News Prämien sollen Personalnotstand lindern

Dieses Thema im Forum "Pressebereich" wurde erstellt von Redaktion, 17.05.2018.

  1. Redaktion

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    Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, schlägt nach einem Medienbericht eine Prämienregelung vor, um Pflegepersonal zu gewinnen.

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  2. DieFranzösin

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    Was für eine tolle idee, ich stell mir schon das Klima in den Einrichtungen vor, wenn die, die nicht weggehen, keine Prämie kriegen.
    Erhöht doch den Lohn für alle, ihr Pappnasen.
     
  3. Romsen2014

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    Nun ja, wenn ich Prämien will, suche ich mir einfach ne neue Einrichtung :aetsch:
     
  4. DieFranzösin

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    Krieg ich die Kohle, wenn ich aus Frankreich zurückkomme? 5000 auf die Kralle?

    (Obwohl ich mir andererseits aber auch schwer vorstellen kann, mich in Deutschland um 5-10 Dialysepatienten zu kümmern, wo es hier zweieinhalb sind).
     
  5. FLORA.BLEIBT

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    rückkehrer 5000€???

    ist ja wohl n witz...
     
  6. DieFranzösin

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    Diese ganze Prämienidee ist ein Witz...

    Noch nicht mal 5000 Euro könnten mich verlocken, unter deutschen Bedingungen zu arbeiten.
     
  7. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

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    für die kohle im monat überleg ichs mir doch im job zu bleiben... ^^
    aber als einmalzahlung ein witz.
     
  8. spflegerle

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    Also die Idee der Arbeitszeitreduzierung auf 80% bei vollem Lohnausgleich wäre ja schon mal ein Anfang. Das bedeutet ja realen Lohnzuwachs.
    Allerdings würde das zunächst die Situation eher verschärfen, da wohl mehr Arbeitszeitäquivalente durch Reduzierung verloren gehen, als durch Arbeitszeitaufstockung dazugewonnen würden. Schätze ich zumindest. Andererseits gibt es ja sehr viele Teilzeitkräfte. Wer weiss, vielleicht geht die Rechnung ja auf...?

    Von den Prämien halte ich nicht viel. Ist schön für alle, die sowieso zurückkehren wollen. Dass dadurch aber viele zusätzlich zum Zurückkehren motiviert werden, halte ich eher für abwegig.
    Solange man sich nicht darauf verlassen kann, dass sich die realen Arbeitsbedingungen spürbar und nachhaltig verbessern, wird unterm Strich die Abwanderung größer bleiben.
    Aber wenn ich lese, was Romsen in einem anderen thread hier geschrieben hat ("...dass man das Niveau der Personaluntergrenzen auf das, der am schlechtesten besetzten Krankenhäuser festsetzen will...", dann glaube ich nicht, dass irgendwer ernsthaft die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern will. Da helfen dann Einmal-Prämienzahlungen gar nichts.

    Naja, die zuständigen Politiker sind halt alles Idioten ...

    Gruß spflegerle
     
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  9. Romsen2014

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    Alles in allem könnte man sich, insofern sich die Idee der Verhandlungspartner im Bezug auf Personaluntzergrenzen wirklich in die Wirklichkeit finden, eine Auswanderung wirklich gut vorstellen. Wirklich, wirklich gut.... ;)
     
  10. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

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    ich werde bei den aktuellen bedingungen mittelfristig aussteigen. ich werde unter diesen Bedingungen nicht weiter im öffentlichen dienst arbeiten, sicher nicht. desen bin ich mir mittlerweile bewusst

    die fühler sind ausgestreckt, ein paar ideen habe ich schon, mal schauen obs klappt.
     
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  11. Romsen2014

    Romsen2014 Poweruser

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    Hört sich doch gut an ;)

    Ohne den Weltuntergang zu prognostizieren.

    Aber wenn dies, was oben beschrieben wird wirklich Eintritt (Orientierung an schlechteste Krankenhäuser), dann wird es 3 klare Entwicklungen geben.

    1. Entstehung sogenannter Magnetkrankenhäuser. Dies sind Krankenhäuser in denen es wenig Personalfluktation, hohe Patientezufriedenheit und gute Outcomes gibt. Zusätzlich müssen diese kaum lange Stellen ausschreiben, da sie schnell wieder besetzt werden können. Linda Aiken und Kollgen hat diese mal im Rahmen einer Untersuchung zufällig gefunden. Sie stachen aus der Statistik komplett heraus und sie versuchte die Gründe zu ermitteln. Gründe hierfür:

    - gute Personalsituation
    - Weiterbildungsmöglichkeiten (in den USA ja nochmal ne ganz andere Liga als bei uns)
    - verlässliche Dienstpläne

    (bitte nagelt mich nicht auf die Studie fest. Habe es in "Die Schwester/Der Pfleger" gelesen, in der Sie um Bewerbungen von Kliniken bat bzw. die Möglichkeit darstellte, dass im Rahmen einer neuen Studie die Kliniken diese Vorgaben etc. umsetzen müssen und dann die Outcomes verglichen werden etc.)

    2. Es wird Krankenhäuser geben, die gerade so überleben können. Sie haben Katastrophale Bedingungen und es wird das notwendigste gemacht. Personal auf Kante und irgendwie versuchen alles hin zu kriegen. Diese werden auch von vielen Patienten gemieden. Das Personal, was dort arbeitet wird größtenteils aus den Gründen arbeiten, warum eig. alle arbeiten. Um halt ihr Leben zu finanzieren. Spaß oder gar Freude wird man da nicht finden.

    Die 3. Entwicklung wird eine starke Fluktation darstellen. Ob nun aus dem Beruf oder ins Ausland.

    So lauten meine Prognosen. Sie finden heute schon in schwacher Form spürbar statt.
     
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