News Zeitarbeit: Zufriedenheit hält sich in Grenzen

Ja aber die wollen z.b. keine springer einstellen, die viel merh verdienen und die aber da wo not am manne ist hingehen, oder leute die einspringen kriegen bei uns 0 €. Meine Mutter hatte früher mal Samstag arbeiten (Industrie) müssen außerordentlich, und hat dafür 100 € auf die hand gekriegt. wieso machen sie es nicht möglich dass leute dauernachtwache machen wenn sie des wöllen etc.... es gibt doch so viele möglichkeiten wie man die Rahmenbedingungen verbessert, aber nein, dann schimpfen se über ZA, die uns ja zur Hilfe kommen, die sind da um die Katastrophe einzudämmen....
 
Wie ich lese wird überwiegend von nicht ausreichend Verdienst ausgegangen.
Fragt doch einfach mal eure Zeitarbeiter.

1. Würde er/sie sich heute sofort bei euch anstellen lassen wenn er/sie das gleiche Gehalt bekommt wie bei der Zeitarbeitsfirma?
Nein? -> Warum nicht?
Ja? -> 2. Frage
2. Würdest du dich festanstellen lassen für das gleiche Gehalt (wie bisher) wenn aber gleichzeitig die Zeitarbeitsfirma dein Gehalt um (z.B. 500Euro) erhöhen würde.
Nein? -> Warum nicht? Würdest doch genauso viel Geld wie bisher verdienen.
Ja? -> ...

Welche Schlussfolgerungen ihr daraus zieht bleibt euch überlassen.
Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen das jeder Mensch anders ist und meine überwiegend negative Meinung nur einen kleinen Teil der Zeitarbeitsmitarbeiter abbildet und es wird sicherlich auch gute Leute geben die verständliche Gründe für eine Anstellung bei einer Zeitarbeitsfirma haben.

Und es wird immer wieder von ausreichend Anerkennung (finanziell) gesprochen ob nun Medien/Politik oder hier. Faszinierend finde ich dabei immer wieder das eine Zahl nicht benannt wird. Wir haben ja hier im Forum schon mehrfach festgestellt das der Verdienst teils massiv auseinander klafft aber zufrieden scheint kaum einer zu sein. Welcher Betrag wäre für jeden ausreichend?

mfg
 
@Akhran
Ich gehe jetzt nicht mehr auf alles ein; denn wie ich bereits schrieb ist das Gehalt NICHT der einzige Grund für Zeitarbeit.

Zur Frage zum angemessenen Gehalt:
Das Bruttogehalt für Pflegekräfte (damit sind selbstverständlich Fachkräfte gemeint!) muß mindestens so hoch liegen wie der Durchschnittsverdienst der Bevölkerung! Dies ist aufgrund der höheren Verantwortung und des größeren Wissens im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt auch gerechtfertigt.
Eine konkrete Zahl läßt sich schwer benennen, da z. B. in Ballungsräumen wegen der höheren Lebenshaltungskosten ein höheres Brutto gerechtfertigt wäre.
 
:weissnix:Was willst Du uns damit sagen?
 
Hatten wir das Thema "mindestens Durchschnittsverdienst" nicht schon einmal. Habe da was im Hinterkopf.

Obwohl ich niemals den Durchschnitt (arithmetisches Mittel) nehmen würde, sondern immer den Median. :D