Servus Selindaa,
gute Frage! Ich warte noch auf den Tag, an dem auf diese Frage mal eine Antwort gegeben werden kann.
Meine Schüler (1.ABJ) haben sich im Unterricht natürlich auch mit der Frage auseinandergesetzt, sie sind zu folgendem Ergebnis gekommen:
Pflege ist, wenn ein Mensch einem Menschen was gutes tut oder ihn in Dingen des alltäglichen Lebens unsterstützt, wo der Betroffene ein Defizit hat. Pflegen bezieht sich zum einem auf eine Interaktion zwischen zwei Menschen (Pflegekraft + Pflegeempfänger, wobei die Pflegekraft ausgebildet sein kann oder nicht). Zum anderen bezieht sich die Pflege auf sich selbst. Im wesentliche zielt Pflege darauf abn, das körperliche, seelische und geistige Wohlbefinden eines Menschen wieder herzustellen/zu fördern/zu halten. Besonders wichtig fanden meine Schüler, dass vor allem die Pflegenden darauf achten müssen "sich selber zu pflegen", als ihren Körper, ihren Geist und ihre Seele, denn wer sich selber nicht gut fühlt kann Plfegebedürftigen auch nur schwer ein gutes (gepflegtes) Gefühl vermitteln. Pflegen heißt nicht ausschließlich, dass das Resultat am Ende "Gesundheit" ist, also das Freisein von körperlichen und seelischen Krankenheiten, sondern vielmehr das Wohlbefinden des Menschen im Vordergrund steht.
Das war so im großen und ganzen das, worauf sich meine Schüler im Klassenverband geeinigt haben, fand ich gar nicht so schlecht. Es war aber schon noch viel ausführlicher was sie erarbeitet haben, schließlich hatten wir 10 Unterrichtseinheiten lang Ziet, diese Frage zu "beantworten".
Was würdest denn Du als Antwort auf Deine Frage geben?
LG Anika