Anfrage zum Thema OP Pflege

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MartinarReims

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05.08.2023
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Hallo liebe OP-Pfleger/Pflegerinnen,

Ich habe eine etwas ungewöhnliche Anfrage.

Ich hatte kürzlich eine OP und seither viele Fragen was da so mit mir im medizinischen Sinne unter Vollnarkose „gemacht werden musste“. Nicht falsch verstehen, ich zweifle nicht im Geringsten an der Notwendigkeit oder dem Ergebnis. Ich bin davon überzeugt das ihr alle einen tollen Job macht der viel anstrengender ist und mehr Anerkennung verdiene als der meine im Büro. Ich bin einfach nur ein sehr neugieriger Mensch, schließlich ist das ja auch mir passiert auch wenn ich nicht bei Bewusstsein war.

Meine detaillierten Fragen sind leider im Krankenhaus wo ich operiert wurde eher auf Unverständnis gestoßen, nach dem Motto „warum interessiert sie das denn, seien sie froh das sie gesund sind“ :/
Ich weiß das nicht alle Krankenhäuser gleich sind, aber ich denke recht ähnlich. Da ich mit Google/YouTube nicht weiter komme und leider niemanden in meinem Bekanntenkreis kenne der im medizinischen Bereich arbeitet, wollte ich es hier versuchen.
Ich würd mich wirklich sehr freuen wenn jemand mal Zeit hätte darüber zu reden.
Ich verstehe das es ungewöhnlich ist, aber mein Weg in den OP war es leider auch, ich glaube deshalb und weil es eine etwas speziellere Geschichte war, habe ich soviele unbeantwortete Fragen die mir nur ein Profi beantworten kann.

Ich würd mich sehr freuen. Ihr könnt mich gern unter meiner Emailadresse (Pseudonym) privateroom@gmx.de antworten/anschreiben, ich würd mich sehr freuen!

Lg
Martina
 
Ich hatte kürzlich eine OP und seither viele Fragen was da so mit mir im medizinischen Sinne unter Vollnarkose „gemacht werden musste“.

Dein Hausarzt oder Deine Hausärztin müsste einen OP-Bericht zugesandt bekommen. Ruf dort an und bitte darum, Dir bei nächsten Termin anhand dieses Berichts zu erklären, was genau gemacht wurde. Dort ist ja auch die Diagnose bekannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Claudia,
Der OP Bericht liegt mir bereits vor-darum geht es mir nicht.
Mir geht es um die Arbeit der OP Pflege vor, während und nach der OP.
Das kann mir kein Hausarzt erzählen. Daher meine Frage hier ;)
Lg
 
Hallo Claudia,
Der OP Bericht liegt mir bereits vor-darum geht es mir nicht.
Mir geht es um die Arbeit der OP Pflege vor, während und nach der OP.
Das kann mir kein Hausarzt erzählen. Daher meine Frage hier ;)
Lg
Hallo Martina,

Solche grundsätzliche Fragen zu OP-Abläufen kannst du natürlich hier stellen.
Zu jeder einzelnen Frage wirst du auch Antworten bekommen. Da es sich hier aber um ein Fachforum handelt, könnten einige Antworten vermutlich für dich unverständlich sein.

Wenn du spezielle, für dich verständliche Antworten zu deiner eigenen OP haben möchtest brauchst du natürlich einen direkten Ansprechpartner.
Erkundige dich doch mal, ob es in deiner Umgebung eine OTA-Schule gibt. Dort hast du kompetente Ansprechpartner. Und die Gedanken und Ängste der Patienten sind für die DozentInnen und zukünftigen KollegInnen durchaus interessant. So könntest du und sie davon profitieren.

Ansonsten wirst du vermutlich mit reinen Andeutungen (keine Info zur OP, keine konkrete Info zu deinen Fragen,…) hier keine Antworten finden.

LG Einer
 
Hallo Einer,

Das ist sicher richtig was du sagst. Ich habe mich allerdings schon so sehr in das Thema eingelesen das ich recht viel verstehe.

Das mit der OTA Schule ist sicher eine gute Idee. Findet man das am einfachsten über das Internet heraus, vermute ich oder? Oder gibt es eine Art Register?

