Hallo,
die Station hat sich in den Köpfen des Hauses etabliert. Leider sind die Abläufe noch nicht so gut. Innerbetrieblich auf Station wird an strukturen gearbeitet, es werden Standards erarbeitet und durch die hohe Motivatin der Pflegekräfte läuft es auch relativ gut.
Die Rahmenbedingungen im Haus sind aber noch lange nicht o.K. Z.B. hat der ärztliche Dienst der auf der IAS eingesetzt ist ( immer nur befristet ) nach ca. 4 Monaten komplett durchgewechselt, entwickelte Standards die nicht schriftlich fixiert waren, hatten keine Gültigkeit mehr und es wurde in der Zusammenarbeit wieder von vorne angefangen.
Die Pflegedienstleitung ist mit dem Output der Station aus Sicht der Pflege nicht einverstanden. Es sollen mehr Pflegerelevate Leistungen auf der IAS erbracht werden, z.B. Pflegestammblatt komplett, erfassen der Ressourcen, Pflegeplanung, Erstellen und Kontrolle der Pflegeziele sprich die komplette Pflegerische Aufnahme eines Patienten. Das ist nur schwer mit der räumlichen, zeitlichen und pflegerischen Ressourcen zu schaffen. Dazu benötigen wir Statistiken um Abläufe zu erklären. Die Leute die dies leisten sollen, sprich die Leitungen sind aber zu 80% im normalen Alltag mit verplant und werden da auch benötigt, sonst kann die Schichtstärke nicht erreicht werden und somit nicht die verlangte Leistung.
Wir schlagen uns also mit genau den selben Themen herum wie andere Stationen auch.
Es gab die ersten 2 Monate eine begleitende AG um Probleme der Abteilung zu erfassen und zu helfen. Diese AG tagt nicht mehr weil andere Probleme des Hauses wichtiger sind. Das zeigt den Stellenwert der neuen Einrichtung in den Führungsetagen.
Die Rettungsdienstkette ( zur Reanimation wird automatisch ein Arzt der IAS gerufen und eine Pflegekraft der internistischen Intesivstation) wurde aus Personalmangel der Intensivstation zeitweise auch noch uns übergestülpt. Wir haben ja sonst noch keine Probleme.
Das Entlassungsmanagement, welches unerlässlich für die Planung von freien Betten ist, wird nicht angefasst ( keine Zeit ) somit kommt es immer wieder zu einem Stau bei den Verlegungen aus der IAS auf die nachfolgenden Stationen.
Es gibt noch mehr Punkte die die Arbeit besonders des Leitungsteams nicht einfacher machen, aber ich denke das ist in anderen Häusern nicht anders.
Fazit bis jetzt:
Die Motivation aller Kollegen ist sehr gut, anfängliche Patientenversorgungsmängel durch mangelhafte Arbeitsabläufe sind abgestellt, die Abteilung hat sich im Haus etabliert, jetzt muß noch weiter an Rahmenbedingungen und verfeinerten Standards gefeilt werden.
Gruß
Axel
die Station hat sich in den Köpfen des Hauses etabliert. Leider sind die Abläufe noch nicht so gut. Innerbetrieblich auf Station wird an strukturen gearbeitet, es werden Standards erarbeitet und durch die hohe Motivatin der Pflegekräfte läuft es auch relativ gut.
Die Rahmenbedingungen im Haus sind aber noch lange nicht o.K. Z.B. hat der ärztliche Dienst der auf der IAS eingesetzt ist ( immer nur befristet ) nach ca. 4 Monaten komplett durchgewechselt, entwickelte Standards die nicht schriftlich fixiert waren, hatten keine Gültigkeit mehr und es wurde in der Zusammenarbeit wieder von vorne angefangen.
Die Pflegedienstleitung ist mit dem Output der Station aus Sicht der Pflege nicht einverstanden. Es sollen mehr Pflegerelevate Leistungen auf der IAS erbracht werden, z.B. Pflegestammblatt komplett, erfassen der Ressourcen, Pflegeplanung, Erstellen und Kontrolle der Pflegeziele sprich die komplette Pflegerische Aufnahme eines Patienten. Das ist nur schwer mit der räumlichen, zeitlichen und pflegerischen Ressourcen zu schaffen. Dazu benötigen wir Statistiken um Abläufe zu erklären. Die Leute die dies leisten sollen, sprich die Leitungen sind aber zu 80% im normalen Alltag mit verplant und werden da auch benötigt, sonst kann die Schichtstärke nicht erreicht werden und somit nicht die verlangte Leistung.
Wir schlagen uns also mit genau den selben Themen herum wie andere Stationen auch.
Es gab die ersten 2 Monate eine begleitende AG um Probleme der Abteilung zu erfassen und zu helfen. Diese AG tagt nicht mehr weil andere Probleme des Hauses wichtiger sind. Das zeigt den Stellenwert der neuen Einrichtung in den Führungsetagen.
Die Rettungsdienstkette ( zur Reanimation wird automatisch ein Arzt der IAS gerufen und eine Pflegekraft der internistischen Intesivstation) wurde aus Personalmangel der Intensivstation zeitweise auch noch uns übergestülpt. Wir haben ja sonst noch keine Probleme.
Das Entlassungsmanagement, welches unerlässlich für die Planung von freien Betten ist, wird nicht angefasst ( keine Zeit ) somit kommt es immer wieder zu einem Stau bei den Verlegungen aus der IAS auf die nachfolgenden Stationen.
Es gibt noch mehr Punkte die die Arbeit besonders des Leitungsteams nicht einfacher machen, aber ich denke das ist in anderen Häusern nicht anders.
Fazit bis jetzt:
Die Motivation aller Kollegen ist sehr gut, anfängliche Patientenversorgungsmängel durch mangelhafte Arbeitsabläufe sind abgestellt, die Abteilung hat sich im Haus etabliert, jetzt muß noch weiter an Rahmenbedingungen und verfeinerten Standards gefeilt werden.
Gruß
Axel