News Rettet die Pflege - geht auf die Straße in München am 30.11.2011

Liebe Elisabeth,

du hast das Glaube ich nicht ganz verstanden?

Es geht nicht um Fronten,
auch nicht um Pro und Kontra
jedenfalls mir.

Es geht mir darum,

WENN ich dagegen bin, was ist die Alternative?

Was hat mein Dagegen sein für Konsequenzen?

Gegen was zu sein ist nicht Schwer und auch nicht allzu Anstrengend,

ganz im Gegenstatz dazu,

für was zu sein und für die Umsetzung mit zu kämpfen.

Das ist Zeitaufwändig, manchmal frustrierend und auch mit Einbringen von eigenem Geld verbunden, Rückschläge inclusive und Widerstand bis Anfeindungen aus der eigenen Berufsgruppe.
Wenns auch nur für die Fahrtwege zu Treffen, Laptop, Papier, Porto, Verpflegung etc. verbunden ist.
 
ja, elisabeth, du hast recht. es wird sich zeigen.

claudia:
wieso weißt du denn, daß es nicht funktioniert auf freiwilliger basis? Bei der ganzen promotiontour für die kammer hat man vergessen, die iinteressen der berufsangehörigen in den mittelpunkt zu stellen.
Hat man denn jemals alles unternommen, an die eigene Berufsgruppe heranzukommen? aus meiner sicht kommt hier ein klares nein!!
also gäbe es hier einen ganz klaren und sehr konkreten handlungsbedarf. wenn weg a nicht klappt, dann geht man vielleicht weg B???? wichtig (und nicht nur in der psychologie) ist es, die leute da abzuholen, wo sie stehen und so kompromissbereit wie möglich zu sein im sinne einer fortentwicklung.!
da gibt es noch viele reserven im dt. pflegerat...
 
also renje,
laß uns in die puschen kommen: was machen wir? gründen wir die deutsche krankenpflegevereinigung? mit schwerpunkt auf VEREINIGUNG?
ich meine das ernst!
Oder ist einer von Euch im Pflegerat und versucht, dort ein Umdenken in Gang zu bringen?
 
Und jetzt noch mal an alle: wer hat welchen Vorschlag, um aus dieser Misere herauszukommen????

Und wie wäre es mit der Friedenspfeife unter den Kontrahenten?
 
Hallo squaw,

danke für dein Angebot.

Ich denke wir sollten bereits bestehende Strukturen nutzen und ausbauen und nicht schon wieder ne neue Vereinigung gründen.

Wenn du genügend Mitstreiter findest für deine Sache, dann ändern sich die Strukturen sowieso.

Es gibt doch so viele Angebote auf dem Markt, da sollte doch jeder was finden können?
 
hallo renje, aber genau das ist doch unser Problem- die Zersplitterung!
Der Grundgedanke eines Verbandes ist schon gut...
Es bestünde ja auch rein theoretisch die Möglichkeit einer Änderung bestehender oder geplanter Strukturen...
 
@squaw:

Und jetzt noch mal an alle: wer hat welchen Vorschlag, um aus dieser Misere herauszukommen????

Nichtmitglieder wo auch immer erhalten

1. Mindestlohn, alles andere wird Einzelvertraglich geregelt.
2. Urlaub nach Bundeslaubsgesetz
3. keine Freistellung
4. keine Überstundenbezahlung
5. keinen Nachtzuschlag
6. Fortbildung ein muss, aber selber zahlen

Wenn zu wenig Personal, dann natürlich in Abhänigkeit der Erkrankung, kann mir das zumindest für einen nicht unerheblichen Teil im KH vorstellen:
Essen selber holen,
Bett selbst machen
Angehörige begleiten zum Röntgen
berufsfremde Tätigkeiten werden nicht mehr gemacht
Einspringen entfällt

wär doch mal ein Anfang.

Möchte dann mal sehen, wie schnell sich fast ALLE freiwillig organisieren.
 
Motivation durch Angst- Du setzt ja gleich wieder die Pistole auf die Brust! Könnte man nicht etwas positiver mit kleinen Zückerlis für unsere Leute an die Sacher herangehen?
Verflixt- merke gerade, daß mein Unterbewußtes Appetit auf was Süßes hat!
 
...Es geht mir darum,

WENN ich dagegen bin, was ist die Alternative?

Was hat mein Dagegen sein für Konsequenzen?

Gegen was zu sein ist nicht Schwer und auch nicht allzu Anstrengend,

ganz im Gegenstatz dazu,

für was zu sein und für die Umsetzung mit zu kämpfen.

...

Hier im Forum wirde es bereits lang und breit und mit sehr viel Herzblut diskutiert worden. Ich halte es für wenig sinnbringend, absolute Gegner überzeugen zu wollen. Die Kraft können wir anderweitig viel besser nutzen.

Ansonsten- deine angedachten Sanktionen sind net Kammeraufgabe sondern müssten per Tarifvertrag geregelt werden. Und die Einstellung von verdi zur Kammer war ja bereits geklärt. Es ist wohl mehr als unwahrscheinlich, dass verdi sich dafür "mißbrauchen" lässt.


Elisabeth
 
Und Du, Elisabeth? Welche konstruktiven Vorschläge hast Du?
 
Für mich stellt sich die Frage net. Pflichtmitgliedschaft und gut ist. Und ob das nun gut oder böse ist, mag ich net mehr diskutieren. Alles hat seine Grenzen.

*neugierigbin* Wie halten es eigentlich die Registrierungsvereinigungen der anderen Länder? Hier gibt es doch so einige User, die net mehr in D arbeiten. Vielleicht können sie mal über ihre Erfahrungen berichten.

