.U. verkürzt werden kann. Es wäre dann an der zuständigen Behörde zu entscheiden, inwiefern die Rettungssanitärer oder -assistenten-Ausbildung (da gibt es doch einen Unterschied, oder?) als "gleichwertig" zu einer pflegerischen Ausbildung zu betrachten ist.
     
  12. mostbirne

    mostbirne Gast

    und diese Entwicklung findet ihr tatsächlich gut??
    nicht ernsthaft oder???

    Das ist doch berufspolitisch gesehen der absolute falscheste Weg den es geben kann. Hock mal ne Pflegekraft auf nen RTW das geht genauso schief. Es handelt sich um um zwei grundverschiedene Ausbildungen und Berufsbilder. Ein Bäcker schlachtet auch keine Schweine.
     
  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ob ich das gut finde oder nicht - ohne ungelerntes Personal wäre der Pflegenotstand noch wesentlich größer. Selbst wenn man die nötigen Finanzen hätte, ausschließlich Fachpersonal einzustellen - und die haben wir nicht - gäbe es schon heute nicht genug Fachleute auf dem Markt, um die Nachfrage zufriedenzustellen.

    Was sind Zivildienstleistende, Bufdis oder FSJler anderes als ungelernte Kräfte? Mit denen arbeiten die meisten von uns zusammen.
     
  14. narde2003

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    Wie wir das Rettungsdienstpersonal einsetzen finde ich es perfekt.

    Patiententransport, Handreichungen, Bettplätze putzen, aufrüsten und Rea-Funk, EKG schreiben und ähnliches.

    Bei uns muss keine Pflegekraft mehr OP-Fahrten oder dergleichen leisten.

    Der RA darf prämedizierte Patienten in und vom OP holen.

    Der RS macht Transporte innerhalb der Klinik.
     
  15. mostbirne

    mostbirne Gast

    und warum gibt es nicht genügend Fachkräften..???
    weils be******ene Rahmenbedingungen sind.
     
  16. narde2003

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    Ich brauche doch keine 5 jährige Ausbildung für das Putzen und Aufrüsten eines Bettplatzes, genausowenig um ein Bett zu schieben.

    Warum dafür nicht preiswerteres Personal einsetzen?

    Ich sehe meine Erfüllung nicht im Putzen und Betten schieben.
     
  17. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Für's Putzen brauche ich genaugenommen auch keine Ausbildung zum Rettungssanitäter; für den Patiententransport sind die sicher besser gerüstet als viele Zivildienstleistende.

    Gibt's eigentlich beim Roten Kreuz, den Johannitern, den Maltesern und wie sie alle heißen keine Stellen für Rettungssanitäter, oder warum arbeiten bei Euch etliche im Krankenhaus?
     
  18. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Weil die Arbeitsbedingungen in der Klinik besser sind und die Bezahlung auch nicht schlechter.

    Normalerweise putzt bei uns der Stationsassistent. Der RS ist im reinen Patiententransport. Der RA wird auf Intensiv mit eingesetzt.
     
  19. RettSzaf

    RettSzaf Newbie

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    ups....da hab ich ja etwas losgetreten.

    @Claudia
    Der Anteil der Wirklich Fachkräfte in Altenheimen ist trotz des von einigen Usern gegenannten Personalschlüßels von ca 50% meines Erachtens nicht sonderlich hoch. Diese These möchte ich einfach einmal aufstellen weil ich schon einiges in Bezug auf Altenheime erlebt habe wärend meiner Zeit im Krankentransport. Hier meine ich expliziet die Probleme mit vermeidbaren Harnwegs und Hautinfektionen durch falsche oder Mangelnde Pflege, Druckgeschwüre und sonstige Chronische Wunden durch Unsachgemäße Lagerung, sowie Aspirationsbedingte Lungenentzündungen weil Personal nicht im Umgang mit Schluckstörungen geschult war oder gar die berühmten Oberschenkelhalsfrakturen die erst einmal ne Woche aufgehobern werden eh sie ins Krankenhaus kommen. Mich Persönlich gruselt das immer wieder und ehrlich gesagt hätte ich Angst mich aufgrund meines Pflegerischen Defizit"s in die Reihe der Menschen einzureihen welche Schaden durch Unwissen angerichtet haben auch wen es sein mag das ich im Gegensatz zu manchem Angestellten dort gut Ausgebildet bin. Ich ziehe vor jeder Examinierten Altenpflegekraft den Hut die die derzeitigen Arbeitsbedingungen freiwillig erträgt. Ich denke es gäbe Sicherlich mehr Ausbildungswillige wen das Gehalt und die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege nur Ansatzweise stimmen würden.

