News Pflegeverbände begrüßen Maskenpflicht in der Pflege

Was ich mich aber vorher auch schon gefragt habe, ist die Verträglichkeit und die Schadstoffbelastung des cMNS, der jetzt aus irgendwelchen Hinterhoffabriken (???) kommt und mit zumTeil unlesbaren Schriftzeichen bedruckt ist....
Die sind vor der Krise wahrscheinlich eher aus Hinterhoffabriken gekommen, mit katastrophalen Arbeitsbedingungen und ohne das geringste Interesse an der Umweltbelastung. Da sind in Deutschland genähte Stoffdinger wahrscheinlich besser. Und wegen eventueller Schadstoffbelastung kannst Du sie ja vorher mal kurz durchwaschen, macht man mit Kleidung ja auch.

Die Kolleginnen und Kollegen im OP tragen doch auch über etliche Stunden eine chirurgische Maske? Unsere OPs können gut 6 - 8 h dauern.
 
Die Kolleginnen und Kollegen im OP tragen doch auch über etliche Stunden eine chirurgische Maske? Unsere OPs können gut 6 - 8 h dauern.
Und im Bereitschaftsdienst auch mal 12-16 Stunden (oder auch länger)
Man kann durchaus lernen, mit Mundschutz zu arbeiten.

ABER:
-Es gibt durchaus Menschen, die massive Probleme mit dem Atmen durch die Maske haben. Es gab schon Pflegeschüler/innen, die ihren Einsatz bei uns nur mit Mühe und vielen kleinen Pausen geschafft haben. Der Mundschutz hat sie massiv gestört.
-Die Kommunikation mit Mundschutz ist schwierig. Im OP wie viel mit non-verbaler Kommunikation und streng reglementierten Abläufen gearbeitet. Jeder weiß genau, was er wann und wie tun muss.
Die körperliche Belastung im OP ist meist hoch, aber kurz. Wenn ich mich an meine Pflegeausbildung zurück erinnere bin ich sehr froh, das ich damals keinen Mundschutz tragen musste. Wenn ich mir vorstelle, einen Patienten beim Duschen zu unterstützen.. Mit Mundschutz...???.

Daher kann ich als "Mundschutz-Träger" durchaus die Kollegen verstehen, die mit dem Mundschutz Probleme haben.
Trotzdem ist es zur Zeit leider nötig.

LG Einer
 
Und wegen eventueller Schadstoffbelastung kannst Du sie ja vorher mal kurz durchwaschen, macht man mit Kleidung ja auch.

Ich sprach ausschließlich über den cMNS. Den mal kurz durchzuwaschen ist ja wohl obsolet......

Diese Stofflappen werde ich mir nie und never vors Gesicht binden. Egal wann und wo.... einen größeren Schwachsinn habe ich noch nicht gehört zum Versuch, eine Pandemie zu bekämpfen.

Diese Hysterie der Leute, die alleine unter freiem Himmel, weit und breit kein Mensch zu sehen, mit so nem Ding vorm Gesicht rumrennen, lassen mich je nach persönlicher Verfassung entweder lachen oder auch schonmal resigniert den Kopf schütteln....
(Ok, ich geb hier auch zu, dass ich ähnlich wie Ludmilla, den ganzen Quatsch nur mitmache, um einer Geldstrafe zu entgehen. Überzeugung fehlt mir (im privaten Bereich) auf ganzer Linie.)
 
  • Like
Reaktionen: Bachstelze
Die Kolleginnen und Kollegen im OP tragen doch auch über etliche Stunden eine chirurgische Maske? Unsere OPs können gut 6 - 8 h dauern.
Genau darum bin ich nicht im OP.
Und unter körperlicher Belastung kommt man mit dem Ding schnell an seine Grenzen.... also ich zumindest....
 
  • Like
Reaktionen: Martin H.
Diese Hysterie der Leute, die alleine unter freiem Himmel, weit und breit kein Mensch zu sehen, mit so nem Ding vorm Gesicht rumrennen, lassen mich je nach persönlicher Verfassung entweder lachen oder auch schonmal resigniert den Kopf schütteln....
Ich dachte, wir reden von Masken auf der Arbeit?
 
