Ich versteh nicht, warum sich hier einige so aufregen. Ich persönlich finde es doch besser man fragt nach, als weiter die Beatmungsparameter aufzuschrieben, ohne, das man nicht weiß, was diese bedeuten.
Ich bin seit September auf einer Beatmungsstation tätig, ich hatte eine Tag zur Einarbeitung (und dabei war nicht mal ein Beatmungspatient zu dieser Zeit da). Ich hab auch keine Ahnung gehabt, was der ein oder andere Beatmungsparameter bedeuten, mal von den Beatmungsmodi abgesehen.
Zur Zeit nehme ich jede Weiterbildung dazu mit, die ich bekommen kann. Ich kann jeder Zeit meine Kollegen fragen oder ich hole mir einfach verstärkung von einer Schwester/Pfleger von der ITS.
Mal ganz ehrlich, ohne Praxis, fällt einen doch die Theorie schwerer in die Praxis um zusetzen. Außerdem woher soll ich den Wissen, auf ich die Fachpflege für Beatmung machen möchte, wenn ich nicht weiß, auf mir die praktische Arbeit am Beatmungspatienten liegt?? Immerhin lernt man so nebenbei 2 Jahre dafür.
Ich weiß bis heute noch nicht alles, habe bis heute noch nicht alles gemacht (TK wechseln z.Bsp.), ich lerne jeden Tag aufs neue dazu, meine Kollegen unterstützen mich voll und ganz.
Wenn ich dann ab April 2012 nur noch auf der Beatmungsstation eingesetzt werde, werde ich auf alle Fälle meine Fachweiterbildung machen.
Seit mal alle ehrlich, das fängt doch schon an, wenn eine Schwester, die jahrelang auf der Inneren gearbeitet hat, plötzlich auf eine chirurgische Station arbeitet. Die Schwester fängt auch bei null an. SOllte man deswegen nicht mehr die Fachrichtung wechseln dürfen, wenn man kein Fachwissen hat????
Ich finde es viel schlimmer, wenn man keine Ahnung vom Fach hat und nicht weiß wo seine Kompetenz aufhört, aber so tut als wäre man das Genie schlecht hin.
Lieber stelle ich Fragen, wenn ich etwas nicht weiß und versuche meine Wissenslücke zuschließen, nicht nur theroretisch auch paraktisch