Hm...., Studium hin oder her, ich denke insgesamt, die Pflege präsentiert sich schlecht.
Gestern war es wieder, ein Arzt: "Der Dr. YXZ hat doch den Pat, gefunden." Hallooo?, "wer" hat "den" Dr. informiert? "Wir"!
"Ich habe ein EKG geschrieben." Wer? "Wir" schreiben EKG`s und und und.
Fakt: "Das" Pflegepersonal ist "immer" die Zentraleanlaufstelle (für alle), wir werden (sind) "aktiv" und handelt (legen Hand an, geben weiter...).
Uns allen ist die Verantwortung in unserem Beruf bewusst, immer stehen wir mit einem Bein im Knast (die Konsequenz von "Pflegefehlern").
von Chris8411: Ich bin mir sicher, dass es hervorragend ausgebildete Pflegekräfte bei uns gibt, die man einfach nur zu schlecht bezahlt und die vorallem in den meisten Fällen stark unterbesetzt sind. Nur aus diesem Grund leidet doch das ganze.
Das Gesundheitssystem ist nicht zuständig für "Ein"stellungen, es ist immer die "haus"gemachte Personalpolitik, die über den Stellenschlüssel entscheidet. Verantwortlich ist immer die Geschäftsleitung, die widerrum sich PDL`s "ein"stellt, die Einfluss auf die Pflegeabteilung nehmen. Da schließt sich wieder der Kreis, wieso setzen sich PDL`s (eigentlich "unsere" ehemaligen Kolleginnen/Kollegen) nicht "für" mehr Fach-)Personal ein? Wieso unterstützen uns die Ärzte nicht, die die von den Informationen von uns abhänging sind?
Kuschen statt mucken, bück dich hoch...., man muss es sich schon leisten (finanziell) können "kein" Schwein zu sein, nur die die es sich leisten könnten sitzen genau wegen ihren (einstudierten) Verhalten da wo sie sind.
von Claudia: Die McKinley-Studie hat gezeigt, dass unser Gesundheitssystem praktisch nur noch deshalb funktioniert, weil die Beschäftigten langfristig Raubbau mit ihrer eigenen Gesundheit betreiben.
Na und? Warum haben wir "Pflege"wissenschaftler deren Studien keine Wirkung haben, alles bekannt, alles wird "hin"genommen, aber Konsequenzen hat es nicht. Nö, ist so und keine Panik auf der Titanic (bekanntlich untergegangen), wir "wissen" wenigstens "warum" die Pflege untergeht.