Elisabeth
 
Nichtmitglieder wo auch immer erhalten
1. Mindestlohn, alles andere wird Einzelvertraglich geregelt.
2. Urlaub nach Bundeslaubsgesetz
3. keine Freistellung
4. keine Überstundenbezahlung
5. keinen Nachtzuschlag
6. Fortbildung ein muss, aber selber zahlen.....

zu 3. zu was 'ne Freistellung? Freistellung....hä?
zu 4. Ü-std.bezahlung - ? Als 85% Teilzeit mach ich sowieso NIE Ü-std. nur Mehrarbeit:motzen:
zu 5. ND-zuschlag: 1,28€/h - :knockin:
zu 6. externe FB - kriegst meistens auch nicht bezahlt, 2 interne/ Jahr schon

bleibt nur 1. und 2. - :mrgreen:
somit müssten wesentlich härtere Geschütze angekarrt und eingesetzt werden
hartgesotten sind wir ja sowieso schon und halten fast alles aus:nurse:

Was mich echt noch immer irritert, kann auch sein, dass das gewollt ist:gruebel:
Man lässt eine Liste zur Unterschrift aushängen, erklärt sie nicht weiter
- dann passiert nix, halbes Jahr lang
jedem ist selbst überlassen, sich zu informieren
1 Tag bevor die Listensammlung überreicht wird, lädt man
2 Befürworter der Kammer ein, den Präs. des D.Pflegerates und ein Mitglied der Bayr. Regierung
im Rahmen einer Veranstaltung zu der nur ein sehr kleiner Teil des MA die Möglichkeit hat teilzunehmen
-weil man auch daran kein Interesse hat (?)
die Teilnehmer lässt man ein bisschen Revolutionsluft schnuppern und das wars - zurück ins Alltagsgeschäft...
irgendwie komm ich mir von vielen Seiten veräppelt vor, kann mich auch täuschen und es war ja gar nicht sooooooooo gemeint, alles ganz lieb und nett

Ist eine/einer der Anwesenden in einem der vielen Berufsverbände?
 
DBfK.

Was hast du erwartet? Eine intensivere Aufklärungskampagne? Kontinuität? In welcher Form? ???

Elisabeth
 
@Elisabeth Dinse, DBfK.

Quark. Eine andere Sichtweise - o.k. reims mir jetzt selbst zusammen, lesen geht grad noch.
...hilft ungemein weiter.:daumen:
 
Dir fehlen die offiziellen Gegner, die einen Disput mit den Befürwortern net scheuen?

Elisabeth
 
Was mich echt noch immer irritert, kann auch sein, dass das gewollt ist:gruebel:
Man lässt eine Liste zur Unterschrift aushängen, erklärt sie nicht weiter
- dann passiert nix, halbes Jahr lang
jedem ist selbst überlassen, sich zu informieren

???

Bei mir war bei der Liste eine Broschüre zur Pflegekammer. Lesen musste die zwar jeder selbst - aber das kann ich ja wohl erwarten.
 
Hallo amezaliwa,
Du hast recht, denn die gesamte Kampagne hätte auch anders gemacht werden können...Irgendwie muß man sich auch veräppelt fühlen. Herr Westerfellhaus hält sein Gesicht immer ganz gerne werbewirksam zum rechten Zeitpunkt in eine Kamera. Ich hatte mal das Vergnügen, persönlich mit ihm zu diskutieren. Es war, als hätte man nichts gesagt ... Ich habe manchmal das Gefühl, daß die Kammer unter allen Umständen erzwungen werden soll.
Es wird die Anwesenden nicht verwundern, wenn ich mich wiedermal über die völlig fehlende Überzeugungs- und Werbearbeit der Kammerbefürworter äußere. Das war damals bei der Pflegegewerkschaft übrigens genauso. Ich bin auch nicht erstaunt darüber, daß sie wieder weg ist, weil die wenigsten wußten, daß sie überhaupt da war!
 
@squaw
Da gebe ich Dir, aus jetziger Sicht - vollkommen Recht.
 
@squaw

Ich bin auch nicht erstaunt darüber, daß sie wieder weg ist, weil die wenigsten wußten, daß sie überhaupt da war!
Mann, mann, mann

bei so einer Antwort bleibt mir doch die Spucke weg.

Vom Förderverein bis zur Gewerkschaft und dann deren Auflösung sind etwa 15 Jahre vergangen.

Wenn ich nur mal auf ner Fortbildung, Pflegekongress gewesen wäre, Internet oder irgend eine Fachzeitschrift in die Hand genommen hätte, mit Kollegen gesprochen, wüßte ich zumindest dass es eine gegeben hat.

Da fällt mir doch nix mehr ein.

Das spricht dann wohl dafür, wie unpolitisch die Berufsgruppe ist?

Na dann bleiben wir halt beim Jammern, ach ja

und die Anderen sind immer Schuld

und nicht vergessen

die noch runtermachen die sich Engagieren.
:hicks:

Ach ja,

Herr Westerfellhaus hält sein Gesicht immer ganz gerne werbewirksam zum rechten Zeitpunkt in eine Kamera.
Find ich super, das er das schafft.
Auch das gefällt nicht?
Ja wie hätten wirs denn nun gern?
 
@squaw:
Motivation durch Angst- Du setzt ja gleich wieder die Pistole auf die Brust!
Ach nö.
Das Leben ist kein Ponyhof.

Ich erwarte nur, dass man für sein Handeln auch die Konsequenzen trägt.

Das darf man doch erwarten?