  • Like
Reaktionen: supetrosu
Na klar... 8-) :mrgreen:
Mal im Ernst:
Ich werd da, wo es Vorschrift ist (beim einkaufen) eine Maske tragen. Sonst nicht.
Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sind sie auch Vorschrift.

Und der Arbeitgeber kann es ebenfalls anordnen. Bei Dir in der ambulanten Intensivpflege, mit gerade mal einem Patienten, der noch dazu wahrscheinlich wenig Gelegenheit hätte, andere anzustecken, dürfte es nicht notwendig sein. Aber im stationären Bereich oder der "normalen" ambulanten Pflege, mit einer Reihe von Kontaktpersonen, ist der Schutz der Patienten ein nachvollziehbares Argument.

Ich trage seit mehreren Wochen Mundschutz auf der Arbeit. Macht nicht unbedingt Spaß, aber man gewöhnt sich daran.
 
Ich trage seit mehreren Wochen Mundschutz auf der Arbeit. Macht nicht unbedingt Spaß, aber man gewöhnt sich daran.
Auf der Arbeit muss ich mich als Schreibtischarbeiter nicht gewöhnen, obwohl auch hier immer mehr Verrückte mit Maske auf den Fluren rumlaufen. Und privat will und werde ich mich nie daran gewöhnen.
 
Auf der Arbeit muss ich mich als Schreibtischarbeiter nicht gewöhnen, obwohl auch hier immer mehr Verrückte mit Maske auf den Fluren rumlaufen.
Bei uns sind nur die Schreibtischtäter im Einzelbüro von der Maskenpflicht befreit. Es ist schon vorgekommen, dass Mitarbeiter sich gegenseitig angesteckt haben, das muss ja nicht sein. Ich denke auch, der größere Teil von uns arbeitet zumindest teilweise am und mit dem Patienten; Abstand ist da oft nicht möglich, also: Maske.

Gilt übrigens bei uns auch für Patienten. Jeder, der die Aufnahme betritt, bekommt eine Maske (wenn er nicht eh schon eine hat); alle stationären Patienten müssen außerhalb des Zimmers eine tragen. Stoff. Wird täglich gewechselt.
 
Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sind sie auch Vorschrift.
Richtig, betrifft mich aber nicht. :wink1:
Und der Arbeitgeber kann es ebenfalls anordnen. Bei Dir in der ambulanten Intensivpflege, mit gerade mal einem Patienten, der noch dazu wahrscheinlich wenig Gelegenheit hätte, andere anzustecken, dürfte es nicht notwendig sein.
Na was ein Glück, daß ich in der ambulanten Intensivpflege arbeite! 8-)
Ich trage seit mehreren Wochen Mundschutz auf der Arbeit. Macht nicht unbedingt Spaß, aber man gewöhnt sich daran.
Als Allergiker z. B. ist es nicht unbedingt prickelnd, wenn man eh schon schlecht Luft kriegt (weil z. B. die Nase zu ist), auch noch ´ne Maske als zusätzliches Hindernis drüber zu haben. :|
 
  • Like
Reaktionen: ludmilla
stationären Patienten müssen außerhalb des Zimmers eine tragen. Stoff. Wird täglich gewechselt.

Nur einmal täglich? Das ist aber schon etwas wenig und entspricht nicht meinem Verständnis von Hygiene! Die Masken sind doch durchfeuchtet, werden die einfach so getrocknet oder am Hals spazieren getragen?

Klar ist schon vorgekommen dass sich Menschen im Büro infizieren, aber ich kann mich auch auf der Straße umfielen wenn jemand trotz 1,5 m Abstand in meine Richtung hustet.
Wir werden mit dem Virus leben müssen, am besten wir fangen gleich damit an. Es wird nichts bringen uns zu vermummen, diese neue Normalität ( ich hasse diesen Begriff) wird Menschen auf die Dauer isolieren, das Leben insgesamt massiv beeinträchtigen. Und krankmachen! Ich habe lieber menschliche Nähe und infiziere mich irgendwann (mit irgendeinem Keim) , als auf Dauer als Alleinstehende ohne nahe Kontakte zu leben!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: NN
wir tragen seit Jahren im Winter, zu Influenzazeiten, Masken. Zumindest im Patientenkontakt. Jedes Jahr, wenn die Kurve der Infizierten nach oben steigt, kommt die Direktive, Masken an. Es geht und bringt niemanden um. Versteh die ganze Aufregung nicht. Und ja, bin auch Allergikerin. Geht aber trotzdem .
 