    @mostbirne
    In der Notaufnahme kann ich mir meinen Berufsstand relativ gut Vorstellen da wir wie Öse schreibt und da bin ich ihrer Meinung sehr gut auf Notfallpatienten vorbereitet sind. Schließlich gehört PHTLS, ATLS, ABLS, PBLS, Pharmakologie usw zu unserem Handwerkszeug, in meinem Fall da ich auch im Kat.Schutz unterwegs bin seit meiner Jugend sogar die Sichtung, Einrichtung von Patientenablagen, Versorgungs und Betreuungsstellen.

    Aber was den Einsatz auf reinen Pflegestation betrifft gebe ich dir völlig Recht. Meines erachtens verschiebt man mancher Orts wirklich ein Problem, gerade da wo es zu wenig freie RD Stellen gibt und zu viele Offene Pflegestellen. Hier gehört der Politik meiner Meinung nach auf den Fuß getreten da sie bis heute nicht das Rettungsassistentengesetz Novelliert hat und weil sie im Gesundheitswesen am falschen Ende spart. Es kann nicht sein das Oben Ärzte und Manager streiken für mehr Geld und es auch bekommen, während die Anzahl des Pflegepersonals stettig sinkt und die Gehälter auf ein unerträgliches Exestenzielles Minimum gesenkt werden. Letzteres gilt auch in vielen Rettungsdienstbereichen wo zusätzlich noch einmal Stellen und Gehälter kaputt gemacht werden durch Europaweite Ausschreibungen des Rettungsdienstes die nur vom Billigsten Anbieter mit den angeblich besten Qualitätsanforderungen gewonnen werden können zu Lasten des Personals. Ein Beispiel in Bezug auf das Gehalt in 2001 hatte ein RS ein Durchschnittliches Brutto Grundgehalt von 2100 Euro, in 2004 waren wir bei 1800 Euro und heute wird nur noch der Stundenlohn angeboten im Schnitt zwischen 7,50 - 9, 50 Euro Brutto/ Std wofür in der Regel bis zu 38 - 40 Std gearbeitet werden muss, Schichtzulagen gibt es vieler Orts nicht mehr. Ich kenne sogar RA die wen sie auf Grundgehalt arbeiten nur mit 1400 Brutto nachhhause gehen. Seit hier unten im Rheinland einge Ausschreibungen stattgefunden haben herscht hier hier eine Art Regelrechte verwirrung im Bezug auf die Umsetzung der Inhalte......


    @narde
    Was du schreibst klingt nett. :wink1:

    Mal schauen wie ich meinen Weg ins Berufsleben zurück finde, hätte ich diese Unfälle nie gehabt müßte ich mich wahrscheinlich mit einigem nicht auseinandersetzen....... Was im Gesundheitswesen los ist ist echt traurig...:wut:

    @Öse
    Ich lebe zwar sehr weit von dir Entfernt, aber mich würde dennoch Interessieren was du zu der Arbeit in deinem Hause zu sagen hast per PN. :wavey:
     
  20. mostbirne

    mostbirne Gast

    welcher RS hat den bitte nen PHTLS, ATLS, ABLS, PBLS Kurs??
    Also nach fünf Wochen Ausbildung zum RS kannst du mir nicht erzählen, dass du in oben genannten Dingen fit bist. Und im Krankentransport gehört dass ganze sicherlich auch nicht zu deinem täglichen Handwerkszeug.

    Und ob ein durchschnittlich qualifizierter RettAss für mit seiner Ausbildung für einen innerklinischen Intensivtransport fit ist, sei auch mal dahingestellt..
     
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