In meinem Fall war es so, das ich ungeplant und (auch wenn mir das im Krankenhaus irgendwie keiner glaubt) ohne vorher etwas davon bemerkt zu haben einer Fissurektomie unterzogen wurde.
Da ich allerdings vor 13 Jahren schon mal eine akute Fissur hatte, (wurde konservativ behandelt)
kenne ich die akut Schmerzen sehr gut! Von dieser chronischen Fissur kann ich mir nicht erklären wie und wann sie entstanden ist. Hatte von heute auf morgen massive Schmerzen bin nach dem 2 Tage in die notfallsprechstunde und dort dann sehr fix in dem OP Plan dazwischengeschoben worden (man konnte vorher nichts anschauen, daher wusste ich erst nach der OP was die Diagnose ist) .
Da ich ohne vorherige Diagnose mich damit im Vorfeld ja nicht auseinandersetzen konnte, tat ich das im Nachhinein. Leider ist das jetzt auch eine sehr Schambehaftete Region, und mir war vieles, weil ich auch so überrumpelt wurde von der ganzen Situation, überhaupt nicht bewusst was da passieren wird, auch wenn das im nachgang oder für Außenstehende logisch erscheinen mag.

Mich interessiert vor allem die Zeit in der ich nicht bei Bewusstsein war.
Ich weiß das die OP laut Protokoll 20minuten gedauert hat. Operiert wurde mit einem Monopolar. wer beteiligt war weiß ich auch. Ich weiß auch das der ganze Vorgang komplett rund 70 Minuten gedauert hat und ich danach wohl ebenso lange im aufwachraum lag.

Mich interessiert jetzt (sehr detailliert, also schritt für Schritt) was von wem gemacht wird in dieser Zeit? Ab Bewusstseinseinsverlust bis aufwachen im AWR.

Ich musste das OP Hemd in der Schleuse lassen-Unterhose durfte ich noch anbehalten. Ich bekam wohl eine Larynxmaske und die Operateurin sagte mir auf Nachfrage das sie die Lagerung übernommen habe.

Jetzt seit ihr gefragt ;)

Vielen lieben Dank
Martina
 
Du hast deinen Bericht erhalten und anscheinend auch Einsicht in die Akte gehabt.
Da niemand aus dem Forum bei der Operation dabei war, kann man nur allgemein über den Verlauf sprechen. Wie es implizit bei dir abgelaufen ist, kann niemand berichten.

Abgesehen davon klingt es für mich danach, dass du deinen Fall zu rekonstruieren versuchst.
Auf der Suche nach Fehlern?
 
Das ist mir klar das keiner dabei war und man mir nur grundsätzliche erzählen kann wie sowas abläuft, das schrieb ich ganz oben bereits.
Warum denken eigentlich so viele immer nur an das schlechte?
Hat mal jemand das Wort Scham gehört?
Für Ärzte und KH Personal mag so eine Situation ja normal sein, aber für den Großteil aller anderen Menschen nicht.
Und dort gibt es Menschen denen alles egal ist Hauptsache gesund, und andere wollen wissen was mit ihnen passiert ist. Ich find das auch nicht verwerflich wissen zu wollen was in diesen knapp 2 Stunden die in meinem Gedächtnis fehlen aber passiert sind abgelaufen ist.
Nein ich suche nicht nach Fehlern-frage ausreichenden beantwortet?
 
Hallo Martina,
Wie ein OP grundsätzlich abläuft (allgemein ein OP) kannst du im Netz oder in Fachbüchern nachlesen (z.b. OP-Handbuch ; OTA-Handbuch ; ….)
Im Netz findest du sogar immer mal wieder „Live-OPs“ die man sich anschauen kann.
Was dir vor allem bei den Film-Dokumentationen auffallen wir: es wir in der Regel alles so gezeigt, dass alles, was für den Patienten zu einem „Schamgefühl“ führen könnte, nicht gezeigt wird.

