News Lafontaine kritisiert "Gleichgültigkeit" gegenüber Pflegekräften

Der SPD-Landtagsabgeordnete und Gewerkschafter Eugen Roth hingegen sagte, eine Verbesserung der Lage sei nur "über Tarifverträge mit starken Gewerkschaften im Rücken" möglich. Er rief den Pflegekräften zu: "Ihr müsst euch gewerkschaftlich organisieren, sonst wird es auf lange Sicht nichts geben." Auch der Abgeordnete Marc Speicher (CDU) forderte die Beschäftigten auf, sich gewerkschaftlich zu organisieren.

Klasse, wie der schwarze Peter an die Pflege zurück gegeben wird...
Mit dieser Forderung gewinnt man ja auch fein viel Zeit, wohl wissend, dass die Pflege es so schnell wohl nicht auf die Kette bekommt, sich zu organisieren....
 
Der SPD-Landtagsabgeordnete und Gewerkschafter Eugen Roth hingegen sagte, eine Verbesserung der Lage sei nur "über Tarifverträge mit starken Gewerkschaften im Rücken" möglich. Er rief den Pflegekräften zu: "Ihr müsst euch gewerkschaftlich organisieren, sonst wird es auf lange Sicht nichts geben." Auch der Abgeordnete Marc Speicher (CDU) forderte die Beschäftigten auf, sich gewerkschaftlich zu organisieren.

Klasse, wie der schwarze Peter an die Pflege zurück gegeben wird...
Mit dieser Forderung gewinnt man ja auch fein viel Zeit, wohl wissend, dass die Pflege es so schnell wohl nicht auf die Kette bekommt, sich zu organisieren....

Genau dies ist aber der Knackpunkt - auf hohem Niveau jammern können - nach Mama rufen - aber nix selber auf die Reihe bekommen.
Wasch mich, aber mach mich nicht nass.
Hilf mir, aber lass mich in Ruhe.
Es muss noch nicht einmal eine Gewerkschaft gegründet werden - man muss nur den Aufnahmeantrag ausfüllen und abschicken!
Ach ne, das kostet ja was und die haben für uns noch nie viel erreicht - dafür muss man doch kein Mitglied sein, dass die sich für mich engagieren
 
Ich geb euch 100% Recht.
Trotz alledem finde ich es, nach dem geklatscht, Lavendelbäumchen gepflanzt und Nivea-Dosen verteilt wurden und rumgetobt wurde, man muss doch jetzt wirklich mal was für die Pflege tun, ein Armutszeugnis...
Der Bonus war wirklich nur ein Schweigegeld.... und bin deswegen froh, dass wir ihn nicht bekommen haben...
 
  • Like
Reaktionen: Resigniert
Ja klar muss was getan werden für uns.
Aber da müssen wir gefragt werden, was wir denn benötigen.
Und da müssen wir Antworten haben - so verschieden die auch ausfallen werden.

Hätten wir Antworten auf die Frage?
Sind wir kompromissbereit? Oder fallen wir uns gegenseitig in den Rücken.
Sind wir in der Lage, auf eine gegenteilige Position eine konstruktive Kommunikation beizubehalten?
Oder kratzen wir der gegenteiligen Meinungsseite die Augen aus: siehe die unkonstruktive Auseinandersetzung von Kammerthemen.

Über uns wird zu Recht gelacht, niemand muss etwas für uns tun, wir geben uns schließlich (bisher) immer mit leeren Versprechungen zufrieden.
Wir stehen nicht auf, wie es uns die Norweger oder waren es die Finnen? erfolgreich gezeigt haben. Die haben mal (ich weiß das Jahr nicht mehr) alle gleichzeitig gekündigt, um ihre Forderungen durchzusetzen - hat geklappt.

So sehr ich meinen Beruf liebe - die Berufsausübung schon lange nicht mehr - bin ich froh im Oktober 2023 tschüß sagen zu können
Ist gar nicht mehr lange :cheerlead: :cheerlead: :cheerlead:
 
Wir stehen nicht auf, wie es uns die Norweger oder waren es die Finnen? erfolgreich gezeigt haben. Die haben mal (ich weiß das Jahr nicht mehr) alle gleichzeitig gekündigt, um ihre Forderungen durchzusetzen - hat geklappt.
Es waren die Finnen: Nationaler Notfall in Finnland: Krankenschwestern kämpfen mit harten Bandagen
Und "Jein", hat nicht wirklich geklappt, jedenfalls nicht so, wie gefordert (siehe link-Text).
Trotzdem meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit, um wirklich was zu bewegen: Massenkündigungen, so dass zentrale Häuser den Betrieb komplett einstellen müssten...

Gruß spflegerle
 
Die Pflege wartet eben lieber auf den Heilsbringer der von Oben oder irgendwoher kommt und für einen Eintritt. Selber organisieren, engagieren etc. war noch nie die Stärke dieser Berufsgruppe.
 
  • Like
Reaktionen: Martin H. und renje
Die Pflege wartet eben lieber auf den Heilsbringer der von Oben oder irgendwoher kommt und für einen Eintritt. Selber organisieren, engagieren etc. war noch nie die Stärke dieser Berufsgruppe.
Bezogen auf Deutschland hast Du damit Recht. Bezogen auf andere Länder nicht.
 
  • Like
Reaktionen: Martin H.

Eine, die den Mund aufmacht...
eine, die sich einsetzt....
eine, die uns eine Stimme gibt.

Ich habe im Urlaub ihr Buch gelesen (I'm a nurse). Durchaus empfehlenswert, auch wenn konkrete Vorschläge, wie man es besser machen könnte, fehlen.