Pflegefall nach Sturz - Kassen verweigern vorbeugenden Schutz

Dieses Thema im Forum "Gesetze und Rechtsfragen in der Altenpflege" wurde erstellt von Hülsi, 07.07.2004.

  1. Hülsi

    Hülsi Gast

    Hallo

    Beim surfen in den vergangenen Tagen viel mir oben genannter Titel ins Auge.
    Es geht um die Report Mainz Sendung vom 5.7.2004 :
    Hier der Link zum Bericht **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt**
    In unserem Haus haben wir ähnliche Erfahrungen gemacht, es wird sich bemüht, ein Sturzrisikoassesment erstellt, die Bewohner und Angehörigen über Hilfsmittel und Möglichkeiten informiert, aber bei einer Anschaffungsgebühr für ca 80 Euro für eine Hose mit Hüftprotektoren stellen sich die Krankenkassen quer und die Angehörigen sind oft nicht in der Lage oder Betreuer nicht willens soooviel Geld auszugeben.... aber der sehr viel teurere Krankenhausaufenthalt....oder der Gerichtsbeschluss zur Fixierung oder Psychopharmakagabe liegt ruckzuck auf dem Tisch...
    Nachdenkliche Grüsse
    Hülsi
     
  2. Manderly1

    Manderly1 Junior-Mitglied

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    Wir haben das gleiche Problem . Manche angehörigen kommen zu uns und fragen ws sie ihrem Vater oder Mutter zu weihnachten oder zum geburtstag schenken können dann bieten wir diese Sturzhosen an zum halben Preis die andere Hälfte übernimmt dann der Bewohner selbst von seinem taschengeld .

    Gruß mandery
     
  3. Vanessa

    Vanessa Junior-Mitglied

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    Hallo....

    ich arbeite auch in einem Altenheim.
    Bei uns gibt es diese Protektorenhose auch.Aber bei uns übernehmen die Kosten das Haus.
    Redet doch mal mit eurer PDL oder Heimleiter darüber.
    Bei uns haben sich die Protektorenhosen schon bewährt.

    Liebe Grüße....
     
  4. inselkind

    inselkind Newbie

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    Hip Help Hosen

    Hallöchen,
    auch ich arbeite im Altenheim. Vor einiger Zeit bekamen auch wir die Hip Help Hosen. Was ich für mich, wenn ich Nachtdienst habe, als absolut schwer empfinde, das viele Bewohner diese Hosen auch nachts tragen müssen. Bei großem Körpergewicht und schwerer Demenz oft ein Kraftakt und Geduldsspiel. Einige Bewohner empfinden diese Hosen auch als lästig und ziehen sie einfach aus. Andere die nicht gelagert werden müssen, weil sie sich selbst drehen, liegen ab und an genau auf dem Protektor und haben davon stark gerötete Stellen. Achja und bei uns hat das Haus diese Hosen gestellt. Heute habe ich gehört, das es keine Pflicht mehr ist, den gefährdeten Bew. diese Hosen anzuziehen ... stimmt das?
    Danke
     
  5. flexi

    flexi Administrator
    Mitarbeiter

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  6. Vanessa

    Vanessa Junior-Mitglied

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    Beruf:
    Gesundheits- und Krankenpflegerin
    Ort:
    Saarland
    Hallo....

    Also bei uns weden diese Hip Help Hosen (wie du sie nennst) Nachts nicht getragen.
    Wenn bei uns die Bewohner diese Hosen nicht tragen wollen,wird dieses dokumentiert und immer wieder angeboten und die vorzüge von den Hosen erklärt.
    Wenn sie dann stürzen und sich eine Fraktur zuziehen haben wir unser best mögliches getan.

    Liebe Grüße.....
     
  7. Nemo(w)

    Nemo(w) Junior-Mitglied

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    Krankenschwester, Rettungssanitäter
    Ort:
    Niedersachsen
    wenn die krankenkassen sich weigern, die hüftprotektorenhose zu liefern und den betrag nicht übernehmen, redet mit dem entsprechendem Hausarzt des bw. der stellt dann ein ärztl. notwendiges rezept aus mit diagnosen. dann zahlt die kasse. dies sind reine erfahrungswerte. alles eine frage der dokumentation und kommunikation.
     
    #7 Nemo(w), 04.07.2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 05.07.2005
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