Ganz allgemein:
Alle Patienten ( ich meine wirklich alle) sind bei einer Operation nackt. Schon aus hygienischen Gründen (Keimverschleppung) und auch, wie wir den Patienten schützen wollen. Dies könne wir nur tun, wenn wir die Haut des Patienten begutachten können. Und das geht nur ohne Kleidung.
Natürlich nur so lange, wie es nötig ist. Dann wir der Patient schnellstmöglich zugedeckt und warm gehalten.

Und: JA Wir haben alle den Begriff “Scham“ schon einmal gehört. Das die Patienten ein Schamgefühl haben ist uns bewusst . Wir sind Profis, und sorgen dafür, die “Nackt-Phasen“ so kurz wie möglich zu halten. Aber trotz allem geht sie Gesundheit und die Sicherheit des Patienten immer vor. Auch vor einem Schamgefühl.

Und: JA. Für uns ist die Situation normal. Solange wir am Arbeiten sind. Auch wir sind ungerne Patient. Und wenn wir Patient sind ist die Situation für uns alles andere als normal. Im Besonderen, wenn wir im eigenen Haus operiert werden und ALLE im Saal einen kennen. Und auch dann wissen wir: Es sind Profis. Alle werden das Bestmögliche für mich tun.

In über 25 Jahren habe ich (trotz aller „blöden“ Gespräche, die manchmal im OP laufen) noch niemals einen Kommentar über eine körperliche Besonderheit eines Kollegen/ einer Kollegin gehört, die man durch eine OP nackt gesehen hat, weil eine OP bei dieser/diesem durchgeführt wurde.

Ich hoffe, diese Antwort hilft dir weiter.
LG Einer
 
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Hallo Einer,

Vielen Dank für deine Antwort.

Ich habe schon unzählige Stunden damit verbracht im Internet danach zu suchen-deswegen bin ich am Ende hier gelandet um einen richtige Antwort vom Profi zu bekommen. Es ist mir auch bewusst das der komplette Ablauf der Vor-und Nachbereitung eines Patienten nicht in Videos gezeigt wird-daher habe ich auch hier meine Frage an euch gewandt.
Ich hatte einfach die Hoffnung das mir jemand den generellen Ablauf erzählen kann, leider bleibt bei mir nur das Gefühl als ob da ein Geheimnis drum gemacht wird, was ehrlich kein gutes Gefühl bei mir hinterlässt.
Klar kann ich mir für viel Geld ein Fachbuch kaufen, um ein Thema zu lesen um es denn ins Regal zu stellen…
Aber warum will denn keiner meine Frage beantworten?
Die Antwort von dir hilft mir ehrlich gesagt gar nicht, weil sie sehr allgemein ist, und eher mehr Fragen aufwirft wie ich vorher hatte.
Das man wohl in den meisten Krankenhäusern bei den meisten OPs nichts anhat ist mir klar. Hatte ich auch nicht. Aber ich wurde bspw. nicht am Oberkörper operiert wieso sollte man dann einen komplett abdecken um dort die Haut anzusehen??
Ich finde es sehr schade das man nicht einfach normal miteinander sprechen kann.
Es ging mir nie um Fehlersuche, oder das ihr keine Profis seit, ich glaube das habe ich oftmals gesagt :(
Ich habe einfach gehofft in diesem Foren auf Profis zu treffen die mit mir ehrlich reden und nicht Geheimniskrämerei weiter fossieren. Tut mir leid aber das kommt beim Laien an. :((
 
Hallo Martina.

Sorry, genau da liegt das Problem:

Die Profis hier im Forum haben eine mindestens 3-jährige Ausbildung. Daher muss man bei seinen Ausführungen nicht jeden Schritt mit allen Hintergrundinformationen ausführen. Denn jeder hier hat den Beruf gelernt.

Bitte akzeptiere, dass dies hier keine „Infobörse für die Allgemeinheit“ ist sondern ein Fachforum ist.

Wenn du ehrlich mir jemandem über deine Fragen und Bedenken reden möchtest musst du dir jemanden „in der Realität“ und nicht in einem Internetforum suchen.
Keiner hier kennt deinen Wissenstand und kann diesen erraten. Im persönlichen Gespräch kann dien Gegenüber auch über deine Körpersprache Schlussfolgerungen ziehen und auf dich eingehen. Das lernt man nebenbei in der 3-jährigen Ausbildung. Dann kann er viel konkreter antworten.

