ich werde bei den aktuellen bedingungen mittelfristig aussteigen. ich werde unter diesen Bedingungen nicht weiter im öffentlichen dienst arbeiten, sicher nicht. desen bin ich mir mittlerweile bewusst
die fühler sind ausgestreckt, ein paar ideen habe ich schon, mal schauen obs klappt.
Hört sich doch gut an
Ohne den Weltuntergang zu prognostizieren.
Aber wenn dies, was oben beschrieben wird wirklich Eintritt (Orientierung an schlechteste Krankenhäuser), dann wird es 3 klare Entwicklungen geben.
1. Entstehung sogenannter Magnetkrankenhäuser. Dies sind Krankenhäuser in denen es wenig Personalfluktation, hohe Patientezufriedenheit und gute Outcomes gibt. Zusätzlich müssen diese kaum lange Stellen ausschreiben, da sie schnell wieder besetzt werden können. Linda Aiken und Kollgen hat diese mal im Rahmen einer Untersuchung zufällig gefunden. Sie stachen aus der Statistik komplett heraus und sie versuchte die Gründe zu ermitteln. Gründe hierfür:
- gute Personalsituation
- Weiterbildungsmöglichkeiten (in den USA ja nochmal ne ganz andere Liga als bei uns)
- verlässliche Dienstpläne
(bitte nagelt mich nicht auf die Studie fest. Habe es in "Die Schwester/Der Pfleger" gelesen, in der Sie um Bewerbungen von Kliniken bat bzw. die Möglichkeit darstellte, dass im Rahmen einer neuen Studie die Kliniken diese Vorgaben etc. umsetzen müssen und dann die Outcomes verglichen werden etc.)
2. Es wird Krankenhäuser geben, die gerade so überleben können. Sie haben Katastrophale Bedingungen und es wird das notwendigste gemacht. Personal auf Kante und irgendwie versuchen alles hin zu kriegen. Diese werden auch von vielen Patienten gemieden. Das Personal, was dort arbeitet wird größtenteils aus den Gründen arbeiten, warum eig. alle arbeiten. Um halt ihr Leben zu finanzieren. Spaß oder gar Freude wird man da nicht finden.
Die 3. Entwicklung wird eine starke Fluktation darstellen. Ob nun aus dem Beruf oder ins Ausland.
So lauten meine Prognosen. Sie finden heute schon in schwacher Form spürbar statt.