Kreative Umdeutungen von ausgehandelten Tarifeinigungen
Ich finde das ungeheuerlich und es ist ein glatter Vertragsbruch!

Eigentlich müßten die Beschäftigten als Konsequenz darauf sofort wieder in Streik treten.
"Konsequenzenmanagement" bringt nur dann Entlastung, wenn es auch umgesetzt wird.
Ja genau.
Es muß eben zu SOFORTIGEN Konsequenzen kommen, und die einzige, die es da eben gibt, ist die Bettensperrung! Punkt!
Es reicht nicht aus, zu sagen, ach Gottchen, da sind wir ja aufm richtigen Weg und das entwickelt sich ja jetzt in die richtige Richtung... denen ist immer noch nicht klar, unter was für (gesundheitsschädigenden!!) Bedingungen die Pflegekräfte arbeiten!
Ganz hart formuliert:
Es müßten wohl wirklich mal einige Pat. zu Tode kommen oder schwere Gesundheitsschäden erleiden, und dies belegbar aufgrund von Personalmangel. Passiert ja genaugenommen jetzt schon, aber das wird ja entweder komplett negiert oder unter den Tisch geschoben und halt irgendwelche anderen Ursachen vorgeschoben.
Einige werden jetzt wahrscheinlich wieder rumgreinen... aber es wird uns ja immer noch vorgehalten, wie egal wir im Grunde genommen sind ("Assistenberufe", "Hilfskräfte")... da wird mit gefakten Zahlen und Taschenspielertricks immer noch so getan, als ob Anzahl und Qualifikation von Pflegekräften NULL Auswirkungen aufs Outcome des Pat. hätten

(obwohl X Studien eindeutig das Gegenteil belegen!)... da entblöden sich die Krankenkassen nicht, die Situation mit gefälschten Zahlen zu beschönigen, um "zu belegen", daß wir doch in Deutschland angeblich überdurchschnittlich viele Pflegekräfte pro Pat. hätten (im Europavergleich), obwohl X Statistiken das genaue Gegenteil belegen!!

So lange man nur mit solchen Nebelkerzen um sich wirft, entsteht bei uns Pflegenden nicht grade der Eindruck, es würde ernsthaft an echten Lösungen des Problems gearbeitet!