Du erwartest, dass dir hier alle Hintergründe unserer Arbeit ohne Fachsprache allgemeinverständlich erzählt werden. Sorry, 3 Wochen dauerschreiben…..dafür habe ich, und vermutlich alle anderen hier, keine Zeit.

Nochmals: suche dir eine OTA-Schule in deiner Nähe. Dort findest du bestimmt Menschen, die dir weiter helfen können

Hier, in einem Fachforum, das als Informations-Austausch-Stelle für Fachkräfte konzipiert ist, bist du vermutlich falsch.

Viel Erfolg
Einer
 
Ich hatte ja ursprünglich genau das geschrieben, meine privaten Emailadresse angegeben um mit jemanden in Kontakt zu treten, ggf. auch in persona, da ich mir da draußen nicht einfach wen „suchen“ kann..
Ich habe nicht erwartet das mir hier jemand alles aufschreibt (bitte den Verlauf genau ansehen).

Auf deinen Hinweis mit der Schule hatte ich dir auch schon geantwortet. Mir wurde hier nur immer wieder geantwortet-daher tat ich das auch.
Es tut mir ehrlich leid das ihr euch so auf den Schlips getreten fühlt wenn ein normal Sterblicher eine ernstgemeinte Frage aus eurem Fachgebiet an euch richtet.

Ich akzeptiere deine Meinung dennoch finde es sehr traurig das ich hier keinen Menschen gefunden habe der sich in der Lage sah, mir zu antworten. Das was hier alles schon geschrieben wurde hat ja auch Zeit gekostet….. ich bin übrigens auch in einem Fachgebiet mehrere Jahre ausgebildet worden und sehe mich durchaus in der Lage Fragen zu meinem Fachbereich zu beantworten wenn mich ein Normalsterblicher fragt.
Aber gut sind ja nicht alle Menschen gleich.

Sympathiepunkte für Fachkräfte aus eur Bereich konnte ich leider gar keine aus diesem Forum mitnehmen.
 
Mit Sympathiepunkten kann sich keiner was kaufen, siehe Ergebnis der Pandemie, als die Schwestern und Pfleger als Helden beklatscht wurden - und das war's.
Seitdem ist noch mal ein Schwung Fachkräfte gegangen und der Mangel wird nicht ausgeglichen.

Zu deinem Thema: Such deinen Hausarzt auf und lass dir von diesem alles erklären. Oder kauf dir wie gesagt die Fachbücher.

Es hat hier keiner Zeit dir die Hand zu halten. Dafür ist hier auch keiner verantwortlich.
 
warum antwortest du hier dann wenn du so gar keine Zeit hast? Merkwürdig…
Das so jemand unempathisches mit Menschen arbeitet finde ich erschreckend.
Ich hoffe du brauch nie Hilfe von einem anderen Menschen in einem Bereich in dem du nicht auskennst-und erhältst dann so eine Reaktion.
Ich kann mir mit Sympathiepunkten auch nichts kaufen trotzdem bin ich kein kotzbrocken in meinem Job. Wenn du Hass auf das System hast solltest du es nicht an Patienten rauslassen die in einer schwierigen Situation sind, das ist einfach nur unprofessionell in jedem Job, den deiner ist nicht der einzige bei dem man mit Menschen zu tun hat….
 
Du hattest ein Ereignis, hast hier dazu Fragen gestellt und Antworten bekommen.
Die Antworten waren nicht die erhofften und du bist enttäuscht darüber.
Mehr kannst du nicht erwarten, du hast keinen Rechtsanspruch in einem Forum auf erwünschte Antworten.
Jemandem Unbekannten in einem Forum deshalb als unempathisch zu bezeichnen empfinde ich als unangemessen (auf gut deutsch als Frechheit)
 
Aber warum will denn keiner meine Frage beantworten?
Die Antwort von dir hilft mir ehrlich gesagt gar nicht, weil sie sehr allgemein ist, und eher mehr Fragen aufwirft wie ich vorher hatte.
Es tut mir leid, aber ichh weiß ehrlich gesagt nicht, welche Art Antwort Dir hier helfen könnte. Keiner von uns war bei Deiner Operation dabei und kann daher beantworten, was genau mit Dir geschehen ist. Daher kannst Du hier im Internet nur allgemeine Antworten erhoffen. Mehr können wir nicht bieten. Das hat mit "Geheimniskrämerei" nichts zu tun.

