Fachzeitschriften

VerrückteSchwester

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Pneumologie/ Schwerpunkt Onko
Welche Fachzeitschriften lest ihr so? Und wenn, nur auf der Arbeit und vom Arbeitgeber gestellt oder auch in eurer Freizeit; sprich Zuhause ?
 

Martin H.

Poweruser
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Ich lese bzw. las „CNE“ und natürlich „Die Schwester/ der Pfleger“ (bekommt man ja als DBfK-Mitglied).
Von meinem letzten AG aus „Beatmet leben“, aber damit hat sich‘s ja jetzt...
In der ambulanten Intensivpflege hat man viel Zeit, da hab ich oft in der Arbeit gelesen, aber ich schau auch so in die Zeitschriften.
Meist lese ich nur einzelne Artikel, die mich interessieren.
 

niesreiz

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Interdisziplinäre Notaufnahme
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Praxisanleiter, MPG-Beauftragter
  • "CNE" vom Thieme-Verlag (gestellt bzw. bezahlt vom Arbeitgeber und direkt Nachhause geschickt)

  • "Pflege Zeitschrift" vom Springer Medizin-Verlag (eigenes Abo)

  • "Die Schwester | Der Pfleger" vom Bibiomed-Verlag (Abo durch die Mitgliedschaft in einer Berufsorganisation)

  • "Notfall+Rettungsmedizin" vom Springer Medizin-Verlag (Abo durch eine Mitgliedschaft in einer Fachgesellschaft)*

  • "Die Notfallpflege" vom luhri-Verlag (nicht als Abo, sondern bisher mittels Kauf von einzelnen Exemplaren - dort gibt es bisher eh nur 2 Ausgaben - vielleicht schließe ich später mal noch ein Abo ab, wenn ich es weiterhin lesenswert finde)*

  • Ich hatte auch schon mal Probeexpemplare der Zeitschriften "Pflege" & "Padua" vom hogrefe-Verlag - fand die Beiden auch echt gut, aber auf Dauer zu teuer im eigenen Einzelabo. Wenn ich die aber irgendwo ausliegen sehe, schau ich da auch gerne rein bzw. nehme mir eine mit, wenn das dort gestattet ist (ältere Ausgaben [meint z.B. Jahresausgabe 1 - wenn Jahresausgabe 3 aktuell ausliegt] darf man hier und da mal mitnehmen, wenn man freundlich fragt, ob man hier etwas vorübergehend vom Papiermüll retten darf ;) ).
Natürlich lese ich in all den Zeitschriften nur das, was mich interessiert und ich lese sie Zuhause bzw. in der Freizeit - in der Arbeit kann ich mir für gewöhnlich nicht die Zeit dafür nehmen. Die "Die Schwester | Der Pfleger" ist in meiner Aufzählung, in meinen Augen hier fachlich die seichteste, alle Anderen kann ich - abhängig vom Bereich der Beschäftigung natürlich (*bei mir eben die Notaufnahme) wärmstens weiterempfehlen.
Neben den Fachzeitschriften gibt es auch viele Fachartikel (bzw. mindestens deren Abstracts, teilweise aber auch als kostenlose Volltextartikel), deutsch sowie englisch, über die bekannten (such-kostenlosen) Datenbanken (wie z.B.: pubmed, cochrane-library, google-scholar), welche ich je nach Frage bzw. Interesse mal überfliege oder auch mal komplett lese. Da muss man sich zwar etwas "reinfuchsen", dass man da das Gewünschte findet - wenn man aber mal die Systematik der Datenbankrecherche intus hat, ist das echt eine hammer Sache und echt hilfreich.
 
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Romsen2014

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CNE
"Die Schwester/Der Pfleger"
Onkologische Pflegezeitschrift

Ansonsten liegt bei uns auf der Arbeit das "FORUM" aus (Mitgliederzeitschrift der Deutschen Krebsgesellschaft), sowie eine Fachzeitschrift für Palliativmedizin (Name weiß ich nicht).

Ansonsten hatte ich ein Jahr lang "Pflege" vom Hogrefe Verlag Abonniert, diese aber gekündigt da diese außerhalb des Forschungskontextes mir wenig brachte. Aber, wer in der Wissenschaft bzw. ggf. in Stabstellen sitzt ist das schon eine Art "Pflichtlektüre".

