- Registriert
- 26.01.2026
- Beiträge
- 20
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- Exam. Altenpfleger
- Akt. Einsatzbereich
- Pflege
Hallo zusammen,
ich muss mir mal kurz den Frust (oder die Müdigkeit?) von der Seele schreiben. Wir kennen das alle: Im Vorstellungsgespräch heißt es noch vollmundig „Flexible Arbeitszeiten durch Schichtdienst – super, um Termine unter der Woche zu erledigen!“.
Die Realität?
Ich sitze nach dem dritten Nachtdienst am Küchentisch, starre mein Müsli an und weiß nicht mal mehr, welcher Wochentag ist. Während meine Freunde Fotos vom Grillabend schicken, liege ich mit Alufolie am Fenster (bestes Blackout-Tool!) im Bett und hoffe, dass der Nachbar heute nicht beschließt, den Rasen zu mähen.
Der "Schaukel-Wahnsinn":
Was mich am meisten fertig macht, ist dieser ständige Wechsel. Von Spät auf Früh (der Klassiker: "Kurzer Wechsel"), dann ein freier Tag (der eigentlich nur aus Schlafen besteht) und ab in die Nächte. Mein Körper weiß gar nicht mehr, ob er Cortisol oder Melatonin ausschütten soll – wahrscheinlich produziert er zur Sicherheit einfach nur noch pures Koffein.
Work-Life-Balance?
Eher Work-Life-Jonglage.
* Sozialleben: Man ist die Person, die bei jeder WhatsApp-Einladung erst mal den Dienstplan-Screenshot suchen muss.
* Gesundheit: Mein Magen denkt sich beim Mitternachts-Snack auf Station auch nur: „Dein Ernst?!“
* Partnerschaft: „Schatz, wir sehen uns dann nächste Woche für 20 Minuten im Flur, okay?“
Wie geht ihr damit um?
Habt ihr Strategien gefunden, wie man diesen Rhythmus überlebt, ohne nach fünf Jahren völlig auszubrennen?
Oder ist die einzige Lösung am Ende doch der Fluchtversuch in die Zeitarbeit oder die Funktionspflege?
Ich freue mich auf eure (hoffentlich ausgeschlafenen) Antworten!
️
ich muss mir mal kurz den Frust (oder die Müdigkeit?) von der Seele schreiben. Wir kennen das alle: Im Vorstellungsgespräch heißt es noch vollmundig „Flexible Arbeitszeiten durch Schichtdienst – super, um Termine unter der Woche zu erledigen!“.
Die Realität?
Ich sitze nach dem dritten Nachtdienst am Küchentisch, starre mein Müsli an und weiß nicht mal mehr, welcher Wochentag ist. Während meine Freunde Fotos vom Grillabend schicken, liege ich mit Alufolie am Fenster (bestes Blackout-Tool!) im Bett und hoffe, dass der Nachbar heute nicht beschließt, den Rasen zu mähen.
Der "Schaukel-Wahnsinn":
Was mich am meisten fertig macht, ist dieser ständige Wechsel. Von Spät auf Früh (der Klassiker: "Kurzer Wechsel"), dann ein freier Tag (der eigentlich nur aus Schlafen besteht) und ab in die Nächte. Mein Körper weiß gar nicht mehr, ob er Cortisol oder Melatonin ausschütten soll – wahrscheinlich produziert er zur Sicherheit einfach nur noch pures Koffein.
Work-Life-Balance?
Eher Work-Life-Jonglage.
* Sozialleben: Man ist die Person, die bei jeder WhatsApp-Einladung erst mal den Dienstplan-Screenshot suchen muss.
* Gesundheit: Mein Magen denkt sich beim Mitternachts-Snack auf Station auch nur: „Dein Ernst?!“
* Partnerschaft: „Schatz, wir sehen uns dann nächste Woche für 20 Minuten im Flur, okay?“
Wie geht ihr damit um?
Habt ihr Strategien gefunden, wie man diesen Rhythmus überlebt, ohne nach fünf Jahren völlig auszubrennen?
Oder ist die einzige Lösung am Ende doch der Fluchtversuch in die Zeitarbeit oder die Funktionspflege?
Ich freue mich auf eure (hoffentlich ausgeschlafenen) Antworten!