Jedes Krankenhaus hat inzwischen Anlaufstellen für (ehemalige) Patient*innen. Ruf dort an und bitte um einen Termin, bei dem Dir noch einmal detailliert erklärt wird,
was in diesen knapp 2 Stunden die in meinem Gedächtnis fehlen aber passiert sind abgelaufen ist.
Dort sind alle Unterlagen, dort sind die Menschen, die Dich in diesen knapp zwei Stunden betreut haben. Die sind Deine Ansprechpartner, wenn Dir der Hausarzt und der OP-Bericht nicht ausreichen.
 
@Resigniert
Ich empfinde manche vorangegangen Äußerung auch als unangemessen-auf gut deutsch eine Unverschämtheit.
Dann sind wir ja jetzt auf dem selben Niveau.

@ Claudia
Ich habe mich an euch gewandt weil ich es schon mehrmals in meinem Krankenhaus versucht habe! Ich habe versucht mit den behandelnden Ärzten zu sprechen-das wurde immer abgeblockt. Mir wurde einmal von einem Arzt angeboten mit dem Personal zu sprechen das dabei war, was dann vom Chefarzt wieder abgeschmettert wurde. Ich habe meine Patientenakte angefordert und laufe ihr seit 2 Wochen schon hinterher! Bin mehrmals schon umsonst dort hingefahren weil man dann doch vergessen hatte mir die Unterlagen zusammen zu stellen. Ich habe nie nach Fehlern gesucht, mir geht es gesundheitlich gut. Aber wenn einem dann solche Steine auf dem
Weg zu antworten in den Weg gelegt werden wird man irgendwann hilflos!
Jetzt habe ich mich erst an euch gewendet in der Hoffnung das hier vielleicht jemand - daher auch meine private Emailadresse- mit mir privat in Kontakt treten möchte um - wie auch oben beschrieben- mir allgemein meine Fragen zu beantworten.
Ich wollte hier niemals so eine Diskussion.
Mein Hausarzt kann mir hierbei nicht weiterhelfen.
Diese Anlaufstelle von der du sprichst fände ich super! Ich habe in dem
KH nur absolut nichts dergleichen gefunden! Ich war mehrmals dort. Hab mit verschiedenen Personen gesprochen. Wenn es das dort gäbe warum hat niemand etwas gesagt? Auf der Internetseite findet man auch nichts zu diesem
Thema. Nur der Sozialdienst wenn man eine Pflege nach der OP benötigt.
Es war hier nur ein Versuch.
Ich habe anfangs versucht so vorsichtig und freundlich wie möglich zu schreiben. Ich fühle mich ehrlich einfach nur hilflos und keiner! will einem so wirklich helfen. Hier hast du mir jetzt und Einer den ein oder andern Hinweis gegeben-dafür habe ich mich bedankt bzw. tue es jetzt.
Warum mir gleich „Fehlersuche“ unterstellt wird oder die Art wie zuletzt hier geantwortet wurde macht mich ehrlich gesagt einfach nur traurig.
 
Mich interessiert jetzt (sehr detailliert, also schritt für Schritt) was von wem gemacht wird in dieser Zeit?

Ich fühle mich ehrlich einfach nur hilflos und keiner! will einem so wirklich helfen.

In unserem Fall können wir Dir nicht helfen. Wir wollen sehr wohl und haben meines Erachtens alles getan, wann in unserer begrenzten Macht steht. "Sehr detaillierte" Angaben sind ohne die Unterlagen - die wir nicht nicht haben und die auch sicherlich nicht im Internet ausgebreitet werden sollten - völlig unmöglich.

Eine Kopie Deiner Patientenakte steht Dir zu. Fordere sie schriftlich an. Die Kosten für die Kopien und Porto (falls notwendig) wirst Du selbst bezahlen müssen.
 