Darüber hinaus, habe ich einige "Alerts" eingeschaltet. So kriege ich von mir ausgewählten Internationalen Journals immer eine E-Mail, wenn diese neue Artikel bzw. Ausgaben veröffentlichen. Darunter z.B. "European Journal of Oncology Nursing", "Journal of Advanced Nursing" und andere z.B. Open Acess verfügbare Journals.

So schaue ich hin und wieder, was so los ist und was mich ggf. interessieren könnte.
 
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Martin H.

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Nachdem jetzt noch Einschätzungen zur Qualität kamen, muß ich doch noch etwas dazu schreiben.
  • Die "Die Schwester | Der Pfleger" ist in meiner Aufzählung, in meinen Augen hier fachlich die seichteste, alle Anderen kann ich - abhängig vom Bereich der Beschäftigung natürlich (*bei mir eben die Notaufnahme) wärmstens weiterempfehlen.
Diese Einschätzung kann ich, zumindest in Bezug zur "CNE" (welche auch bei mir über den ehem. AG lief), absolut nicht nachvollziehen. Die CNE bringt (genau wie Die Schwester/der Pfleger) auch nix weiter als einzelne Meldungen zur Pflege, und was Umfang und Tiefe betrifft kann hier "Die Schwester/der Pfleger" locker mithalten. Des weiteren hat man auch vor einigen Jahren die Experten-Statements großteils ins Internet verlagert, d. h. in der CNE-Zeitschrift wird´s nur noch angerissen, den größten Teil der Antwort kann man in der Zeitschrift gar nicht lesen.
Ich persönlich hätte mir daher die CNE nie gekauft/abonniert, wenn´s nicht über den AG gegangen wäre.
Was die anderen erwähnten Publikationen betrifft:
Die speziellen Zeitschriften eurer Fachbereiche z. B. zu Notfall bzw. Onko kann ich natürlich nicht beurteilen - so wie ihr vermutlich nicht die zur amb. Intensivpflege ("Beatmet leben"). Kann nur sagen, daß mir persönlich die "Beatmet leben" oft zu unfachlich war, da zu wenig aus pflegefachlicher Perspektive, das war mir immer zu viel Gegacker von Nicht-Pflegekräften drin. :down: Daher empfand ich immer "Die Schwester/der Pfleger" von meinen drei Pflegezeitschriften als die Beste.

Eine Frage noch zu "Pflege" und "Padua" vom hogrefe-Verlag:
Kann es sein, daß diese evtl. früher unter den Namen "Pflegewissenschaft" bzw. "Pflegepädagogik" erschienen?
Falls ja, habe ich zumindest einzelne Ausgaben bzw. Artikel mal gelesen. Aber ich stimme zu, für einen Einzelnen ist das im Abo zu teuer, sowas ist eher was für Schulen oder Kliniken, die ihren MA dann die Zeitschriften zugänglich machen.

Generell muß man halt sehr deutlich unterscheiden, welchem Spektrum die einzelnen Zeitschriften angehören:
Die Schwester/der Pfleger, CNE oder auch die hier im Forum immer wieder gern verlinkte "Altenpflege online" sind halt Zeitschriften, die ihre Leser über aktuelle Ereignisse/Entwicklungen zum Berufsfeld Pflege informieren, ohne aber (pflege)wissenschaftlichen Ansprüchen zu genügen. Wobei ich das Problem dabei auch sehe, daß die breite Masse von Pflegekräften solche wissenschaftlichen Artikel oft gar nicht verstehen können, da ihnen die Grundlagen zu Statistik und Methodik von Studien fehlen. Die Ergebnisse bzw. das Fazit solcher wissenschaftlichen Artikel können sie aber wiederum sehr wohl verstehen. Dafür braucht es dann aber nicht zwingend eine (pflege)wissenschaftliche Zeitschrift, sondern es reicht die Präsentation solcher Studien in den ganz normalen Zeitschriften. Meine Meinung.
 

spflegerle

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DocCheck-Passwort besorgen (was man als Pflegekraft problemlos bekommt), dann gibts hier Artikel in den Fachbereichen ITS, Nephro, Gastro/Hepa und Nutrition auf Deutsch.
Ist mal ein Anfang.
 
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