Nur einmal täglich? Das ist aber schon etwas wenig und entspricht nicht meinem Verständnis von Hygiene! Die Masken sind doch durchfeuchtet, werden die einfach so getrocknet oder am Hals spazieren getragen?
Die werden ja nur recht kurz von den Patienten getragen. Sooo schnell feuchten sie nicht durch. Wenn sie nicht benutzt werden, werden sie am besten aufgehängt. Die Aufhängung für die Infusionen am Bettgalgen eignen sich gut dafür, die werden eh so gut wie nie für Infusionen benutzt. (Bei manchem Patienten fliegen die Masken zugegebermaßen auch irgendwo im Bettzeug herum.)

Ich denke, für einen Tag dürfte es gehen, ich trage meine Stoffmaske ja auch die gesamte Schicht. Ich bin nicht sicher, ob jeder seine Community-Maske täglich reinigt!
 
Die haben sie doch nicht mehr alle. :knockin:
Bei Kontakt mit Infizierten ja (wie ludmilla schon schrieb).
Aber doch nicht einfach so, just for fun, immer!! :schraube:
In der Verwaltung und in der Schule dasselbe ...die Kollegen reagieren sehr gereizt, wenn ich auf den breiten leeren Schulfluren ohne rumlaufe. man KÖNNTE sich ja begegnen ....
 
  • Like
Reaktionen: Martin H.
Spannend wird es im Hochsommer bei 35 Grad ....Klassenräume Südseite, Raumtemperatur über 30 Grad bei 50 % Luftfeuchtigkeit.
Und dann 4 bis 6 Stunden Unterricht?!
Ich suche jetzt nach Arbeitsschutzbestimmungen, die einen solchen Irrsinn verhindern! Hinweise sehr willkommen :-)
 
Dürft ihr denn unterrichten? Bei uns gibt's nur Online-Unterricht.
 
Spannend wird es im Hochsommer bei 35 Grad ....Klassenräume Südseite, Raumtemperatur über 30 Grad bei 50 % Luftfeuchtigkeit.
Und dann 4 bis 6 Stunden Unterricht?!
Ich suche jetzt nach Arbeitsschutzbestimmungen, die einen solchen Irrsinn verhindern! Hinweise sehr willkommen :-)
In den "normalen" Schulen gibt es die Vorgaben, dass im Unterricht keine Maske getragen werden muss, jedoch in den Pausen und auf den Fluren.
Und die Pausen sollen wenn möglich auch in den Klassenzimmern verbracht werden.
 
  • Like
Reaktionen: Lillebrit
Spannend wird es im Hochsommer bei 35 Grad ....Klassenräume Südseite, Raumtemperatur über 30 Grad bei 50 % Luftfeuchtigkeit.
Und dann 4 bis 6 Stunden Unterricht?!
Ich suche jetzt nach Arbeitsschutzbestimmungen, die einen solchen Irrsinn verhindern! Hinweise sehr willkommen :-)

Vergangenen Sommer hatte ich die entsprechenden Arbeitschutzparagraphen mal rausgesucht und unseren Verantwortlichen zukommen lassen, weil wir allein in unserem Medikamentenraum morgens bei Schichtbeginn schlanke 37 Grad gemessen haben. Die Medis standen den gesamten Tag in der prallen Sonne. Arbeiten im Patientenzimmer war noch schöner, am schönsten im Isozimmer auf der Südwestseite ohne Gardinen und ohne Rollos. Die Patienten bekamen im Bett Sonnenbrand. Interessierte aber schlicht NIEMANDEN.