Liebe Claudia,
Vielen Dank das weiß ich, trotzdem gestaltet sich das als extrem schwierig.
Ich habe zuerst persönlich im Sekretariat des Fachbereichs darum gebeten auch das ich für die Kosten wenn welche entstehen aufkomme.
Nach einer Woche habe ich wieder nachgefragt, weil nichts passiert war-scheinbar vergessen oder so.
Dann konnte ich Plötzlich ganz schnell die kopie selber abholen, was ich tat. Leider ist sie unvollständig.
Also rief ich wieder an. Dann sollten die fehlenden Teile wieder zur Abholung bereit gelegt werden. Wieder hingefahren. Wieder hat man es scheinbar vergessen. Dann hieß es man kümmert sich und meldet sich-hat keiner getan.
Ich habe jetzt gestern das ganze nochmal
Schriftlich angefordert beim
Beschwerdemanagement.
Es scheint keinen Patientfürsprecher für dieses Klinikum zu geben-jedenfalls findet man nichts. Auch keine andern Anlaufstellen.

Sicher will ich meine Unterlagen nicht im Internet ausbreiten. Daher meinte ich ja, ich dachte vielleicht kann mit mir jemand privat über meine Emailadresse Kontakt aufnehmen - keine Erklärung über das forum hier.
Ich fühle mich einfach extrem hilflos.
Darum habe ich mich an euch gewandt. Hier komme ich nicht weiter das habe ich verstanden.
Trotzdem danke dir für deine Zeit und Tipps
 
Schriftlich angefordert beim
Beschwerdemanagement.
Damit hast Du die zuständige Anlaufstelle des Krankenhauses gefunden.

Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt Du Deine Akte angefordert hast, konnte sie eventuell noch nicht vollständig sein. OP-Berichte, Arztbriefe etc. werden häufig diktiert und von Schreibkräften verschriftlicht. Diese Schriftstücke müssen dann von der- oder demjenigen, die /der das Schriftstück diktiert hat, nochmals gegengelesen werden, um mögliche Schreib- oder Verständnisfehler zu korrigieren. Erst anschließend werden sie freigegeben.

Dass man tagelang nicht auf Deine Anfragen reagiert, ist natürlich unschön. Andererseits ist die Arbeitsbelastung in Krankenhäuser extrem, in den letzten Monaten eher noch stärker geworden, und wir haben Haupturlaubszeit. Heißt: Die höhere Menge an Arbeit bleibt an weniger Menschen hängen, und teilweise verzögern sich endgültige Arztbriefe etc. bis nach dem Urlaub des Operateurs. Das könnte eine Erklärung dafür sein, warum sich manchmal mehrere Tage scheinbar nichts tat.
 
Ich habe schon Verständnis für das was du sagst. Auch arbeite und kenne ich sehr hohen Arbeitsaufwand und das mal was durchrutscht wenn viel los und oder viele auch noch im Urlaub sind.

Ich habe die Akte erstmalig vor 6 Wochen nach der OP angefordert. Vor der OP gab es keine Akte. Das was ersichtlich fehlte waren bspw der histopathologische bericht-dieser bestand allerdings schon mindestens 4 Wochen bevor ich die Akte angefordert habe, da bei einem Termin vor Ort ein Arzt in eben jenem was nachgesehen hat.

Ich bin wirklich kein verständnisloser Mensch und habe auch derzeit neben meiner Arbeit, einem Jobwechsel und anderen privaten Dingen genug um die Ohren als das ich nur vor dem Briefkasten oder dem Telefon wie eine Spinne sitze und mich bei der kleinsten Verzögerungen gleich aufrege/anrufe.

So wie es allerdings bisher läuft zermürbt es nur. Ich habe auch mit Menschen zu tun in meinem Beruf-und das oberste Gebot ist bei uns eben das man redet, Bescheid oder sich schriftlich zurückmeldet. Versteh mich nicht falsch ich hab auch nur zwei Hände. Aber ich kann immer, danke ich kümmere mich, ich komme darauf zurück etc antworten damit der andere Bescheid weiß woran er ist oder das es ggf länger dauert. Alle Damen mit welchen ich bisher gesprochen habe, waren ausschließlich im Büro tätig.
 
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